Cover-Bild Sturmland
Band 1 der Reihe "Die Sturmland-Saga"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 17.07.2026
  • ISBN: 9783499017988
Miriam Georg

Sturmland

Der neue mitreißende Zweiteiler von Miriam Georg über eine Liebe gegen alle Widerstände.

Der neue große Zweiteiler der Bestsellerautorin! Eine Hamburger Reedertochter will mehr vom Leben, als sie darf. Ein Tagelöhner hat das seine bereits aufgegeben. Eine schicksalhafte Liebe entsteht – zum Beginn der Seenotrettung in Hamburg und in den norddeutschen Seebädern.


Coralin ist Reedertochter aus gutem Hamburger Hause – doch sie muss aus ihrem alten Leben fliehen und findet sich von einem Tag auf den anderen als Hauslehrerin im Seebad Norderney wieder. Schon in der ersten Woche geraten sie und ihre Schülerin Emmi bei einem Ausflug in Seenot. Die Nordsee ist unberechenbar, und die Ebbe zieht ihr Ruderboot weit aufs offene Meer!  

Der Tagelöhner Onnen versteht diese Ignoranz der Badegäste einfach nicht … Kein Respekt vor Meer und Gezeiten! Als auch die junge Emmi und ihre Hauslehrerin Cora aufwendig gerettet werden müssen, hat er erst wenig Lust, die beiden als Fremdenführer über die Insel zu bugsieren. Weil er dringend Geld braucht, nimmt er den Job trotzdem an.

Bald schon merkt Cora, dass der verschlossene Onnen ihr von Tag zu Tag mehr bedeutet. Regelmäßig verschwindet er jedoch und kehrt erst Tage später missgelaunt zurück. Was hat er zu verbergen? Sie selbst hütet ebenfalls eisern ihr Geheimnis: Niemand darf herausfinden, wer sie wirklich ist …


«Miriam Georg hat einen ganz eigenen kraftvollen Stil.» Meins

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2026

Zwei Welten, ein Wir

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Sturmland von Miriam Georg hat mir sehr gut gefallen. Besonders beeindruckt hat mich die gelungene Mischung aus Spannung, historischem Hintergrund und einer sorgfältig recherchierten Handlung. Die Autorin ...

Sturmland von Miriam Georg hat mir sehr gut gefallen. Besonders beeindruckt hat mich die gelungene Mischung aus Spannung, historischem Hintergrund und einer sorgfältig recherchierten Handlung. Die Autorin versteht es, Geschichte lebendig werden zu lassen, ohne das die Spannung darunter leidet.
Im Mittelpunkt stehen Cora und Onnen, die beide eine geheimnisvolle Vergangenheit mit sich tragen. Nach und nach erfährt man, was die beiden erlebt haben und welche Schicksale sie geprägt haben. Gerade diese Geheimnisse haben mich bis zum Schluss gefesselt.
Ein weiteres Highlight sind die wunderschönen Beschreibungen der Nordsee und der Inselwelten. Miriam Georg schafft es, die Landschaft so lebendig zu schildern, dass man am liebsten sofort dorthin reisen möchte.
Sehr bewegend fand ich auch die Einblicke in das Leben des 19. Jahrhunderts. Besonders die Rolle der Frau und die damalige medizinische Versorgung haben mich nachdenklich gemacht. Ebenso interessant war die Geschichte der Gründung der Seenotrettung und die Schilderung der vielen Menschen, die auf See ihr Leben verloren. Dadurch wird deutlich, welches Leid die Familien an der Nordseeküste damals ertragen mussten.
Abgerundet wird der Roman durch eine zarte Liebesgeschichte, die sich harmonisch in die Handlung einfügt. Insgesamt ist Sturmland ein spannender, atmosphärischer und hervorragend recherchierter historischer Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

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Veröffentlicht am 03.08.2026

Genialer Auftakt der neuen Sturmland-Saga

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„Sturmland“ ist der Auftakt einer neuen Dilogie von Miriam Georg, die für mich inzwischen zu einer meiner Lieblingsautorin geworden ist.
Diese historische Roman-Saga, die Ende des 19. Jahrhundert vor allem ...

„Sturmland“ ist der Auftakt einer neuen Dilogie von Miriam Georg, die für mich inzwischen zu einer meiner Lieblingsautorin geworden ist.
Diese historische Roman-Saga, die Ende des 19. Jahrhundert vor allem auf Norderney und Borkum spielt, erzählt auf sehr unterhaltsame Weise die Geschichte der Einheimischen mit ihrem harten Kampf ums Überleben und die notgedrungen die reichen Kurgäste bei sich wohnen lassen. Hierbei hat die Autorin auch die Unterschiede zwischen diesen beiden Seebädern anhand der beschriebenen Protagonisten ausgezeichnet herausgearbeitet. Nebenbei erfährt man einiges über die damals vorherrschende Seenotrettung und deren spärlichen Entlohnung. Die Reedertochter Cora lässt sich als Gouvernante vom Architekten Klassen anstellen und reist mit ihm und seiner Tochter Emmi nach Norderney. Ich konnte mir alle Protagonisten richtig gut vorstellen. Diese sind sehr facettenreich und realistisch beschrieben. Da ich in der Vergangenheit einige Dokumentationen über die ostfriesischen Inselbewohner gelesen hatte, konnte ich mir die beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen und ich empfand sie alle als realistisch.
Die Struktur des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Roman ist in vier Teilen aufgeteilt und jeder Teil beginnt jeweils mit einer historischen Karte von Norderney bzw. Borkum. Einige Kapiteln sind zwar sehr lang, werden aber optisch in viele Unterabschnitte unterteilt, so dass diese Kapitel„über“länge überhaupt nicht negativ auffällt. Ich habe jede Seite des relativ dicken Romans genossen. Wie geht es mit Cora, Onnen, Emmi und Anni weiter?
Fazit:
Ich kann diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich auf die Fortsetzung mit dem Buchtitel „Salzwind“.

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Veröffentlicht am 02.08.2026

Miriam Georg kann es einfach - ein gelungener Auftakt zum neuen zweiteiligen Roman

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Mit ihrem neuesten Buch entführt die Autorin den Leser zunächst wieder nach Hamburg, bevor es dann nach Norderney und Borkum geht. Die Geschichte spielt 1860. Cora, eine Frau in den 30ern, bewirbt sich ...

Mit ihrem neuesten Buch entführt die Autorin den Leser zunächst wieder nach Hamburg, bevor es dann nach Norderney und Borkum geht. Die Geschichte spielt 1860. Cora, eine Frau in den 30ern, bewirbt sich -ohne dass es ihre Eltern und sonst jemand weiss- auf eine Stelle als Gouvernante. Sie kommt aus einer Reedersfamilie und verbirgt ganz offensichtlich etwas. Nachdem sie für die lungenkranke 10jährige Tochter Emmi des Architekten Alexander Klaasen engagiert wird, geht es auch schon nach Norderney. Alexander wird dort die Bauarbeiten am Konversatorium beaufsichtigen, während seine übrige Familie in Hamburg bleibt. Auf der Insel ist es zu der Zeit sehr rau und auch die Unterkünfte sehr spartanisch, jedoch ist die Luft für Emmi - so sagt man- sehr gut. Nachdem Cora und Emmi bei einem Unwetter auf See bei einem Ausflug fast ums Leben gekommen sind, engagiert Alexander den jungen Fischer Onnen als Beschützer. Zunächst mögen sich Cora und Onnen überhaupt nicht, denn er ist wortkarg und eher stoffelig, zudem kann er weder lesen und schreiben, aber nach und nach entspinnt die Autorin hier ihre Geschichte rund um die Beiden. Dabei gibt es so einige Personen, die dabei eine Rolle spielen und es sind wirklich so einige Handlungsstränge. Diese sind aber wieder so gekonnt miteinander verwoben, dass man als Leser überhaupt keine Probleme hat dem zu folgen. Miriam Georg nimmt den Leser immer weiter mit ins Inselleben, in die Geheimnisse der einzelnen Protagonisten, insbesondere von Cora und Onnen und es dauert lange, bis man dem Geheimnis von Cora überhaupt auf die Spur kommt. Durch die Beschreibungen des Insellebens, der armen Bevölkerung gegenüber den betuchten Gästen, den Problemen sich auf der Insel zu versorgen, bei Krankheiten sich keinen Arzt leisten zu können oder dann auch noch mit Quacksalbern konfrontiert zu werden, das wird alles detailreich und sehr kompetent dargestellt. Hier sieht man genau, wie viel die Autorin für das Buch auch recherchiert hat. Interessant fand ich das Thema Seenotrettung, das ebenfalls eine Rolle spielt und dass es seinerzeit gar keine gab und wie dazu auch unterschiedliche Meinungen in der Bevölkerung existierten.
Insgesamt ein atmosphärisch und sprachlich sehr gelungener erster Teil. Ganz besonders hat mir natürlich auch die schöne Liebesgeschichte gefallen, die überhaupt nicht kitschig war und sich auch zart entwickelte und wirklich zu Herzen ging. Jetzt heißt es zum Glück nicht allzu lange warten auf den nächsten Teil. Ich fiebere ihm schon sehr entgegen. Von mir -wie bei allen Büchern von Miriam Georg- eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.08.2026

Toller Roman auf den historischen Ostfriesischen Inseln

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Ein neuer Roman von Miriam Georg, der auch noch auf den Ostfriesischen Inseln spielt. Ich habe mich sehr über diese Neuigkeit gefreut.
Cora möchte aus Hamburg fliehen und Alexander sucht eine Lehrerin, ...

Ein neuer Roman von Miriam Georg, der auch noch auf den Ostfriesischen Inseln spielt. Ich habe mich sehr über diese Neuigkeit gefreut.
Cora möchte aus Hamburg fliehen und Alexander sucht eine Lehrerin, die ihn und seine kranke Tochter Emmi nach Norderney begleitet.
Dort lernt Cora Onnen kennen, der ihr und Emmi die Insel näherbringt.
Ich mag die Geschichten von Miriam Georg. Die Hauptfiguren haben Geheimnisse, die sich erst im Laufe der Geschichte offenbaren. In diesem Fall werden sie nicht komplett aufgelöst, sondern das Buch endet mit einen Cliffhänger.
Mir gefällt richtig gut, wie das Leben 1860 auf den ostfriesischen Inseln recherchiert wurde. Ich kriege einen tollen Einblick in die Lebensweise, wie hart das Leben damals war. Ich merke, wie detailliert Miriam Georg recherchiert hat. Ich bin häufiger auf Baltrum und habe mich daher auch schon mit der Geschichte beschäftigt, daher kann etwas einschätzen, dass wirklich viel Recherche hinter diesem Buch steckt.
Die Figuren sind wieder toll dargestellt, ich kann mich in alle hineinversetzen und folge ihnen gerne durch die Geschichte.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil und vergebe für dieses Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.07.2026

Toller Auftakt der Sturmland-Reihe!

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In "Sturmland" entführt Miriam Georg uns auf die Nordseeinsel Norderney im 19. Jahrhundert. Dort begegnen sich die unter falschem Namen geflohene Reedertochter Cora und der Tagelöhner Onnen. Zwei Menschen ...

In "Sturmland" entführt Miriam Georg uns auf die Nordseeinsel Norderney im 19. Jahrhundert. Dort begegnen sich die unter falschem Namen geflohene Reedertochter Cora und der Tagelöhner Onnen. Zwei Menschen mit einer Vergangenheit, die sie lieber verborgen halten würden, und deren Schicksal sich miteinander verwebt.

Wie schon in ihren vorherigen Romanen gelingt es Miriam Georg, historische Atmosphäre mit einer emotionalen und spannenden Geschichte zu verbinden. Die Kulisse der Nordsee, das Leben auf den Inseln und das Flair des 19. Jahrhunderts sind sehr authentisch beschrieben, dass ich beim Lesen sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Besonders ans Herz gewachsen sind mir die beiden Hauptfiguren: Sowohl Cora als auch Onnen sind zwei liebevolle Charaktere mit großem Identifikationspotenzial. Die Dynamik zwischen ihnen machen einen großen Reiz des Romans aus und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Aber auch alle weiteren Charaktere finde ich sehr toll beschrieben.

Der Spannungsbogen bleibt durchweg hoch und immer wieder sorgen neue Entwicklungen dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Und dann natürlich das typische Ende: Der Cliffhanger macht sehr neugierig auf den zweiten Band!

Alles in allem ist Sturmland ein toller Auftakt, der mit starken Figuren und einer spannenden Handlung überzeugt. Für mich reiht sich der Roman nahtlos in die bisherigen Werke von Miriam Georg ein.