Raffinierter Thriller, der leider in seinen eigenen Verwirrungen untergeht
Inhalt:
Die Journalistin Leah Stevens muss nach ihrem Skandalbericht über eine Verbindung zwischen Aaron, einem Professor und dem Freund ihrer Freundin Paige, mit den Selbstmorden einiger Studentinnen ...
Inhalt:
Die Journalistin Leah Stevens muss nach ihrem Skandalbericht über eine Verbindung zwischen Aaron, einem Professor und dem Freund ihrer Freundin Paige, mit den Selbstmorden einiger Studentinnen Boston verlassen.
Zufällig trifft sie ihre ehemalige Mitbewohnerin Emmy wieder, und zieht mit dieser in ein abgelegenes Haus in Pensyvlvania, wo sie als Lehrerin arbeitet. Plötzlich verschwindet Emmy ohne jede Spur und an einem nahegelegenen See wird eine junge Frau überfallen, die Leah zum Verwechseln ähnlich sieht.
Während Leah um Emmys Leben fürchtet und selbst Opfer eines vermeintlichen Stalkers wird, glaubt die Polizei ihr nicht, denn ihre Freundin hat keinerlei Spuren ihrer Existenz hinterlassen. Stattdessen gerät Leah in Verdacht.
Leah ermittelt auf eigene Faust und kommt in der Vergangenheit immer unglaublicheren Verbindungen auf die Spur...
Meinung:
Die Handlung des Thrillers basiert an sich auf einer guten Idee. Es gibt besonders im Mittelteil wirklich spannende Szenen, die den Leser unbedingt wissen lassen wollen, wie es weitergeht. Dabei kommt das Buch weitgehend ohne Gewalt aus, und setzt stattdessen auf raffinierte Effekte.
Leider sind die Zusammenhänge ausgesprochen verworren dargestellt und wechseln sich zudem noch unstrukturiert zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart ab. Dazu kommt eine nicht unerhebliche Anzahl an Personen und Identitäten, die es dem Leser annähernd unmöglich machen, dem Handlungsverlauf zu folgen.
Mir ist es aus diesem Grund bis zum Schluß nicht richtig gelungen, den Geschehnissen zu folgen, geschweige denn die Auflösung nachvollziehen zu können.
Fazit:
Sehr schade um ein tolles Leseerlebnis, das sich hier dem Klappentext und den Möglichkeiten der Geschichte zufolge hätte ergeben können.