Leserunde zu "Cold Case - Das gebrannte Kind" von Tina Frennstedt

Tess Hjalmarsson ermittelt in ihrem 3. Fall
Cover-Bild COLD CASE - Das gebrannte Kind
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Tina Frennstedt (Autor)

COLD CASE - Das gebrannte Kind

Kriminalroman

Hanna Granz (Übersetzer)

Bereits vier Menschen sind in den Feuern getötet worden. Der Täter hatte zuvor die Brandmelder entfernt, eine Ziffer an das Haus gemalt und dann das Feuer gelegt. Als eine Frau überlebt und berichtet, dass sie Musik vernommen hat, während das Feuer ausbrach, ist Kommissarin Tess Hjalmarsson alarmiert. Dieses Detail kennt sie von einem ihrer ersten Mordfälle. Damals wurde der Täter jedoch nicht gefasst. Tess und das COLD-CASE-Team ermitteln nun unter Hochdruck. Denn die Kommissarin steht ebenfalls auf der Liste des Mörders ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 22.11.2021 - 12.12.2021
  2. Lesen 20.12.2021 - 09.01.2022
  3. Rezensieren 10.01.2022 - 23.01.2022

Bereits beendet

»Diese Thriller-Reihe hat alles, was der anspruchsvolle Spannungsleser sich wünscht!« JURY DES CRIMETIME AWARD

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Cold Case - Das gebrannte Kind" und sichert euch die Chance auf eines von 25 kostenlosen Leseexemplaren!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 14.01.2022

Tödliches Feuer

5

Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen. Scheinbar wahllos sucht er seine Opfer aus. Bereits 4 Todesopfer sind zu beklagen .

Tess, Leiter der Cold Case Abteilung, ahnt bereits, dass sie wohl zu den Ermittlungen ...

Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen. Scheinbar wahllos sucht er seine Opfer aus. Bereits 4 Todesopfer sind zu beklagen .

Tess, Leiter der Cold Case Abteilung, ahnt bereits, dass sie wohl zu den Ermittlungen hinzugezogen wird. Was sie zuerst als unerwünschte Störung ihrer eigentlichen Arbeit empfindet, erweist sich als neue Spur in einem ihrer Cold Cases, der sie emotional besonders belastet. Führt der neue Fall zur Lösung des alten ? Zeugen müssen befragt werden, Indizien neu bewertet. Und tatsächlich scheint es ein verbindendes Element der Fälle zu geben. Nur die Schlussfolgerungen daraus sind nicht das, was Tess glauben will.

Wenn man der Autorin etwas nicht absprechen kann, dann dass sie mitreißend erzählt.

Der Leser wird gleich mit mehreren Handlungssträngen konfrontiert, bei denen nicht klar ist, welcher die Haupthandlung bestimmen wird.

Da ist der Mord an dem Mädchen Jenny, bei dem Tess annimmt, dass der falsche verurteilt wurde. Der Ex-Mann von Tess neuer Lebenspartnerin entpuppt sich als aggressiv und bedroht sie. In Tess Haus wird eingebrochen. Und dann noch die Brandserie. Mir schwirrte etwas der Kopf ob der vielen Möglichkeiten.

Schließlich konzentriert sich die Handlung auf die aktuellen Brände und eine ungeklärten Feuersbrunst zur Verdeckung eines Mordes.

Gut gefallen haben mir die Vernehmungen der Tatbeteiligten und wie sich nach und nach ein Muster ergibt. Das war anschaulich geschrieben, überzeugend und logisch.

Was den Spannungsbogen dann eher flach hielt, es war weit vor Ende des Buches klar, wer der Täter im aktuellen Fall ist. Interessant fand ich wie Tess mit der Lösung umgeht. Das gleicht einige Schwächen den Täter betreffend wieder aus.

Die Lösung des alten Falles hat mich eher befremdet und auch geärgert, weil die entscheidende Information erst auf den letzten Seiten offenbart wird und ich als Leser keine Chance hatte, die Lösung auch nur zu erahnen.

Zusätzlich lässt mich der Krimi mit einigen unbefriedigenden losen Enden zurück .

Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch loben oder verdammen soll und habe mich für das Lob entschieden. Die Autorin kann einfach unfassbar gut erzählen. Ich habe es zeitweise kaum erwarten können, weiter zu lesen und die Ermittlungen zum aktuellen Fall haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Dafür zolle ich der Autorin Anerkennung und auch dafür, dass ich trotz einiger Schwächen sehr gut unterhalten wurde.

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Veröffentlicht am 13.01.2022

nicht ganz so gut wie der Vorgänger

1

Erstmal muss ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt und für mich das die zweite Leserunde war von Tina Frennstedt. Den Schreibstil mag ich sehr, auch die Protagonisten sind sehr interessant ausgearbeitet.
Hier ...

Erstmal muss ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt und für mich das die zweite Leserunde war von Tina Frennstedt. Den Schreibstil mag ich sehr, auch die Protagonisten sind sehr interessant ausgearbeitet.
Hier geht es um gelegte Brände, in denen bereits vier Menschen ihr Leben lassen mussten und hinter diesen Bränden steckt wohl jemand- der vor längerer Zeit schon mal aktiv war... denn ein Detail ist aufgetaucht, dass schon bekannt ist. Der Täter entfernt sogar die Brandmelder und man weiß nicht, warum er Ziffern an seinen Tatorten hinterläßt.
Nach und nach erfahren wir mehr rundum die Opfer und schön langsam kommt man einem Täter auf die Spur.
Auch mir ist es so ergangen, dass man sich manchmal gewundert hat- wieso Tess und ihre Freundin bei manchen Details der Geschichte so ahnungslos waren, obwohl sie genau wegen ihrem Beruf viel näher dran sein müssten. Leider sind auch mir einige Fragen offen geblieben und das Ende war dann zu offensichtlich bzw. es blieben nicht mehr viele Überraschungen offen.
Insgesamt gesehen habe ich das Buch gerne gelesen, aber ein paar Kleinigkeiten haben auch mich gestört.

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Veröffentlicht am 12.01.2022

Tempo- und wendungsreich

5

Zehn Fälle mit Tess - als Dauergast sollte sie live über die Fälle berichten, die sie am meisten bewegt hatten. Das Zimmer – es steht in Flammen und eine junge Frau mittendrin. Dieser bis dato ungelöste ...

Zehn Fälle mit Tess - als Dauergast sollte sie live über die Fälle berichten, die sie am meisten bewegt hatten. Das Zimmer – es steht in Flammen und eine junge Frau mittendrin. Dieser bis dato ungelöste Brand mit Todesfolge lässt Ähnlichkeiten mit der Brandserie erkennen, die Tess nun in Atem hält: Drei Brände, vier Tote – das ist die Bilanz in weniger als einem Monat. Überall wurden Brandbeschleuniger sichergestellt, alle Rauchmelder waren deaktiviert. Bald stellt sich heraus, dass es Parallelen zu diesem lange zurückliegenden, ungeklärten Fall gibt. Das Cold Case Team um Kommissarin Tess Hjalmarsson ist alarmiert. Erste Hinweise deuten auf Doktor Feuerteufel, der seit einem halben Jahr wieder in Freiheit ist.

Der mittlerweile Dritte Fall um Tess ist angesiedelt in Südschweden in der Region Österlen mit Abstecher nach Malmö. Meine erste Begegnung mit ihr und doch hatte ich nie das Gefühl, dass mir Infos zu den beiden Vorgängerbänden fehlen.

Tess ist nicht nur Ermittlern, auch ihre private Seite fließt wohldosiert mit ein. Sie ist die Polizistin, die auch mal wie blind durch die Gegend läuft, letztendlich aber nie ihr Ziel aus den Augen verliert. Und ja, ich hatte bald einen Verdächtigen. Aber kann dieser es wirklich gewesen sein? Was treibt den oder die Täter an, die Brandopfer hatten so gar keine sichtbaren Feinde, lebten ein ganz normales Leben.

Die Autorin lockt ihre Leser auf so manch falsche Fährte und es kristallisiert sich immer mehr heraus, wer dahinter stecken könnte. Um dann doch wieder zu zweifeln, andere sind mindestens genauso verdächtig. Ich mag dieses Für und Wider, hege viel Sympathie den einen gegenüber, mag andere so gar nicht, bin parteiisch. Die Charaktere sind allesamt glaubhaft dargestellt, die Handlung tempo- und wendungsreich, spannend von Anfang an. Zum Schluss wurde es nochmal dramatisch, da konnte ich nicht schnell genug lesen, musste unbedingt Gewissheit haben.

Es wurde vieles in die Story gepackt, vielleicht etwas zu viel, es gab so manchen Nebenschauplatz, den es so gar nicht gebraucht hätte. Abgesehen davon bin ich Tess gerne gefolgt, sie hat mir kurzweilige Lesestunden beschert.

Man merkt, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Als Kriminalreporterin ist sie Expertin für unaufgeklärte Mordfälle, die akribische Ermittlungsarbeit liegt ihr sozusagen im Blut und ihren Spürsinn überträgt sie auf ihre Protagonistin. Ein gelungener Dritter Fall für das Cold Case Team mit kleinen Schwächen.

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Veröffentlicht am 12.01.2022

Gelungene Fortsetzung

2

Kommissarin Tess Hjalmarsson und ihr Cold-Case-Team müssen die Kollegen bei aktuellen Ermittlungen unterstützen. Es hat bereits mehrere Brandanschläge gegeben, bei denen der Täter zuvor die Brandmelder ...

Kommissarin Tess Hjalmarsson und ihr Cold-Case-Team müssen die Kollegen bei aktuellen Ermittlungen unterstützen. Es hat bereits mehrere Brandanschläge gegeben, bei denen der Täter zuvor die Brandmelder in den Häusern entfernt hatte. Mittlerweile sind mehrere Todesopfer zu beklagen. Die Zeit drängt, denn es hat den Anschein, als ob der Täter erneut zuschlagen könnte. Als eine Zeugin den Brand überlebt, gibt sie ein Detail zu Protokoll, das Tess aufhorchen lässt....

"Das gebrannte Kind" ist nach "Das verschwundene Mädchen" und "Das gezeichnete Opfer" bereits der dritte Band der Cold-Case-Reihe, in der Tess Hjalmarsson mit ihrem Team ermittelt. Man kann den aktuellen Ereignissen aber auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Es gibt zwar Nebenhandlungen, die sich durch die Reihe ziehen, doch die Autorin streut wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung ein.

Diese startet bereits mit hohem Tempo. Dadurch ist man sofort mitten im Geschehen und fiebert mit den Charakteren mit. Schnell wird klar, dass der Brandstifter geplant vorgeht. Doch was ihn antreibt und wo und wann er erneut zuschlagen wird, ahnt man zunächst nicht. Deshalb folgt man gespannt den Ermittlungen. Auch im Privatleben kommt auf Tess einiges zu. Dieser Handlungsstrang sorgt für zusätzliche Spannung. 

Handlungsorte und Protagonisten werden lebendig beschrieben. Dadurch hat man alles mühelos vor Augen und wird zum Mitermitteln angeregt. Als Tess auf eine Spur stößt, ahnt man, wer der Täter sein könnte. Dennoch kann man sich nicht sicher sein. Deshalb bleibt die Spannung nicht nur erhalten, sondern kann sich zum Ende hin sogar noch steigern. 

​​​​​​​Eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die die Neugier auf den nächsten Band weckt. 

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Veröffentlicht am 11.01.2022

Das Cold Case Team ermittelt wieder

4

Mit „Cold Case- das gebrannte Kind“ ist nun der dritte der Cold Case-Reihe erscheinen rund um Ermittlerin Tess und ihr Team erschienen. Und der vorliegende Fall ist grausiger und aktueller als alle anderen ...

Mit „Cold Case- das gebrannte Kind“ ist nun der dritte der Cold Case-Reihe erscheinen rund um Ermittlerin Tess und ihr Team erschienen. Und der vorliegende Fall ist grausiger und aktueller als alle anderen Fälle, die das Team bisher gelöst hat, denn sie ermitteln nicht nur in einem zurückliegenden Fall, in den Tess auch persönlich emotional involviert war, sondern auch in einer aktuellen Mordserie. Trotz kleinerer Logikfehler und sehr offensichtlichem Handlungsverlauf habe ich mich gut unterhalten gefühlt und habe das Buch gerne gelesen.

Zum Inhalt: Ein Mörder, der die Feuermelder in den Häusern abmontiert, bevor er sie anzündet. Eine Gruppe ehemaliger Freunde, die beharrlich schweigt. Und ein Song, der Erinnerungen weckt. Tess und das Cold Case Team haben einen neuen Fall, der Tess sehr persönlich trifft. Denn als der Fall aktuell war, kam sie gerade frisch von der Polizeischule und hat den Sohn des Opfers für eine Weile bei sich aufgenommen, da es sonst niemanden gab, der sich um ihn kümmern konnte. Und plötzlich steht Tess selbst im Visier des Mörders. Doch wie hängen die Taten zusammen und wie passt Tess selbst in dieses Bild? Kann sie den Mörder rechtzeitig stoppen?

Da ich die vorherigen Bände bereits gelesen habe, bin ich gut in die Story reingekommen. Aber generell finde ich, dass man die Bände auch gut unabhängig voneinander lesen kann, da die Fälle in sich abgeschlossen sind und alle übergreifenden Informationen, die der Leser benötigt, entsprechend mitgeliefert werden. Vom Thema her finde ich diesen Band von den bisher erschienenen am interessantesten. Von der Umsetzung her zeigten sich allerdings ein paar kleine Schwächen.

Das Buch ist wieder packend geschrieben, keine Frage. Und ich finde der Spannungsbogen wird bis zum Ende sehr gut gehalten. Ich wollte unbedingt wissen, wie dieses Buch endet. Schon relativ früh bekommt man eine recht genaue Idee, wer der Täter sein könnte, weil das in diesem Fall einfach sehr offensichtlich ist. Das fand ich sehr schade, ist aber verkraftbar, da es dafür andere interessante Offenbarungen gibt. Tess selbst, die ja immer als eine Art „Supercop“ dargestellt wird, hat in diesem Buch an einigen Stellen geschwächelt und in meinen Augen nicht wie eine Polizistin gehandelt. Das kann eventuell auf ihre persönliche Involviertheit zurückgeführt werden, allerdings glaube ich da nicht dran. Es war an einigen Stellen einfach nicht zu hundert Prozent logisch.

Auch werden häufiger Sachverhalte erwähnt, die später nicht mehr aufgegriffen werden und teils anfangs sehr schwerwiegende Probleme lösen sich quasi von selbst in Luft auf. Kann man machen, hat mich aber gestört. Zum Ende hin blieben bei mir einfach zu viele Fragen ungeklärt.

Fazit: vielleicht nicht mein liebstes Buch der Reihe. Trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten und darauf kommt es mir mehr an, als auf die Tatsache, dass alles logisch war.

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