Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt – und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen.
Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst …
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„Falling Syke – Kannst Du Deinem Verstand trauen“ ist der erste Teil einer Dilogie und dabei das gelungene Debüt von Lina Frisch.
Die USA hat sein Regierungssystem nach einem dramatischen Zwischenfall ...
„Falling Syke – Kannst Du Deinem Verstand trauen“ ist der erste Teil einer Dilogie und dabei das gelungene Debüt von Lina Frisch.
Die USA hat sein Regierungssystem nach einem dramatischen Zwischenfall komplett umgestellt. Ziel ist es nun, „gläsern“ zu sein um somit alle Emotionen aus Entscheidungen zu eliminieren. Dafür wird die Bevölkerung in zwei Lager, auch Traits genannt kategorisiert. In „R“, die Rationalen und „E“, die Emotionalen. Nur rational denkende Menschen können wichtige Berufe wie Politiker, Lehrer aber auch Ärzte, Anwälte, etc. ausüben. Die Emotionalen sind für Jobs in Pflege, Betreuung und niedere Tätigkeiten vorgesehen. Um herauszufinden, zu welchem Trait man gehört gibt es sogenannte Prüfungscamps in denen die junge Generation getestet wird.
Der Leser begleitet die Protagonistin Skye, deren Vater ein Regierungsmitglied ist und die Aussichten auf eine erfolgreiche Laufbahn als Rationale hat, die, wenn sie sich bei den Prüfungen behaupten kann, an einer der besten Universitäten des Landes studieren wird. Doch wird sie es schaffen und will sie es dann überhaupt noch?
Nicht nur Skye begleiten wir, sondern auch noch einen anfangs unbekannten zweiten Protagonisten, den man im Laufe der Geschichte noch besser kennenlernen wird. Doch insgesamt ist sehr vieles undurchsichtig in dieser Geschichte, man erhält nach und nach einige Informationen und kann sich eine Meinung bilden, bzw. diese überdenken und anpassen. So bleibt der Plot konstant auf einem hohen Spannungsniveau und viele Dinge sind nicht so wie sie scheinen. Zum Ende hin nimmt die Geschichte nochmals sehr an Fahrt auf und zeigt eine völlig neue Perspektive. Allerdings fand ich den Love Interest nicht wirklich notwendig. Meinetwegen hätte dieser nicht sein müssen, bzw. hätte dieser anders gelöst werden können. Zum Glück nimmt er nicht einen zu großen Bestandteil ein und überschattet auch nicht den Charakter der Geschichte. Denn diese empfinde ich als zu wichtig, um sie davon überschatten zu lassen.
So sind die Ideen der Autorin wirklich sehr gut und zeigen auf, wie schnell eine Gesellschaft beeinflusst werden kann und wie schwer es sein kann, für seine Rechte einzugestehen. Sei es Klimaschutz oder ein demokratisches Grundverständnis.
Dazu kommt ein fesselnder Schreibstil, vielschichtige Protagonisten, die mehrdimensional dargestellt werden und überraschende Twists, die der Geschichte die besondere Tiefe verleihen, die ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.
In Falling Sky begegnen wir einer dystopischen Zukunftswelt, die den Frieden durch eine auf Genetik basierende Klassenteilung zwischen Rationalen und Emotionalen Menschen zu wahren versucht. Das R oder ...
In Falling Sky begegnen wir einer dystopischen Zukunftswelt, die den Frieden durch eine auf Genetik basierende Klassenteilung zwischen Rationalen und Emotionalen Menschen zu wahren versucht. Das R oder E am Handgelenk nach der Testung bestimmt das Leben und die Möglichkeiten, und so ist es kaum verwunderlich, dass Sky für die Freiheit eines Rs alles tun würde. Wirklich alles? Diese Frage muss sich die 16jährige bald stellen. Was wünscht sie sich wirklich für ihr Leben? Wer sind ihre Freunde? Und was ist ihr wirklich wichtig?
Denn in dem Zentrum erwartet sie die ein oder andere Überraschung. Und so auch uns Leser. Ein verwirrendes Spiel beginnt.
Besonders reizvoll fand ich dabei die zweite Sicht auf die Dinge, durch die Augen eines uns anfangs Unbekannten. Reizvoll und mystisch. Geschickt werden Schicksale verknüpft, Vergangenheitsgeschehnisse der Landesgeschichte und aus Skys Familie geben Sinn, und nicht jeder ist das, was er zu sein vorgibt.
Auch die Auflösung, die eigentlich erst den Auftakt zu weiteren Entwicklungen dieses Mehrteilers gibt, ist spannend und mit aktuellen Fragen gespickt gelöst. Teils wird mir die Zeit in dem Zentrum etwas zu lang erzählt, hätte mir stattdessen etwas mehr prickelnden Romantik erhofft. Ich muss aber sagen, dass die Geschichte dennoch sehr rund war, auch wenn ich nicht erwartet hätte (und mir den ein oder anderen Hinweis im Klappentext gewünscht hätte) dass es in DIESE Richtung gehen soll. Jetzt wäre ich natürlich gespannt darauf, wie die Entwicklungen weitergehen, denn Skys Schicksal und das ihrer Freunde, unter denen man wirklich mega sympathische Charaktere findet, haben mich gepackt.
Fazit: Ein Lesenswerter Romantasy- New Adult- Dystopia Roman, der uns vielleicht gar nicht so fern ist, wie man glaubt.
Klappentext:
Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt – und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen.
Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst …
Meinung:
Das Cover ist so schön. Ich finde echt keine Worte hierfür! Und es spiegelt schon perfekt den Inhalt wieder. Gläserne Nationen! Einfach perfekt, wenn ihr mich fragt.
Es handelt sich hierbei um eine Dystopie, ein Buch, welches ein paar Jahre in der Zukunft spielt und in der nichts mehr so ist, wie wir es kennen. Aus den USA wurden die Gläsernen Nationen mit einem System, welches das Land wieder stabilisieren sollte.
Das war mein erstes Buch der Autorin und ich finde, dass er wirklich sehr gut zu lesen war. Flüssig und einfach. Man kam direkt in das Buch hinein und so sollte es sein. Der Aufbau war dagegen etwas verbesserungsfähig. Zu langgezogen und wurde erst nach der Hälfte immer besser. Mal ruhig und mal turbulent und spannend.
Vorhersehbar war manches dann doch ein bisschen. Aber es gab auch stellen, die mich echt überrascht hatten und machte mich so neugierig, wie es in den nächsten Seiten weiter gehen würde.
Die Geschichte wird in der ersten Person Singular wiedergegeben und die Sichtweise wechselt sich mit der von Skye und einer Person, die zunächst Unbekannt ist (ich erwähne die Person hier nicht, um keine Spoiler zu erzeugen). Daher wird meistens eher aus der Skye Perspektive gelesen, welche nicht uninteressant bleibt.
Die Protagonisten mit zu verfolgen ist wirklich super gelungen! Und nach und nach wird deren Zusammenarbeit auch immer wichtiger!
Skye ist so jung und doch so Zielsicher! Das machte sie in meinen Augen direkt sympathisch! Intelligent, denkt clever und handelt sowohl bedacht als auch rational!
Man lernt auch nicht nur Skye besonders gut kennen, sondern auch viele andere Figuren. Egal ob freundlich oder feindlich gestimmt.
Die Welt in der sie alle da leben, scheint mir einerseits so unwirklich und doch so realistisch. Selbst wir werden schon in vielen Momentan abgehört und beobachtet, was wirklich gruselig ist. Nun hier in diesem Buch scheint es mir wirklich realistisch zu sein, wie die Welt sich zu entwickeln droht.
Fazit: Ein gutes Einsteiger Buch, welches mich sowohl abschreckt aber auch die Augen öffnen tut, wie es womöglich aussehen könnte in der nahen Zukunft.
Der Einstieg erfolgte problemlos, auch wenn ich es zu beginn doch recht langgezogen fand.
Eine Dystopie, die ich jedoch empfehlen kann!
Bist du emotional oder entscheidest du rational? Eine Frage, die auch Skye sich nun stellen muss und obwohl sie denkt, die Antwort darauf zu wissen, bringt die Testung sie ganz schön durcheinander. Doch ...
Bist du emotional oder entscheidest du rational? Eine Frage, die auch Skye sich nun stellen muss und obwohl sie denkt, die Antwort darauf zu wissen, bringt die Testung sie ganz schön durcheinander. Doch ihr Ziel ist ganz klar, denn wenn sie nicht mit dem richtigen Buchstaben aus dem Zentrum geht, kann das ihr gesamtes Leben und alle ihre Wünsche auf einen Schlag verändern. Ein Kampf um die vorderen Plätze beginnt und gleichzeitig ein Kampf gegen sich selbst.
Das Buch spielt ein paar Jahre in der Zukunft und doch hat sich recht viel verändert. Die USA sind zu den Gläsernen Nationen geworden, irgendwie schon aus heutiger Sicht recht passend, wenn man sich überlegt, was alles überwacht und ausspioniert wird. Um das Land wieder zu stabilisieren und jedem das zu ermöglichen, was zu ihm passt, wurde ein System aus Rationalität und Emotionalität eingeführt. Je nachdem zu welcher Gruppe man gehört, muss man Auflagen einhalten oder kann sich relativ frei entwickeln. Doch kann dieses System wirklich zum Erfolg führen und vor allem macht es die Bevölkerung glücklich?
Nach und nach kommen immer mehr Hintergründe und Zusammenhänge ans Licht, so dass man besser versteht, wieso es zu diesem Wandel kam und was die Regierung nun mit den Kategorien erreichen möchte. Ein interessanter Weltenaufbau, der gleichzeitig zum Nachdenken anregt, aufrüttelt und dennoch gar nicht so abwegig erscheint.
Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Ich-Perspektiven geschildert. Die meiste Zeit ist man mit Skye unterwegs und erlebt mit ihr hautnah, was im Zentrum los ist, was die Tests beinhalten, wie sich die Situation zwischen den Mädchen entwickelt und welche Dinge sie immer wieder zum Zweifeln bringen. Wer hinter der zweiten Perspektive steckt, ist zunächst nicht bekannt, man weiß nur, dass es jemand ist, der in irgendeiner Form auch mit Skye zu tun hat. Später im Verlauf lüftet sich dieses Geheimnis dann aber und man erlebt aus Alexanders Sicht die andere Seite im Zentrum gut mit.
Es ist interessant die beiden Protagonisten zu begleiten, die immer wieder Berührungspunkte haben, gleiche Situationen unterschiedlich erleben und verschieden bewerten. Und obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten stehen, wird ihre Zusammenarbeit immer wichtiger.
Skye ist 16 und hat ein klares Ziel, als sie ins Testzentrum reist. Sie weiß, welcher Buchstabe auf ihrem Handgelenk stehen soll, wenn sie wieder nach Hause geht, denn sie will an einer bestimmten Uni studieren. Sie ist intelligent, kombiniert clever, handelt sowohl egoistisch, als auch auf ihr Team bedacht. Teilweise ist sie selbst erschrocken über ihre Reaktionen oder darüber, was das heißen könnte, obwohl sich ihre Entscheidungen gar nicht immer so falsch anfühlen, wie sie es doch eigentlich sollten. Umso mehr Skye im Zentrum erlebt, umso mehr beginnt sie zu hinterfragen, zu zweifeln, mit sich und all dem, was sie erlebt, zu hadern. Gleichzeitig ist sie bemüht, nicht negativ aufzufallen, damit es ihr nicht so ergeht, wie einigen anderen Mädchen. Ein schwieriges Unterfangen für Skye. Mir hat ihre Entwicklung im Verlauf des Buches gut gefallen, auch wenn nicht jede ihrer Entscheidungen durchdacht war, sie manchmal überstürzt und naiv handelt und ich an der einen oder anderen Stelle über sie den Kopf geschüttelt habe.
Die Mischung der Charaktere ist sehr vielfältig. Am intensivsten lernt man natürlich die Protagonisten kennen, aber um sie herum sind viele andere Figuren, die in verschiedenen Positionen tätig sind, den Protagonisten mal wohlgesonnen, mal eher feindselig gegenüber treten oder einfach ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Nicht alle von ihnen lernt man so gut kennen, dass man sie wirklich gut einschätzen kann. Die Kombination der Personen macht es aber noch interessanter und abwechslungsreicher, jeder trägt seinen Teil zu den Entwicklungen bei und von einigen wird man in der Fortsetzung bestimmt auch noch mehr erfahren.
Man taucht in eine sehr technische und überwachte Welt ein, da ist es manchmal kaum vorstellbar, dass nicht wirklich alle Mittel ausgeschöpft werden, um zu überprüfen, was in den Testzentren vor sich geht und es immer wieder möglich ist, die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Andererseits machen diese Schwachstellen im System es erst möglich, dass Unstimmigkeiten aufgedeckt werden und man noch tiefer in die Handlung eintauchen kann. Die Zweifel, ob da wirklich logisch ist, bleiben allerdings.
Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich schnell im Buch eingefunden. Es ist nicht durchweg rasant und temporeich, es gibt aber immer wieder Passagen, in denen es turbulent und spannend wird. Zwischendurch ist es etwas ruhiger, aber auch in den Szenen entwickeln sich die Figuren oder man erfährt mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge.
Nicht alle Handlungsverläufe waren unvorhersehbar, einiges hat sich recht früh abgezeichnet, anderes kam dann nicht ganz so erwartet. Nicht jeden Handlungsstrang hätte ich mir so gewünscht, wie es sich entwickelt hat, insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und ich bin neugierig geworden auf die Fortsetzung.
Fazit
Mir hat der Auftakt der Reihe gut gefallen. Die Welt ist interessant und erschreckend zugleich und man darf da wohl gespannt sein, in welche Richtung es sich noch weiter entwickeln wird. Skye ist mir nicht übermäßig ans Herz gewachsen beim Lesen, aber ich habe sie gern begleitet und ihre Entwicklung verfolgt. Nach und nach erfährt man mehr Zusammenhänge und Hintergründe, so dass der Grund für einige Ereignisse noch greifbarer wird. Auch wenn nicht jedes Detail komplett überzeugend ist und ich mich zwischendurch gefragt habe, ob das wirklich so möglich ist, wie es dort passiert, wurde ich mit dem Buch gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung.
In der Welt von Morgen entscheiden einzig und allein welchen Buchstaben man auf dem Handgelenk trägt. Ist man ein E oder ein R. Diese Frage entscheidet über das ganze weitere Leben. Der Prozess mit deren ...
In der Welt von Morgen entscheiden einzig und allein welchen Buchstaben man auf dem Handgelenk trägt. Ist man ein E oder ein R. Diese Frage entscheidet über das ganze weitere Leben. Der Prozess mit deren Hilfe dies festgelegt wird nennt sich Kristallisierung. Und genau dieser Kristallisierung muss sich Skye, die Tochter eines bedeutenden Politikers stellen. Sie hat das Ziel auf einer bekannten Uni zu studieren und das ist nur möglich wenn sie eine R ist. Für diese Kristallisierung werden sie und viele Jungen und Mädchen 2 Jahre eher als ursprünglich geplant in ein Zentrum gebracht. Mit einem mit einem hochmodernen Zug gelangen sie zu diesem Zentrum wo sie bereits nach Geschlechtern getrennt werden. In 4 Wochen soll festgestellt werden ob die Mädels und Jungs eher rational oder emotional sind. Da zu werden sie gnadenlos gestestet. Selbst vor Toten wird nicht zurückgeschreckt. Fast zu spät fällt Skye auf das sehr viele Mädels eher zu E tendieren und plötzlich verschwinden auch viele. Alexander, ein Testleiter hat immer ein wachsames Auge auf Skye doch auch ihm fehlt erst in aller letzte Sekunde sein eigener fataler Irrtum auf.
Die Autorin legt einen fesselnden Schreibstil an den Tag und widmet sich mit der gläsernen Nation einen aktuellen Thema. Und was passieren kann wenn ein ganzes Volk ja eine ganze Nation einen fatalen Irrglauben erliegen und fanatische Menschen über das Wohl aller zu entscheiden glauben dürfen.
Auch wenn die Handlung fesselnd und brandaktuell ist weist diese doch für den Leser grobe Logikfehler auf. Auch entsteht dadurch auch die eine oder andere Länge. Als aufmerksamer Leser ist man am Ende durch die Häufung von Logikfehlern einfach nur noch genervt. Auch läuft so vielen einfach zu glatt. Da fasst man sich teilweise nur noch an den Kopf wenn ein Neuling plötzlich ein System wieder in Ordnung bringen soll, das er vorher selbst manipuliert hat. Dann diese Checker die alles überwachen aber angeblich mal eine Ortung haben und dann wieder nicht. Nein ich bin nicht pingelig aber wenn sich solche Sachen dann häufen wird man als Leser dann doch skeptisch.
Die Protagonisten hätten ruhig etwas tiefer ausgearbeitet hätten sein können. Die Oberflächlichkeit und Naivität harmoniert nicht zwangsläufig mit dem wie die Figuren agieren oder agieren sollen. Und dann dies Diskrepanz zwischen High- und Lowtex. Wenn alles Hochmodern ist und dann gleichzeitig mit Uralttechnik gesprochen wird.
Die Sprache ist für die Zielgruppe gut geeignet. Und Begriffe die nicht zwangsläufig geläufig sind werden erklärt.
Fazit: Eine Dystopie die es in sich hat. Und bereits hier und da sehr nahe an der Realität ist. Auch wenn sie hier und da ein paar Schwächen hat schafft sie es den Leser zu fesseln und zum nachdenken anzuregen. Wer Dystopien mag ist hier genau richtig, wenn man also über die eine oder andere Logikschwäche hinwegschaut ist diese hier gelungen, aber musste daraus unbedingt wieder eine Reihe gemacht werden? Hätte man das nicht alles ein wenig straffen können und alles in einen Buch unterbringen können?