Leserunde zu "Ich bin das Mädchen aus Aleppo" von Bana Alabed

Eine junge Aktivistin, die das Herz der Welt erreicht

An den bewegenden Nachrichten eines kleinen Mädchens aus dem bombardierten Aleppo nahmen 360.000 Twitter-Follower Anteil. Bana Alabeds Nachrichten geben der Gewalt, dem Tod, der Zerstörung in Syrien ein Gesicht, sie verleihen ihm die Menschlichkeit, die den Nachrichten über die Weltpolitik fehlt, und sie rufen laut und vernehmlich, und in aller Welt gehört, nach Frieden.

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Timing der Leserunde

  1. Bewerben 18.12.2017 - 07.01.2018
  2. Lesen 29.01.2018 - 18.02.2018
  3. Rezensieren 19.02.2018 - 04.03.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Ich bin das Mädchen aus Aleppo
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Bana Alabed (Autor)

Ich bin das Mädchen aus Aleppo

. Ich widme dieses Buch allen Kindern im Krieg. Ihr seid nicht allein

Heide Horn (Übersetzer), Christa Prummer-Lehmair (Übersetzer), Katharina Förs (Übersetzer)

Bana Alabed war sieben Jahre alt, als sie sich an die Welt wandte, um die Gewalt, die Angst, den Horror auszudrücken, die sie und ihre Familie im Bürgerkrieg in Syrien erlebten - per Twitter. Ihre Botschaften bewegten die Welt, sie gaben dem Elend und Millionen unschuldigen Kindern eine Stimme.
Ich bin das Mädchen aus Aleppo erinnert uns an die fast grenzenlose Kraft, die dem Menschen innewohnt, an den unermesslichen Mut eines Kindes, und an die Macht der Hoffnung. Es ist ein Buch, das uns alle verändern kann.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 20.02.2018

Wir dürfen die Augen nicht verschließen!

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INHALT

"Ich bin das Mädchen aus Aleppo" ist eine Erzählung des Mädchens Bana Alabed. Sie ist in Aleppo geboren und lebte dort mit ihrer Familie.
In dem Buch erzählt sie abwechselnd mit ihrer Mutter ...

INHALT

"Ich bin das Mädchen aus Aleppo" ist eine Erzählung des Mädchens Bana Alabed. Sie ist in Aleppo geboren und lebte dort mit ihrer Familie.
In dem Buch erzählt sie abwechselnd mit ihrer Mutter von ihren Erlebnissen im Krieg,den Einfluss auf ihr Aufwachsen und ihre Familie, und von den Versuch zu flüchten.

Die Geschichte Banas, die stellvertretend für so viele andere Schicksale in Syrien steht, ist unglaublich erschreckend und lässt einen so schnell nicht los. Auch wenn man eigentlich weiß, wie die Menschen in Syrien unter dem Krieg zu leiden haben, geht einem die Beschreibung durch ein kleines Mädchen und seine Mutter doch sehr unter die Haut.

Nachhaltig haben mich auch die Erzählungen beeindruckt, die von vor dem Krieg handeln. Ich habe nie über Syrien als wirklich schönes Land nachgedacht, einfach aus dem Grund, dass ich es eigentlich erst durch den Krieg wirklich mehr kennengelernt habe. Die Beschreibungen der Mutter machen mir jedoch noch einmal mehr deutlich, welche Kultur und Schönheit, die sich in vielen Jahrhunderten aufgebaut hat, in nur wenigen Jahren zerstört wurde.


SCHREIBSTIL

Der von Bana geschriebene Teil ist zeitweise sehr kindlich gehalten, an anderen Stellen jedoch eher im Stil eines Erwachsenen geschrieben.
Dadurch wird es teilweise etwas schwierig zu lesen, weil man sich einerseits ein kleines Mädchen vorstellt, andererseits jedoch so erwachsene Worte liest. Hier stellt sich dann die Frage ob es einfach daran liegt, dass Bana in ihren jungen Jahren bereits so viel erlebt hat, dass sie so erwachsen wirkt, oder ob der Großteil dann vielleicht doch eher von Erwachsenen verfasst wurde.

Den Schreibstil der Mutter dagegen empfinde ich als sehr authentisch. Das Einfühlen in sie fiel sehr leicht und insgesamt haben mich ihre Textpassagen mehr berührt als die von Bana.

FAZIT

Bei diesem Buch finde ich es sehr schwierig, zu einer abschließenden Bewertung zu kommen.
Ein Grund hierfür ist die Glaubwürdigkeit. Denn ob die Geschichte nun wirklich von Bana kommt und auch wer den Twitter Account verwaltet könnte man aufgrund bestimmter Hintergrundinformationen in Zweifel ziehen.

Allerdings ist es für mich trotzdem ein Buch, was meiner Meinung nach möglichst viele Menschen lesen sollten! Denn selbst wenn die Geschichte nicht genauso dieser bestimmten Familie passiert sein sollte, zweifle ich keine Sekunde daran, dass sie in ähnlicher Weise und mit ähnlichem Schrecken tausendfach in Syrien vorkommt.
Diese Buch hat das Potential aufzuwecken und sich noch einmal mehr klar zu machen, dass "Flüchtling" kein Sammelbegriff ist, sondern dass hinter jedem einzelnen ein Schicksal steht. Ein Schicksal, dass wir uns in seiner gesamten Grausamkeit wohl nicht vorstellen können.

Wir dürfen die Augen nicht verschließen! Und genau dafür steht Banas Geschichte.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Ich bin das Mädchen aus Aleppo

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Meine Meinung:

Ja...was soll ich sagen...
Das Buch hat mich von Anfang an in meiner eigenen Meinung zweigeteilt... Ich hatte zuvor noch nie etwas von Bana Alabed gehört. Von dem Mädchen, das aus Syrien ...

Meine Meinung:

Ja...was soll ich sagen...
Das Buch hat mich von Anfang an in meiner eigenen Meinung zweigeteilt... Ich hatte zuvor noch nie etwas von Bana Alabed gehört. Von dem Mädchen, das aus Syrien ihr Leben im Krieg twittert.

Die ersten Seiten des Buches rührten mich zu tiefst. Es waren die Worte ihrer Mutter. Worte, verfasst von einer liebenden Mutter an ihr Kind. Ihre Worte berührten mich! In dem Buch werden öfters kleine "Briefe" von Banas Mutter geschrieben. sie alle haben mich ohne Ausnahme getroffen. Mich zum nachdenken gebracht.

Anders war es bei "Banas" Text (Ich schreibe hier bewusst Text, da ich damit nicht ihre Geschichte meine!) Diese Worte schafften es nicht wirklich, mich zu berühren. versteht mich bitte nicht falsch, natürlich ist ihr Schicksal unfassbar traurig, und man wünscht so etwas niemandem!!! Und dennoch...ich habe mich zum Thema "Twitterndes Mädchen aus Aleppo" informiert. Ich habe Tweets gelesen, Postings auf Facebook, Ausschnitte aus Nachrichten, Videos von Bana und ihrer Mutter gesehen. Vor allem die Videos wirkten auf mich sehr gestellt. Als würden die Beiden, in waaahnsinnig schlechtem Englisch, alles nur ablesen, was ihnen vorher jemand aufgeschrieben hat. So als käme es gar nicht von ihnen selbst. Aber kleine Mädchen kann man gut vorschieben um ein Sprachrohr zu finden, denn auf die hört man eher als auf Erwachsene.
Das Buch wirkt für mich, als hätte Bana nur einen kleinen Teil davon erzählt, und der Rest kam von...keine Ahung wer da noch mitmischte.....ich hoffe, ihr wisst was ich meine.

Für mich ist es sehr schwer, diese Rezension zu schreiben, da ich eigentlich niemandem etwas unterstellen will, sei es nun Bana, die es ja geschrieben haben soll, noch sonst jemandem.

Also habe ich begonnen, um diesen "Unterstellungen" zu entgehen, dieses Buch nicht als Autobiographie zu betrachten, sondern als Lebensnahe Kriegserfahrungsgeschichte. Wenn ich es aus dieser Perspektive sehe, wird mir ganz anders. Ich könnte weinen vor Zorn auf die Menschheit...wie kann man nur Krieg "spielen", weil dem Einen am Anderen etwas nicht passt...ich könnte kotzen!

Ich bin froh, dass ich selbst in einem Land geboren wurde und aufwachsen durfte, in dem -zumindest bis jetzt, und hoffentlich auch noch länger- sowas wie Frieden herrscht.



Fazit:

Ich denke, ihr solltet dieses Buch lesen, denn ein "dieses Thema entspricht nicht meinem Geschmack" zählt hier nicht! Es geht ALLE etwas an! Der KRIEG geht uns alle etwas an, denn auch wir führen, wenn auch manchmal nur unbewusst, Krieg gegeneinander, sei es wenn sich nun zwei Kids am Schulhof prügeln, oder Erwachsene beginnen zu streiten, weil sich einer in der Schlange am Kaffeestand vorgedrängt hat....wir müssen bei uns selbst beginnen!
Den Schritt in eine bessere Zukunft starten!

Veröffentlicht am 20.02.2018

Ich bin das Mädchen aus Aleppo

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Ein Buch, das den Leser wirklich ratlos zurückläßt und der sich fragt, was diese Menschen alles aushalten müssen und auf sich nehmen, um zu überleben. Bana, ein siebenjähriges Mädchen erzählt die Geschichte ...

Ein Buch, das den Leser wirklich ratlos zurückläßt und der sich fragt, was diese Menschen alles aushalten müssen und auf sich nehmen, um zu überleben. Bana, ein siebenjähriges Mädchen erzählt die Geschichte ihrer Familie vor und während des Krieges in Aleppo. Sie und ihre Mutter wechseln sich bei den Berichten ab und schreiben es je aus ihrer Sichtweite auf. Bana ist für ihr Alter ein sehr reifes Kind, was aber bestimmt die Kriegserlebnisse ausmachen. Dann aber träumt sie wieder von ihren Puppen und ihren pinkfarbenen Stiefelchen, was sie gleich wieder kindlicher aussehen läßt. Sie erzählt, wie alles mit dem Krieg anfing, wie ihr Vater gefangengenommen wurde, ein Onkel schwer verletzt wird, von ihrer Freundin Yasmin, die bei einem Bombenangriff getötet wurde, vom Hunger, von der Lebensmittelknappheit, von den vielen Bomben, die ständige Flucht in den Keller und die ständige Angst, getroffen zu werden. Als ihre Mutter schwanger wird, fliehen sie zur Entbindung in die Türkei, kommen dann aber wieder zurück, um dann später abermals zu fliehen. Banas kleinerer Bruder ist derart traumatsiert, dass er nicht spricht. Die Flucht aus Syrien war dann letztendlich ihre Rettung. Bana und ihre Mutter teilen ihre Sorgen per Facebook und Twitter der Welt mit und baten inständig um Hilfe. Auch die vielen Bilder, die das Buch enthält zeigen uns, wie schlimm die Lage in Aleppo ist. Eich Buch, das uns aufrüttelt und zeigt, wie gut es uns allen in unserem Land geht, wo wir alles bekommen und jeder ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen kann. Ich bewundere den Mut dieses Mädchens, sich mit ihrem Anliegen an die Weltöffentlichkeit wandte.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Gemeinsam für ein Leben ohne Leid

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In den Buch berichtet das syrische Mädchen Bana ihre traumatischen Kriegsereignisse und über die schwierige Flucht ihrer Familie aus Aleppo. Ergänzt werden ihre Erlebnisse von Berichten ihrer Mutter.

Meine ...


In den Buch berichtet das syrische Mädchen Bana ihre traumatischen Kriegsereignisse und über die schwierige Flucht ihrer Familie aus Aleppo. Ergänzt werden ihre Erlebnisse von Berichten ihrer Mutter.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt damit, dass Banas Mutter unter anderen über ihre Empfindungen und Wünsche, die sie bei der Geburt des Mädchen erzählt. Ich empfand diese Worte als einen sehr schönen und berührenden Einstieg in das Buch.
Banas Erlebnisse beginnen im Alter von 4 Jahren. Von einen Tag auf den anderen hört ihre Kindheit auf und sie und ihre Familie müssen jeden Tag immer mehr und überleben kämpfen. Am Anfang schwingt immer noch die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges mit, doch dies geschieht nicht. Und so werden die Berichte des Mädchen immer bewegender und bringt einen den Krieg in all seinen Folgen für die Menschen näher.
Mich haben die Worte des Mädchen, aber besonderes die der Mutter sehr berührt.
Leider hatte ich jedoch den Eindruck, dass es nicht immer die Worte des Mädchen sind, wenn sie über ihre Erlebnisse schreibt. Ohne Zweifel reift ein Kind schneller unter solch schlimmen Geschehnissen. Trotzdem kamen mir manche Sätze sehr untypisch für ein Kind vor.
Aber ist dies auch wirklich wichtig? Nein. Das Hauptanliegen des Buches ist es, den Leser das Leid der Menschen näher zu bringen, die nicht das Glück haben in einen Land zu leben in den Frieden ist. Und dies schaffen Bana und ihre Mutter gemeinsam.

Veröffentlicht am 03.03.2018

Ich bin das Mädchen aus Aleppo

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Die Erzählung ''Ich bin das Mädchen aus Aleppo'' von Bana Alabed handelt über den Krieg in Syrien. Das sieben jährige Mädchen schildert den grausamen Krieg, wie sie sich dabei fühlt und was ihre Familie ...

Die Erzählung ''Ich bin das Mädchen aus Aleppo'' von Bana Alabed handelt über den Krieg in Syrien. Das sieben jährige Mädchen schildert den grausamen Krieg, wie sie sich dabei fühlt und was ihre Familie durchleben musste.

Bana und ihre Mutter erzählen abwechselnd von den ganzen Geschehnissen während dem Krieg in Syrien. Banas Texte sind sehr leicht zu verstehen und fließend zu lesen. Man merkt, dass es von einem Kind abstammt. Die Abschnitte der Mutter sind viel ''erwachsener'' geschrieben und sind anhand von Briefen an Bana geschrieben. Beide Sichtweisen sind sehr verständlich geschrieben und man kann sich ziemlich gut hineinversetzten wobei die Briefe der Mutter für mich etwas mehr emotionaler waren. Deswegen war das Buch auch ziemlich schnell gelesen.

Ich musste einige male Tränen vergießen, da es viel zu schlimm für mich war, was diese Menschen und vorallem Bana und ihre Familie erleben mussten. Man hört immer über den Krieg, aber man weiß nie wie es den Menschen wirklich geht und was sie erleiden. Dank diesem Buch wird das einem vor die Augen geführt. Man merkt, wie viel Hoffnung Bana hat und das die Umstände sie reifer gemacht haben. Man merkt auch wie stark Bana ist, anhand das sie sich an die Welt wendet.

Ich würde diese Buch jedem empfehlen, da man vieles besser versteht über die ganzen geflüchteten Menschen aus dem Krieg und man somit vielleicht die einen oder anderen Vorurteile abschaffen kann. Außerdem ist es interessant die Sicht aus dem Krieg aus Kindesaugen zusehen.