Leserunde zu "Der Cocktailmörderclub" von Colleen Cambridge

Ein Krimifestival mit einem echten Toten
Cover-Bild Der Cocktailmörderclub
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Colleen Cambridge (Autor)

Der Cocktailmörderclub

Agatha Christies Haushälterin ermittelt. Kriminalroman

Angela Koonen (Übersetzer)

Große Aufregung im Haus von Agatha Christie - Phyllida Bright, ihre charmante Hausdame, ist Organisatorin der diesjährigen Wohltätigkeitveranstaltung Mord Festival , bei der die beste Kurzgeschichte einer Schar angehender Krimiautor:innen ausgelobt wird. Als beim Cocktail-Empfang ein Gast tot zusammenbricht, ist Phyllidas besonderer Spürsinn geweckt: Ehrgeiz als Motiv? Nun, dann könnte jeder der Anwesenden der Mörder sein, schließlich sind alle Gäste Experten in Sachen Mord. Wie gut, dass die charismatische Phyllida bestens vernetzt ist mit der Dienerschaft aus der Umgebung. Manch einer hat etwas gehört oder gesehen und schenkt Phyllida deutlich mehr Vertrauen als der örtlichen Polizei ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 04.09.2023 - 24.09.2023
  2. Lesen 16.10.2023 - 05.11.2023
  3. Rezensieren 06.11.2023 - 19.11.2023

Bereits beendet

Schlagworte

Cosy Cozy Richard Osman Donnerstagsmord Agatha Christie Hercule Poirot Upstairs Downstairs Downton Abbey Krimi mit Detektivin Ermittlerin Rätselkrimi Britisch Devon Landhauskrimi Dreißigerjahre Krimis

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Abschnitt 1, KW 42, Seite 1 bis 128, inkl. Kapitel 6

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MarieausE

Mitglied seit 07.08.2018

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 20:38 Uhr

Na, das ist doch schon wie nach Hause kommen im ersten Abschnitt.
Phyllida ist voll in ihrem Element und ich wäre ja gar zu gerne auch mal Gast auf so einer versnobten Gesellschaft und würde mir das eine und andere Gläschen Champagner nehmen.

Bradford ist natürlich auch dabei, die schimpfende Köchin, hach ja, sehr fein.

Ein klein wenig langatmig fand ich den ersten Abschnitt aber auch - ich hoffe, er nimmt jetzt etwas Fahrt auf.

Spekulieren über Motiv und Täter kann ich noch nicht, dafür ist es noch zu nebulös. Ob Phyllida da wirklich das Gespräch über den geplanten Mord mitgehört hat? Und war der Pfarrer vielleicht doch das beabsichtige Opfer? Schwer vorstellbar, aber auch nicht ganz ausgeschlossen, oder?

Eine meiner Lieblingssätze ist ja „Der Mörder ist immer der Butler, nicht die Haushälterin“.

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Himmelsstuermer

Mitglied seit 10.03.2021

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 21:16 Uhr

Das Tempo ist eher gemütlich als rasant, was ich aber überhaupt nicht als schlimm empfinde. Ich habe leider den ersten Band nicht gelesen, daher sind alle Charaktere für mich neu, und man kommt so besser in die Geschichte. Agatha Christie liebe ich seit meiner Grundschulzeit, daher finde ich die Idee, ihre Haushälterin Phyllida ermitteln zu lassen, wirklich reizvoll.
Im Augenblick ist der Anwalt Mr. Whittlesby mein Hauptverdächtiger. Er hatte ohne Frage die Gelegenheit, den Vieux Carre zu vergiften. Und die Selbstinszenierung als vermeintliches Opfer wäre ein kluges Ablenkungsmanöver. Als Motiv könnte ich mir vorstellen, dass er als Anwalt in die finanziellen Machenschaften des Kinderheims involviert ist und der Pfarrer ihm bei Unregelmäßigkeiten auf die Schliche gekommen ist.
Odr alles ist ganz anders. Im Augenblick hilft nur die reine Spekulation.

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Biene101

Mitglied seit 30.08.2021

Lesen ist Kopfkino

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 22:05 Uhr

Alle bekannten Personen wieder an Bord. Der Butler, Chauffeur und Myrtle, die Köchin….Ich war sofort in der Atmosphäre des Buches drin. Listleigher Mordbasar und ein Detection Club, da muss man erstmal drauf kommen. Die Mischung von historischen und fiktiven Personen, die Einstreuung der realen Buchtitel und Informationen über das Leben der Herrschaften und der Angestellten, sind wieder gut gelungen.
Selbst der Zweck dieser Veranstaltung führt zu einem Battle zwischen Dobble und Phyllida, da beide einen anderen Schriftsteller favorisieren.
Die Beschreibungen der wichtigen Personen liefern genug Material, dass man eine ziemlich genaue Vorstellung von ihnen bekommt.
Mr. Whittlesby ist ein unsympathischer Zeitgenosse und bei den Informationen, die man so im ersten Abschnitt über ihn erhält, wundert man sich überhaupt nicht darüber, dass ihn jemand aus dem Weg räumen wollte. Die Anzahl der möglichen Verdächtigen ist hoch. Die Diskussion zwischen Krimiautoren über die mögliche Todesursache war sehr lustig.
Phyllida gelingt es wieder auf ihre unnachahmliche Art, an den Befragungen durch Inspector Cork teilzunehmen.
Bei der Erwähnung von "Vieux Carré" ist mir sofort das belauschte Gespräch vom Anfang eingefallen, wie dann auch Phyllida am Ende des Abschnitts. Das spricht jedoch für mehr als einen Täter. Und das Motiv bleibt eher rätselhaft. Den die Gründe, warum man nicht leiden konnte, sprachen eigentlich fast alle nicht für Mord. Fast, weil die Reaktion von Mrs Rollinbroke bzgl der Einladung zu der Soiree und der vorher erfolgten Bemerkung von Whittlesby merkwürdig war.
Phyllida wirft ihre Ermittlungsnetze aus. Mrs Puffley wird sicher sofort die Kollegin aus dem Whittlesby Haushalt befragen. Ärgerlich für sie, dass Bradford sie nicht mit seinen Informationen versorgt.
Der erste Abschnitt hat meine, zugeben hohen, Erwartungen an das Buch bisher erfüllt.

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Biene101

Mitglied seit 30.08.2021

Lesen ist Kopfkino

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 22:06 Uhr

Zitat von MarieausE

Na, das ist doch schon wie nach Hause kommen im ersten Abschnitt.


Genau meine Gedanken. Man ist direkt wieder in Geschehen.

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Biene101

Mitglied seit 30.08.2021

Lesen ist Kopfkino

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 22:07 Uhr

Zitat von MarieausE

Und war der Pfarrer vielleicht doch das beabsichtige Opfer? Schwer vorstellbar, aber auch nicht ganz ausgeschlossen, oder


Zum jetzigen Zeitpunkt können wir wahrscheinlich nichts ausschließen.

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Biene101

Mitglied seit 30.08.2021

Lesen ist Kopfkino

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 22:09 Uhr

Zitat von Himmelsstuermer

Ich habe leider den ersten Band nicht gelesen,


Unbedingt nachholen

Zitat von Himmelsstuermer

Im Augenblick ist der Anwalt Mr. Whittlesby mein Hauptverdächtiger.


Oh, dass ist ja mal ein interessanter Ansatz

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MarieausE

Mitglied seit 07.08.2018

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 22:13 Uhr

„Als Motiv könnte ich mir vorstellen, dass er als Anwalt in die finanziellen Machenschaften des Kinderheims involviert ist und der Pfarrer ihm bei Unregelmäßigkeiten auf die Schliche gekommen ist.“

Die Theorie hat was!

Mal was anderes: wie zitiert ihr so schön? Wenn ich einen Beitrag markiere und dann auf zitieren gehe passiert da genau…gar nichts )-:

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MarieausE

Mitglied seit 07.08.2018

Veröffentlicht am 16.10.2023 um 22:17 Uhr

Biene101 schrieb am 16.10.2023 um 22:09 Uhr

Zitat von Himmelsstuermer

Ich habe leider den ersten Band nicht gelesen,


Unbedingt nachholen

Zitat von Himmelsstuermer

Im Augenblick ist der Anwalt Mr. Whittlesby mein Hauptverdächtiger.


Oh, dass ist ja mal ein interessanter Ansatz

Finde ich auch.

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Suedhessin

Mitglied seit 01.09.2019

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.

Veröffentlicht am 17.10.2023 um 08:47 Uhr

Jetzt hab ich den ersten Abschnitt auch beendet. Nachdem ich Band 1 auch lesen durfte, habe ich ein Wiedersehen mit alten Bekannten gefeiert und bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Der eingängige Schreibstil und der hintergründige Humor gefallen mir nach wie vor sehr gut, besonders die kleinen Spitzen zwischen Phyllida und dem Butler Mr. Dobble finde ich sehr amüsant.
Wer könnte ein Motiv haben, den Pfarrer umzubringen? Die Theorie von Himmelsstürmer finde ich schon schlüssig, sonst finde ich da allerdings bei keinem der Beteiligten ein Motiv. Beim unsympathischen Whittlesby sieht das ganz anders aus: Von der unterdrückten Ehefrau über den Bruder bis zu den Mitgliedern des Mordclubs - alle hätten ein Motiv. Aber das ist vielleicht zu naheliegend, besonders weil immer wieder betont wird, wie unbeliebt der Anwalt bei allen ist. Die Geschichte verspricht jedenfalls noch einiges an Spannung und ich freue mich aufs weiter lesen.

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Suedhessin

Mitglied seit 01.09.2019

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.

Veröffentlicht am 17.10.2023 um 08:48 Uhr

Zitat von Biene101

Fast, weil die Reaktion von Mrs Rollinbroke bzgl der Einladung zu der Soiree und der vorher erfolgten Bemerkung von Whittlesby merkwürdig war.



Das sah ein bisschen nach einer verseckten Erpressung aus, findet Ihr nicht?