Cover-Bild Someone New
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 28.01.2019
  • ISBN: 9783736308299
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Laura Kneidl

Someone New

Ich mache mir ständig Gedanken darum, was andere Menschen von mir denken. Wen sie in mir sehen. Aber nicht bei dir. Bei dir kann ich ganz ich selbst sein.

Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich, vor allem, weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch gleichzeitig fasziniert Micah seine undurchdringliche Art, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte ...

"Ein absolutes Must-Read, das ich am liebsten in jedes Regal der Welt stellen möchte. Someone New ist romantisch, ehrlich, authentisch - und so wichtig!" Leselurch

Nach "Berühre mich. Nicht" und "Verliere mich. Nicht." - der neue Roman von Platz-1-Spiegel-Bestseller-Autorin Laura Kneidl

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2020

Ein wichtiges Thema mit schwieriger Umsetzung

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Ich fand das Buch wie auch viele andere echt gut und unfassbar wichtig, muss aber sagen, dass ich auch einige Kritikpunkte habe.
Es geht ja um Micah die im ersten Semester Jura studiert (was sie eigentlich ...

Ich fand das Buch wie auch viele andere echt gut und unfassbar wichtig, muss aber sagen, dass ich auch einige Kritikpunkte habe.
Es geht ja um Micah die im ersten Semester Jura studiert (was sie eigentlich gar nicht möchte). Nebenbei sucht sie noch ihren schwulen Bruder Adrian, der von der Familie verstoßen wurde und ihr neuer Nachbar ist Julian, der durch sie bei seinem alten Job gefeuert wurde. Der Schreibstil war wieder wahnsinnig gut und flüssig und ich mochte auch den Großteil der Charaktere. Ich fand Micah anfangs sehr offen und mal was anderes. Der Plottwist am Ende war einfach bombastisch, ich glaube darüber muss man sich nicht streiten. Dennoch gibt es eben ein paar Kritikpunkte. Zuerst ein mal hat mich Micah nach einiger Zeit sehr genervt. Sie wurde mir zu aufdringlich, auch in Bezug auf Julian und das hat mich gegen Ende schon sehr gestört. Des weiteren war mir die Geschichte etwas zu lang, zumindest im Vorderen Bereich. Man hat das Gefühl bis Seite 450 ist alles ein wenig lang und Vieles wird auch immer wiederholt und auf den letzten 60 Seiten passiert die ganze Spannung. Lieber hätte der letzte Teil etwas länger sein sollen. Und obwohl der Roman am Anfang sehr lang erscheint passiert entweder immer dasselbe und man erfährt nicht viel über die anderen Charaktere außer das Oberflächliche, was ich sehr Schade finde. Kommen wir nun zu meinen zwei größten Kritikpunkten. Zum einen die vielen Diversitäten. Man hat eine alleinerziehende Teeniemutter, einen Dunkelhäutigen, einen Schwulen, eine bloggende sozialisierte Pakistanerin, und und und. Ich finde es gut dass Laura solche Gruppen anspricht, aber gerade weil es so viele waren wurde es zum einen zu viel und zum anderen war es auch unnötig, weil die meisten dieser Gruppen eben nur oberflächlich behandelt wurden. Mein größtes Problem war aber eigentlich, dass abgesehen von Micah und ihren Freunden ALLE anderen Menschen „Arschlöcher“ sind. Alle bis auf ihre Freunde sind gegen Schwule bzw. eben die Minderheiten. Es ist meiner Meinung nach sehr überspitzt.
Nur weil Auri dunkelhäutig ist oder Adrian schwul werden die beiden doch nicht durchgängig diskriminiert, jedoch wird das oft angenommen.
Nichts desto trotz ist Someone New ein sehr gutes Buch! Auch wenn es so wirken mag, als ob ich bloß darauf herumhacke, mochte ich es gerne.

Veröffentlicht am 06.03.2020

Anfang langatmig, Thematik jedoch wichtig

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Zunächst einmal liebe ich NewAdult Romane und war daher von diesem Roman und seinem Cover gleich fasziniert. Es geht um die wohlhabende Micah, die hin- und hergerissen zwischen ihren familiären Verpflichtungen ...

Zunächst einmal liebe ich NewAdult Romane und war daher von diesem Roman und seinem Cover gleich fasziniert. Es geht um die wohlhabende Micah, die hin- und hergerissen zwischen ihren familiären Verpflichtungen und den Ansprüchen ihrer Eltern (Jura-Studium idealerweise an einem Elitecollege, einen entsprechenden festen Freund an ihrer Seite) und ihren eigenen Leidenschaften (Zeichnen, Comics und dem Beiseitestehen ihres Bruders) ist. Leider zieht sich 2/3 des Buches doch ziemlich, denn wahnsinnig viel passiert hier leider einfach nicht, man lernt lediglich die Protagonisten und ihre Freunde und Familie näher kennen. Das empfand ich als etwas langatmig. Das letzte Drittel wiederum ist besser und die Thematik dahinter auch wichtig einmal den Lesern näher zu bringen. Daher insgesamt ein mittelmäßiger Roman in meinen Augen, der jedoch mehr Potential gehabt hätte.

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Veröffentlicht am 20.02.2020

Hin und her gerissen

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"Someone new" von Laura Kneidl habe ich in erster Linie deshalb gelesen, weil es kurz nach Erscheinen des Buches so einen großen Hype darum gab, gepaart mit total unterschiedlichen Reaktionen und Rezensionen. ...

"Someone new" von Laura Kneidl habe ich in erster Linie deshalb gelesen, weil es kurz nach Erscheinen des Buches so einen großen Hype darum gab, gepaart mit total unterschiedlichen Reaktionen und Rezensionen. Solche polarisierenden Bücher finde ich immer besonders spannend und auch in diesem Fall wollte ich mir natürlich eine eigene Meinung bilden.

Nach Abschluss des Buches fühle ich mich nun ziemlich hin und her gerissen. Einerseits: Ja, klar, ein extrem wichtiges Thema, das in unserer Gesellschaft leider immer noch stark tabuisiert ist und dem ein bisschen positive Publicity sicherlich nicht schadet. Andererseits: Mit der Umsetzung konnte ich mich nicht hundertprozentig anfreunden - ich denke, da wäre mehr drin gewesen.

Ich habe lange gebraucht, um auch nur ansatzweise herauszufinden, worum es überhaupt geht. Es gibt eine ganze Menge Nebenkriegsschauplätze (Micahs Familie, ihr Studium, die rollenspielenden Nachbarn etc.), die viel Raum in diesem Roman einnehmen - was zum Teil sicherlich der Vorbereitung der Nachfolgebücher geschuldet ist. Als ich dann hinter Julians Geheimnis gekommen bin, war ich fast ein wenig enttäuscht - nicht von seinem Geheimnis an sich, sondern davon, dass rückblickend in den ersten Kapiteln so viele klischeehafte Hinweise eingebaut waren. So als hätte die Autorin versucht, eine Spur aus Brotkrumen zu legen, damit sich der Leser in einer Tour fleißig wundern kann. Ich weiß auch nicht - mir persönlich wäre ein Julian lieber gewesen, der nicht Wäsche waschen kann.

Was mir sonst gut gefallen hat, das waren die Charaktere an sich. Einen "Normalo" sucht man in diesem Roman vergeblich - alle sind auf ihre Weise speziell und das fand ich wunderschön. Denn sind wir in der Realität nicht auch alle ein bisschen "anders"?

Erwähnen möchte ich auch das schöne, tiefgründige Cover - hat mir gut gefallen und hätte mich sicherlich auch dazu verleitet, in der Buchhandlung danach zu greifen.

Mein Fazit: Um meinen gemischten Gefühlen Rechnung zu tragen, vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.02.2020

Ein ausbaufähiger Roman mit Potenzial.

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Meine Meinung zu Someone New
Der Roman “Someone New” von Laura Kneidl lag jetzt über ein Jahr auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Vor kurzem erschien der zweite Band “Someone Else” und ich kam kaum noch ...

Meine Meinung zu Someone New
Der Roman “Someone New” von Laura Kneidl lag jetzt über ein Jahr auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Vor kurzem erschien der zweite Band “Someone Else” und ich kam kaum noch an Instagram Beiträgen vorbei. Als ich dann noch gesehen habe, dass Audible die ungekürzte Fassung als Hörbuch hat, entschied ich mich, den Roman endlich zu lesen. Praktischerweise waren die Kapitel auch als solche beim Hörbuch eingeteilt, sodass der Wechsel auf gedruckte Ausgabe sehr einfach war. Der Einstieg in die Geschichte von Micah wurde mir recht einfach gemacht, denn sie erzählt die Geschichte selbst. Auch wenn der Leser in medias res in die Story geworfen wird, hatte ich das Gefühl gut eingeführt zu werden.

Ob einem die Charaktere zusagen oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Da das Buch bereits ein Jahr alt ist, habe ich einige negative Kritiken zu den Charakteren gelesen. Auf mich wirkte Micah ein wenig sprunghaft. Sie wuchs in einem gut betuchten Zuhause auf, aus dem ihr schwuler Zwillingsbruder wegen seiner Homosexualität rausgeworfen wird. Ich weiß nicht warum, aber sie ist für mich irgendwie dieses typische schwarze Schaf in der Familie. Große Klappe. Eigene Träume und absolut keine Lust nach dem Wunsch ihrer Eltern zu leben – und dennoch tut sie es. Das ist vermutlich der Aspekt, der sie für mich sprunghaft macht. Einerseits widerspricht sie den Eltern und ist aufmüpfig. Andererseits hat sie gar keine Lust den Traum der Eltern, die Kanzlei zu übernehmen, zu leben und tut es dennoch, weil ihr Zwillingsbruder ja schon als schwarzes Schaf vor die Tür gesetzt worden ist.

WICHTIGE THEMATIK LGBT
Laura Kneidl nimmt sich gleich zweier Aspekte von LGBT an. Die Homosexualität habe ich ja bereits angesprochen. Den zweiten Aspekt würde ich an dieser Stelle nicht groß aufführen, weil ich ansonsten spoilern würde. Es sei soviel gesagt – es kam sehr überraschend für mich, was erstmal sehr gut ist. Aber dann fehlte doch etwas die Tiefe am Ende. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Thematik mehr Platz im Roman bekommt und nicht nur die letzten Kapitel. Das fand ich sehr schade, denn das Ganze hat definitiv Potenzial für mehr.

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Veröffentlicht am 31.01.2020

Interessante Gesichte von so wichtigen Themen & dennoch noch viel Luft nach oben

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Someone New stand schon länger auf meiner Wunschliste, doch hat mich bisher immer der wahnsinnig große Hype um Micah und Julian ein wenig zurückschrecken lassen. Mein bester Bookbuddy hat sich das Buch ...

Someone New stand schon länger auf meiner Wunschliste, doch hat mich bisher immer der wahnsinnig große Hype um Micah und Julian ein wenig zurückschrecken lassen. Mein bester Bookbuddy hat sich das Buch allerdings gekauft und nachdem sie so sehr davon geschwärmt hat, musste ich es dann doch lesen.

Zu Beginn des Buches konnte ich mir bereits im ersten Kapitel ein sehr gutes Bild von Micah machen und war durch die zahlreichen Serien „Insider“ – obwohl der Begriff Insider hier ein bisschen weit gegriffen ist – gleich begeistert.

Mir hatten die immer wieder am Rande aufgegriffenen Bemerkungen sehr gut gefallen und mich mehr als einmal in den Fangirl-Modus verfallen lassen. Trotzdem muss ich an dieser Stelle auch einmal betonen, dass es für Leser, die keine Serienjunkies sind, doch sehr schwierig bzw. auch nervig aufgefasst werden könnte. Für mich stellte es allerdings alles andere als ein Problem dar.

Micah mochte ich ebenfalls sehr, obwohl sie mir im Laufe der Geschichte ein wenig auf die Nerven ging. Sie ist eine liebenswerte, emotional bedürftige und kreative Person und besitzt ebenso eine sehr selbstbewusste Art. Dennoch wirkte sie manchmal arrogant und naiv. Das war keinesfalls oft, aber in manchen Momenten hatte man doch bemerkt, dass sie aus reichem Hause kam, was sie ein wenig unsympathisch werden ließ. Trotzdem würde ich sie keinesfalls als überheblich beschreiben. Ganz im Gegenteil: Sie tritt im Grunde sehr bodenständig auf.

Julian war für mich das ganze Buch über, bis zu den letzten Seiten hin, ein absolutes Rätsel. Zu Beginn ist er kühl, blockt bei jeglicher körperlichen Nähe sofort ab und will mit Micah eigentlich nichts zu tun haben. Trotzdem lässt Micah natürlich nicht locker und im Verlauf bemerkt man ein wenig, wie er auftaut. Allerdings passierte im Mittelteil des Buches nicht wirklich viel: Es gibt kein Drama, kein wirkliches zumindest, und ich hatte oft den Wunsch danach, dass ein wenig mehr passieren könnte. Da keine unnötigen Probleme aufgetaucht waren, besaßen alle Charaktere eine ausgesprochene Authentizität, das auf der einen Seite auch gut war. Trotzdem hat mir einfach der Drang weiterlesen zu wollen gefehlt. Durch Lauras angenehmen Schreibstil wurde diese Zeit natürlich wunderbar überbrückt, aber so wirklich konnte mich die Lovestory dann doch nicht packen.

Bis es zumindest zu den letzten Seiten ging. Je näher man dem Geheimnis von Julian kam, desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen und als es letztendlich gelüftet wurde, war ich vollkommen sprachlos. Ich hatte mit allem gerechnet, aber die Idee ist mir kein einziges Mal in den Sinn gekommen. Ihr müsst euch vorstellen: Ich sitze auf dem Bett, lese gerade diese eine Stelle, denke mir nur so What?! und schreibe sofort meiner Freundin, die das Buch schon gelesen hat. Ich war wirklich vollkommen überrascht und völlig sprachlos.

Die letzten Seiten sind dann nur noch so vorbeigeflogen, obwohl ich an Micahs Stelle anders reagiert hätte. Sie geht meiner Meinung nach sehr gelassen mit der Situation um und wirkte nicht sonderlich schockiert. Ein bisschen verwundert war ich schon und konnte es nicht ganz nachvollziehen.

Mir hat das Buch im Grunde sehr gut gefallen. Ich liebe Lauras Schreibstil, ihren Humor und auch die Gesamtheit der Charaktere. Das angesprochene Thema, bzw. waren es mehr als eins, sind sooo wichtig und haben die ganze Geschichte noch einmal in ein völlig neues Licht gestellt. Trotzdem gab es einige Dinge, die mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnten, weswegen das Buch für mich leider kein 5-Sterne-Buch ist.

3,5 von 5 Sternen

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