Leserunde zu "Der Cocktailmörderclub" von Colleen Cambridge
Ein Krimifestival mit einem echten Toten
Der Cocktailmörderclub
Agatha Christies Haushälterin ermittelt. KriminalromanAngela Koonen (Übersetzer)
Große Aufregung im Haus von Agatha Christie - Phyllida Bright, ihre charmante Hausdame, ist Organisatorin der diesjährigen Wohltätigkeitveranstaltung Mord Festival , bei der die beste Kurzgeschichte einer Schar angehender Krimiautor:innen ausgelobt wird. Als beim Cocktail-Empfang ein Gast tot zusammenbricht, ist Phyllidas besonderer Spürsinn geweckt: Ehrgeiz als Motiv? Nun, dann könnte jeder der Anwesenden der Mörder sein, schließlich sind alle Gäste Experten in Sachen Mord. Wie gut, dass die charismatische Phyllida bestens vernetzt ist mit der Dienerschaft aus der Umgebung. Manch einer hat etwas gehört oder gesehen und schenkt Phyllida deutlich mehr Vertrauen als der örtlichen Polizei ...
Timing der Leserunde
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Bewerben 04.09.2023 - 24.09.2023
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Lesen 16.10.2023 - 05.11.2023
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Rezensieren 06.11.2023 - 19.11.2023
Bereits beendet
Schlagworte
Teilnehmer
Diskussion und Eindrücke zur Leserunde
Abschnitt 1, KW 42, Seite 1 bis 128, inkl. Kapitel 6
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 09:44 Uhr
Suedhessin schrieb am 17.10.2023 um 08:48 Uhr
Zitat von Biene101
Fast, weil die Reaktion von Mrs Rollinbroke bzgl der Einladung zu der Soiree und der vorher erfolgten Bemerkung von Whittlesby merkwürdig war.
Das sah ein bisschen nach einer verseckten Erpressung aus, findet Ihr nicht?
Genau. Bin gespannt, was dahinter steckt
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 10:04 Uhr
Zitat von MarieausE
Wenn ich einen Beitrag markiere und dann auf zitieren gehe passiert da genau…gar nichts )-:
Das ist merkwürdig. Eigentlich machte er dann ein Antwortfeld mit dem Zitat auf.
gagiju
Mitglied seit 21.01.2021
Nirgendwo habe ich mehr Ruhe gefunden als in Wäldern und in Büchern. Thomas von Kempen
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 13:32 Uhr
MarieausE schrieb am 16.10.2023 um 20:38 Uhr
Na, das ist doch schon wie nach Hause kommen im ersten Abschnitt.
Phyllida ist voll in ihrem Element und ich wäre ja gar zu gerne auch mal Gast auf so einer versnobten Gesellschaft und würde mir das eine und andere Gläschen Champagner nehmen.
Bradford ist natürlich auch dabei, die schimpfende Köchin, hach ja, sehr fein.
Ein klein wenig langatmig fand ich den ersten Abschnitt aber auch - ich hoffe, er nimmt jetzt etwas Fahrt auf.
Spekulieren über Motiv und Täter kann ich noch nicht, dafür ist es noch zu nebulös. Ob Phyllida da wirklich das Gespräch über den geplanten Mord mitgehört hat? Und war der Pfarrer vielleicht doch das beabsichtige Opfer? Schwer vorstellbar, aber auch nicht ganz ausgeschlossen, oder?
Eine meiner Lieblingssätze ist ja „Der Mörder ist immer der Butler, nicht die Haushälterin“.
Bradford ist der Chauffeur....
gagiju
Mitglied seit 21.01.2021
Nirgendwo habe ich mehr Ruhe gefunden als in Wäldern und in Büchern. Thomas von Kempen
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 13:38 Uhr
Ich habe den ersten Band - leider! - nicht gelesen, insofern waren die Personen alle für mich neu.
Ich muss gestehen, als ich das an den Anfang gestellte Personenregister sah, wurde mir leicht angst... aber danke dafür und Kompliment an die Autorin: obwohl ich die Personen alle nicht kannte, musste ich bisher nicht nachschlagen.
Sehr gut gefällt mir der Stil und das Tempo der Erzählung - sehr wohltuend nach so vielen "rasanten" Krimis der aktuellen Zeit. Es passt auch sehr gut zur geschilderten Atmosphäre.
Wunderbar gelungen ist auch der Mix aus realen und fiktiven Personen, wie ich finde, wobei die fiktiven teilweise sehr viel deutlicher charakterisiert sind.
Es macht Spaß, Phyllida und ihre eigenwilligen Gedanken und Handlungen zu begleiten.
Zum Täter habe ich bisher noch keine Idee.
Ich freue mich sehr drauf, weiter zu lesen.
mellchen33
Mitglied seit 14.05.2016
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 16:51 Uhr
Whittlesby scheint ja nicht wirklich beliebt zu sein, daher glaube ich auch dass er vergiftet werden sollte. wer sollte auch einen Pfarrer umbringen wollen. Wie es Phyllida immer schafft sich bei Befragungen so unbemerkt mit im Raum aufzuhalten und dann auch noch selbst Fragen loszuwerden ist schon beeindruckend.
Den Schlagabtausch zwischen dem Butler bzw dem Chauffeur und Phyllida ist auch immerzu herrlich. Ganz besonders nett fand ich diesmal die Köchin, sie weiß ja sogar richtig etwas zu erzählen und steigt ein bisschen in die Ermittlung ein indem sie die Köchin der Whittlesbys besuchen will.
mellchen33
Mitglied seit 14.05.2016
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 16:52 Uhr
MarieausE schrieb am 16.10.2023 um 20:38 Uhr
Na, das ist doch schon wie nach Hause kommen im ersten Abschnitt.
Phyllida ist voll in ihrem Element und ich wäre ja gar zu gerne auch mal Gast auf so einer versnobten Gesellschaft und würde mir das eine und andere Gläschen Champagner nehmen.
Bradford ist natürlich auch dabei, die schimpfende Köchin, hach ja, sehr fein.
Ein klein wenig langatmig fand ich den ersten Abschnitt aber auch - ich hoffe, er nimmt jetzt etwas Fahrt auf.
Spekulieren über Motiv und Täter kann ich noch nicht, dafür ist es noch zu nebulös. Ob Phyllida da wirklich das Gespräch über den geplanten Mord mitgehört hat? Und war der Pfarrer vielleicht doch das beabsichtige Opfer? Schwer vorstellbar, aber auch nicht ganz ausgeschlossen, oder?
Eine meiner Lieblingssätze ist ja „Der Mörder ist immer der Butler, nicht die Haushälterin“.
Ich fand es auch ein bisschen wie nach Hause kommen
mellchen33
Mitglied seit 14.05.2016
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 16:53 Uhr
Himmelsstuermer schrieb am 16.10.2023 um 21:16 Uhr
Das Tempo ist eher gemütlich als rasant, was ich aber überhaupt nicht als schlimm empfinde. Ich habe leider den ersten Band nicht gelesen, daher sind alle Charaktere für mich neu, und man kommt so besser in die Geschichte. Agatha Christie liebe ich seit meiner Grundschulzeit, daher finde ich die Idee, ihre Haushälterin Phyllida ermitteln zu lassen, wirklich reizvoll.
Im Augenblick ist der Anwalt Mr. Whittlesby mein Hauptverdächtiger. Er hatte ohne Frage die Gelegenheit, den Vieux Carre zu vergiften. Und die Selbstinszenierung als vermeintliches Opfer wäre ein kluges Ablenkungsmanöver. Als Motiv könnte ich mir vorstellen, dass er als Anwalt in die finanziellen Machenschaften des Kinderheims involviert ist und der Pfarrer ihm bei Unregelmäßigkeiten auf die Schliche gekommen ist.
Odr alles ist ganz anders. Im Augenblick hilft nur die reine Spekulation.
Das sind ja schon ganz präzise Ansätze bei Dir
mellchen33
Mitglied seit 14.05.2016
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 16:55 Uhr
Biene101 schrieb am 17.10.2023 um 10:04 Uhr
Zitat von MarieausE
Wenn ich einen Beitrag markiere und dann auf zitieren gehe passiert da genau…gar nichts )-:
Das ist merkwürdig. Eigentlich machte er dann ein Antwortfeld mit dem Zitat auf.
Bei mir funktioniert das am PC wunderbar, mit dem Handy allerdings gar nicht. Vielleicht ist es das schon?
mellchen33
Mitglied seit 14.05.2016
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 16:56 Uhr
gagiju schrieb am 17.10.2023 um 13:38 Uhr
Ich habe den ersten Band - leider! - nicht gelesen, insofern waren die Personen alle für mich neu.
Ich muss gestehen, als ich das an den Anfang gestellte Personenregister sah, wurde mir leicht angst... aber danke dafür und Kompliment an die Autorin: obwohl ich die Personen alle nicht kannte, musste ich bisher nicht nachschlagen.
Sehr gut gefällt mir der Stil und das Tempo der Erzählung - sehr wohltuend nach so vielen "rasanten" Krimis der aktuellen Zeit. Es passt auch sehr gut zur geschilderten Atmosphäre.
Wunderbar gelungen ist auch der Mix aus realen und fiktiven Personen, wie ich finde, wobei die fiktiven teilweise sehr viel deutlicher charakterisiert sind.
Es macht Spaß, Phyllida und ihre eigenwilligen Gedanken und Handlungen zu begleiten.
Zum Täter habe ich bisher noch keine Idee.
Ich freue mich sehr drauf, weiter zu lesen.
Dann musst Du den ersten Band auf jeden Fall nachholen - der war auch klasse.
Und das Personenregister hilft, wenn man Pausen wegen der Leseabschnitte hat. Jedenfalls bei Personen, die nicht so oft vorkommen und nicht Hauptakteure sind.
Veröffentlicht am 17.10.2023 um 17:15 Uhr
So, der erste Abschnitt ist gelesen und ich fand es richtig schön direkt wieder auf die altbekannten Charaktere zu stoßen. Die Mischung aus fiktiven und historischen Persönlichkeiten ist hier gut gelungen. Es fühlt sich alles richtig authentisch an und die Atmosphäre von Mallowan Hall wurde auch direkt wieder lebendig.
Interessant wie schnell klar war, dass der Tote vergiftet wurde und ausgesprochen amüsant wie schnell über die unterschiedlichen Gifte und deren Wirkungsweise diskutiert wurde.
Die Anzahl der Verdächtigen ist hoch und bisher kann ich keinen wirklich ausschließen. Der Anwalt Mr. Whittlesby konnte bei mir so absolut keine Sympathiepunkte sammeln, was dazu führt, dass ich ihn am wenigsten verdächtige. lach
Phyllida ist super und auf eine ausgesprochen sympathische Art neugierig und erfolgreich damit. Die Dialoge zwische ihr und dem Butler Mr. Dobble sind super.
Bisher habe ich zwar so überhaupt keine Ahnung, wer hier warum den Mord begangen hat, aber ich fühle mich bestens unterhalten.