Cover-Bild Der Glanz der Dunkelheit
Band 3 der Reihe "Die Chroniken der Verbliebenen"
(98)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 29.03.2018
  • ISBN: 9783846600603
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Mary E. Pearson

Der Glanz der Dunkelheit

Die Chroniken der Verbliebenen
Barbara Imgrund (Übersetzer)

Lia hat sich entschieden. Statt die Königin an Rafes Seite zu werden, kehrt sie nach Morrighan zurück. Sie muss ihrem Heimatland beistehen, auch wenn das bedeutet, dass sie in die Schlacht ziehen wird. Während sie einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie den Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden bringen? Wie soll sie im Kampf gegen den Komizar von Venda bestehen? Und wird es für sie und Rafe eine Zukunft geben?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2018

Glühender Eifer, Jezelia, glühender Eifer.

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Dunkelheit. Sie beginnt wenn die Schatte tiefer und dunkler werden. Wenn das Licht weniger wird, bis es ganz verschwunden ist. Die Dunkelheit bringt Ruhe und Immunität mit sich wie eine kuschlige Decke. ...

Dunkelheit. Sie beginnt wenn die Schatte tiefer und dunkler werden. Wenn das Licht weniger wird, bis es ganz verschwunden ist. Die Dunkelheit bringt Ruhe und Immunität mit sich wie eine kuschlige Decke. Zudem bietet sie Träumen und Gedanken Platz und Raum. Doch auf die Dunkelheit folgt immer das Licht, sowie auf die Nacht immer der Tag folgt. Und wenn das erste Licht des Tages, die Dunkelheit der Nacht vertreibt, ist es an uns, unseren Träumen und Gedanken, Taten folgen zu lassen. Denn nur so können wie etwas verändern. Nur so können wir gewinnen.

Cover
Das Cover von Band 4 finde ich absolut passen, wenn auch nicht ganz so schön wie das Cover von Band 3. Die im Hintergrund abgebildeten Kämpfer und die im Vordergrund abgebildete Frau passen gut zu der erzählten Geschichte. Die Frau wirkt entschlossen und bereit. Bereit alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ihre Ziele zu erreichen. Zudem zeigt sie, nicht zuletzt durch das gehobene Schwert in ihren Händen Stärke. So wie auch Lia Stärke zeigen und bereit sein muss. Das Cover macht neugierig auf die Geschichte die dahinter steckt und wirkt alles in allem leicht bedrohlich, aber auch extrem anziehend und einladend.

Schreibstil
Wie auch bei den drei vorausgegangenen Bändern gefällt mir der Schreibstil von Mary E. Pearson sehr gut. Das Buch liest sich flüssig und angenehm. Der Schreibstil ist weder zäh noch monoton. Die einzelnen Kapitel werden wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Hauptsächlich von Lia, Kaden und Rafe, aber auch Pauline erzählt wieder das ein oder andere Kapitel. Durch die verschiedenen Erzähler schafft es die Autorin der Geschichte eine zusätzliche, gewisse Harmonie zu verschaffen. Außerdem erfährt der Leser so mehr über einzelne Personen und kann deren Handlungen und Entscheidungen auch besser nachvollziehen. Zudem ist er dadurch in der Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Figuren
Ganz am Anfang der Chroniken der Verbliebenen (Anfang von Band 1) dachte ich, Lia wäre eine hilflose und verträumte Prinzessin. Mit hilflos meinte ich, sie sei jemand der aus schwierigen Situationen immer von irgendwem gerettet werden müsse. Doch da hatte ich die Rechnung ohne die wahre Lia gemacht. Und auch in Band 4 zeigt sich, was mir schon im ersten Band der Reihe klar war. Die Protagonistin der Reihe ist vieles aber sicher nicht hilflos, ängstlich oder allein. Lia zeigt auch im letzten Band der Reihe (mal wieder ) das sie durchaus in der Lage ist ihren Mann zu stehen wenn es nötig wird. Und das sie ein verdammter Dickkopf sein kann, was mich zugegebenermaßen, mehrfach in den Wahnsinn getrieben hat.

Kadens Wandlung in diesem Buch hat mich nicht nur überrascht, sondern auch begeistert. Ich finde besser hätte es für ihn, was seine Zukunft angeht, nicht laufen können.

Ich war vor diesem Teil ein bekennender Rafe-Fan und bin es immer noch. Obgleich manche von Rafes Handlungen unpassend, falsch oder gemein wirkten, habe ich nicht wirklich etwas auszusetzen. Schlussendlich kann ich Rafes Entscheidungen nämlich ganz gut nachvollziehen und verstehen.

Handlung
Die Geschichte der Chroniken der Verbliebenen wirkte auf mich am Anfang wie eine der üblichen Storys. Eine Jungfer in Not und zwei Typen, von denen der eine Böse und der andere Gut ist. Mit der gleichen allseits bekannten Fragen: Wie wird sie sich entscheiden?. Ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass die Geschichte weit mehr zu bieten hat. Was ich am Anfang als Böse empfand, entpuppte sich sogar teilweise als Gut. Und auch der vierte und somit letzte Band hält wieder einiges an Überraschungen bereit. Nicht nur das Lia die Zeit weg läuft, sie muss auch erkennen das Gut und Böse schwerer auseinander zu halten sind, als sie dachte. Und dann ist da noch ihr Traum. Der Grund warum sie überhaupt erst weggelaufen ist. Die Suche und der Wunsch nach dem einen Mann, der sie so liebt wie sie ist...

Wer immer nur seinen Gedanken oder Träumen nach hängt wird nie etwas erreichen. Erst recht nicht ein ganzes Königreich regieren geschweige denn retten. Doch schafft man das alleine überhaupt? Wohl kaum. Aber woher soll Hilfe kommen, wenn nicht mal mehr die eigenen Landsleute an einen glauben? Wenn man eigentlich niemanden mehr vertrauen kann, weil die Guten plötzlich böse und die Bösen plötzlich gut sind. Und dann wäre da noch die Sache mit dem Kommissar und der Prophezeiung... Wie man es auch dreht und wendet, ihr läuft die Zeit davon. Doch eine Sache ist absolut sicher: Sie muss die Frevler entlarven um den Drachen zu stoppen.


Fazit
Ich verabschiede den letzten Band der Fantasie-Saga mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Es ist ein gelungener und zugleich mitreisender Abschluss, der absolut zu der Gesamtgeschichte passt und auf den vom ersten Band an hingearbeitet wurde. Andererseits wurde es nun langsam auch Zeit der Geschichte ein Ende zu geben, da die Nerven bereits blank lagen und die Geschichte Stellenweise bereits an Tiefe verlor. Alles in allem passt der Abschluss zu dieser Reihe und ist seine Lesezeit auf jeden Fall wert.

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Veröffentlicht am 05.04.2018

Ein Schicksal erfüllt sich

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Da ist es also endlich, das langersehnte Finale der „Chroniken der Verbliebenen“. Vier Bände sind wir nun gemeinsam mit Lia vor einer arrangierten Hochzeit geflohen, wurden entführt, haben gelitten und ...

Da ist es also endlich, das langersehnte Finale der „Chroniken der Verbliebenen“. Vier Bände sind wir nun gemeinsam mit Lia vor einer arrangierten Hochzeit geflohen, wurden entführt, haben gelitten und schließlich gelernt zu kämpfen und uns zu behaupten. Wir hören nun, was die Welt uns zu sagen hat und sind nun am Ende der Geschichte angelangt. Ob es mir gefallen hat? Tja, da müsst ihr wohl weiterlesen.

Band 4 schließt erneut direkt an Teil 3 an, nicht zuletzt natürlich auch, da Band 3 und 4 im Original ja ein Band sind. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und konnte mit Lia mitfiebern. Nach dem Ende von Band 3 hatte ich erwartet, dass es ziemlich schnell spannend werden würde und man quasi die ganze Zeit Finalluft schnuppern würde. Allerdings ging es dann doch erstmal wieder relativ ruhig los und steigerte sich erstmal langsam aber sehr kontinuierlich zu einem großen Finale. Sehr schön fand ich aber dieses Gefühl von Bedrohung, dass die ganze Zeit in der Luft liegt. Lia geht immer wieder Risiken ein, Gefahr lauert überall und trifft einen manchmal auch aus einer unerwarteten Richtung. Es gibt wenige Verschnaufpausen, aber zum Glück schafft es Mary E. Pearson dennoch immer mal wieder, einen heiteren Moment einzustreuen. Insbesondere zum Ende hin hat sie dies noch einmal mit einer interessanten Begegnung geschafft. Das Finale am Ende fand ich dann zwar gut, aber hier hätte ich mir fast noch ein bisschen mehr zu gewünscht, nachdem wir ja schließlich mehrere Bücher lang genau daraufhin gefiebert haben.

Gefreut habe ich mich sehr, dass vor allem auch Charaktere wie Pauline immer wieder zu Wort kommen und einen etwas größeren Raum einnehmen. Die zarte und freundliche Pauline hat wirklich eine ziemliche Entwicklung durchgemacht, und ist wirklich ein toller Charakter.

Auch Lias Entwicklung hat mir hier wieder sehr gut gefallen. Sie hat sich von einer eigensinnigen Prinzessin zu einer wahren Anführerin gemausert, die schwere Entscheidungen treffen und auch Opfer bringen kann. Sie stellt sich dem Unmöglichen entgegen und schafft dabei das Unmögliche.
Bei der einen oder anderen Entwicklung im Buch war ich zunächst nicht so sicher, ob ich mich damit anfreunden kann. Im Laufe des Buches fand ich es dann aber doch ganz gut und passend, aber dazu verrate ich euch natürlich nicht mehr.

Alles in allem fand ich, dass alle Fragen ziemlich gut beantwortet werden, am Ende kaum lose Enden übrig bleiben und ich das Buch ziemlich zufrieden zuschlage.

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Veröffentlicht am 05.04.2018

4,5 Sterne für dieses wirklich zufriedenstellende Ende!

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Inhalt
Lia ist auf dem Weg zurück in ihre Heimatstadt, um ihr Volk vor dem Komizar zu warnen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie jeder dort tot sehen will und sie außerdem des Verrates angeklagt ...

Inhalt
Lia ist auf dem Weg zurück in ihre Heimatstadt, um ihr Volk vor dem Komizar zu warnen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie jeder dort tot sehen will und sie außerdem des Verrates angeklagt ist?
Wird sie ihr Volk vor dem Untergang bewahren können?

Eigene Meinung
Endlich habe ich den wirklich (!) letzten Band der "Chroniken der Verbliebenen" ausgelesen. Anders als in Band 3 ist hier richtig Action. Die Ereignisse überschlagen sich und es war unglaublich spannend, Lia auf dem letzten Stück ihrer Reise zu begleiten.

Man flog nur so durch die Geschichte und wer gedacht hat, Mary E. Pearson hätte ihr Pulver schon verschossen, wurde hier eines besseren belehrt. Es gab unglaublich viele überraschende Wendungen und alle offenen Fragen wurden zufriedenstellend geklärt.

Ich hatte große Angst davor, wie Mary E. Pearson die Dreiecksgeschichte lösen wird. Zwar hat sich mein Verdacht bestätigt, doch der Weg dahin war so gewunden, dass die Lösung bis zum Schluss nicht ganz klar war. Es ist eine schöne Lösung, mit der jeder zufrieden sein kann.

Fazit
Die Geschichte ist würdig zu Ende gebracht worden und lässt mich richtig zufrieden zurück.
Ein gelungener Abschluss einer tollen Reihe!

Veröffentlicht am 28.03.2018

EIn gelungener Abschluss!

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Als das Manuskript zuhause bei mir angekommen ist, konnte ich es kaum erwarten, endlich den vierten und finalen Band dieser Reihe, die zu meinen absoluten Lieblingsreihen gehört, lesen zu können. Im Deutschen ...

Als das Manuskript zuhause bei mir angekommen ist, konnte ich es kaum erwarten, endlich den vierten und finalen Band dieser Reihe, die zu meinen absoluten Lieblingsreihen gehört, lesen zu können. Im Deutschen wurde die Reihe ja aufgrund der Übersetzung in vier Teile geteilt, was man meiner Meinung nach schon ein wenig gemerkt hat, da der dritte Band kein wirkliches "Ende" hatte. Obwohl mir der zweite und der dritte Band eher nicht so gut gefallen haben, hatte ich große Erwartungen an das Buch.

In diesem Band kehrt Lia in ihre Heimat zurück und muss in das Schloss ihrer Eltern eindringen, um mit ihnen reden zu können, obwohl sie verfolgt wird. Rafe, der im dritten Band ja in sein eigenes Königreich zurückgekehrt ist, ahnt schon lange, dass es einen Kampf gegen die Vendaner geben wird, und kommt zu Lia zurück. Zu Beginn des Buches hat sich die Handlung noch ein wenig gezogen, aber die Spannung nahm danach immer schneller zu.

Und dann kommt die große Schlacht, die meiner Meinung wirklich toll und vor allem spannend geschrieben worden ist. Auch das Ende hat mir überraschenderweise wirklich gut gefallen, da es sehr offen gestaltet worden ist.

In diesem Band hat mir insbesondere Kaden gut gefallen, der als Lias Weggefährte agiert und immer für sie da ist. Meiner Meinung nach hat er sich in dieser Reihe wirklich entwickelt und kommt mir jetzt viel sympathischer vor.

Allerdings kam es mir auch so vor, als wollte die Autorin die Geschichte schnell zu Ende bringen, weshalb einige Dinge ein wenig überstürzt wurden, wie zum Beispiel die Geburt von Paulines Kind oder das Zusammentreffen von Lia und ihrer Mutter.

Insgesamt konnte mich die Geschichte trotz kleiner Mängel wirklich fesseln, sodass ich diesen Band als gelungenen Abschluss bezeichnen würde.

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Veröffentlicht am 27.03.2018

Grandioser Abschluss der Chroniken der Verbliebenen!

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"Glanz der Dunkelheit" ist der grandiose Abschlussband der Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson.
Die Geschichten von Lia, Rafe, Kaden und Pauline werden hier weitergeführt und abgeschlossen. ...

"Glanz der Dunkelheit" ist der grandiose Abschlussband der Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson.
Die Geschichten von Lia, Rafe, Kaden und Pauline werden hier weitergeführt und abgeschlossen.

Die Erzählung wird direkt nach den Handlungen im dritten Band fortgeführt, was daran liegt, dass der 3. und der 4. Band in der englischen Originalausgabe nicht aufgeteilt wurden.
Mary E. Pearsons Schreibstil ist wie immer fesselnd und man wird direkt in die Welt Morrighans gezogen, wo Lia verzweifelt versucht, ihr Land vor dem Komizar zu retten. Es wird Spannung aufgebaut, auch wenn das etwas dauert, nachdem im dritten Band der Reihe eher wenig passiert ist. Ich finde es sehr schade, dass die Bände aufgeteilt wurden, da man so einige Zeit braucht, um wieder in die Geschichte zu finden. Nichtsdestotrotz macht es Spaß zu lesen, und man fiebert mit den Protagonisten mit.

Auch die Passagen aus den Heiligen Texten von Morrighan, Vendas Lied und Gaudrels Vermächtnis fand ich sehr spannend, da sie nach und nach helfen, die Geschichte, die Lia erlebt, zu verstehen. Und am Schluss halten die Texte noch eine Überraschung bereit, mit der ich so niemals gerechnet hätte...

Ich bin wirklich begeistert von diesem vierten Band und ziehe lediglich einen halben Stern ab, weil die Teilung des 3. und 4. Bandes meiner Meinung nach ein Fehler war.




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