Ersti-Leserunde zu "Glanz der Dunkelheit" von Mary E. Pearson

Cover-Bild Der Glanz der Dunkelheit
Produktdarstellung
(19)
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

Mary E. Pearson (Autor)

Der Glanz der Dunkelheit

Die Chroniken der Verbliebenen. Band 4

Barbara Imgrund (Übersetzer)

Lia hat sich entschieden. Statt die Königin an Rafes Seite zu werden, kehrt sie nach Morrighan zurück. Sie muss ihrem Heimatland beistehen, auch wenn das bedeutet, dass sie in die Schlacht ziehen wird. Während sie einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie den Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden bringen? Wie soll sie im Kampf gegen den Komizar von Venda bestehen? Und wird es für sie und Rafe eine Zukunft geben?

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 29.01.2018 - 18.02.2018
  2. Lesen 05.03.2018 - 25.03.2018
  3. Rezensieren 26.03.2018 - 08.04.2018

Bereits beendet

Diese Leserunde zu "Der Glanz der Dunkelheit" von Mary E. Pearson ist für alle Mitglieder, die vorher noch nie bei einer Leserunde dabei waren! Wir möchten euch die Chance geben, das Format besser kennenzulernen, und stehen euch während der Runde mit Rat und Tat zur Seite.

Und so funktioniert's:

1. Die Bewerbung

Ihr habt noch nie an einer Leserunde teilgenommen, würdet aber gerne mal gemeinsam mit anderen Lesern den Versuch starten? Ihr habt die drei Vorgängerbände der Reihe "Die Chroniken der Verbliebenen" bereits gelesen? Dann bewerbt euch jetzt!

Im ersten Schritt lest ihr die Leseprobe. Ihr seid neugierig? Dann klickt auf den Button "Bewerben" und erzählt uns in eurem Bewerbungstext, wieso ihr gerne teilnehmen würdet und welche Genres euch besonders interessieren. Im zweiten Textfeld könnt ihr von eurem Leseeindruck berichten. Wie hat euch die Leseprobe gefallen, ist euch etwas Besonderes aufgefallen, was erwartet ihr von dem Roman?

Zusätzlich könnt ihr euch aussuchen, ob ihr lieber mit einem eBook oder einem Manuskript an der Leserunde teilnehmen möchtet. Wenn ihr aktiv dabei wart und am Ende eine Rezension veröffentlicht habt, bekommt ihr das Buch (wenn gewünscht) im Anschluss per Post zugeschickt.

Nach der Bewerbungsphase suchen wir 20 Mitglieder aus, die bei unserer Ersti-Leserunde dabei sind. Bei der Auswahl achten wir natürlich auf eure Bewerbung, wir schauen aber zum Beispiel auch, ob ihr bereits Rezensionen in der Lesejury veröffentlicht habt. Wenn euch interessiert, welche Kriterien uns wichtig sind, schaut doch mal in unseren FAQs vorbei oder nutzt diesen direkten Link. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

2. Die Lesephase

Wenn ihr für die Ersti-Leserunde ausgewählt wurdet (ihr bekommt dann eine E-Mail), erhaltet ihr wahlweise das Manuskript per Post oder das eBook zum Downloaden. Dann geht es los: Drei Wochen lang habt ihr Zeit, den Roman zu lesen und euch hier auszutauschen. Das Buch lest ihr in Etappen: jede Woche einen neuen Abschnitt. In den entsprechenden Diskussionsbereichen könnt ihr dann über eure Meinungen und Erfahrungen sprechen.

Zusätzlich werden zwei Mitglieder dabei sein, die bereits ein wenig Erfahrungen mit Leserunden mitbringen. So habt ihr während der Lesephase immer jemanden, an den ihr euch mit Fragen wenden könnt. Aber natürlich könnt ihr uns (Yvonne und Maren) auch direkt ansprechen.

3. Die Rezensionsphase

Nach dem Ende der Lesephase habt ihr zwei Wochen Zeit, eure Rezension hier zu veröffentlichen. Dafür bekommt ihr 100 Bonuspunkte. Wenn ihr die Rezension auch auf anderen Plattformen online stellt, gibt es für jeden Link weitere 25 Punkte, bei mindestens 5 Portalen zusätzlich sogar nochmal 100 Punkte.

Seid ihr dabei? Wir freuen uns auf eure Bewerbung!

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 02.04.2018

Die Luft ist raus - leider...

0

Puh, ich weiß gar nicht so wirklich, wo ich beginnen soll. Ich habe das Ganze erst einmal ein paar Tage sacken lassen, trotzdem bin ich nicht viel schlauer als vorher.
Als das Manuskript endlich ankam, ...

Puh, ich weiß gar nicht so wirklich, wo ich beginnen soll. Ich habe das Ganze erst einmal ein paar Tage sacken lassen, trotzdem bin ich nicht viel schlauer als vorher.
Als das Manuskript endlich ankam, habe ich mich so gefreut und konnte es kaum abwarten endlich mit dem Lesen zu beginnen. Der dritte Teil ließ in meinen Augen schon stark nach, daher hoffte ich, dass es der letzte wieder rausreißen würde. Ich hatte die Hoffnung (da 3 und 4 im Englischen ein Band sind), dass es im letzten Teil zu einer Explosion von Spannung kommt.
Leider ist genau das nicht eingetreten.

Zunächst einmal zum Inhalt:
Lia hat es zusammen mit Kaden und Natia endlich nach Morrighan geschafft und muss sich nun überlegen wie sie es schaffen kann ihr Volk, bei dem sie als Verräterin geächtet wird, auf die drohende Gefahr durch den Komizar vorzubereiten. Zudem stellt sich noch immer die Frage, welche Ratsmitglieder in das Komplott gegen Lia verstrickt sind?
Und letztenendes die Frage: Kann Lia Rafe verzeihen oder wendet sie sich doch Kaden zu?

So und nun zu meinem Leseeindruck (und genau hier wird es schwierig, denn vieles lässt sich nicht erklären, ohne die Handlung zu spoilern...)
Zunächst einmal zum Guten: Wie schon bei den anderen drei Teilen, hat mich das Cover sehr angesprochen. Es ist im Vergleich zu den anderen Teilen düsterer und härter, aber es passt unheimlich gut, da der herannahende Abschlusskampf DAS Thema des vierten Bandes ist. n
Auch Mary E. Pearsons Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Es hat mich nicht überrascht, da ich ihn bereits in ihren anderen Büchern als sehr angenehm und unkompliziert empfand. Dem Leser wird ermöglicht voll in die Geschichte abzutauchen und man empfindet keinerlei Anstrengung selbst beim langen Lesen.
Mein Highlight von "Glanz der Dunkelheit" war jedoch Kaden und seine Entwicklung. Was auch immer es war, er hat mein Herz bluten lassen, so sehr habe ich mit ihm mitgefühlt. Obwohl ich mir denken kann, dass viele seine Wandlung als eher negativ betrachten, weil er "weicher" wird, fand ich dies doch gerade eben erfrischend, man merkt dass er seine Vergangenheit voller Hass und Gewalt hinter sich lässt und endlich von dem Gewicht das ihn niederzudrücken scheint befreit wird.

Leider muss ich zugeben, dass damit die guten Eindrücke auch schon fast ausgeschöpft sind. Es gab zwar immer wieder Stellen, in denen die Autorin mich begeistern konnte und in denen man das Feeling der Ersten Teile wiedererkennen konnte, jedoch empfand ich den vierten Teil als sehr... gehetzt.
Mir drängte sich während des Lesens immer mehr der Eindruck auf, dass der Autorin eigefallen sei, sie müsse so viele Dinge noch auf den letzten Seiten abhandeln. Daher erschien mir die Handlung im Ganzen zu gehetzt und Lösungen oftmals zu einfach. Es wurde eine Menge Potenzial verschenkt.
Besonders die Entlarvung der Verräter, die Schlacht am Ende im Allgemeinen, Lias Konfontation mit ihren Eltern und Brüdern, aber vor allem die große Begegnung mit dem Komizar blieben dabei auf der Strecke. Vor allem von letzterem habe ich mir viel mehr erwartet.

Jedoch das was mich am meisten enttäuscht hat, ist leider die Prophezeihung. Diese wurde in den vorherigen Bänden so hervorgetan, dass sie in meinen Augen eine unglaublich wichtige Rolle eingenommen hat. Sie hat nicht nur Lia verändert, sondern auch die Beziehung zwischen Rafe und Lia (Rafe kann ich übrigens nicht mehr viel abgewinnen)
Ohne zu viel über das Ende verraten zu müssen, muss ich sagen, dass ich einen anderen Ausgang viel mutiger empfunden hätte und dieser sicherlich besser zur Geschichte gepasst hätte. Trotzdem muss ich eingestehen, dass ich das Ende trotzdem als logisch empfunden und angenommen hätte, hätte die Autorin diese nicht ein paar Seiten später wieder revidiert und alles über den Haufen geworfen hätte. Wer das Buch noch liest, wird wissen was ich meine.
Somit hat sie es leider geschafft, die Prophezeihung gegen Ende vollkommen unwichtig darstehen zu lassen.


Mehr als drei Sterne kann ich leider wirklich nicht vergeben, diese jedoch aufgrund des unglaublich guten Schreibstils, des Covers und vor allem wegen Kaden.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 01.04.2018

Action- und temporeiches Finale

0

Lia und ihre Gefährten erreichen Morrighan. Nun steht ihr die schwierige Aufgabe bevor, erst ihre Familie und dann das Volk davon zu überzeugen, dass sie keine Verräterin ist und ein Krieg droht. Zudem ...

Lia und ihre Gefährten erreichen Morrighan. Nun steht ihr die schwierige Aufgabe bevor, erst ihre Familie und dann das Volk davon zu überzeugen, dass sie keine Verräterin ist und ein Krieg droht. Zudem muss sie die Verbündeten des Komizars entlarven. Ihr dürft gespannt sein, ob ihr dies alles gelingt…

Auch diesen Band schmückt wieder ein tolles Cover, wie auch schon bei den anderen Teilen. Bei Band 1 war das Cover und der Titel so gelungen, dass mich beides erst auf das Buch aufmerksam und neugierig gemacht haben. Und bei Band 4 passt das Cover sehr gut zum Buch – denn auch im Buch sehen wir eine starke und kämpferische Lia. Dazu kommen tolle Farben, das Heer im Hintergrund, die Schrift und die Schnörkel – wirklich rundum gelungen!

Doch nun zum Buch und wie es mir gefallen hat: Der letzte Teil der Chroniken der Verbliebenen, Der Glanz der Dunkelheit, legt ein unglaubliches Tempo vor. Alles geht Schlag auf Schlag. Die Ereignisse überschlagen sich geradezu. Das macht das Lesen unglaublich spannend. Da bleibt weder für Lia noch für den Leser großartig Zeit, um Luft zu holen. Das Gute daran ist, dass ich als Leserin das Buch am Liebsten gar nicht aus der Hand gelegt hätte. Ruckzuck ist auch das Ende des Buches und somit das Finale der Serie erreicht.

Auch bei diesem Teil kommt zum Glück die Romantik wieder nicht zu kurz, denn das war ja nicht selbstverständlich nach Ende des dritten Teils. Doch für meine romantische Seele und für alle anderen ist etwas dabei. Aber vor allem steckt dieser Band voller Action, was sich schon allein dadurch versteht, dass wir auf den Endkampf zusteuern. Und hier kommt für mich ein ganz großes Lob an die Autorin. Ich hatte befürchtet, dass sich das Buch in Kampf und Krieg verliert. Doch das tut es nicht. Es gibt einen Kampf, es gibt Krieg, aber er nimmt nicht den Großteil des Buches ein. Gerade als ich denke: „Jetzt reicht es!“, ist auch Schluss.

Leider ist jedoch der Schluss nicht ganz so befriedigend, wie ich noch beim Lesen von Band 1 der Chroniken der Verbliebenen, Der Kuss der Lüge, gehofft habe. Das genau zu erklären, ohne zu spoilern, erweist sich als Herausforderung. Genauso, wie ich es generell als Schwierigkeit empfinde, einen aufschlussreichen Leseeindruck zu verfassen und euch nicht zu viel vom Inhalt zu verraten.

Denn nach meiner Ansicht hat das Buch drei Schwachpunkte:

Es gibt eine Stelle im Buch, an der zaubert Lia einen Notfallplan aus der Tasche. Mir erschließt sich beim besten Willen nicht, woher sie genau in dieser Situation wusste, dass sie hier und heute Hilfe braucht. Das Ganze ist zwar spannend, aber für mich nicht schlüssig.

Genauso hadere ich mit einem Teil der Prophezeiung, und zwar mit:…“Bis eine kommt, die mächtiger ist, die eine, im Elend geboren,… (S.40, Buch 4) Damit kann für mich einfach nicht Lia gemeint sein. Denn als Königstochter ist sie mitnichten im Elend geboren. Okay, sie selber denkt, die Prophezeiung spricht von ihr und setzt deshalb alles daran, diese zu erfüllen. Trotz alledem empfinde ich hier ebenso eine Unstimmigkeit wie bei der Sache mit dem Notfallplan.

Doch am meisten Gewicht hat für mich das Ende des Buches. Das Ende passt nach meiner Ansicht nicht zu der Welt, die Mary E. Pearson über die Bände hinweg aufgebaut hat. Es wirkt zu modern. Für mein Empfinden entspricht es nicht der Weltsicht, den Gesellschaftsvorstellungen und dem Rollenverhalten, welches sie uns bis dahin geschildert hat. Da hat sie die Stimmung ihrer eigenen Reihe aus den Augen verloren, es ist in sich nicht stimmig.

Dies ist für mich der größte Schwachpunkt und auch der Punkt, der mich einen Stern abziehen lässt. Denn das Ende lässt mich ein wenig unbefriedigt zurück. Über den Notfallplan könnte ich hinwegsehen. Bei der Prophezeiung ist letztendlich nur wichtig, dass Lia denkt, sie ist diejenige von der hier die Rede ist. Doch das Ende passt für mich einfach nicht.

Doch alles in allem hat sich die Reihe gelohnt und ich würde sie immer wieder lesen! Und auch Band 4 ist lesenswert. Er hat keine Längen, ist action- und temporeich. Ich kenne nicht viele Bücher, die ich lese und bei denen ich mich von Anfang bis Ende nicht langweile!

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 31.03.2018

Gelungener Abschluss der wundervollen Reihe!

0

Es ist ein ganz wunderbarer Abschluss der Tetralogie geworden. Was wird aus Rafe und Lia? Was ist mit Kaden? Was passiert mit Morrighan?
Lia fühlt sich verantwortlich für Morrighan da zu sein. Sie musste ...

Es ist ein ganz wunderbarer Abschluss der Tetralogie geworden. Was wird aus Rafe und Lia? Was ist mit Kaden? Was passiert mit Morrighan?
Lia fühlt sich verantwortlich für Morrighan da zu sein. Sie musste sich rein schmuggeln und verstecken. Pauline bekam ihren Sohn. Sie musste aber unbedingt ins Schloss-ihrem Vater ging es schlecht. Dazu musste sie noch die Verräter entlarven- was ihr natürlich gelang. Leider kam es zum Krieg doch alles wendet sich für Morrighan, Dalbreck und Venda zum Guten. Und immer wieder gibt es ein Hin und Her zwischen Rafe und Lia. Bis zum Ende gibt es Hoffnung

Gelungenes Finale


Ich finde, dass das Buch nun wirklich ein toller Abschluss ist. Mary E. Pearson ist es wieder gelungen- ein Buch voller Spannung und Gefühle. Es lohnt es sich sehr zu lesen. Ich hatte große Hoffnungen in das Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Es lohnt sich wirklich.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.03.2018

Eine traumhafte Geschichte geht zu Ende.....

0

Klappentext:

„Siehst du die schöne Seite der Dunkelheit?
Sie fühlt sich an wie der Kuss eines Schatten.
Sie ist eine Berührung, so sanft wie Mondlicht.
Sei ganz still, dann fühlst du ihn auch - den Glanz ...

Klappentext:

„Siehst du die schöne Seite der Dunkelheit?
Sie fühlt sich an wie der Kuss eines Schatten.
Sie ist eine Berührung, so sanft wie Mondlicht.
Sei ganz still, dann fühlst du ihn auch - den Glanz der Dunkelheit.

Lias Zukunft könnte so einfach sein. Rafe wünscht sich nichts mehr, als sie zur Königin an seiner Seite zu machen. Doch Lia spürt, dass andere Aufgaben auf sie warten. Sie muss ihrem Heimatland zu Hilfe eilen. Für Morrighan würde sie notfalls auch in die Schlacht ziehen. Während sie Rafe schweren Herzens zurücklässt und einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie es schaffen, den drei Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden zu bringen? Wie soll sie im Kampf gegen ihren Gegenspieler, den Komizar von Venda, bestehen? Und wird es für Rafe und sie eine Zukunft geben?
Das große Finale der erfolgreichen Saga von Mary E. Pearson.“

Zum Buch:

Der Klappentext hört sich richtig spannend und vielversprechend an. Das war auch ein Grund, warum ich mich für die Leserunde zu diesem Buch beworben habe. Hierbei möchte ich auch ein großes Danke an den „Bastei Lübbe“ – Verlag aussprechen, dass ich an dieser wundervollen Leserunde teilnehmen durfte und konnte.

Meine Meinung:

Schon von der ersten Seite dieses Bandes war ich gefesselt und konnte das Buch schon nicht mehr aus der Hand legen! Es knüpft genau an der Stelle an, an der der dritte Teil aufhörte, was einem hilft die Handlung der Geschichte sofort wieder präsent zu haben.
Oft kommt es bei mehrteiligen Reihen vor, dass der letzte Teil nach meinen Geschmack einfach nicht mehr zum Rest passt. Dieses Gefühl hatte ich hier ganz und gar nicht. Lia hat genau für das weitergekämpft, was sie von Anfang an wollte: Dass jeder eine neue Hoffnung haben kann. Dies hat sie letztendlich geschafft, indem sie den Komizar besiegt und allen aufzeigt, wie es sein könnte. Ganz ohne Krieg oder Feindschaften.
Die Handlung war durch und durch spannend und langweilig wurde es auf keinen Fall. Das Buch hatte immer wieder Überraschungen parat, mit denen man nicht gerechnet hätte. Am Anfang sah alles danach aus, als hätten Lia und Rafe endlich zueinander gefunden und könnten alles zusammen durchstehen. In diesem Gedanken wurde man dann auch noch bestärkt als Rafe Lia zu seiner König ernennt. Doch dass die beiden sich so sehr streiten und letztendlich dann auch noch getrennte Wege gehen, fand ich sehr schlimm. Die ein oder andere Träne wurde dabei vergossen! ? Dass Rafe sich einer anderen verspricht, war anfangs ein kleiner Schock. Aber als er dann Lia geholfen hat, wusste man, dass aus der Hochzeit nichts mehr wird.
Die Beziehung zwischen Pauline und Kaden hat mir sehr gut gefallen. Sie hat perfekt in die Szenen gepasst und stellte eine kleine, schöne Abwechslung dar.
Alles in Allem, war dies ein schöner, abschließender Teil. Auch wenn ich mir den finalen Kampf etwas anders vorgestellt habe, bin ich mit dem Ende sehr zufrieden. Der Schluss bleibt einigermaßen offen. Aber ich denke, dass Lia und Rafe es sicher schaffen werden, einen Weg zu finden, um zusammen sein zu können – Auch wenn sie zwei unterschiedliche Königreiche führen! ?

Charaktere:

Lia:
Lia ist für mich eine sehr starke Persönlichkeit und somit auch ein toller Charakter. Ich habe sie von Anfang an in mein Herz geschlossen und am Ende ist es mir natürlich auch sehr schwer gefallen, sie gehen zu lassen. Ich kann jeder ihrer Handlungen nachvollziehen.

Rafe:
Rafe ist auch ein toller Charakter. Auch wenn er nicht unbedingt mein Lieblingscharakter war, freut es mich trotzdem, dass letztendlich Lia und er sich gefunden haben. Manchmal habe ich Rafe nicht verstanden, warum er gerade so reagiert. Aber im Großen und Ganzen war er toll und passte in die Geschichte. (Könige sind halt wirklich manchmal eigenartig ?)

Kaden:
Ich persönlich bin ein riesiger Kaden Fan. Schon im ersten Teil war ich von ihm einfach irgendwie fasziniert. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass er mit Lia zusammenkommen würde. Aber das es nicht geklappt hat, fand ich ab dem Zeitpunkt, ab dem die Beziehung mit Pauline begann, nicht mehr sooo tragisch. ? Kaden hatte sehr viel zu bieten. Seine Vergangenheit ist richtig interessant. Auch die Beziehung zu seinem Vater und zum Komizar. Dass er sich letztendlich für die Seite bei Lia entschieden hat, war meiner Meinung nach super. ?

Pauline:
Pauline ist einfach nur süß. Sie ist ein lieber Mensch, der einfach viel zu viel durchmachen musste, was sie nicht verdient hat. Aber es zeigt von Stärke, dass sie für ihre beste Freundin Lia so viel durchsteht und vor nichts zurückschreckt. Für mich ist Pauline ein sehr starker Charakter, der nicht fehlen dürfte!

Fazit:

Das Buch ist wunderschön und eine tolle Abrundung zu der ganzen Geschichte. Ich kann es nur weiterempfehlen – Ich kann die ganze Reihe nur weiterempfehlen. Ich habe schon sehr lange wieder nach so einer Fantasy-Reihe gesucht, die mich voll und ganz überzeugt. Mary E. Pearson hat das absolut geschafft.
Danke für diese tolle Reihe.
Ich wünsche Lia & Rafe, Pauline & Kaden, Gwyneth, Sven, Gerdi und allen anderen alles alles erdenklich Gute. Danke, dass man ein Teil dieser wundervollen Geschichte sein durfte. <3

Liebe Grüße
Susie

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 29.03.2018

Leider ein enttäuschender Abschluss

0

Der erste Band Der Chroniken der Verbliebenen gehört zu meine Jahreshighlights 2017 und auch die anderen Bücher der Reihe habe ich verschlungen, obwohl es leider Band zu Band „schlechter“ wurde. Auch der ...

Der erste Band Der Chroniken der Verbliebenen gehört zu meine Jahreshighlights 2017 und auch die anderen Bücher der Reihe habe ich verschlungen, obwohl es leider Band zu Band „schlechter“ wurde. Auch der letzte Band, Der Glanz der Dunkelheit, konnte mich nicht ganz überzeugen. Wie immer beginne ich aber mit den guten Dingen.
Natürlich muss ich wieder den Schreibstil der Autorin loben. Der war wie immer unglaublich gut. Er ließ sich flüssig und einfach lesen, wodurch man sehr schnell durch die Seiten gekommen ist. Auch die Welt wurde super beschrieben und als Leser versteht man alles sehr gut. Mary E. Pearson schreibt sehr poetisch und nutzt viele Metaphern, was mir sehr gut gefällt und meiner Meinung nach auch gut zu der Geschichte an sich passt. Durch ihren flüssigen Schreibstil sind für mich auch keine Längen entstanden, weswegen ich auch viel Spaß beim lesen hatte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich konnte ihre Handlungsweise sehr gut nachvollziehen.
Womit wir jetzt zur Handlung des Buches kommen, denn die hat mich am meisten gestört. In den letzten beiden Teilen hat sich die Story, wie ich finde, sehr gezogen und das hat man dann leider auch im letzten Band gemerkt. Denn auf diesen letzten Seiten ist irgendwie alles Schlag auf Schlag gekommen. Und das meine ich nicht im guten Sinne. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin einfach nur fertig werden wollte und deshalb alle offenen Fragen nach und nach abarbeitet. Dabei werden zum Teil wichtige Dinge aufgegriffen, die dann aber mit nur wenigen Worten abgehandelt werden und später nie wieder erwähnt werden. Das fand ich persönlich sehr schade. Außerdem ging es mir dadurch auch einfach viel zu schnell an manchen Stellen. Dadurch konnte sich für mich leider nicht so viel Spannung aufbauen beziehungsweise ging diese immer schnell wieder verloren. Vor allem das Ende ging mir viel zu schnell und da hätte ich mir um einiges mehr erwartet. Ich hätte mir dazu außerdem gewünscht, dass die Autorin mutiger ist und sich mehr traut, schlussendlich war mir das einfach viel zu „glücklich“, wenn man das so sagen kann.
Auch für die Charaktere ging mir einiges viel zu leicht. Lia hatte immer sehr viele Schwierigkeiten und musste sich vielen Herausforderungen stellen und jetzt bekommt sie irgendwie gleich alles beim ersten Versuch hin und auch so haben sich irgendwie alle Hindernisse in Luft aufgelöst. Rafe seine Entwicklung mochte ich auch nicht so sehr, da er sich viel zu sehr nach Lia richtet und kaum eigene Entscheidungen trifft, jedenfalls hatte ich das Gefühl. Kaden seine Entwicklung wiederum fand ich sehr gut und es hat toll zu ihm gepasst, aber auch da, hatte ich bei einer Sache das Gefühl, dass es sehr an den Haaren herbei gezogen wurde.
Ich kann mir vorstellen, dass das Ganze im Original um einiges besser war, weil die Bücher dort ja als Trilogie erschienen ist und bei uns in Deutschland wurde der letzte Teil getrennt. Das hat den Büchern, meiner Meinung nach, nicht gut getan, leider.
Außerdem gab es für mich Passagen, die ich nicht wirklich verstanden habe beziehungsweise die ich nicht nachvollziehen konnte. Vor allem wie manche Dinge aufgelöst wurden fand ich nicht so gut.

Fazit

Ich hatte hohe Erwartungen an das Finale der Reihe, die leider nicht erfüllt wurden. Trotzdem hat mich der Schreibstil wieder sehr begeistert und die Geschichte wurde abgeschlossen. Ich wollte gerne diese Reihe beenden, weil ich wissen wollte wie es ausgeht. Wahrscheinlich werde ich sie aber nicht noch einmal in die Hand nehmen, außer vielleicht den ersten Teil.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung