Cover-Bild Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
Band 2 der Reihe "Das Reich der sieben Höfe-Reihe"
(129)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 720
  • Ersterscheinung: 04.08.2017
  • ISBN: 9783423761826
Sarah J. Maas

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Roman | Romantische Fantasy der Bestsellerautorin
Alexandra Ernst (Übersetzer)

So spannend, so romantisch, so sinnlich wie nie

Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.
 

Kennen Sie bereits die weiteren Serien von Sarah J. Maas bei dtv?
»Throne of Glass«
»Crescent City«

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2018

Ein Traum von einem Buch ! Wenn ich könnte würde ich sechs Sterne geben

0

Schuld und Angst zerfressen Feyre von innen heraus. Sie hat Amarantha unter dem Berg überlebt. Ihr wurde das Leben als Fea geschenkt. Sie ist bei Tamlin am Frühlingshof und bald ist ihre Hochzeit. Feyre ...

Schuld und Angst zerfressen Feyre von innen heraus. Sie hat Amarantha unter dem Berg überlebt. Ihr wurde das Leben als Fea geschenkt. Sie ist bei Tamlin am Frühlingshof und bald ist ihre Hochzeit. Feyre sollte glücklich sein, aber das ist sie nicht. Amaranthas Taten verfolgen sie im Traum und Feyre kann mit niemanden darüber sprechen. Sie ist allein.
Tamlin ist nur noch besessen von dem Gedanken, Feyre zu beschützen. Er will das Bild, alles unter Kontrolle zu haben, um jeden Preis aufrecht erhalten, egal ob Feyre darunter leiden muss. Das Glück bis ans Ende aller Zeiten ist nur ein Bild auf einem Gemälde und nicht die Wirklichkeit.
Rhysand hat sich seit dem Berg nicht mehr gemeldet und Feyre ist froh darüber, aber an ihrem Hochzeitstag taucht er auf und nimmt sie mit, genauso wie sie es unter dem Berg vereinbart hatten. Feyre ist aber auch froh, dass sie fort vom Frühlingsshof ist. Sie konnte Tamlin nicht Heiraten. Sie fühlt sich seine nicht mehr wert, nachdem sie die Fae getötet hat. Aber jetzt bei ihrem Erzfeind Rhysand zu sein, ist auch nicht das Richtige.
Rhys bringt ihr Lesen und Schreiben bei, wie er es ihr versprochen hat, aber da ist noch mehr. Der Lord des Hofs der Nacht möchte den Frühlingsshof an seiner Seite wissen im Krieg gegen Hybern. Tamlin behauptet es gehe keine Gefahr von Hybern aus, als Feyre ihm davon erzählt. Als Tamlin sie dann einschließt, um sie zu beschützen, bricht Feyre zusammen. Rhysand rettet sie aus dem Frühlingshof und gibt ihr die Möglichkeit bei ihm am Hof der Nacht zu leben. Feyre bleibt. Sie will nicht zurück zu Tamlin und sich wieder einschließen lassen.
Am Hof der Nacht kommt sie nach Verlaris dem Geheimnis von Rhysand und sie merkt, dass Rhys gar kein Monster ist. Auch er wird von den Schrecken unterm Berg heimgesucht und zusammen schaffen sie es die Geschichte zu bewältigen, während sie nach einer Möglichkeit suchen Hybern aufzuhalten.

Der zweite Band „Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis“ der Triologie hat mich wirklich umgehauen. Es hat sich mit seiner gefühlvollen und doch aktionreichen Art auf die Hitliste meiner Lieblingsbücher ganz nach oben katapultiert. Es ist das zweite Buch, das ich von Sarah J. Maas gelesen habe und ich will noch viel mehr von ihr lesen.

Das Buch hat mich absolut überrascht und diese Überraschung, die es mit sich gebracht hat, hat mich einfach nur begeistert. Feyre ist keine Frau, die sich verliebt und dann bedingungslos sich in dieser Liebe verliert. Nein, dass hat sie als Mensch unter dem Berg getan, als Fae will sie viel mehr. Sie trainiert mit Rhys ihre neue Kräfte, sowie auch Kampfkunst. Sie entwickelt sich zu einer starken Frau, die ihre eigenen Entscheidungen trifft. Sie nimmt das Leben selbst in die Hand und versucht die Ängste, die sie unter dem Berg entwickelt hat, hinter sich zu lassen.
Ich möchte hier auch die Auswahl der Namen der Figuren erwähnen, sie sind alle klangvoll und wunderschön, noch nie habe ich solche Namen gehört.

Der Leser wird in neue Reiche von Prythian begleitet. Ich war schon im vorherigen Teil neugierig auf die anderen Reiche und nun war es endlich soweit! Wir lernen den Hof der Träume und der Alpträume kennen. Das Haus der Weberin, das Gefängnis von Prythian, wo der Knochenschnitzer auf sie wartet. Das Reich des Sommers und dessen freundlicher Lord Tarquin, den Feyre bezirzen muss. Es ist eine spanndende und erlebnisvoller Reise mit Rhysand an ihrer Seite, der zeigt, dass sie alles schafft.

Fazsinierend fand ich auch die Figur des Knochenschnitzers, der für jeden Fae anderes aussieht. Diese Idee fand ich großartig und richtg cool! Ich hoffe, dass er im nächsten Band noch einmal auftritt.

Auch im zweiten Band beschreibt Sarah J. Maas ihre Welt spektakulär und auch Feyres Gaderobe wird aufgepeppt. Das Kleid, dass sie an der Feier der fallenden Sterne trägt, wünscht sich glaube ich jede Frau. Besonders die Nacht der fallenden Lichter fand ich berauschend.

Der böse Rhysand entpuppt sich immer mehr zum Helden, der alles getan hat, um seine Familie und sein Land zu beschützen. Er ist ein Träumer, der von einer neuen und besseren Welt träumt und wer tut das nicht ? Mit seiner frechen, aber auch sanften Art trifft er nicht nur in Feyres Herz. Als er verletzt ist, tut sie alles um ihn wieder zu heilen und trifft wieder auf den Suriel, der ihr etwas sagt, dass alles verändert.
Die Liebesgeschichte zwischen Feyre und Rhys hat mich mehr gefesselt, als die von ihr und Tamlin, was daran liegen könnte, dass ich mit einer neue Liebe gar nicht gerechnent habe. Es ist wirklich mit- und hinreißend, wie Rhys Feyre aus ihrem inneren Versteck lockt und sie dazu bringt wieder mehr vom Leben zu wollen. Ihre Wortgefechte lassen einen schmunzeln.

Als sie am Ende nach Hybern kommen, kommt es Schlag auf Schlag ! Das was Feyre getan hat, um ihre neue Freunde zu retten, hat mich wirklich getroffen!
Ich kann es kaum erwarten, den dritten und letzten Band in den Händen zu halten. Aber ich bin auch etwas deprimiert, weil ich weiß, dass danach die Geschichte von Feyre vorbei ist.

Veröffentlicht am 14.08.2018

Eine Fantastische Welt zum abtauchen

0

 

Inhalt

Feyra hat die Schreckensherrschaft von Amarantha beendet und ist dabei gestorben. Doch Sie wird von den Unterdrückten Faes wieder mit neuem Leben gesegnet, so daß sie stärker als vorher als ...

 

Inhalt

Feyra hat die Schreckensherrschaft von Amarantha beendet und ist dabei gestorben. Doch Sie wird von den Unterdrückten Faes wieder mit neuem Leben gesegnet, so daß sie stärker als vorher als Mensch wieder leben kann. Doch all das hat für Feyra einen sehr hohen Preis. Ihre Seele ist an all dem Grauen zerbrochen. Leider bemerkt Tamlin davon gar nichts und zu allem Überfluß nimmt er ihr ihre komplette Freiheit, da er Angst hat, ihr könnte etwas zustoßen. Feyra versinkt immer weiter in den Albtraum, den sie hinter sich gelassen haben sollte. Da kommt ihr der Handel mit dem High Lord Rhysand, der ihr damals geholfen hat, währende Tamlin nur zugesehen hat, gerade recht. Sie muss sich einmal im Monat zu Rhysand an den Hof der Nacht begeben. Feyra lebt wieder auf und wird in weitere Gefahren hineingezogen, denen sie aber dank ihrer neuen Kräfte etwas entgegenzusetzen hat. Sie ist nicht mehr so hilflos wie als Mensch.

 

Bewertung

Auch hier hat Sarah Maas es wieder geschafft, der Geschichte von Anfang an eine Wendung zu geben, die man so nicht erwartet hat. Die Figuren sind alle gleich geblieben, wie im ersten Teil auch schon beschrieben. Auch der Schreibstil ist wieder einmal sehr flüssig und gut zu lesen, es wird auch hier wieder alles sehr gut beschrieben. Ich muss gestehen, dass mir dieses Buch deutlich besser gefällt als der erste Band, obwohl der ja auch schon Klasse war. Denn hier lernt Feyra zu kämpfen und ihre starke Persönlichkeit kommt hier besser rüber. Mit Tamlin hatte mich im ersten Teil schon gestört, dass der sich in keinster Weise für Feyra eingesetzt hat, als diese mit Armarantha kämpft bzw. gefoltert wird, weil sie Tamlin und das restliche Reich retten möchte. Rhysand ist da ganz anders, er hat schon im ersten Teil geholfen, auch wenn er da als Bösewicht dargestellt wird. Aber das löst sich alles in diesem Teil auf und wird widerlegt.

 

Das Cover ist ebenso gut gelungen, wie in den andren Teilen. Man sieht auf den ersten Blick, dass diese drei Bücher zusammen gehören und es passt hervorragend zu der fantasievoll gestalteten Geschichte.

 

Fazit

Eine meisterhafte und fantastische Geschichte mit sehr lebendigen Figuren. Vorsicht, wenn ihr keine Zeit habt, solltet ihr das Buch nicht anfangen zu lesen, denn ihr werdet es nicht aus der Hand legen können :o)

Veröffentlicht am 12.08.2018

Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis ∣ Rezension

0

Meine Meinung

Das Buch hat mir insgesamt wieder sehr gut gefallen und konnte mich genauso fesseln wie schon der erste Teil. Sarah J. Maas hat es geschafft, trotz des relativ abgeschlossenen Endes von ...

Meine Meinung

Das Buch hat mir insgesamt wieder sehr gut gefallen und konnte mich genauso fesseln wie schon der erste Teil. Sarah J. Maas hat es geschafft, trotz des relativ abgeschlossenen Endes von Band 1, die Geschichte sehr fesselnd fortzusetzten.

Die Handlung war immer wieder von spannenden Situationen durchzogen, sodass sich die Seiten sehr schnell weglesen ließen und man direkt in die Geschichte hineingezogen wurde. Auch der Verlauf des Buches hat mir sehr gut gefallen und es wurden viele interessante Aspekte aufgezeigt, die mir ein genaueres Bild von der Welt vermittelt haben.

Wir lernen in diesem Teil auch viele neue Charaktere gerade am Hof der Nacht kennen. Diese sind überaus sympathisch und mit viel Liebe zum Detail von der Autorin gestaltet.

Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren entwickelten sich sehr realistisch und obwohl diese etwas langsam voranschritten, war das Tempo genau richtig gewählt um ihnen die nötige Authentizität zu verleihen.

Mit dem Ende des Buches hat Sarah J. Maas mir allerdings das Herz gebrochen und eine so unerwartete Wendung eingebaut, die es mir unmöglicht macht bis März auf den dritten Teil zu warten. Somit hat diese Geschichte etwas geschafft, was nur wenige Bücher bisher getan haben und mich emotional so ergriffen, dass ich beinahe geweint hätte.

Für alle Fans von Teil 1 gibt es auch hier eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir. Aber auch denjenigen von euch, die nach dem ersten Buch eher skeptisch waren, kann ich die Geschichte empfehlen, da Sarah J. Maas sich mit dem zweiten Teil enorm gesteigert hat.

So jetzt habt ihr keine Ausreden mehr noch zu zögern, sondern greift einfach zu diesem Buch! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen.

Veröffentlicht am 10.08.2018

Ein Highlight!

0

Vorneweg sei erwähnt, dass es sich hierbei um den zweiten Band der Reihe handelt und bereits die Inhaltsangaben Spoiler zu Band 1 beinhalten können!

Inhalt
Nach den Ereignissen unter dem Berg, versuchen ...

Vorneweg sei erwähnt, dass es sich hierbei um den zweiten Band der Reihe handelt und bereits die Inhaltsangaben Spoiler zu Band 1 beinhalten können!

Inhalt
Nach den Ereignissen unter dem Berg, versuchen Feyre und Tamlin wieder Normalität in ihr Leben zu bringen. Doch Feyre kommt kaum über das Erlebte hinweg und Tamlin beginnt eine ungesunde Kontrollsucht zu entwickeln. Und dann ist da noch der Pakt mit Rhysand, dem High Lord des Hofs der Nacht, wegen dem Feyre einmal im Monat zu diesem muss. Doch langsam muss die junge Frau feststellen, dass Rhysand und sein Reich anders ist, als alle vermuten...

Meine Meinung
Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich Band 1 gelesen habe und entsprechend hatte ich anfangs Mühe, in der Welt zurecht zu kommen. Vor allem auch, weil ich nicht mehr recht wusste, was denn im ersten Teil nochmal alles passiert war. Nach und nach habe ich aber in die Geschichte gefunden und mich wieder aufs neue in den wunderbaren Schreibstil verliebt.

Feyre leidet seit den vergangenen Ereignissen. Sie leidet unter Albträumen, Flashbacks - und darunter, dass sie sich gefangen fühlt. Sie kommt nur aus Tamlins Palast raus, wenn sie ihren Teil des Pakts mit dem High Lord der Nacht erfüllen muss und von diesem an seinen Hof geholt wird. Doch nach und nach erkennt sie, wer Rhysand wirklich ist, und nach und nach entfremdet die sich von Tamlin. Bis sie es nicht mehr aushält bei ihm und Rhys sie an den Hof der Nacht bringt...

Hach, so ein wunderwunderschönes Buch! Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. Nachdem mich im ersten Band vor allem das letzte Drittel nicht überzeugen konnte, ja fast schon enttäuscht hatte, hat mich dieser zweite Teil rundum gepackt und endlich, endlich kann ich den Hype verstehen, habe ich Rhysand lieben gelernt und shippe ihn mit Feyre.

Ich habe mich nun also auch in Prythian verliebt. Die Geschichte startet am Hof des Frühlings, wo ich mich das erste mal überhaupt unwohl gefühlt habe. Ja, tatsächlich, Tamlin hat sich nämlich nicht zum Guten weiterentwickelt. Er leidet genauso wie Feyre unter den Erinnerungen an Amarantha, aber anstatt sich jemandem anzuvertrauen, wird er richtiggehend kontrollsüchtig.

Feyre hat unter dem Berg in einen Pakt einwilligen müssen und muss einmal im Monat Rhys an seinem Hof besuchen. Die Abstecher an den Hof der Nacht haben mir wahnsinnig gut gefallen, das Setting da ist einfach zauberhaft. Ganz zu schweigen von Velaris... aber das müsst ihr schon selber entdecken! Weiter gehe ich auf die Geschehnisse nicht ein, sonst würde ich euch bloss spoilern.

Das Worldbuilding kann ich nur loben! Allein die Fae sind so vielseitig und -schichtig, dass es das Herz eines jeden Fantasy-Fans höher schlagen lässt. Dann kommen die verschiedenen Höfe dazu, die Orte die es zu entdecken gibt, die Geschichte, die jeder der Höfe mit sich bringt. Und schliesslich wird das ganze noch mit Magie getoppt - Gestaltwandlung, den Wind teilen, fliegen, alles was das Herz begehrt.

Zuerst hat mich Feyre's Verhalten irritiert, schliesslich hatte ich sie als Kämpferin in Erinnerung. Dann allmählich habe ich begriffen, dass sie unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet - und das war wirklich gekonnt umgesetzt! Die Entwicklung, die sie zwischen PTBS und einigermassen normalem Leben durchmacht, ist authentisch und es macht Freude, sie dabei zu begleiten. Feyre muss nämlich neben all den anderen Dingen, die es zu bewältigen gilt, auch lernen ihre neuen Kräfte als High Fae zu beherrschen...

Zu Tamlin gibt es nicht viel zu sagen. In Band 1 hat er mein Herz im Sturm erobert. Und jetzt in Band 2 hat er es eben so schnell wieder gebrochen. Sein Verhalten - er mag zwar traumatisiert sein - ist unverzeihlich. Auch Lucien, den ich in "Dornen und Rosen" noch gelobt hatte, verliert ordentlich an Sympathie.

Einen wesentlich wichtigeren Part in der Geschichte spielt der High Lord Rhysand. Dunkel, gefährlich und absolut unwiderstehlich! Ja, ich mochte ihn erst nicht, aber ja, auch ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Rhysand ist ein sehr vielschichtiger, tiefgründiger und interessanter Charakter. Und er bringt den Inneren Zirkel mit sich - seine besten und treuesten Freunde: Amren, Mor, Cassian und Azriel. Sie alle haben es mir auf ihre Art und Weise angetan.

Fazit
Ein unglaubliches Worldbuilding, vielschichtige Charaktere, unerwartete Wendungen - was will man mehr? Mich konnte "Flammen und Finsternis" komplett in seinen Bann ziehen. Der wunderbare Schreibstil ist nur das Tüpfelchen auf dem i - ja, hier ist einfach alles perfekt gelungen, rundum so, wie ich mir ein gutes Buch vorstelle!

#Lieblingsbuch

Veröffentlicht am 12.07.2018

eine atemberaubende Fortsetzung

0

»Auf die Sterne, die zuhören – und auf die Träume, die wahr werden.« S. 388

Vom ersten Teil von Das Reich der Sieben Höfe (Rosen und Dornen) war ich nicht ganz überzeugt, wie sich vielleicht einige unter ...

»Auf die Sterne, die zuhören – und auf die Träume, die wahr werden.« S. 388

Vom ersten Teil von Das Reich der Sieben Höfe (Rosen und Dornen) war ich nicht ganz überzeugt, wie sich vielleicht einige unter euch noch erinnern mögen. Und dennoch habe ich mir den zweiten Teil Flammen und Finsternis geholt, denn mir wurde von mehreren Seiten gesagt, dass dieser Teil viel besser sein soll als der erste und ich heillos begeistert sein werde. Und, was soll ich sagen? Dieses Buch ist grandios!

Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass es sich bei Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis um den zweiten Teil der Reihe handelt und somit ein paar Spoiler auf Band eins folgen werden.

Feyre hat das Grauen unter dem Berg überlebt und ist mit Tamlin und Lucien zurück an den Hof des Frühlings zurückgekehrt. Das Glück scheint vollkommen, doch nur auf den ersten Blick. Tamlin kontrolliert Feyre immer mehr und nimmt ihr zunehmend ihren Freiraum. Sie hat alles für ihn gegeben, hat schreckliche Albträume wegen ihrer Taten in Amaranthas Reich, und nun nimmt er ihr noch mehr. Hinzu kommt das Bündnis, das sie mit Rhysand unter dem Berg geschlossen hat. Einmal im Monat muss sie eine Woche am gefürchteten Hof der Nacht verbringen – das war die Bedingung.

»Und wenn er mich gepackt und verschleppt hätte?«

»Dann hätte ich die Welt in Stücke gerissen um dich zurück zu holen.«
S. 537

Das Cover spricht mich wieder nicht so an, das hat es schon beim ersten Band nicht. Aber es ist im Stil des ersten Bandes gehalten, dieses Mal in einem Gelbton und zusammen sehen die beiden Bücher wirklich schick im Regal aus. Doch nun zurück zum Inhalt. Ich möchte euch ja gar nicht so viel vorweg nehmen, aber es fällt mir so schwer nicht zu spoilern. Denn der Klappentext verrät nur einen allerkleinsten Bruchteil der Handlung.

„Ich würde nicht zurückgehen. Aber vielleicht war ich auch niemals zurückgekehrt. Aus dem Reich unter dem Berg.“ S. 151

Feyre hat im ersten Teil großes Leid ertragen und durchgestanden, ist über ihre Grenzen hinweg stark gewesen und das alles um den Mann zu retten, den sie liebt. Ist diese Liebe allerdings wirklich Liebe? Einmal am Hof des Frühlings angekommen weiß sie es nicht mehr so richtig. Durch ihre Augen erleben wir als Leser wie eingeengt und eingeschränkt Feyre sich in ihrem Tun und Sein fühlt, der Berg hat sie gebrochen. Auch Tamlin ist nicht mehr wieder zu erkennen und sperrt Feyre immer mehr ein. Aber Feyre ist nicht mehr die, die sie einmal war. Irgendetwas hat das Erlebnis und die sieben High Lords unter dem Berg mit ihr gemacht. Etwas, das sie zu Beginn noch nicht so richtig begreifen kann. Aber im Laufe der Geschichte gewinnt sie an Größe, wird selbstbewusst und weiß langsam, wo sie hingehört. Feyre macht eine erstaunliche Entwicklung durch, mit der ich nicht gerechnet habe. Aber die Richtung, in die das Ganze geht, gefällt mir sehr gut.

„Rhys kniete noch immer auf den weißen Laken, die Flügel ermattet hinter seinem Rücken hängend, den Kopf gesenkt, die Tätowierung vor seiner goldenen Haut. Ein schwarzer Prinz, ein gefallener Engel.“ S. 428

Es rücken einige Charaktere in den Fokus die bis jetzt nur am Rande erwähnt wurden und eine kleine Rolle spielten. Allen voran Rhysand. Hach, Rhysand. Allein, wenn ich diesen Namen schreibe, bekomme ich wieder Herzflattern. Rhysand ist ein Charakter, der in diesem Buch aus dem Schatten in das Licht tritt. Er spielt eine tragende Rolle in der Handlung. Der Leser erfährt viel über ihn und auch den Hof der Nacht, der mich immer wieder träumen lässt. Sarah J. Maas hat hier eine absolut tiefgründige Person geschaffen, die einen erschaudern und erzittern lässt. Natürlich stehen ihm alle anderen Charaktere in nichts nach. Es kommen viele neue und auch wichtige Personen zum Vorschein, die alle eng mit der Geschichte verwoben sind und sich nahtlos einfügen. Jeder hat seine eigene Stimme, seine eigene Klangfarbe und das macht sie zu etwas besonderem.

Das Einzige, was mir manchmal sauer aufgestoßen ist, sind die Frauencharaktere, die Sarah J. Maas geschaffen hat. Sie sind in ihrem Wesen immer etwas extrem. Feyres Gedankengänge konnte ich manchmal immer noch nicht nachvollziehen, das konnte ich schon im ersten Band nicht. Dieses Mal, weil sie sehr selbstbezogen ist.

Viele Handlungsstränge, die im ersten Buch ungeklärt blieben, laufen in Flammen und Finsternis zusammen und bringen ein wenig Licht ins Dunkel. Die Handlung schlägt eine Richtung ein, von der ich nie gedacht hätte, dass es dieser Weg ist, den Feyre, Tamlin und Rhysand einmal gehen werden. Viele dramatische Dinge folgen auf unvorhergesehene Geständnisse. Dieses Buch ist einfach atemberaubend!

Sarah J. Maas hat es geschafft mich mit ihrem unglaublich illustrativen und poetischen Schreibstil vollkommen in den Bann zu ziehen. Er hat mir des Öfteren eine Gänsehaut beschert und mein Herz vor Emotionen hüpfen lassen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und ich hoffe, dass sie uns noch mit vielen vielen Geschichten beglücken wird. Aber erst einmal habe ich noch Band drei Das Reich der Sieben Höfe – Sterne und Schwerter, der den Abschluss dieser Trilogie bildet, von ihr vor mir und der wird auch so bald wie möglich gelesen!

Fazit:

Unvorhersehbar, fesselnd, romantisch, sinnlich und spannend bis zur letzten Seite! Mehr gibt es da nichts zu sagen. 5 Schmetterlinge!