Leserunde zu "Emma" von Jean Reno

Eine Frau mit einem Geheimnis und eine gefährliche Mission
Cover-Bild Emma
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Jean Reno (Autor)

Emma

Thriller. Das aufsehenerregende Romandebüt des weltberühmten französischen Filmschauspielers Jean Reno – »Mitreißend bis zur letzten Seite« ELLE

Monika Buchgeister (Übersetzer)

Eine Frau mit einem Geheimnis und eine gefährliche Mission

Emma führt ein ruhiges Leben an der bretonischen Küste. Nach einem tragischen Ereignis in ihrer Vergangenheit widmet sie all ihre Kraft ihrer Arbeit in einem namhaften Zentrum für Meerestherapie. Bis sie die Chance erhält, im Oman das Team eines neuen Wellness-Resorts zu schulen. An der Spitze der luxuriösen Einrichtung steht Tariq, der Sohn eines mächtigen Ministers. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, als ein heikler Auftrag Emma zu einer folgenschweren Entscheidung zwingt. Inmitten eines weitreichenden Machtspiels voller Intrigen kann sie bald niemandem mehr trauen und gerät in tödliche Gefahr. Doch Emma weiß, wie man überlebt ...

Das aufsehenerregende Debüt des renommierten französischen Filmschauspielers Jean Reno - Spionage, Verrat, Liebe und eine unvergessliche Heldin, die in einer dramatischen Staatsaffäre über sich hinauswächst

Limitierte Auflage mit Farbschnitt

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 20.01.2025 - 09.02.2025
  2. Lesen 17.02.2025 - 02.03.2025
  3. Rezensieren 03.03.2025 - 16.03.2025

Bereits beendet

Schlagworte

Thriller Spannung starke Frau Thalasso Mental Health Spionage Intrige Politik Geheimdienst Liebe Verlust Verrat Frankreich Bretagne Oman Maskat Film Schauspieler Leon – Der Profi Die purpurnen Flüsse

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 03.03.2025

Spionagegeschichte mit Orientflair

3

Die Französin Emma mit den "magischen Händen" wird auf Geheiß in den Oman berufen, um dort Masseure mit ihrem besonderen Können weiterzubilden. Was harmlos begann, stellte sich bald als ein Leben unter ...

Die Französin Emma mit den "magischen Händen" wird auf Geheiß in den Oman berufen, um dort Masseure mit ihrem besonderen Können weiterzubilden. Was harmlos begann, stellte sich bald als ein Leben unter Überwachung heraus und Emma kann keinen Schritt tun, ohne dass ihr Auftraggeber über sie Bescheid weiß. Eine verbotene Affäre mit dem Sohn des Premierministers, der mit der Tochter des omanischen Sultans verlobt ist, macht Emma erpressbar und schon bald findet sie sich mitten in einem Spionagefall wieder, in dem sie im Auftrag der französischen Regierung gegen ihren omanischen Liebhaber und weitgestrickte Machenschaften ermitteln soll.

"Emma" ist ein "Thriller", wie uns das Titelblatt verrät. Nun ja, meine Erwartungen waren hoch, sie wurden aber leider nicht erfüllt. Eingangs ist das Buch einfach ein Roman, der uns das Leben Emmas vermittelt und etwas "dahintröpfelt". Dann überschlagen sich die Ereignisse und man steckt übergangslos mitten drin in einer Spionagegeschichte, die aber auch nur wenig ausgereift ist und viel Raum für Spekulationen bietet. Und schließlich endet das Buch und die einst so leidenschaftliche Masseurin Emma macht quasi eine "Umschulung" zur Agentin.

Jean Reno vermag es, mit der Sprache zu spielen. Ist diese eingangs etwas gewöhnungsbedürftig, so hat sie mir im Endeffekt aber gefallen. Ich muss zugeben, den ein oder anderen Ausdruck musste ich nachschlagen, aber so habe ich tatsächlich auch einiges gelernt.

Am Schönsten an dem Buch fand ich den Schauplatz der Geschichte. Von Frankreich ging es nämlich direkt in den Oman, Emma durfte das Land und die Kultur kennenlernen. Diesen Teil fand ich am Gelungensten, was vielleicht daran lag, dass ich gerade selbst im Oman war und viele, der beschriebenen Orte wiedererkannt habe. Da ist so manche Schilderung wirklich gut gelungen und ich konnte das orientalische Flair durchaus nachvollziehen! Ach, wie gerne wäre ich doch mit Emma durch den Soul von Mutrah spaziert!

Insgesamt war ich mit "Emma" leider nicht ganz glücklich. Für den "Feelgood" Roman, als der sich der erste Teil liest, waren in der zweiten Hälfte zu viele Politik und üble Machenschaften involviert. Und für einen Thriller war es mir zu unspektakulär. Ein Buch, das von allem ein bisschen etwas hat, das mich aber trotzdem nicht ganz begeistert hat.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Emma und ihre verbotene Liebe im Oman.

2

Emma verliert bei einem Autounfall ihre Mutter, sie selbst war die Fahrerin. Sie vermisst ihre Mutter Jeanne sehr und wird von Schuldgefühlen und Alpträumen heimgesucht. Sie hat einen Kater namens Mardi ...

Emma verliert bei einem Autounfall ihre Mutter, sie selbst war die Fahrerin. Sie vermisst ihre Mutter Jeanne sehr und wird von Schuldgefühlen und Alpträumen heimgesucht. Sie hat einen Kater namens Mardi und ihre Wohnung liebt sie sehr, die vor der Renovierung der ehemalige Schuhladen ihres Opas war. Emma ist Masseurin in einem angesehenen Hotel. Es kommt hoher Besuch aus dem Sultanat Oman und Emma soll ihn massieren. Tariq Khan ist dreißig Jahre alt und der ältester Sohn des stellvertretenden Premierministers und vorgesehen für eines der höchsten Staatsämter im Oman. Der Mann besitzt Charisma, das spürt Emma sofort. Bei der Massage jedoch spürt Emma Empfindungen, die ihr bei der Arbeit eigentlich komplett fremd sind und sie auch etwas verwirren und ihre Haut zum kribbeln bringt. Genau dieser Mann gibt ihr die Chance im Oman das Personal eines neuen Wellness-Resorts zu schulen. Natürlich für ein stattliches Gehalt. Emma fliegt in den Oman, doch neben ihrer Arbeit trifft sie auch wieder auf Tariq Khan und sie kann die Finger von ihm einfach nicht lassen. Emma wird erpresst und bekommt einen geheimen Auftrag, der sie in große Gefahr bringt. ...
Dies ist der Debütroman des berühmten Schauspielers Jean Reno. Sein Schreibstil ist äußerst bildreich und die Schauplätze der Geschichte werden detailreich beschrieben. Die Hauptperson ist Emma, die sehr zurückgezogen lebt und unter dem tragischen Tod ihrer Mutter immer noch stark leidet. Sie besitzt "magische" Hände, mit denen sie sogar Knochen heilen kann. Leider wurde für mich zu wenig auf diese Gabe eingegangen. Von der Spannung des Buches war in der ersten Hälfte noch nichts zu spüren. Dafür aber in der zweiten Hälfte umso mehr. Jedoch ging dann alles so hoppla die hopp und vieles war für mich überhaupt nicht schlüssig. Die Geschehnisse hätten für mich ausführlicher beschrieben werden müssen. Auch wurden immer wieder Nachrichten mit Decknamen zwischen Geheimdienst und der französischen Botschaft ausgetauscht. Zu Anfangs ergaben sie überhaupt keinen Sinn. Erst später konnte man den Zusammenhang nachvollziehen. Emma macht eine wahre Verwandlung durch und wird zur "Superagentin". Leider empfand ich es als nicht real nachvollziehbar und als Thriller würde ich das Buch auch nicht bezeichnen. Am Ende bleiben viele Fragen offen und unbeantwortet. Vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung, in der wir die fehlenden Antworten finden.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Der äußere Schein

2

"Emma" ist das Romandebüt von Jean Reno und präsentiert sich auf den ersten Blick mit einem auffallenden und ansprechenden Cover, dass mich als Fotografin bereits beim ersten Anblick mit seinem sensationellen ...

"Emma" ist das Romandebüt von Jean Reno und präsentiert sich auf den ersten Blick mit einem auffallenden und ansprechenden Cover, dass mich als Fotografin bereits beim ersten Anblick mit seinem sensationellen Cover in den Bann zieht. Der blaue, "himmlische" Farbschnitt verstärkt das mysteriöse Crime-Feeling, das sich durch die gesamte Geschichte zieht. Die Farbe „Blau“ wirkt dabei sehr beruhigend und harmonisch auf mich. Der packende Prolog: "Unser größtes Abenteuer ist wahrlich das Abenteuer unseres Lebens", wirft mich direkt in das Zentrum der Handlung und verspricht eine Geschichte voller Spannung und Geheimnisse. Leider, ist dem nicht so, denn die „klischeebehaftete Protagonistin“ Emma kann mich nicht wirklich überzeugen. Sie wird zwar schnell zur faszinierenden Figur, für mich, die trotz ihrer Vorhersehbarkeit durch ihre „Tiefgründigkeit“ überrascht, aber irgendwie ist das Ganze eine Mischung aus „Spionage/Räuberpistole mit Orient-Touch“ für mich. Im Herzen der Geschichte stehen verborgene Geheimnisse und tragische Ereignisse, die Emmas Leben unwiderruflich verändern oder auch schon haben. Diese Elemente verleihen der Handlung „Tiefe und Emotionalität“, während das Thema „Sex Sells“ geschickt und subtil eingewoben wird, um die Leser zu fesseln. Ein spannender Kontrast entsteht, für mich, durch die Schauplätze: die raue, stürmische bretonische Küste steht im Gegensatz zur exotischen, geheimnisvollen Landschaft des Oman. Diese Gegensätze verstärken die Dynamik der Erzählung und schaffen eine unverwechselbare Atmosphäre. Themen wie Spionage, Verrat und Liebe stehen im Mittelpunkt, während Emma in einer dramatischen Staatsaffäre über sich hinauswächst. Die Geschichte bietet viele spannende Momente, verliert sich jedoch in zahlreichen Klischees, die die Originalität der Handlung einschränken, trotz „vertraulicher Berichte“. Jean Renos Schreibstil ist geprägt von einer rauen und derben Sprache in den Beschreibungen, die nicht immer jedermanns Geschmack trifft. Für Leserinnen und Leser, die eine feinfühligere Ausdrucksweise bevorzugen, mich inbegriffen, könnte dies ein Hindernis sein. Mir hat es nicht behagt. Der Stil trägt zwar zu einem gewissen Grad zur Atmosphäre bei, jedoch bleibt mein Kopfkino so aus. Die Story plätschert über weite Strecken dahin, ohne die Spannung kontinuierlich aufrechtzuerhalten. Leider kommt es bei Emma“ zu keinem überraschenden Ende oder auch Gänsehautmomenten, was bei einem Thriller eigentlich erwartet wird. Die Vorhersehbarkeit der Handlung schmälert die Wirkung des Romans ebenfalls.

Fazit: ***
"Emma" weiß durch ihr äußeres Erscheinungsbild zu bestechen, inhaltlich bleibt die Lektüre jedoch hinter meinen Erwartungen zurück. Während einige Leser die dramatischen Elemente und die intensiven Themen vielleicht schätzen, wird das Buch andere, wie mich durch die vorhersehbare Handlung und die sprachlichen Eigenheiten möglicherweise nicht überzeugen. Für Leser, die auf der Suche nach originellen Ideen und einem mitreißenden Thriller sind, dürfte dieses Buch enttäuschend sein.








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Veröffentlicht am 03.03.2025

🎬📖 Von der Leinwand zum Thriller – Jean Renos spannendes Romandebüt! 🔥🕵️‍♀️

3

Ein solider Thriller mit einer starken Protagonistin! 🔥🕵️‍♀️ EMMA entführt in eine Welt voller Intrigen, Machtspiele und gefährlicher Missionen. Die Atmosphäre zwischen der ruhigen bretonischen Küste und ...

Ein solider Thriller mit einer starken Protagonistin! 🔥🕵️‍♀️ EMMA entführt in eine Welt voller Intrigen, Machtspiele und gefährlicher Missionen. Die Atmosphäre zwischen der ruhigen bretonischen Küste und dem luxuriösen Wellness-Resort im Oman ist gut eingefangen, und Emma als Hauptfigur wirkt geheimnisvoll und entschlossen. 🌊🏝️

Jean Reno, bekannt als herausragender Schauspieler in Filmen wie Léon – Der Profi und Ronin, wagt sich hier an sein Romandebüt. Sein filmischer Hintergrund spiegelt sich in der dynamischen Erzählweise und den lebendigen Szenerien wider. Die Handlung ist wie ein gut inszenierter Thriller aufgebaut, mit schnellen Szenenwechseln und intensiven Momenten. 🎬📖

Allerdings fehlt es stellenweise an Spannung, und einige Wendungen sind vorhersehbar. Die Charaktere, insbesondere die Nebenfiguren, hätten mehr Tiefe vertragen können. Dennoch ist es eine unterhaltsame Mischung aus Spionage, Verrat und Liebe, die besonders für Fans von politischen Thrillern interessant sein könnte. 📖💥🔍

Ein vielversprechender Einstieg in die Literaturwelt für Reno – man darf gespannt sein, ob er in Zukunft weitere Geschichten erzählen wird!

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Habe nach den ersten Seiten etwas anderes erwartet

3

Jean Reno zählt zu einer meiner liebsten Schauspieler. Bekannt für Filme wie Leon der Profi, Wasabi, Rauschen der Tiefe und viele französische Thriller und Komödien wagt er sich nun an selbst an einen ...

Jean Reno zählt zu einer meiner liebsten Schauspieler. Bekannt für Filme wie Leon der Profi, Wasabi, Rauschen der Tiefe und viele französische Thriller und Komödien wagt er sich nun an selbst an einen Thriller.

Der größte Teil der Handlung spielt im Oman, wobei ich mir einen größeren Teil der Handlung in Frankreich gewünscht hätte, da der Autor viel eigenes Wissen über das Land beigetragen hätte.

Emma als Protagonist gefiel mir anfangs noch gut mit ihrer geheimnisvollen Vergangenheit und ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten, später jedoch, wie alle anderen Charaktere wirkte sie zu unausgereift für mich und zu zweidimensional.

Zudem fehlte mir der richtige rote Faden im Buch, da es oft sehr unausgereift wirkte und es wirkte, als hätte man sich noch irgendwas einfallen lassen musste, um das Buch noch länger zu machen, ohne wirklich interessant und spannend zu sein.

Insgesamt ging ich mit hohen Erwartungen ran, die die ersten 30 Seiten anhielt und dann immer mehr abrutschen, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Entweder hatte das Buch einen schlechten Ghostwriter, der eine uninspirierte Geschichte zu Papier gebracht hat oder Jean Reno muss wirklich sein Schreibtalent verbessern oder einfach nur eine besser durchdachte Geschichte schreiben.

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