Angesteckt vom Hype... :)
Bring Down The Stars entwickelte sich in eine ganz andere Richtung, als ich es erwartet hätte. Ich war ziemlich überrascht, da ich mit einer zwiespaltigen, dennoch leichten und süßen Liebesgeschichte gerechnet ...
Bring Down The Stars entwickelte sich in eine ganz andere Richtung, als ich es erwartet hätte. Ich war ziemlich überrascht, da ich mit einer zwiespaltigen, dennoch leichten und süßen Liebesgeschichte gerechnet habe. Dem war nicht so.
Das Buch handelt von vielen Problem, Ängsten und Sorgen. Sei es Autumn, die mit ihren Sorgen um die Farm und ihren Vater beschäftigt ist oder Connor, der unter dem Druck seiner Eltern und der Lieblosigkeit seines Vaters leidet oder auch Wes, der noch Jahre später seinem Vater hinterhertrauert.
Mit Wes habe ich am meisten mitgelitten. Man merkt, wie kaputt und innerlich zerbrochen er immer noch ist, da sein Vater ihn und seine Familie verlassen hat, als Wes noch ein Kind war. Es ist bemerkenswert, dass Wes Connor nicht hasst, obwohl dieser mit dem Mädchen, dass er liebt, eine Beziehung führt. Er hilft ihm sogar und schreibt Briefe und Gedichte für Autumn.
Von Anfang an gehörten für mich Wes und Autumn zusammen. Es ist, als könnte er ihre Gedanken und ihren Geist lesen. Connor hingegen passt meiner Meinung nach nicht zu ihr. Er gauckelt ihr sein Interesse für Poesie vor und kommt nicht von allein auf Dinge, die Autumn gefallen würden. Wes muss ihn immer unterstützen. Connor war mir teilweise viel zu oberflächlich. Ich wurde mit ihm nicht warm. Meiner Meinung nach stand bei all seinen Taten immer Geld und das Verlangen, endlich von seinen Eltern respektiert zu werden, im Vordergrund.
Ich fand die Geschichte bis fast zur Hälfte leider schleppend. Es war für mich immer das Gleiche. Autumn, die anfänglich durch ihre Unsicherheit immer mit "ich weiß nicht" auf Einladungen von Connor reagiert, Connor, der immer Wes um Hilfe fragt und Wes, der zuerst nein sagt, letztendlich dann aber doch zustimmt - kurz gesagt: man drehte sich im Kreis. Ab der Mitte hat mich das Buch dann zum Glück mehr gepackt. Richtig emotional wurde es für mich aber immer nur bei Szenen mit Wes und Autumn.
Und dann das Ende! 😲