Cover-Bild Verity
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15,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 13.03.2020
  • ISBN: 9783423230124
Colleen Hoover

Verity

Der TikTok-Bestseller – ein Romantik-Thriller voller Emotionen. Mit exklusivem Epilog.
Katarina Ganslandt (Übersetzer)

»Voller aufwühlender Emotionen, düster, faszinierend und extrem süchtig machend.« TotallyBooked Blog

Ein unmoralisches Angebot. Eine unmögliche Liebe. Und ein Tagebuch, das Unvorstellbares enthüllt … 

Ein Romantik-Thriller voller Emotionen und Gänsehaut-Faktor.

Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf den Tod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall. Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches …

Leidenschaftliche Gefühle, dunkle Atmosphäre und nervenzerreißende Spannung. 

»Warnung: Verity wird Ihr Herz nicht erweichen. Es wird Ihnen die Seele erstarren lassen.« Kindle Crack Book Reviews

Mit einem neuen Epilog, der alles verändert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2020

Mit dem ersten Satz des Buches bringt Colleen Hoover eine düstere Stimmung auf, welche sich über die Seiten hinweg immer mehr verdunkelt

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Das Buch sah man ja wirklich auf ganz Bookstagram herumschwirren und da ich auch keine einzige negative Rezension gelesen habe, musste das Buch gekauft werden. Da bin ich mal auf den Hypetrain aufgesprungen ...

Das Buch sah man ja wirklich auf ganz Bookstagram herumschwirren und da ich auch keine einzige negative Rezension gelesen habe, musste das Buch gekauft werden. Da bin ich mal auf den Hypetrain aufgesprungen und war Anfangs unglaublich nervös, weil jeder so schockiert von diesem Buch zu sein schien! Das Buch habe ich mit der lieben Julia @mysecretbookdiary von Instagram zusammen gelesen, ganz lieben Dank für den tollen Buddy Read und den ganzen Austausch!

Schreibstil
Mit dem ersten Satz des Buches bringt Colleen Hoover eine düstere Stimmung auf, welche sich über die Seiten hinweg immer mehr verdunkelt. Während dem Lesen habe ich wirklich viele Theorien aufgestellt und jedes Wort hinterfragt. Bei manchen Sachen konnte man sich aber schon von Anfang an denken, worauf Colleen Hoover hinauswill, aber nicht bei diesem Ende.

Der Schreibstil war hervorragend, auch wie sie alles beschreibt, ich hatte so manches Mal das Gefühl die Zeilen laufen bildlich vor meinem Auge ab. Auch finde ich es erschreckend, wie gut sie Veritys Schreibstil hinbekommen hat. Ich hatte wirklich sofort das Gefühl, in einer komplett neuen Geschichte zu sein, auch wenn es nur eine Autobiografie war. Sie hat jedes Kapitel daraus so enden lassen, dass man wieder aufs Neue gecatcht wurde.

Das Buch ist aus Lowens Sicht geschrieben, die in den Kapiteln Veritys Autobiografie liest, somit bekommt der Leser auch einen Einblick in Veritys früheres Leben.

Charaktere
Man erkennt sofort, dass Lowen nicht gerade eine Stimmungskanone ist. Sie wirkt wie eine Einzelgängerin, die in ihrem Leben viel aushalten muss. Ich konnte mir Anfangs noch nicht wirklich eine Meinung über Lowen bilden, tendierte aber eher zu einem eher unsympathischen Erscheinungsbild. Sie wirkte für mich zudem auch sehr abgebrüht. Nach einiger Zeit konnte mich Lowen wirklich aufregen, denn ich konnte nicht verstehen, wie sie die Autobiografie nicht in der ersten Sekunde Jeremy vorlegen konnte. Ich kann es nachvollziehen, dass man Jeremy nicht noch mehr Schicksalsschläge aufbinden möchte, aber alle dieser Gefahr auszusetzen ist total unverantwortlich.

Auch Jeremy habe ich bis ganz zum Schluss nicht wirklich trauen können, ich weiß nicht so recht, was es war, aber ich hatte jederzeit ein so mulmiges Gefühl, dass er sich noch als der Böse herausstellt. In Veritys Erzählungen hatte ich ihm gegenüber aber immer mehr positive Gefühle aufbringen können. So muss ein Vater sein, seine herzzerreißende Liebe zu den Kindern ist unglaublich!

Veritys Zeilen waren das Verstörendste in diesem Buch. Ich musste mich an meinem ganzen Körper schütteln, um damit klar zu kommen. Jetzt kann ich auch total verstehen, warum Verity von jedem als so krank betitelt wurde. Diese Frau kann sich einfach so gut aus der Affäre ziehen und eine Show abspielen oder auch nicht, ich weiß um ehrlich zu sein, nicht so ganz was ich über Verity denken soll.

Eins ist aber klar, alle haben einen psychischen Schaden davon getragen.

Zitate
❝Manche Familie haben das große Glück, in ihrem Leben nie auch nur eine einzige Tragödie erleben zu müssen. Und dann gibt es welche, bei denen die Tragödien geradezu Schlange zu stehen scheinen. Was schiefgehen kann, geht schief. Und zuletzt kommt alles noch mal schlimmer. ❞ - S. 41

❝Die Welt war ihr Schreibblock. Keine Oberfläche war vor ihr sicher. ❞ - S. 70

Cover
Als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, dachte ich zunächst gar nicht erst daran, dass dieses Buch ein Thriller wird, vor allem nicht von der Autorin! Ich liebe das Cover aber, die Wolken und die Vögel, die in einem Schwarm wegfliegen, geben einem das Gefühl, dass sich etwas anbahnt. Einem fällt sofort der Titel ins Auge, der sich auch unglaublich gut anhört. Die Farben harmonieren so perfekt miteinander.

Alles in allem finde ich, dass Deutschland wirklich ein sehr traumhaftes Cover für so eine kranke Geschichte hat!

Fazit
Ich persönlich könnte niemals so etwas schreiben oder auch nur im entferntesten an sowas denken, aber das macht diesen Thriller aus. Dass er so ekelhaft und verstörend ist.

Mein letztes Buch von ihr war schon etwas länger her, also habe ich echt vergessen, wie gut diese Frau eigentlich schreibt! Ich hatte bei diesem Buch so viele Theorien und habe wirklich jede Kleinigkeit hinterfragt. Während des Lesens hatte ich Herzklopfen. Ich habe sogar fast Tränen verdrückt, weil ich nicht glauben konnte, wie krank und was für eine unglaubliche Tragödie das alles ist.

Bis fast ganz am Ende dachte ich, dass sich meine Theorie bewahrheiten würde, was dann jedoch keine Überraschung gewesen wäre und mich etwas enttäuscht hätte, aber der Wendepunkt kam dann doch noch! Nach diesem Ende bin ich hin und her gerissen, was ich glauben soll, momentan tendiere ich aber eher dazu, dass Verity mit dem Brief gelogen hat. Der letzte Rest dieses Buches hat mein Hirn wirklich fertiggemacht. Mit dem Ende hat sie es nur noch besser hinbekommen, mich frustrierter fühlen zu lassen.

Unglaublich passend ist auch, dass Colleen Hoover Verity als Namen für ihre Protagonistin gewählt hat, denn er bedeutet »Wahrheit«. Jetzt würde ich nur zu gerne erfahren, was davon die Wahrheit war.

Für Jeremy konnte ich Sympathie empfinden, für Lowen eher wengier. Veritys Zeilen waren brutal, verstörend und absolut fesselnd. Die Liebesgeschichte hier hat mich aber nicht ganz überzeugt. Zuerst siezen sie sich, plötzlich hat Jeremy einen Spitznamen für Lowen und auf einmal duzen sie sich. Die Entwicklung der Beziehung war okay, aber nicht so hervorragend, wie bei den anderen zwei Romanen, die ich von ihr gelesen habe. Aber im Ganzen geht es ja auch sowieso um die verkorkste Geschichte rund um Verity! Zudem hätte ich am Ende noch sehr gerne erfahren, wie Lowens Folgebänder der Reihe von Verity bei den Menschen ankam.

Wenn ich an das Buch denke, fühle ich mich, als müsste ich etwas aus mir herauswürgen, weil das so krank und zum Verzweifeln ist. Ich lese nur ab und zu mal einen Thriller und kam hier sehr auf meine Kosten! Gefesselt ab der ersten Seite, ich habe nur ein paar vereinzelte Kritikpunkte, deshalb einen halben Punkt Abzug, jedoch immer noch ein ganz klares Jahreshighlight. Ich werde dieses Buch definitiv niemals vergessen und wenn ich an das Buch denke, fühle ich mich, als würde ich vollends verzweifeln.

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Hinter einem tollen Cover erwartet uns eine düstere Geschichte

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Die Protagonistin und Jungautorin Lowen Ashleigh erhält ein grandioses Angebot, welches sie einfach nicht ablehnen kann. Die Starautorin Verity Crawford kann ihren Psychothriller nicht beenden, da sie ...

Die Protagonistin und Jungautorin Lowen Ashleigh erhält ein grandioses Angebot, welches sie einfach nicht ablehnen kann. Die Starautorin Verity Crawford kann ihren Psychothriller nicht beenden, da sie in einem Autounfall verwickelt war. Nun ist sie geistig nicht mehr ansprechbar. Deswegen soll Lowen ihn fortsetzen und dieses Angebot akzeptiert sie auch. Anderseits fühlt sie sich auch zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen. Sie zieht bei der Crawford Familie ein und begegnet bei der Recherche Veritys Tagebuch, das die Starautorin als eine Psychopathin entlarvt. Inszenierte Verity nur den Unfall und war sie an dem Tod ihrer Tochter verantwortlich? Was hat es mit der Crawford Familie auf sich?
„Verity“ war ein Titel, den ich schon seit Langem auf meiner Reading-Liste hatte. Und als ich dann noch in vielen Rezensionen gelesen habe, dass „Verity“ zahlreiche Thrillerelemente beinhalten soll, da dachte ich mir: Das muss ich lesen. Meiner Meinung nach, ist es teilweise schwer eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, ohne den Inhalt zu spoilern. Aber auf geht’s!
Die ersten Seiten ähnelten einem ganz normalen New Adult Buch, da man als Leser erstmal ins Hauptgeschehen reinfinden musste. Die beiden Hauptcharaktere Lowen sowie Jeremy, der Ehemann der Starautorin wirkten mir seit Beginn an sympathisch. Lowen ist eine Frau, die durch ihre Vergangenheit und ihre Mutter stark geprägt ist. Sie erwartet nicht viel vom Leben und ist eher zurückhaltend in Bezug zu Menschen. Auf der anderen Seite haben wir Jeremy, einen liebevollen Ehemann und Vater, der total auf seine Familie fokussiert ist. Der Sohn sowie die Pflegerin hatten auch eine tolle Rolle. Im Verlauf der Handlung entfaltete sich die Spannung ganz langsam, jedoch gut. Die Einblicke in das Tagebuch finde ich grandios. Diese lieferten eine neue Sicht in die „passive“ Verity und man erhält einen guten Überblick über das Ehepaar und die Rahmenhandlung.
Irgendwann ab der Mitte habe ich das Buch nicht aus der Hand legen können. Zahlreiche Geheimnisse kamen ans Licht, über die man als Leser erstaunt sein kann, jedoch waren auch einige Elemente vorhersehbar. Insbesondere der Nervenkitzel und viele düstere Momente fanden im Buch seinen Platz. Ein tolles Leseabenteuer!
Ich finde es vor allem toll, dass die Handlung hauptsächlich im Haus der Crawfords mit denselben Charakteren stattfindet, da man sich so auf diese gut fokussieren kann. Und eins kann ich sagen, als Leser entwickelt man, während dem Lesen, viele Theorien über die weitere Handlung, die nach paar Seiten einfach widerlegt werden können. Dann beginnt der Prozess wieder von vorne. Und der Raum für Diskussionen ist in diesem Buch einfach groß.
Allgemein kann ich nur sagen, dass ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe, und sie regelrecht nur durch ihre Liebesromane kenne. Dieses Buch ist jedoch eine sehr gute Mischung aus Liebegeschichte und Thriller. Schlussendlich kann ich nur sagen, dass „Verity“ ein sehr gelungener Roman ist, welches hinter einem tollen lebensfrohen Cover, eine düstere Geschichte versteckt. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Anders als CoHo's andere Bücher, aber unglaublich gut!

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Als die Autorin Lowen Ashleigh in das Verlagsgebäude von Pantem Press gerufen wird, staunt sie nicht schlecht, denn sie soll die gefeierte Reihe von Verity Crawford, die nach einem Unfall ein Pflegefall ...

Als die Autorin Lowen Ashleigh in das Verlagsgebäude von Pantem Press gerufen wird, staunt sie nicht schlecht, denn sie soll die gefeierte Reihe von Verity Crawford, die nach einem Unfall ein Pflegefall ist, zu Ende schreiben. Trotz einiger Zweifel entscheidet sich Lowen das Angebot anzunehmen und zieht für die Recherchen vorübergehend bei den Crawfords ein. Dort kommt sie nicht nur Veritys Ehemann Jeremy näher, sondern findet auch ein altes Manuskript von Verity, das einige Fragen aufwirft.

Lowen Ashleigh ist eine Autorin aus New York, die am liebsten für sich alleine schreibt und die große Öffentlichkeit (Pressereise, Signierstunden, etc.) meidet. Trotz ihrer bereits veröffentlichten Bücher hat sie mit Geldsorgen zu kämpfen, weswegen sie schließlich auch den Job als "Co-Autorin" von Verity Crawford annimmt. Lowen lernt man als recht offenen und selbstbewussten Charakter kennen, der vor allem auch sehr neugierig ist und alles in Frage stellt, was um sie herum passiert. Das rührt aber auch von ihrer Vergangenheit, die nicht ganz ohne war.
Jeremy Crawford mochte ich vom ersten Moment an recht gerne. Er ist total liebevoll, humorvoll und handelt die meiste Zeit sehr selbstlos. Man merkt aber auch, wie sehr er noch am Tod seiner Töchter sowie mit der Situation mit seiner Frau Verity zu knabbern hat.
Zwischen Lowen und Jeremy war vom ersten Moment an eine gewisse Vertrautheit und Anziehung zu spüren. Trotzdem hat sich die Beziehung in einem langsamen Tempo entwickelt und nicht nur die beiden haben sich die Frage gestellt, ob diese ethisch vertretbar ist. Allerdings steht die Entwicklung der Liebesgeschichte auch sehr im Hintergrund.

Dadurch sind die Abende meine liebste Zeit hier im Haus, weil ich am wenigsten von Verity mitbekomme und am meisten von Jeremy habe. (Seite 156)

Verity Crawford ist die Autorin einer mehrteiligen Psychothriller-Reihe und hat es geliebt im Mittelpunkt zu stehen. Nach einem Unfall ist sie allerdings zum Pflegefall geworden und kaum noch ansprechbar. Zu ihr möchte ich aber auch nicht zu viel verraten, denn, was es mit ihr auf sich hat, müsst ihr selbst heraus finden!
Ansonsten hat das Buch bis auf Lowens Agenten und ehemaligen Freund Corey sowie der Pflegerin von Verity kaum Nebencharaktere zu bieten. Einzig und allein Crew, der Sohn von Verity und Jeremy, lockert die Geschichte immer wieder auf, bringt aber auch Rätsel mit sich.

Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg in die Geschichte nicht so ganz leicht gefallen ist. Zwar hat sich der Schreibstil von Colleen Hoover gewohnt flüssig lesen lassen, aber irgendwie war mir die Geschichte am Anfang etwas zu langatmig und zu überzogen. Doch das hat sich sehr schnell geändert, denn nach der Ankunft von Lowen im Haus der Crawfords wurde die Geschichte zunehmend spannender und die Geschehnisse haben mich komplett in den Bann gezogen. Neben den Kapiteln aus Lowens Sicht haben wir immer wieder Einblicke in ein altes Manuskript von Verity erhalten und das hat mich wirklich umgehauen. Es war teilweise so verstörend, dass ich nicht nur am ganzen Körper Gänsehaut hatte, sondern vor allem auch Angst hatte weiterzulesen.

So entsetzlich ich das finde, was sie schreibt, kann ich doch nicht aufhören, es zu lesen. Es ist wie ein schreckliches Zugunglück, von dem man den Blick nicht abwenden kann - und Jeremy ist nicht einmal klar, dass er all die Jahre zwischen den Waggons eingeklemmt war. (Seite 193)

Aber auch die Geschehnisse im Hause der Crawfords haben mich absolut nicht kalt gelassen und es hat irgendwie eine düstere und teilweise auch emotionale Grundstimmung geherrscht. Ich habe die wildesten Theorien aufgestellt, was denn wirklich alles passiert ist und noch passieren könnte. Dabei hatte ich jeden Charakter mindestens einmal im Verdacht. Das Ende war für mich total unvorhersehbar und es gab eine Wendung, die meine ganzen Theorien zunichte gemacht hat. Auch jetzt, Stunden nach Beenden des Buches, weiß ich noch immer nicht, was ich glauben soll und vor allem, was ich davon halten soll. Denn eins ist klar: Das Ende stellt alles in Frage, was man geglaubt hat, zu wissen.

Vielleicht macht mich dieses Haus verrückt. Im einen Moment will ich einfach nur weg und im anderen niemals mehr gehen. (Seite 303)

Das Cover gefällt mir mit den zarten Farbtönen zwar sehr gut, aber ich finde es passt absolut nicht zur Geschichte. Wenn ich das Cover so anschaue, denke ich an eine süße Liebesgeschichte mit kleineren Dramen, aber das ist diese Geschichte absolut nicht!

Dieses Buch ist zwar komplett anders als die anderen Bücher von Colleen Hoover, aber mir hat es richtig gut gefallen! Meiner Meinung nach ist es eine gute perfekte Mischung aus einer Liebesgeschichte und einem Psychothriller. Die Autorin hat es geschafft mich mehrmals auf die falsche Fährte zu locken und am Ende alle meine Gedanken zu zerstören. Trotzdem kann ich aufgrund des langatmigen Beginns nur 4,5/5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Faszinierend, bedrückend, emotional - und definitv kein typischer Hoover-Roman!

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"Verity" ist der aktuelle Roman von Colleen Hoover und ihr Erstlingswerk im Genre "Thriller". Deshalb schon vorab eine Warnung an alle eingefleischten Colleen Hoover-Fans: Dieser Roman hat absolut nichts ...

"Verity" ist der aktuelle Roman von Colleen Hoover und ihr Erstlingswerk im Genre "Thriller". Deshalb schon vorab eine Warnung an alle eingefleischten Colleen Hoover-Fans: Dieser Roman hat absolut nichts mit ihren vorherigen Werken gemeinsam! Die Autorin hat sich komplett neu erfunden und schockt uns hier mit deftigen Sexszenen, waschechten Psychopathen, unheimlichen alten Häusern und rätselhaften Todesfällen. Also FINGER WEG, falls ihr zart beseitet seid - die Hoffnung auf einen neuen New Adult-Roman aus Hoover's Feder wird hier nicht erfüllt.

Thriller-Fans sind hier dagegen an der richtigen Adresse. Die Grundstimmung des Buches habe ich als ziemlich bedrohlich empfunden. Gut gefallen hat mir die Idee mit dem "Buch im Buch" - Lowen findet nämlich ein autobiographisches Manuskript von Verity, in dem sie kapitelweise liest. Dadurch ergeben sich immer neue Aspekte für die Geschichte und die ein oder andere unerwartete Wendung kommt zutage. Die Spannung steigert sich durch die wechselnde Perspektive zwischen Gegenwart und Autobiographie und lässt bis zum Ende nicht nach.

Hoover erzählt wie immer packend und mitreißend, es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, wenn man einmal begonnen hat. Der Roman hat für mich in der Handlung ein paar logische Schwächen, die aber durch das Ende der Geschichte wieder mehr als wett gemacht werden. "Verity" ist ein Roman, der stark nachhallt, über den man wunderbar kontrovers diskutieren kann und der einen absolut verstört, bedrückt, aber trotz allem fasziniert zurück lässt. Also - durchhalten und das Buch wirklich bis zur letzten Seite lesen, es lohnt sich!

Mein Fazit: Für Thriller-Fans eine klare Leseempfehlung. 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 14.03.2020

Wie finde ich das?

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Ich liebe liebe liebe dieses Cover! Es ist so wunderschön! Diese Farben sind einfach so schön! Dann gleichzeitig der Schwarm Vögel...gruselig.

Handlung: Lowen soll eine berühmte Thriller-Reihe zu ende ...

Ich liebe liebe liebe dieses Cover! Es ist so wunderschön! Diese Farben sind einfach so schön! Dann gleichzeitig der Schwarm Vögel...gruselig.

Handlung: Lowen soll eine berühmte Thriller-Reihe zu ende schreiben, da dessen Autorin Verity, nach einem Unfall ans Bett gefesselt ist. Zur besseren Recherche zieht Lowen in das Haus der Autorin und ihrer Familie. Nicht nur der Ehemann von Verity Jeremy lenkt sie vom Schreiben ab, sondern auch ein verbotenes und privates Manuskript, welches sie besser nicht gefunden hätte. Denn dieses offenbart tiefe Abgründe...

Meinung: Ich bin von Anfang an ein großer Colleen Hoover Fan und verschlinge all ihre Bücher. Ebenso wie "Too Late", handelt es sich hier um ihre Eigenproduktion und sondert sich somit von ihren gewohnten Werken ab. Deshalb verbiete ich es mir, dieses Buch als "Typisches" für die Autorin zu sehen und zu bewerten. Denn dann wäre die Bewertung vielleicht ein klein wenig negativer ausgefallen. Nichts desto trotz, bin ich wirklich hin- und hergerissen was ich denken oder fühlen soll. Liebe ich es, hasse ich es? Oder beides? Der Schreibstil ist locker, flott und das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen. Ich konnte es quasi nicht aus der Hand legen, so gut war der Plot strukturiert. Man liest aus Lowens Sicht, sowie das Manuskript aus Veritys Sicht. Beide Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein und doch verliebt sich der selbe Mann in jede von ihnen.

Veritys Manuskript ist sehr vulgär geschrieben und beschreibt einige brutale und erotische Szenen. Näher kann ich aus Spoilergründen nicht darauf eingehen. Die vulgäre Sprache mag ich einfach nicht, denke dies war jedoch von der Autorin beabsichtigt um den Charakter der Person besser darstellen zu können. Somit sei das verziehen. Lowen war nun aber auch kein Zuckerstück. Sie ist eine Frau die weiß was sie will und für sich einstehen kann, auch wenn sie doch sehr zurückgezogen lebt. Die Szenen aus dem Manuskript heizten die düstere Stimmung in der Gegenwart, also Lowens Sicht an, so dass man immer auf der Hut war und gespannt auf das weitere Geschehen wartete. Die Spannung steigerte sich und ich konnte wirklich nicht aufhören zu lesen. Viele Szenen waren zum Verzweifeln und Luft anhalten. Es war einfach wie ein schlimmer Unfall. Man möchte nicht hinsehen, tut es aber doch. Ich hatte viele Vermutungen wie das Buch enden könnte, am Ende war es von allem ein bisschen :) Mir hat die Auflösung gefallen, auch wenn sich jeder selbst ein Bild machen kann.

FAZIT: Rasant spannender, düsterer Pageturner. Selten so ein angstmachendes, verstörendes und düsteres Buch gelesen. Leider gab es einige vulgäre Szenen, die mir persönlich zu viel waren.

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