Cover-Bild Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 31.10.2019
  • ISBN: 9783736310681
Brittainy C. Cherry

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt

Katja Bendels (Übersetzer)

Jackson Emery glaubt nicht an Versprechen. Und ich glaube nicht mehr an die Liebe. Ich bin zu zerbrochen für ihn. Er ist nicht der Richtige für mich. Und doch sind wir perfekt füreinander. Weil wir wissen, dass das zwischen uns nicht für immer sein wird. Weil wir die Hoffnung längst aufgegeben haben, dass uns jemand für den Rest unseres Lebens lieben könnte. Bis der Moment des Abschieds gekommen ist und wir plötzlich merken, dass wir nie wieder ohneeinander sein können.

"Ich liebe Brittainy C. Cherrys Bücher, ihre Worte und wie tief sie ihre Leser bewegt. Dieses Buch wird euch nicht enttäuschen!" UNDER THE COVERS BOOK BLOG


Der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Brittainy C. Cherry

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2019

Wenn man das Licht in der Dunkelheit findet

2

Das war mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr gespannt, da ich bisher so viel Positives über die Autorin und ihre Bücher gehört habe.
Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut. Es war sehr ...

Das war mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr gespannt, da ich bisher so viel Positives über die Autorin und ihre Bücher gehört habe.
Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut. Es war sehr emotional und hier hatte ich auch schon die ersten Tränen in den Augen. Mit ihrem Schreibstil schafft es Brittainy C. Cherry den Leser sofort in einen Bann zu ziehen und mitzureißen. Es ist sehr emotional geschrieben, gleichzeitig aber auch sehr locker.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Grace und Jackson erzählt mit einigen Rückblenden aus der Kindheit von Jackson. Diese Rückblenden haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sehr emotional und helfen dabei, Jacksons Verhalten besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Die Protagonisten haben beide schwere Zeiten hinter sich, sie sind authentisch dargestellt und erleben einen großen Wandel innerhalb der Geschichte. Diesen Wandel miterleben zu können war sehr emotional. Dank des tollen Schreibstils konnte ich die Gefühle der Protagonisten sehr gut nachempfinden.

Die Antagonisten haben mich rasend vor Wut gemacht, was den tollen Schreibstil nur unterstützt.

Die Autorin verpackt hier Themen wie Selbstfindung, Vorurteile, Lästereien, Oberflächlichkeit und viele weitere wichtige Punkte sehr gut. Die Themen sind in der heutigen Gesellschaft aktuell und durch dieses Buch wird man zum Nachdenken angeregt.

Die Geschichte und ihre Handlung an sich waren nicht unglaublich spannend und der Spannungsbogen war nur halb gespannt, aber dennoch konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Allerdings hat das alles sehr gut gepasst. Das Ende war mir etwas zu „Bilderbuchhaft“ und zu perfekt, aber dennoch schön.

Fazit
Obwohl die Geschichte sehr emotional war, hat sie mich nicht komplett umgehauen wie ich erwartet habe. Hier hatte ich wohl etwas zu hohe Erwartungen. Dennoch werde ich weitere Bücher der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 05.11.2019

Gefühlsintersiver Roman

2

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt in ein Roman von Brittainy C. Cherry.
Die Protagonisten sind Grace und Jackson und es wird aus beiden Sichtweisen geschrieben.
Grace, ein Pastorentochter, wird ...

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt in ein Roman von Brittainy C. Cherry.
Die Protagonisten sind Grace und Jackson und es wird aus beiden Sichtweisen geschrieben.
Grace, ein Pastorentochter, wird von ihrem Ehemann Finn verlassen. So kehrt sie zu ihrer Heimatstadt zurück, wo ihre Eltern leben. Grace hat eine strenge Erziehung hinter sich und versucht die Erwartungen gegenüber den Eltern und den Menschen der Heimatstadt zu erfüllen. Ihr eigenes Leben bleibt dabei auf der Strecke. Sie trifft Jackson, genannt das Monster, und empfindet Gefühle für ihn. Jackson und sein Vater sind Aussenseiter in der Stadt. Aber hinter ihrem Verhalten steht ein grosser Schmerz. Durch Rückblicke in die Vergangenheit von Jackson erfährt man, dass er schlimme Erfahrungen durchlebt hat. Da Grace und Jackson nicht gegensätzlicher sein können, ist es schwierig sich näher zu kommen. Grace muss sich gegenüber ihren Eltern und der Gemeinde durchsetzen und da sie zielstrebig ist, versucht sie es auch. Es ist für sie Mobbing ohne Ende. Aber es gibt auch Lichtblicke. Jackson öffnet sich ihr im Laufe der Zeit immer mehr und Grace findet heraus, dass Jackson in Wirklichkeit ein liebenswerter und gefühlvoller Mann ist, der auch seinen Hund über alles liebt. Er ist nicht das Monster, wofür die Gemeinde ihn hält und so kämpfen die beiden für ihre Zukunft.
Der Roman ist flüssig und leicht zu lesen. Man möchte ihn gar nicht mehr aus der Hand nehmen. Der Roman ist voller Gefühl geschrieben und hat mich tief bewegt. Die Charaktere der Protagonisten kommen so authentisch herüber und man fühlt sich sofort in die Geschichte hineinversetzt. Ich finde, der Roman hat ein ernstes Thema. Man sollte sich nicht durch die Gesellschaft und das Umfeld beeinflussen lassen und sein eigenes Leben so gestalten, wie man es für sinnvoll hält und man sollte zu seiner eigenen Meinung stehen und nicht was andere von einem erwarten.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Danke für die schönen und bewegenden Lesestunden.

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Veröffentlicht am 05.11.2019

Eine Geschichte mit und fürs Herz

2

Das Buch:
„Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt“ von Brittainy C. Cherry erzählt die Geschichte zweier Menschen, die oberflächlich und auf den ersten Blick betrachtet unterschiedlicher nicht sein könnten. ...

Das Buch:
„Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt“ von Brittainy C. Cherry erzählt die Geschichte zweier Menschen, die oberflächlich und auf den ersten Blick betrachtet unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf den zweiten Blick erzählt das Buch die Geschichte einer amerikanischen Kleinstadt, deren Einwohner es sich zur Aufgabe gemacht haben, jeden, der auch nur im Ansatz anders zu sein scheint, auszugrenzen. Dabei ist es unwichtig, wie beliebt oder unbeliebt ein Mensch in der Vergangenheit war. Das Buch erzählt die Geschichte einer angeblich gläubigen Gemeinschaft, die darauf pocht, dass ihre Moralvorstellungen gelebt werden. Einzelschicksale sind dabei zweitrangig und die Gefühle der Menschen scheinen keine Rolle zu spielen… solange nur der Eindruck nach außen hin passt.

In der Leseprobe haben mich der wirklich flüssige und leicht lesbare Schreibstil der Autorin und ihre Fähigkeit, einen sofort in die Geschichte zu katapultieren, beeindruckt. Darüber hinaus hat der kurze Buchanfang in mir Emotionen geweckt, die mich – als jemand, der nicht in erster Linie Konsument von Liebesromanen ist – dazu brachten, dass ich das Buch in Gänze lesen wollte und dies bitte immer mit einem Paket Taschentüchern dabei. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lesejury gelesen, wofür ich mich recht herzlich bedanke.

Worum geht’s?
Grace und Finley Braun haben ihre Ehe beendet, verkaufen ihr Haus und ziehen getrennt in ihre Heimatstadt Chester zurück. Während Grace ganz offensichtlich über das Ende ihrer Ehe trauert, hat man bei Finley den Eindruck, als zöge er mit fliegenden Fahnen von dannen in sein neues Leben. In Chester angekommen, streikt Grace‘ Auto und beinahe verursacht sie einen schlimmen Unfall, wenn da nicht der Automechaniker Jackson wäre, der sie durch beherztes Handeln vor eben diesem Unfall bewahrt. Blöderweise ist Jackson „das Monster“ von Chester, mit dem man sich besser nicht abgibt und schon gar nicht, wenn man die Tochter des Pastors und eine Harris ist. Ebenso wie sein Vater hasst Jackson die Familie Harris seit Kindertagen und will schon deshalb mit Grace besser nichts zu tun haben. Aber obwohl sich die beiden eigentlich meiden wollen, begegnen sie sich immer wieder und ziemlich schnell bemerken sie, dass sie gar nicht so verschieden sind.

Charaktere:
Der Autorin gelingt es glänzend Grace und Jackson als „die Guten“ zu beschreiben, während viele andere Charaktere einfach als spießig, wütend und im Fall von Grace‘ Mutter einfach als verabscheuungswürdig dargestellt werden.

Loretta Harris verkörpert in den ersten 2 Dritteln des Buches in der Tat eine Frau, der man besser aus dem Weg gehen sollte. Sie sprüht Gift in alle Richtungen, hat kein Erbarmen und erklärt all diese Eigenschaften mit ihrem Glauben. Dennoch erscheint sie mir verlogen und schon recht bald bekommt man den Eindruck, dass hinter dieser giftigen Fassade mehr stecken muss. Die Figur der Loretta Harris ist meiner Meinung nach der perfekte Antagonist und so sehr ich sie auch verabscheut habe, wütend auf sie war und ihre Argumentationen nicht verstehen konnte, so sehr kann ich nur den Hut ziehen, dass die Autorin mit einer solchen Überzeugung diese Figur geschrieben hat.

Die liebreizende Grace hingegen entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer selbstbewussten jungen Frau, die auf dem Weg der Selbstfindung ist und dabei eine nie enden wollende Unterstützung von Jackson erhält. Er ist es, der ihr beibringt, dass es nicht darauf ankommt, immer allen gefallen zu müssen sondern darauf, für sich selbst einzutreten. Auf dem Weg ihrer Selbstfindung übertritt Grace Grenzen, die sie normalerweise noch nicht einmal erahnt hätte und sie lernt sehr schnell, dass es in ihrem Leben als Erstes wichtig ist, dass sie glücklich ist – und nicht zuerst die anderen. Sie lernt auch, dass die Menschen, die wirklich zu ihr stehen, diesen Weg mitgehen und sie unterstützen. Ihre Mutter gehört allerdings nicht dazu!

Jackson wurde mit 10 Jahren von seiner Mutter verlassen. Seither hängt sein Vater am Alkohol, sodass er im gleichen Moment quasi Vater und Mutter verloren hat. Als Ex-Junkie kümmert er sich um seinen Vater, dessen Autowerkstatt und seinen Hund Tucker. Mehr braucht er nicht und mehr will er nicht in seinem Leben. Ansonsten ist er damit beschäftigt, wütend und für die Gesellschaft in Chester das Monster zu sein.
Gemeinsam mit Grace findet er aber heraus, dass er okay ist, dass es okay ist andere zu brauchen und vor allem zu mögen. Und ganz langsam, mit Höhen und Tiefen, nähern sich Grace und Jackson an und öffnen sich füreinander.

Natürlich muss der Leser Grace und Jackson mögen. Man kann sich dem nicht entziehen. Die Geschichte zwischen den beiden ist manchmal ein bisschen klischeehaft, aber nicht nervig kitschig, sondern irgendwie schön. Darüber hinaus spricht die Autorin einfach Themen an, die sehr tiefgreifende Veränderungen in Menschen zur Folge haben können, als da wären: der Verlust wichtiger Menschen, Fehlgeburten, Untreue…

Was mich am meisten erschreckt hat, ist die Oberflächlichkeit der Einwohner von Chester. Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich eine komplette Gemeinde so reagieren würde. Vielleicht musste diese Eigenschaft aber auch einfach so überzeichnet werden, damit Jacksons und Grace‘ Schicksale diese Wirkung haben konnten, die sie auf den Leser zwangsläufig haben.

Schreibstil:
Brittainy C. Cherry schreibt sehr flüssig, bedient sich der jungen Sprache (oder zumindest ihre Übersetzerin) und somit passen Thema und Sprache sehr gut zusammen und der Roman lässt sich sehr leicht lesen.
Was mich etwas irritiert hat, ist das Faktum, dass Grace älter als Jackson ist, was meiner Meinung nach in solchen Romanen doch eher selten vorkommt und darüber hinaus, dass Grace bereits 30 ist. Die Geschichte und Verhaltensweisen als solche sähe ich eher bei Protagonisten die Anfang 20 sind. Dann allerdings wäre mindestens ein Schicksalsschlag schon nicht mehr so glaubhaft möglich gewesen, wie er beschrieben wurde.

Ein bisschen abstrus und unglaubwürdig fand ich das Ende, wenngleich auch hier eine Menge Emotionen drin steckten. Aber da war plötzlich an mancher Stelle – und zu schnell für meine Begriffe – Friede, Freude, Eierkuchen. Ganz so, als hätte es die Vorgeschichte nicht gegeben oder man sei zu alten Verhaltensmustern zurückgekehrt.

Ansonsten hat der Roman meinen Erwartungen aber voll entsprochen. Ich war darauf aus, etwas leichte Kost fürs Herz zu bekommen, ein paar Tränen fließen zu lassen (okay, ich gestehe, manchmal waren es auch ein paar mehr) und mich in die Geschichte fallen lassen zu können. Das hat sehr gut funktioniert!

Fazit:
Für Liebhaber der Kategorie Liebesroman ist das Buch bestens geeignet! Es dient mit Emotionen, Klischees und einer Geschichte, die bis auf das teilweise zu schnelle Ende glaubwürdig ist. Von mir gibt’s 4 von 5 Sternen für die leichte, lockere Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 05.11.2019

Gefühlvoll und einfach einzigartig

2

Zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Grace, die brave Pastorentochter, die gerade von ihrem Ehemann verlassen wurde. Und Jackson, der Rebell, der Teufel der Stadt, den alle hassen und ...

Zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Grace, die brave Pastorentochter, die gerade von ihrem Ehemann verlassen wurde. Und Jackson, der Rebell, der Teufel der Stadt, den alle hassen und der alle hasst. Diese beiden zerbrochenen Seelen, die sich plötzlich begegnen und nicht mehr voneinander loskommen. Ob sie sich gegenseitig über den Schmerz hinweghelfen können?

Mit jedem ihrer Bücher bringt sie mich an meine Grenzen. Überwältigt mich mit ihrem Schreibstil, ihren Charakteren, den ernsten und wichtigen Themen, die sie anspricht. Sie überwältigt mich mit ihren Geschichten, mit ihren Worten. Ich weiß nicht, wie sie das macht. Wie sie mich immer wieder auf einer Ebene berührt, dass ich irgendwann einfach nicht mehr aufhören kann zu weinen – und gleichzeitig dabei lächele. So war es auch nach „Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt“. Genau das schafft sie mit ihren Büchern. Die Dunkelheit vertreiben, Hoffnung schenken und einem das Gefühl zu geben, dass man nicht allein ist mit seinen Sorgen und Problemen, mit all den Ängsten, die uns zu Menschen machen. Sie schafft es, dass man sein Herz öffnet und all den Schmerz durchlebt und sich danach … besser fühlt. Verstanden. Aufgefangen. Als hätten ihre Worte einem die Augen geöffnet.

Ich glaube, der erste Teil dieser Reihe hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen, aber auch dieses Buch war wieder so wunderschön umgesetzt. Vielleicht gab es ein paar mehr Klischees. Vielleicht waren manche Dinge bewusst überdramatisiert. Vielleicht hatte es Ecken und Kanten. Vielleicht war es nicht gänzlich perfekt. Aber für mich hat alles gepasst. Denn das wäre alles meckern auf sehr hohem Niveau. Es ist eine Gabe, so schreiben zu können und solche Emotionen zu vermitteln. Dafür verdient Brittainy C. Cherry meinen vollsten Respekt. Vielleicht bin ich einfach auch nur ein sehr emotionaler Mensch und anfälliger für solche Geschichten. Aber mich hat sie mit ihren Worten berührt. Und ich glaube, dass sie das auch bei vielen anderen schafft. Was zählt sind die Botschaften und die Hoffnung, die sie uns immer wieder mit ihren Worten mitgibt.

Grace und Jackson sind einzigartig und wunderbar. Aber nicht (nur) ihre Beziehung war es, die diese Buch so besonders gemacht hat. Sondern der Prozess der Selbstfindung, den unsere Protagonisten – und vor allem Grace – durchmachen. Dieses Buch zeigt auf, was mit Menschen passieren kann, wenn sie harte Schicksalsschläge erleben mussten. Es zeigt, wie unterschiedlich man mit solchen Sachen umgehen kann. Es zeigt, dass wir niemals die Menschen sind oder zu den Menschen werden müssen, für die uns andere (die uns überhaupt nicht kennen) halten. Wir selbst bestimmen, wer wir sind, wie wir leben, woran wir glauben. Und das fand ich so großartig an dem Buch. Auch wenn Grace und Jackson ab und zu an sich selbst gezweifelt haben, gab es da jemanden, der sie aufgefangen hat. Nicht nur sie sich gegenseitig, sondern auch Familie und Freunde können eine solche Stütze sein.
Die Nebencharaktere haben mir zum Teil auch so gut gefallen. Judy, Grace Schwester, war einfach zuckersüß wie sie sich für Grace eingesetzt hat. Und auch Josie hat sich in mein Herz geschlichen – mit ihrer unerschütterlichen Freundschaft und ihrem Humor.
Natürlich gab es auch Charaktere, die mich zum Teil so unglaublich aufgeregt haben. Finn vor allem, aber auch Autumn und Grace' Mutter. Zum Teil haben mich ihre Aussagen so unglaublich wütend gemacht und wie sie versucht haben, über Grace zu bestimmen und sie zu manipulieren.

Ich kann zu dem Buch leider gar nicht allzu viel sagen, da ich sonst spoilern würde. Aber es hat mich sehr oft zu Tränen gerührt. Hat mein Herz sich zusammenziehen lassen, hat mich mit den Charakteren mitleiden lassen. Hat mich aber auch lachen und unter Tränen lächeln lassen, weil es wunderschön war. Es war traurig und herzzerreißend. Es war so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe die Geschichte wieder mal inhaliert und völlig verschlungen.

Die Botschaften waren toll, der Schreibstil wieder so poetisch und wunderschön, die Charaktere liebevoll gezeichnet und die Liebesgeschichte nicht zu schnell und unglaubwürdig. Es ging einfach um zwei Menschen, die zu sich selbst finden mussten und dabei zueinander fanden. Auch wenn es Hürden gab. Auch wenn Jackson erst einmal seine harte Schale ablegen und wieder Vertrauen zu einem anderen Menschen aufbauen musste. Letztendlich hat das Buch gezeigt, dass das Leben nicht selten unfair ist und man trotzdem irgendwie das Beste versuchen muss – und dass man es verdient hat, glücklich zu sein. Und dass man es trotz all der Wunden schaffen kann, es irgendwann wieder zu sein.
Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.11.2019

Rezi zu einem wunderschönen Buch!

2

Titel: Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
Autorin: Brittainy C. Cherry
Erscheinungsdatum: 31.10.2019
Verlag: LYX
Genre: Roman
Format: Broschierte Ausgabe
Seitenzahl: 448
Preis: 12,90€

~Inhalt~
Jackson ...

Titel: Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
Autorin: Brittainy C. Cherry
Erscheinungsdatum: 31.10.2019
Verlag: LYX
Genre: Roman
Format: Broschierte Ausgabe
Seitenzahl: 448
Preis: 12,90€

~Inhalt~
Jackson Emery glaubt nicht an Versprechen. Und ich glaube nicht mehr an die Liebe. Ich bin zu zerbrochen für ihn. Er ist nicht der Richtige für mich. Und doch sind wir perfekt füreinander. Weil wir wissen, dass das zwischen uns nicht für immer sein wird. Weil wir die Hoffnung längst aufgegeben haben, dass uns jemand für den Rest unseres Lebens lieben könnte. Bis der Moment des Abschieds gekommen ist und wir plötzlich merken, dass wir nie wieder ohneeinander sein können.

~Meine Meinung~ (Spoilerfrei)
Zuerst einmal möchte ich mich bei der Lesejury für dieses Manuskript bedanken! Und natürlich auch für die tolle Leserunde :) mir hat es viel Spaß gemacht mit anderen Fans von Brittainy C. Cherry in ihr neues Buch einzutauchen!

Gestaltung: Das Cover gefällt mir sogar fast besser, als das vom ersten Teil! Die beiden ergänzen sich hervorragend und machen sich super zusammen im Regal!
Die Kapitelgestaltung war ich schon von Band eins gewohnt. Der Perspektivenwechsel der beiden Protagonisten, hat wieder einen guten Einblick in die Gedanken beider verschafft. Es hat mir sehr gut gefallen, dass man das Buch nicht nur von einer Perspektive aus erzählt bekommen hat.

Der Klappentext ist einer der Wenigen, der mich nach einem Mal lesen komplett umhaut. Ich wollte das Buch direkt in die Hand nehmen und lesen. Kann mich nicht erinnern, je einen so tollen und flüssigen Klappentext gelesen zu haben.

Personen: Die Protagonistin Grace war mir von der ersten Seite an sympathisch, ihre Gedanken waren nachvollziehbar dargestellt und auch ihre Gefühle konnte ich gut verstehen. Auch Jackson, der verschlossene, geheimnisvolle und gebrochene Typ war mir mit seinen Fehlern auf Anhieb lieb. Ich habe es genossen die beiden im Zusammenhang zu erleben und ihre Veränderungen mit anzuschauen.

Schreibstil: Was soll ich zu Brittainys Schreibstil noch Großes sagen? In all meinen Rezension lobe ich ihn in den Himmel. Ihr flüssiger und bildlicher Stil, lässt eine Welt in meinem Kopf entstehen, was ein ganz besonderes Leseerlebnis bereitet!

Handlung: Direkt zu Anfang habe ich gemerkt, dass diese Geschichte ziemlich gut durchgeplant und strukturiert ist. Der Plot gefällt mir sehr gut und auch das grundsätzliche Thema: "zerstörter Junge trifft auf zerstörtes Mädchen" gefällt mir gut. Da die Autorin durchgängig Spannung aufbaut, entsteht ein schönes Lesegefühl, was einen schnell durch die Geschichte bringt.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch nichts für schwache Nerven, es gibt viele emotionale Szenen, die einen wirklich zum weinen bringen können.
Ich werde an dieser Stelle nicht weiter auf die Handlung eingehen, da ich sonst spoilern würde, lasst euch allerdings von mir sagen: dieses Buch lohnt sich!

~Fazit~
Emotionen über Emotionen, eine tolle flüssig und ergreifende Geschichte!
Ich liebe es noch mehr als Band eins, es verdient voll und ganz 5/5🌸!

~Hinweis~
Das Buch ist ein Leseexemplar und wurde mir kostenfrei und ohne jegliche Bezahlung vom Verlag zur Verfügung gestellt. Ich werbe dafür hier, auf meinem Blog und auf Lovelybooks in Form von Rezensionen und auch auf Instagram in Form von Bildern.

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