Starke erste Hälfte, dann leider etwas enttäuschend
Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits gab es richtig spannende und interessante Szenen, prickelnde Momente und eine Story, die grundsätzlich viel Potenzial hatte.
Vor allem der Anfang ...
Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits gab es richtig spannende und interessante Szenen, prickelnde Momente und eine Story, die grundsätzlich viel Potenzial hatte.
Vor allem der Anfang hat mir super gefallen, bis etwa zur Hälfte dachte ich wirklich, dass das ein Volltreffer wird. Leider konnte mich das letzte Drittel dann nicht mehr so abholen.
Worum geht’s eigentlich?
Wren Darlington lebt mit ihrem Onkel auf einer Ranch - so weit, so gemütlich. Doch in ihrem Leben gibt es viele Geheimnisse. Eines davon: Sie gehört zu einer Gruppe von Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die von der Regierung gejagt werden. Bisher hält sie das geheim, doch durch ihre Impulsivität (die sich durchs ganze Buch zieht) passiert etwas, das ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Plötzlich landet sie in einem speziellen Programm eben jener Regierung, die eigentlich ihr Feind ist. Und dann ist da auch noch dieser Typ, den sie eigentlich hasst, aber gleichzeitig verdammt attraktiv findet...
Im Laufe des Buches gab es viele spannende Aspekte, die mir Spaß gemacht haben. Ich mochte das Worldbuilding, Wrens inneren Konflikt, auf welcher Seite sie stehen will, und auch die Nebencharaktere fand ich gelungen.
Aber: Zum Ende hin hatte ich einige Kritikpunkte. Die Story wirkte für mich nicht ausgereift, es wurden viele Ideen eingebracht, aber ohne genug Tiefe. Am meisten hat mich gestört, dass ich die Liebesgeschichte, die anfangs echt spannend wirkte, am Ende überhaupt nicht mehr gefühlt habe. Statt einer echten Verbindung gab es vor allem viel „Sexytime“. Insgesamt hat mich einiges emotional einfach nicht erreicht, was ich sehr schade fand.
Das Buch endet mit einem riesigen Cliffhanger, der Lust auf Teil 2 machen soll. Bei mir hat es aber eher dazu geführt, dass ich mit vielen offenen Fragen zurückgeblieben bin und mich eher unzufrieden fühlte. Schade, das Potenzial war definitiv da.