Cover-Bild Ohne ein einziges Wort

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 14.05.2018
  • ISBN: 9783442487387
Rosie Walsh

Ohne ein einziges Wort

Roman
Stefanie Retterbush (Übersetzer)

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2018

Wenn das Schicksal eingreift

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Sarah stammt aus England, lebt aber seit fast zwanzig Jahren in den USA. Als sie wieder einmal kurz in ihrer alten Heimat ist, begegnet sie Eddie und die beiden erleben eine traumhaft schöne Woche miteinander. ...

Sarah stammt aus England, lebt aber seit fast zwanzig Jahren in den USA. Als sie wieder einmal kurz in ihrer alten Heimat ist, begegnet sie Eddie und die beiden erleben eine traumhaft schöne Woche miteinander. Doch obwohl er ihr versprochen hat, sich nach seinem Urlaub wieder zu melden, hört Sarah nichts mehr von ihm. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist. Niemand kann es verstehen, bis ihr bester Freund einen Gedanken hat, der das Rätsel lösen könnte …

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil ist der anteilsmäßig größte und erzählt vom Kennenlernen von Sarah und Eddie und von Eddies Verschwinden. Der zweite Teil wirft nicht nur Sarah aus der Bahn, sondern auch den Leser und als sei das nicht schon genug, endet dieser Teil auch noch mit einem üblen Ereignis, das man fast schon einen Cliffhanger nennen könnte. Im letzten Teil klären sich dann wichtige Dinge und führen zu einem runden, in sich stimmigen Ende.

Der Stil der Autorin ist sehr schön und leicht lesbar. Man fliegt nur so durch die Seiten, auch wenn die Suche nach einer Erklärung für Eddies Schweigen anfangs etwas zäh vorankommt. Damit will ich nicht sagen, dass es langweilig wäre oder Längen gäbe, dennoch tritt man irgendwie auf der Stelle. Umso härter trifft einen dann die Erkenntnis, dass die Antwort von Anfang an greifbar war, man sie nur nicht sehen wollte. Wer „The sixth Sense“ kennt und mag, wird dieses Buch lieben. Dass es anschließend dennoch fesselnd und spannend weitergeht und noch eine weitere, in sich stimmige Wendung kommt, macht das Buch nochmal mehr zu einem ganz besonderen Buch. Für ein Debüt ist das alles erstaunlich ausgereift und dennoch locker-flockig.

Die Kapitel sind alle in der Ich-Form geschrieben. Zunächst erzählt Sarah. Im dritten Teil erzählt dann Eddie. Der Leser erhält so die Geschichte eines außergewöhnlichen Jahres im Leben zweier Menschen, mit vielen Rückblicken und Informationen zu ihrem ganzen vorherigen Leben. Zwischendurch darf der Leser kleine Briefe an die verstorbene Schwester lesen, die sehr viel Liebe beinhalten, ohne kitschig zu sein. Auch die Nachrichten, die geschrieben werden, sind sehr interessant und informieren zusätzlich über Dinge, die zum Verständnis wichtig sind.

Das Buch ist rundum ein kleines Meisterwerk, das mich sehr gut unterhalten hat, meine Gefühlswelt komplett durcheinandergebracht hat und mir sehr unter die Haut ging. Es wird mich so schnell nicht loslassen. Auch wenn Liebesromane nicht so mein Genre sind, liebe ich dieses Buch, denn es ist so völlig anders und voller Spannung und wunderbarer Aussagen. Die Figuren, nicht nur Sarah und Eddie, sind wunderbar gezeichnet und sehr sympathisch. Auch die mit Ecken und Kanten kann man einfach nicht aus seinem Herzen verbannen, wenn man nur ein Minimum an Empathie hat.

Der Einstieg ins Buch ist mir auf Anhieb gelungen, aber das Buch nach dem Ende wegzulegen, fiel mir sehr schwer! Rosie Walsh hat eindeutig ein riesiges Potenzial. Ich möchte dieses Buch mit „Ein ganzes halbes Jahr“ in eine Reihe stellen, auch wenn der Inhalt sich grundlegend unterscheidet. Die Wirkung des Buches auf mich ist aber dieselbe. Bleibt zu hoffen, dass die Autorin es schafft, ihrem Stil treu zu bleiben, ohne sich selbst zu kopieren. Auf alle Fälle bin ich sehr gespannt auf ihr nächstes Buch. Für dieses gibt es, wie man sich denken kann, wenn man bis hierher gelesen hat, die vollen fünf Sterne!

Veröffentlicht am 11.12.2018

Kein klassischer Liebesroman

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Dieses wunderbare Buch habe ich nicht mehr aus der Hand legen können Es ist zwar ein Liebesroman, aber!
Der Plot ist so ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Was meine Vermutungen im Laufe des ...

Dieses wunderbare Buch habe ich nicht mehr aus der Hand legen können Es ist zwar ein Liebesroman, aber!
Der Plot ist so ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Was meine Vermutungen im Laufe des Buches angeht, wurde ich mehrmals überrascht, sodass ich es erstmal nicht glauben konnte ?
Die Hauptprotagonistin Sarah ist einem nicht sofort sympathisch. Sie handelt anders, als man erwartet. Manchmal möchte man sie auch anschreien, ob sie überhaupt merkt, was sie tut! Und am Ende des Buches bekommt man ein schlechtes Gewissen deswegen.
Die Geschichte konnte mich definitiv überzeugen und ist meiner Meinung nach nicht der typische Liebesroman nach Schema F. Ich kann es definitiv empfehlen!

Veröffentlicht am 03.11.2018

Super Buch

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Die Geschichte spielt in Sahra Harringtons Heimat England, in welcher sie jedes Jahr im Juni den Sommer verbringt. Heute lebt Sahra in Amerika, weil sie ihre Heimat vor 19 Jahen aufgrund eines schlimmen ...

Die Geschichte spielt in Sahra Harringtons Heimat England, in welcher sie jedes Jahr im Juni den Sommer verbringt. Heute lebt Sahra in Amerika, weil sie ihre Heimat vor 19 Jahen aufgrund eines schlimmen Ereignisses verlassen musste. In diesem Sommer lernt sie dann Eddie, einen liebvollen Handwerker kennen. Auch wenn die Beiden nur sieben Tage miteinander verbringen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Als Eddie jedoch nach sieben Tagen in den Urlaub mit Freunden fährt, bricht er den Kontakt zu Sahra ab. Diese versucht ihn auf alle möglichen Arten und Weisen zu erreichen, weiß jedoch nicht, dass der Grund des Kontaktabbruchs mit dem Ereignissen von vor 19 Jahren zutun hat.

Das Buch selbst ist in 3 Abschnitte aufgeteilt, in denen das Kennelernen von Eddi und Sahra und die verschiedenen Stadien des verliebtseins beschrieben werden. Die Handlung selbst spielt nach dem Kennenlernen und zwischendurch kommen immer mal wieder einzelnen Passagen vom Kennelernen der beiden als Rückblick verefasst vor. So hat der Leser die Chance Sahra kennenzulernen und den Grund ihres Handelns besser zu verstehen. In den ersten zwei Abschnitten wird aus Sahras Perspektive geschrieben, der dritte Teil jedoch ist aus Eddis Perspektive verfass worden, so kann man sich in beide Hauptcharaktere hineinversetzen. Auf diese Weise kann man auch Eddies Handlung versthene, welche einem am Anfang merkwürig vorkommt.

Meiner Meinung nach ist das Buch sehr emotional geschrieben worden. Dies könnte für den eine oder anderen Leser vielleicht ein wenig zu rühselig geschreiben sein. Der Roman von Rosie Walsh ist nicht so klischeehaft wie die anderen Romane und auf eine andere Art und Weise verfasst, eben mal was neues.

Der Klappentext war zwar sehr spannend das Buch jedoch hat sich teilweise ein wenig gezogen und die Spannung ist nicht so aufgekommen, wie man es sich gewünscht hätte. Dies wurde jedoch durch das Ende, welches sehr spannen war wieder aufgehoben.

Alles in allem trotzdem ein super Buch und der Kauf hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Gute Story mit einigen Schwächen

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Meine Meinung:

Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext klang sehr spannend und das Cover ist wirklich schön.
Leider konnte mich das Buch aber am Ende doch nicht so überzeugen.

Für ...

Meine Meinung:

Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext klang sehr spannend und das Cover ist wirklich schön.
Leider konnte mich das Buch aber am Ende doch nicht so überzeugen.

Für mich war Sarah eine etwas nervige Protagonistin. Sie verbringt mit Eddie sieben romantische Tage und für sie ist es direkt die Liebe ihres Lebens. Natürlich spielen die Gefühle gerade am Anfang verrückt. Aber nachdem sich Eddie nicht mehr meldet steigert sich Sarah so extrem in diesen Verlust hinein und das Gejammer nervt irgendwann wirklich. Das finde ich nicht sehr realistisch denn jeder andere würde irgendwann damit einfach abschließen.

Eddie ist für den Leser lange Zeit ein Mysterium. Wo man Sarah sehr genau kennenlernt da bleibt er sehr im Dunkeln. Doch auch er handelt manchmal für mich wenig nachvollziehbar. Vor allem wenn man bedenkt in welchem Alter die Protagonisten sind.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Es gibt immer mal Perspektivwechsel oder Zeitsprünge. Da muss man schon wirklich sehr genau lesen um richtig folgen zu können.
Gleichzeitig gibt es viele Stellen, die sich unglaublich ziehen. Dann kommt auf einmal ein Cliffhanger und man will unbedingt wissen wie dieser ausgeht aber was folgt ist dann wieder eine zähe Stelle, die man am liebsten überspringen möchte.

Der Schreibstil wenn er denn dann in Fahrt kommt hat mir gefallen. Er ist leicht und detailreich und man merkt durchaus die Verbundenheit von Eddie und Sarah.
Auch das es ein Geheimnis am Ende aufzudecken gibt fand ich gut. Solche Geschichten mag ich und für mich war das Ende auch durchaus überraschend. Allerdings finde ich einfach das es hier überreizt wurde. Es wurde künstlich in die Länge gezogen und anstatt mit spannenden Handlungen eher mit Gejammer und Warterei von Sarah gefüllt.

Dieses Buch hat also für mich so einige Schwächen. Trotzdem hat mir das letzte Drittel wirklich noch einmal sehr gut gefallen. Deshalb bekommt „Ohne ein einziges Wort“ von mir 3 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Kein klassischer Liebesroman

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Sarah lebt seit fast 20 Jahren in den USA und besucht ihre englische Heimat nur einmal jährlich. In diesem Jahr trifft sie auf Eddie und es ist Liebe auf den ersten Blick. Die beiden verbringen eine wundervolle ...

Sarah lebt seit fast 20 Jahren in den USA und besucht ihre englische Heimat nur einmal jährlich. In diesem Jahr trifft sie auf Eddie und es ist Liebe auf den ersten Blick. Die beiden verbringen eine wundervolle Woche miteinander und wollen sich auf jeden Fall wiedersehen. Doch plötzlich meldet sich Eddie nicht mehr und reagiert auf keinerlei Kontaktversuch von Sarah. Was ist da los? Verzweifelt versucht Sarah herauszufinden, warum Eddie plötzlich und ohne ein Wort aus ihrem Leben verschwunden ist.

Liebesbücher sind nicht so meine Welt, daher hatte ich das Buch – vielfach empfohlen – zunächst einmal nicht angeschafft, bis ich dann doch einfach nicht widerstehen konnte. Es sollte schließlich keine klassische Liebesgeschichte nach 0815-Manier sein, also wollte ich es einfach mal versuchen. Zunächst schien es mir zwar doch ein wenig gewöhnlich, wenn man auch direkt merkt, dass irgendwas in der Vergangenheit lauert, dass es in sich hat. Was ist damals passiert? Warum meldet sich Eddie plötzlich nicht mehr? All die Fragen haben dafür gesorgt, dass ich quasi nur so durch das Buch durchgeflogen bin, wenn mich auch die Protagonistin an vielen Stellen genervt hat.

Gelungen fand ich manchen Twist, dass es tatsächlich kein klassischer, vor Kitsch triefender Liebesroman ist und wie das Schicksal so sein Spiel treiben kann. Der Plot überrascht positiv, der Schreibstil ist schön rund und leicht zu lesen, einzig, wie oben schon angedeutet, störte ich mich an mancher Eigenart der Protagonistin – doch im Rückblick macht auch das alles Sinn. Wie schon im Vorfeld die Rückblicke, die Briefe an die verstorbene Schwester ist das Ende sehr gelungen und hat mich das Buch zufrieden schließen lassen.

Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert, wovon mich der erste und größte noch am wenigsten überzeugte, sodass ich dann am Ende doch einen Stern abziehen muss.