Leserunde zu "Vergessene Gräber" von Leo Born

Sie haben überlebt. Und sie haben nicht vergessen …
Cover-Bild Vergessene Gräber
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Leo Born (Autor)

Vergessene Gräber

Ein Mara-Billinsky-Thriller

Eine grausame Mordserie hält Frankfurt in Atem. Der Täter schlägt scheinbar willkürlich zu. Doch alle Opfer sind jung und erfolgreich. Ihre Ermittlungen führen Mara Billinsky und Jan Rosen zu einer ehemaligen russischen Ballett-Tänzerin, die etwas über die Morde zu wissen scheint. Selbst als ihr eigener Sohn verschwindet, schweigt sie eisern weiter. Aber Mara lässt nicht locker und gerät - ohne es zu ahnen - mitten in einen tödlichen Rachefeldzug ...


Timing der Leserunde

  1. Bewerben 26.10.2020 - 15.11.2020
  2. Lesen 30.11.2020 - 20.12.2020
  3. Rezensieren 21.12.2020 - 03.01.2021

Bereits beendet

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Wichtiger Hinweis: Bitte beachtet, dass es sich bei der Leseprobe um eine noch nicht korrigierte Fassung handelt. Sie kann also noch Fehler beinhalten.

Wir freuen uns sehr, dass der Autor die Leserunde begleitet. Unter "Fragen an Leo Born" könnt ihr euch direkt an ihn wenden.

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 22.12.2020

Ich liebe die Mara Billinsky-Thriller

4

Die fünfte Krähe hat mir wieder genauso gut gefallen wie die Vorgänger. Vielleicht sogar noch besser. Ich habe das Gefühl, Leo Born steigert sich von Band zu Band. Der Kriminalfall ist überhaupt nicht ...

Die fünfte Krähe hat mir wieder genauso gut gefallen wie die Vorgänger. Vielleicht sogar noch besser. Ich habe das Gefühl, Leo Born steigert sich von Band zu Band. Der Kriminalfall ist überhaupt nicht langweilig, obwohl Mara und Rosen eine Zeit lang auf der Stelle treten. Durch die verschiedenen Perspektiven und die Cliffhanger wird die Handlung von einer sehr hohen Spannung getragen. Auch der gelungene Aufbau der Fallermittlung trägt dazu bei. Man taucht ein in Maras Polizeiarbeit und in ihr Leben in Frankfurt. Man MUSS einfach weiterlesen. Als Leser rätselt man wieder mit, wie die verschiedenen Sichtweisen und die gestreuten Hinweise zusammen passen könnten. Wenn man weiterliest kommt man der Lösung Schritt für Schritt näher, das Bild, das sich erschließt, ist gewaltig. Auch wenn man meint, auf der richtigen Fährte zu sein, hält der Autor Überraschungen parat.

Neben den Ermittlungen um die toten jungen Menschen mit guten Zukunftsaussichten erhält Maras sowie Rosens Privatleben wieder Platz in der Geschichte. Dabei trifft man alte Bekannte wieder. Zudem mag ich die Weiterentwicklung von Beziehungen und Personen, die sich in den vorherigen Bänden schon angekündigt haben. Die Entwicklung geschieht dabei nachvollziehbar und realistisch. Maras Gefühle und Gedanken gegenüber ihrem Vater beispielsweise werden aufgezeigt, sodass man verstehen kann, wieso die Beziehung zu ihrem Vater so schwierig ist, aber auch, wieso sie sich etwas annähern.

Leo Borns Schreibstil ist wie gewohnt sehr anschaulich und lebensecht. Frankfurt und die Handlung bauen sich dreidimensional vor dem inneren Auge auf. Die Beschreibung von Polizeieinsätzen mag ich sehr, sehr gerne. Dabei hat man das Gefühl, man wäre eine Polizistin, die direkt hinter Mara geht, statt eine Leserin, die gemütlich mit dem Buch in der Hand im Bett liegt.

Fazit:

Ich habe das Gefühl, ich wiederhole mich in meinen Rezensionen zu den Mara Billinsky-Thrillern, aber dieses Buch war einfach wieder großartig. Ich kann es jedem empfehlen, der eine spannende Fallermittlung und Figuren mit Ecken und Kanten mag. Auch das Privatleben der Ermittler bietet einige aufregende Momente.

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Spannend und undurchsichtig

4

Mara Billinsky, Oberkriminalkommissarin in Frankfurt und ihr Kollege Jan Rosen ermitteln in ihrem 6. Fall. Unschuldige, reiche Jugendliche, die ein schönes Leben vor sich haben, werden auf bestialische ...

Mara Billinsky, Oberkriminalkommissarin in Frankfurt und ihr Kollege Jan Rosen ermitteln in ihrem 6. Fall. Unschuldige, reiche Jugendliche, die ein schönes Leben vor sich haben, werden auf bestialische Weise gefoltert, gequält und ermordet. Es findet sich zunächst kein Zusammenhang zwischen den Opfern. Billinsky, die Krähe, und Jan Rosen, der Spatz, sind ein ungleiches Paar und doch haben sie sich zusammengerauft als Kollegen und Mordermittler. Dieser Fall ist sehr undurchsichtig, es gibt keine Ansatzpunkte und die Ermittlungen gehen nur sehr schleppend voran. Eine Geduldsprobe für Mara, der sie nicht gewachsen ist. In diesem Band machen Mara und Jan auch im Privaten einige Veränderungen durch. Es ist faszinierend zu sehen, dass unter der harten Schale von Mara ein weicher Kern steckt und umgekehrt in dem "Milchbubi" Rosen ein taffer Kerl, der seine Interessen durchsetzt.

Die Geschichte führt einen tief in die Vergangenheit. Müssen die jungen Menschen aus Rache sterben und warum werden sie so bestialische gequält?
Alle Hinweise führen Billinsky zur russischen Mafia und zu ihrem Erzfeind Witali Blochin. Doch ist er wirklich dafür verantwortlich oder handelt es sich um einen Trittbrettfahrer?

Mich hat dieser Triller sehr fasziniert und ich konnte direkt in die Welt von Mara eintauchen. Das Buch ist hochgradig spannend und bis zum Ende fesselnd. Der Schreibstil von Leo Born ist faszinierend. Viele spannende Kapitel enden mit einem Cliffhanger, danach geht es mit einer ganz anderen Begebenheit und Personen weiter und man muss manchmal bis zum übernächsten Kapitel warten, bis man weiß, wie die Szenen ausgegangen sind. Diese Sprünge machen das Buch zu einem fesselnden Ereignis und man kann es kaum aus der Hand legen.

Die Protagonisten, Mara Billinsky und Jan Rosen sind mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen. Mara, die Krähe, ist eine ganz eigensinnige und harte Ermittlerin. Und bei manchen Abenteuern und Entscheidungen von ihr, blieb mir fast die Luft weg. Sehr sympathisch finde ich an Mara, dass sie auch ein Herz hat und sich in diesem Buch langsam ihren Mitmenschen öffnet.
Jan Rosen geht in dieser Geschichte durch Höhen und Tiefen. Er kommt aus sich raus und entwickelt sich weiter. Es freut mich zu sehen, dass in diesem zurückhaltenden Kerl, doch ein harter Kern steckt.

Fazit:
Hochgradige Spannung mit eigenwilligen, aber sympathischen Charakteren in einem undurchsichtigen Fall.

Dies war mein erster Thriller mit Mara Billinsky, der Krähe, und ich bin so fasziniert vom Schreibstil und der fesselnden Geschichte, dass ich auf jeden Fall die Vorgänger-Bücher alle lesen werde. Ich vergebe für die Spannung, die Charaktere, den Schreibstil, die Handlung und das Cover 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Ein gelungener Krähenflug durch Frankfurt City

4

Der fünfte Fall für Mara „die Krähe“ Billinsky, Rosen und Klimmt dreht sich um die russische Mafia. Es werden junge Menschen brutalst gefoltert und ermordet. Alle sind gerade dabei Ihre beruflichen Wege ...

Der fünfte Fall für Mara „die Krähe“ Billinsky, Rosen und Klimmt dreht sich um die russische Mafia. Es werden junge Menschen brutalst gefoltert und ermordet. Alle sind gerade dabei Ihre beruflichen Wege zu finden, kommen aus gut gesitteten Familien und haben keine kriminelle Vergangenheit. Was haben sie nur gemeinsam? Was hat ein ermordeter Russe, der unter einem anderen Namen gemeldet ist, mit der ganzen Sache zu tun? Als der Sohn ehemaligen russischen Tänzerin Radka ermordet wird, kümmert sich nicht nur Mara um sie, sondern auch Papa Billinsky.
Radka verschließt sich komplett und man spürt ihre Angst. Lange kommen Mara, Rosen und Klimmt einfach nicht weiter. Durch die Hilfe von Papa Billinsky kommt Mara ein Stückchen weiter. Ihre Alleingänge führen Klimmt in den Wahnsinn und es kommt öfters wieder zu Reibereien. Mara begibt sich weiter unermüdlich auf die Suche nach den Russen und hat mit einem alten „Bekannten“ zu tun.
Rosen darf mal wieder nur zuarbeiten, aber er hat mehr damit zu tun Anyana zu beschützen. Nachdem er sie endlich gefunden hat, versteckt er sie vor ihrem Zuhälter in seiner Wohnung. Lange hält sie es aber nicht aus und macht ein paar Ausflüge ins Bahnhofsviertel zu ihrer Freundin. Das bekommt ihr Zuhälter raus, und nun ist der Kampf um Anyana eröffnet.
Ich fand die Story sehr spannend, die Charaktere sind mir seit dem ersten Krähenflug sehr ans Herz gewachsen und ich leide, freue mich, fiebere mit.
Der Schreibstil ist wie in den anderen Büchern sehr gut, so dass man sich die Situationen direkt bildlich vorstellen kann.
Leider fand ich das es in diesem Buch sehr vielen Wiederholungen gab, wie „der Teppich mit den Totenköpfen“, „Radkas Wohnung die sie als Büro nutzt“ und ein paar mehr.
Aber nichts desto trotz ist es wieder ein sehr gelungener Fall und ich freue mich sehr auf den nächsten Krähenflug!
Vielen lieben Dank an Leo und das Team der Lesejury für die Leserunde.
Ich wünsche allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Immer wieder gerne

4

In Frankfurt werden junge Leute ermordet, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten. Mara Billinsky und Jan Rosen sehen keinen Zusammenhang und so gestalten sich die Ermittlungen recht schwierig. Zumal ...

In Frankfurt werden junge Leute ermordet, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten. Mara Billinsky und Jan Rosen sehen keinen Zusammenhang und so gestalten sich die Ermittlungen recht schwierig. Zumal die Eltern der Opfer scheinbar alle etwas zu verbergen haben.
Bereits der Prolog war sehr spannend und ich war gleich mitten in der Handlung gefangen. „Vergessene Gräber“ ist bereits der 5. Band um die Kommissare Mara Billinsky und Jan Rosen und ich habe alle verschlungen. Mittlerweile ist es fast wie nach Hause kommen, wenn ich einen neuen Band mit den beiden aufschlage und zu lesen beginne.
„Vergessene Gräber“ ist recht grausam aufgezogen und der Autor schont den Leser nicht. Maras Gegner scheinen schier übermächtig und mehr als einmal gerät sie wieder in große Gefahr.
Zum Hauptstrang gibt es noch eine Nebenhandlung, in der Rosen eine wichtige Rolle spielt, was mir sehr gut gefallen hat, da er bisher immer ein wenig hinter Mara zurückstecken musste. Die war in diesem Band dann auch etwas zahmer als sonst. Vor allem bei Rosen ist es sehr schön, seine Entwicklung mitzuerleben und man wünscht ihm, dass seine Pläne Früchte tragen.

Fazit: Bitte mehr von Mara von Jan! Immer wieder.

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Fantastisch!

4

Eine grausame Mordserie hält Frankfurt in Atem. Kommissarin Mara Billinsky ermittelt wieder – unkonventionell und fesselnder als jemals zuvor.

Der Autor, Leo Born, wird immer besser - obwohl das kaum ...

Eine grausame Mordserie hält Frankfurt in Atem. Kommissarin Mara Billinsky ermittelt wieder – unkonventionell und fesselnder als jemals zuvor.

Der Autor, Leo Born, wird immer besser - obwohl das kaum möglich scheint, so mitreißend wie schon die Vorgängerbände dieser Frankfurter Thrillerreihe waren. Der für ihn typische, schockierende Prolog, bereits die ersten Kapitel unglaublich spannend, obwohl sie sich zunächst als unscharfe, noch nicht mal ansatzweise zusammenpassende Puzzlestücke offenbaren. Borns einnehmender Schreibstil, raffiniertes Show-Don't-tell, alte Bekannte, bei denen sich intensive Charakterentwicklungen abzeichnen und neue Handelnde, die einem schon auf den ersten Seiten das Blut in den Adern gefrieren lassen ...

Ich bin erneut mitgerissen und begeistert worden. Der ausgefeilte Plot und Borns sprachliches Geschick haben mich nicht nur während des Lesens, sondern sogar im Traum miträtseln lassen. Und dass mich ein Buch selbst im Schlaf noch beschäftigt, widerfährt mir wirklich äußerst selten.
Von Leserundenteilnehmer*innen weiß ich, dass man die Vorgängerbände gar nicht kennen muss, um alles einwandfrei verstehen und genießen zu können.

Ein klarer Lesetipp!

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