Cover-Bild Das neunte Haus
Band 1 der Reihe "Alex Stern Reihe"
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Zeitgenössisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 03.02.2020
  • ISBN: 9783426227176
Leigh Bardugo

Das neunte Haus

Roman | Dark Academia von der Bestsellerautorin des Netflix-Erfolgs »Shadow and Bone«
Michelle Gyo (Übersetzer)

Acht mächtige Studentenverbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Uni Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik und Wirtschaft – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie. Als auf dem Campus mehrere Studentinnen brutal ermordet werden, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt: Nur sie kann ohne den Einsatz gefährlicher Magie die Geister der Toten sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2020

Interessante Charakter, aber einige Längen

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Ich liebe sowohl das deutsche als auch das englische Cover 😍.
Am Anfang hatte ich große Probleme, um in die Geschichte reinzukommen. Etwa 150 Seiten dauerte es, bis ich in etwa die Struktur der Yale-Studentenverbindungen ...

Ich liebe sowohl das deutsche als auch das englische Cover 😍.
Am Anfang hatte ich große Probleme, um in die Geschichte reinzukommen. Etwa 150 Seiten dauerte es, bis ich in etwa die Struktur der Yale-Studentenverbindungen durchblickt hat. Doch danach fand ich sie sehr spannend. Die Idee zu den verschiedenen Verbindungen ist sehr gut und originell. Auch ist es, dass die meisten Charaktere nicht wirklich Gutmenschen sind und ihre Macht eher missbrauchen als sie für gute Zwecke einzusetzen. Auch die Protagonistin Alex ist nicht die typische Heldin, sondern verfolgt nur ein Ziel: gut und sicher am Leben zu bleiben. Dahingegen ist ihr Zusammenspiel mit Darlington schön, der doch stets gute Absichten verfolgt. Beide Charaktere waren mir auf ihre eigene Weise sympathisch.
Es gibt im Buch auch verschiedene Zeitebenen, doch ich hatte keinerlei Probleme damit, mich im zeitlichen Verlauf der Ereignisse zurecht zu finden.
Die Auflösung des Mordfalls, um den es größtenteils geht, hat mich wirklich überrascht und habe ich nicht kommen sehen. Allerdings war der Weg bis dahin teilweise zäh, weil in meinen Augen das Buch in die Länge gezogen wurde, man hätte sich sicher 100 Seiten sparen können. Deshalb hatte ich auch insgesamt einige Probleme mit dem Buch.
Aber das Ende offenbart etwas Größeres, wodurch ich doch sehr auf den zweiten Band gespannt bin. Ich habe das Gefühl, die Geschichte beginnt erst jetzt richtig.
Auch der Schreibstil ist wirklich besonders und gefällt mir, u.a. weil die Personen sich ihrem Charakter entsprechend ausdrücken. Man sollte allerdings keine Probleme mit und blutigeren Szenen haben. Ich würde das Buch als Dark Urban Fantasy bezeichnen und erst ab 16 Jahren empfehlen.

Fazit: 3/5⭐️

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Veröffentlicht am 01.05.2020

Komplex und etwas drüber

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Mein erstes Buch der Autorin und es konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, denn man wird zu Beginn mit sehr vielen Informationen überschüttet ...

Mein erstes Buch der Autorin und es konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, denn man wird zu Beginn mit sehr vielen Informationen überschüttet über Menschen, Orte und die einzelnen Häuser. Da fällt es zunächst schwer, alles zu sortieren. Erschwerend kommen noch Zeitsprünge hinzu, welche eine weitere Komplexität bringen.

Ist man erst einmal in der Geschichte angekommen, ist die Geschichte durchaus interessant, doch so richtig fesseln konnte sie mich nicht. Sie war nicht so richtig rund, bot von allem etwas zu viel – Erniedrigung, Drogen und Körperverletzungen. Düster Magie kommt noch hinzu. Allerdings können die Charaktere überzeugen, sie passen perfekt in das Setting und sind auf jeden Fall interessant. Alex als Hauptperson ist knallhart und sicherlich nicht verweichlicht, aber schlägt auch gerne mal über die Stränge.

Ein Buch, welches sich erst nach einer gewissen Zeit entwickelt. Das Setting ist düster und die Magie düster. Die Charaktere sind auf jeden Fall speziell und die Geschichte nichts für Zartbesaitete.

Veröffentlicht am 01.05.2020

Anspruchsvoll und magisch zugleich...

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Nachdem mir "Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen" vor zwei Jahren so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt mal wieder ein Buch der Autorin lesen, nur um festzustellen, dass ich mir wohl eines der schwersten ...

Nachdem mir "Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen" vor zwei Jahren so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt mal wieder ein Buch der Autorin lesen, nur um festzustellen, dass ich mir wohl eines der schwersten gegriffen habe.

In der Geschichte geht es um Alex Stern, deren Leben bisher alles andere als cool war, da es von Drogen, Gewalt und Armut geprägt war. Doch nun geht sie nach Yale, weil sie besondere Fähigkeiten hat. Wird sie die Verschwörung an der Uni aufdecken können?

Ich kann es nicht anders sagen, aber der Einstieg in die Geschichte war ein wahrer Akt und ich habe ehrlich gesagt zwei Mal angefangen, eh ich dann zu Ende gelesen habe. Ich kann hier nur den Rat geben sich viel Zeit für den Roman zu nehmen und nichts anderes nebenher zu lesen. Man muss wirklich jeden Tag drin lesen, sonst verliert man immer wieder den Faden.

Die Handlung wird uns über Gegenwart und Vergangenheit nahe gebracht, zwischen denen dauernd gesprungen wird. Kaum wird es so richtig spannend, findet wieder ein Wechsel statt und der Leser muss sich neu orientieren. Zum Glück helfen da ein wenig die Kapitelüberschriften, aber trotzdem muss man enorm aufpassen.

Alex als Figur mochte ich unglaublich gern, da sie trotz allem was sie erlebt hat eine taffe, kluge Frau ist, die sich die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Ihre Fähigkeit Tote bzw. Geister zu sehen, hat mich unglaublich fasziniert und der Autorin gelang es sehr gut das zu beschreiben, damit man es sich richtig gut vorstellen kann.

Die mächtigen Studentenverbindungen haben mir wirklich Bauchschmerzen bereitet. Man ist davon magisch angezogen und findet es zur selben Zeit irgendwie abstoßend.

Der Mord sorgt zudem für Thrillerelemente, denn bis zum Schluss weiß man einfach nicht wer hinter dem Ganzen steckt.

Wer sich durchkämpft, wird danach mit einer sehr speziellen Fantasygeschichte belohnt, die ich so noch nicht gelesen habe.

In meinen Augen für Fans der Autorin ein Muss, für Neueinsteiger wie mich nicht unbedingt die erste Wahl.

Fazit: Düstere Fantasygeschichte, die mir etwas zu lange gebraucht hat, um richtig klasse zu werden, weshalb ich nur bedingt eine Empfehlung aussprechen kann. Etwas weniger verwirrende Zeitsprünge hätten dem Ganzen gut getan.

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Veröffentlicht am 18.04.2020

etwas schwerfällig aber dennoch hat die Geschichte was

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Von Leigh Bardugo habe ich schon das eine und andere gelesen aber bei keinem fiel mir der Einstieg und das durchhalten so schwer wie bei „Das neunte Haus“.
Der Schreibstil ist durchaus gelungen und auch ...

Von Leigh Bardugo habe ich schon das eine und andere gelesen aber bei keinem fiel mir der Einstieg und das durchhalten so schwer wie bei „Das neunte Haus“.
Der Schreibstil ist durchaus gelungen und auch wie von der Autorin gewohnt. Allerdings ist die Spannungskurve recht schwach und die Geschichte konnte mich im gesamten nicht so fesseln wie ich es von ihr gewohnt und erwartet habe.

Die Geschichte ist grundsätzlich interessant und auch gelungen. Es ist mal etwas anderes als das „Grischa-Verse“ was Leigh Bardugo hier zeigt. Und ich muss auch sagen das mir die Wechsel grundsätzlich auch zugesagt haben, die Geschehnisse im Herbst zuvor und jetzt sind stimmig und ergeben ein gelungenes Gesamtbild. Allerdings brachten mich diese Wechsel auch immer ein wenig aus dem Lesefluss, so ich denn hineinkam, wieder raus.
Nun muss ich aber auch dazu sagen das es, je weiter ich dem Ende näher kam, doch auch etwas mehr an Reiz gewann. Ich war doch auch neugierig was nun genau geschehen ist, sonst hätte ich mit Sicherheit schon früher aufgegeben.

Auch sehr gelungen empfand ich die Auszüge aus „Lethe – Abläufe und Vorschriften“ sowie die weiteren „Notizen“.

Die Protagonisten, besonders Alex haben mir sehr gut gefallen. Ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Fähigkeiten finde ich sehr spannend. Sie ist mutig und ich finde sie taut auch durchaus auf. Auch sehr gefallen haben mir Dawes und ebenso Detektive Turner, die ich beide ein wenig unterschätzt habe.

Auch das Cover ist gelungen. Ich mag die leicht erhabene Schlange und die Schlichtheit die das Cover ausstrahlt. Der Klappentext ist ebenso passend und hat mich sehr neugierig gemacht.


Fazit:
Nicht mein erster Roman von Leigh Bardugo aber der schwächste. Dennoch ist die Geschichte interessant und anders als von der Autorin gewohnt. Das Grundgerüst ist für mich passend aber der Einstieg und die Spannungskurve sind mir zu schwerfällig. Dennoch bin ich froh das ich durch gehalten habe. „Das neunte Haus“ ist durchaus gelungen, entweder mag man es oder nicht. Riskiere einen Blick die Geschichte hat was.

Veröffentlicht am 14.04.2020

Wird den Hype und den Erwartungen nicht gerecht

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„Das Neunte Haus“ ist das erste Fantasy Buch von Leigh Bardugo, das sich an eine erwachsenen Leserschaft richtet. Es ist düsterer und brutaler, so dass es schon vorab Diskussionen um eine Trigger Warnung ...

„Das Neunte Haus“ ist das erste Fantasy Buch von Leigh Bardugo, das sich an eine erwachsenen Leserschaft richtet. Es ist düsterer und brutaler, so dass es schon vorab Diskussionen um eine Trigger Warnung auslösten.

Der Campus der Elite- Universität Yale wird von acht mächtigen Studentenverbindungen beherrscht. Doch die Macht der Verbindungen reicht noch viel weiter. Seit Generationen üben sie Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus. Dabei hat neunte Haus die Aufgabe, die Einhaltung der Regel zu überwachen, denn jede der Verbindungen beherrscht eine bestimmte Art an alter, dunkler Magie.

Als auf dem Campus die Leiche eines Mädchen gefunden wird, ist Galaxy „Alex“ Stern die Einzige, die nicht an die Aussage der Polizei und Univerwaltung glaubt. Mit der Hilfe ihre eigen Fähigkeit macht sie sich auf die Suche, um eine 100jährige Verschwörung aufzudecken.

Leigh Bardugo eigene Studium in Yale legte den Grundstein für „Das Neunte Haus“. Ihr Erfahrungen und Eindrücke über Yales Geschichte, Sprache und Stimmung mischte sie mit geheimen Verbindungen, Schutzhäuser und Magie. Sie füllt den Ort aber auch mit Geistern, welche daran erinnern, dass Yales Glamour von Reichtum herrührt und dass dieser Reichtum durch die Ausbeutung machtloser Menschen erzielt wurde.

Alex ist die (Anti-)Heldin in „Das Neunte Haus“. Sie hat die Schule abgebrochen und auf der Straße gelebt. Auf normalen Wege hätte sie es nie nach Yale geschafft. Doch ihre Fähigkeit Geister zu sehen, die durch die Magie der Verbindungen angezogen werden, macht sie zu einem unschätzbaren Aktivposten wichtigen Mitglied von Lethe.

Während zum Ende des Buches alle Handlungen zusammenlaufen, braucht man schon die ersten 100 Seiten, um in die Geschichte rein zukommen. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und komplex, verliert aber öfter die Stimme seiner Charaktere und die Aufmerksamkeit des Lesers. Manchmal bekommt man das Gefühl, dass es nicht weiter geht.

Die Erwartungen an Leigh Bardugo ersten Fantasy Roman für Erwachsene - „Das Neunte Haus“- waren sehr hoch und konnten nicht wirklich erfüllt werden. Die Handlung ist zwar gut durchdacht und die Idee gut, es haperte nur an der Umsetzung.

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