Leserunde zu "Ich bin das Mädchen aus Aleppo" von Bana Alabed

Eine junge Aktivistin, die das Herz der Welt erreicht
Cover-Bild Ich bin das Mädchen aus Aleppo
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Bana Alabed (Autor)

Ich bin das Mädchen aus Aleppo

. Ich widme dieses Buch allen Kindern im Krieg. Ihr seid nicht allein

Heide Horn (Übersetzer), Christa Prummer-Lehmair (Übersetzer), Katharina Förs (Übersetzer)

Bana Alabed war sieben Jahre alt, als sie sich an die Welt wandte, um die Gewalt, die Angst, den Horror auszudrücken, die sie und ihre Familie im Bürgerkrieg in Syrien erlebten - per Twitter. Ihre Botschaften bewegten die Welt, sie gaben dem Elend und Millionen unschuldigen Kindern eine Stimme.
Ich bin das Mädchen aus Aleppo erinnert uns an die fast grenzenlose Kraft, die dem Menschen innewohnt, an den unermesslichen Mut eines Kindes, und an die Macht der Hoffnung. Es ist ein Buch, das uns alle verändern kann.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 18.12.2017 - 07.01.2018
  2. Lesen 29.01.2018 - 18.02.2018
  3. Rezensieren 19.02.2018 - 04.03.2018

Bereits beendet

An den bewegenden Nachrichten eines kleinen Mädchens aus dem bombardierten Aleppo nahmen 360.000 Twitter-Follower Anteil. Bana Alabeds Nachrichten geben der Gewalt, dem Tod, der Zerstörung in Syrien ein Gesicht, sie verleihen ihm die Menschlichkeit, die den Nachrichten über die Weltpolitik fehlt, und sie rufen laut und vernehmlich, und in aller Welt gehört, nach Frieden.

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Ich bin das Mädchen aus Aleppo" von Bana Alabed und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 04.03.2018

Gemeinsam für ein Leben ohne Leid

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In den Buch berichtet das syrische Mädchen Bana ihre traumatischen Kriegsereignisse und über die schwierige Flucht ihrer Familie aus Aleppo. Ergänzt werden ihre Erlebnisse von Berichten ihrer Mutter.

Meine ...


In den Buch berichtet das syrische Mädchen Bana ihre traumatischen Kriegsereignisse und über die schwierige Flucht ihrer Familie aus Aleppo. Ergänzt werden ihre Erlebnisse von Berichten ihrer Mutter.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt damit, dass Banas Mutter unter anderen über ihre Empfindungen und Wünsche, die sie bei der Geburt des Mädchen erzählt. Ich empfand diese Worte als einen sehr schönen und berührenden Einstieg in das Buch.
Banas Erlebnisse beginnen im Alter von 4 Jahren. Von einen Tag auf den anderen hört ihre Kindheit auf und sie und ihre Familie müssen jeden Tag immer mehr und überleben kämpfen. Am Anfang schwingt immer noch die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges mit, doch dies geschieht nicht. Und so werden die Berichte des Mädchen immer bewegender und bringt einen den Krieg in all seinen Folgen für die Menschen näher.
Mich haben die Worte des Mädchen, aber besonderes die der Mutter sehr berührt.
Leider hatte ich jedoch den Eindruck, dass es nicht immer die Worte des Mädchen sind, wenn sie über ihre Erlebnisse schreibt. Ohne Zweifel reift ein Kind schneller unter solch schlimmen Geschehnissen. Trotzdem kamen mir manche Sätze sehr untypisch für ein Kind vor.
Aber ist dies auch wirklich wichtig? Nein. Das Hauptanliegen des Buches ist es, den Leser das Leid der Menschen näher zu bringen, die nicht das Glück haben in einen Land zu leben in den Frieden ist. Und dies schaffen Bana und ihre Mutter gemeinsam.

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Veröffentlicht am 03.03.2018

Ich bin das Mädchen aus Aleppo

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Die Erzählung ''Ich bin das Mädchen aus Aleppo'' von Bana Alabed handelt über den Krieg in Syrien. Das sieben jährige Mädchen schildert den grausamen Krieg, wie sie sich dabei fühlt und was ihre Familie ...

Die Erzählung ''Ich bin das Mädchen aus Aleppo'' von Bana Alabed handelt über den Krieg in Syrien. Das sieben jährige Mädchen schildert den grausamen Krieg, wie sie sich dabei fühlt und was ihre Familie durchleben musste.

Bana und ihre Mutter erzählen abwechselnd von den ganzen Geschehnissen während dem Krieg in Syrien. Banas Texte sind sehr leicht zu verstehen und fließend zu lesen. Man merkt, dass es von einem Kind abstammt. Die Abschnitte der Mutter sind viel ''erwachsener'' geschrieben und sind anhand von Briefen an Bana geschrieben. Beide Sichtweisen sind sehr verständlich geschrieben und man kann sich ziemlich gut hineinversetzten wobei die Briefe der Mutter für mich etwas mehr emotionaler waren. Deswegen war das Buch auch ziemlich schnell gelesen.

Ich musste einige male Tränen vergießen, da es viel zu schlimm für mich war, was diese Menschen und vorallem Bana und ihre Familie erleben mussten. Man hört immer über den Krieg, aber man weiß nie wie es den Menschen wirklich geht und was sie erleiden. Dank diesem Buch wird das einem vor die Augen geführt. Man merkt, wie viel Hoffnung Bana hat und das die Umstände sie reifer gemacht haben. Man merkt auch wie stark Bana ist, anhand das sie sich an die Welt wendet.

Ich würde diese Buch jedem empfehlen, da man vieles besser versteht über die ganzen geflüchteten Menschen aus dem Krieg und man somit vielleicht die einen oder anderen Vorurteile abschaffen kann. Außerdem ist es interessant die Sicht aus dem Krieg aus Kindesaugen zusehen.



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Veröffentlicht am 02.03.2018

"Nirgends war es mehr sicher." (S. 40)

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"Mama sagte immer wieder, wir müssten den Krieg vergessen und so tun, als wäre alles normal, und manchmal funtkionierte das auch." (S. 31)

Bana al-Abed ist ein 8-jähriges Mädchen, welches im syrischen ...

"Mama sagte immer wieder, wir müssten den Krieg vergessen und so tun, als wäre alles normal, und manchmal funtkionierte das auch." (S. 31)

Bana al-Abed ist ein 8-jähriges Mädchen, welches im syrischen Bürgerkrieg, welcher dort seit 2011 herrscht, aufgewachsen ist. Mit 7 Jahren, im Herbst 2016, bittet Bana die Welt per Twitter um Hilfe. Denn ihre Familie, und viele andere Menschen auch, leben noch immer in Aleppo, wo täglich viele Bomben fallen.
"Ich bin das Mädchen aus Aleppo" ist Banas Geschichte.

"Hört auf zu schießen!" (S. 35)
Mit solchen eindrücklichen Worten erreicht Bana ihre Leser. Der Krieg wird in seinem gesamten Ausmaß, ohne jegliche Beschönigungen, dargestellt. Verstärkt werden Banas Worte durch eindrucksvolle Bilder, die dem Leser vermitteln, selbst in dieser Situation sein zu können.
Man sieht vor den eigenen Augen, wie aus dem eins lebhaften und schönen Aleppo ein Schlachtfeld voller Bomben wird.

"Keine Schule, keine Arbeit, kein Einkaufen, kein Rausgehen - nur Bomben, Bomben, Bomben." (S. 80)

Abwechselnd wird die Geschichte aus Banas Sichtweise und der ihrer Mutter dargestellt - wobei Banas Kapitel sicherlich nicht komplett von ihr allein geschrieben wurden. Mit 7 Jahren war sie dazu wohl noch nicht in der Lage.
Dennoch wurde Wert darauf gelegt, Banas Kapitel möglichst kindlich erscheinen zu lassen: Einfacher, aber extrem eindrücklicher, Satzbau; vermeintliche Nebensächlichkeiten, wie pinke Gummistiefel oder eine Puppe.
Die Kapitel von Banas Mama dagegen werden in einer Art Briefform, an Bana gerichtet, dargestellt. Sie eröffnen nocheinmal einen ganz anderen, erwachseneren Blick auf das Kriegsgeschehen.

"Für Krieg gibt es einfach keinen guten Grund. Es ist nicht richtig, dass so viele Männer und Frauen und Kinder sterben. Denn wenn erst alle tot sind, was dann? Was ändert sich dadurch?" (S. 102)

"Ich bin das Mädchen aus Aleppo" ist ein Buch, welches wohl niemanden kalt lassen kann, so unglaublich eindrucksvoll wurde es geschrieben. Es ist keineswegs ein "schönes" Buch - aber ein absolut lesenswertes. Es ist ein Buch, welches Augen öffnet.
Und:
"Wir alle müssen einander helfen, egal in welchem Land wir leben." (S. 144)

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Veröffentlicht am 02.03.2018

Bewegend

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Zunächst einmal: das Buch liest sich flüssig und ist sehr authentisch geschrieben. Es war richtig spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich denke, dass Buch ist sehr dramatisch: Ich ...

Zunächst einmal: das Buch liest sich flüssig und ist sehr authentisch geschrieben. Es war richtig spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich denke, dass Buch ist sehr dramatisch: Ich möchte nicht, dass auch nur irgendjemand so etwas erleben muß, wie Bana. Und dennoch ist ihre Geschichte nur eine von tausenden. Dieses Buch sollte von allen Menschen gelesen werden, damit jeder nachvollziehen kann warum es Flüchtlinge gibt und das es wirklich Leute gibt, die aus Kriegsgebieten flüchten müssen.
Gerade wenn Banas Mutter erzählt fand ich dies immer sehr traurig. Ich möchte mir gar nicht den Schmerz vorstellen, den sie erlebt und die Angst um ihre Kinder.
Dennoch bleibt ein kleinen Nachgeschmack was ihre Englisch Kenntnisse angeht....
Dennoch: ein sehr lesenswertes Buch!

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Veröffentlicht am 20.02.2018

Ich bin das Mädchen aus Aleppo

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Ein Buch, das den Leser wirklich ratlos zurückläßt und der sich fragt, was diese Menschen alles aushalten müssen und auf sich nehmen, um zu überleben. Bana, ein siebenjähriges Mädchen erzählt die Geschichte ...

Ein Buch, das den Leser wirklich ratlos zurückläßt und der sich fragt, was diese Menschen alles aushalten müssen und auf sich nehmen, um zu überleben. Bana, ein siebenjähriges Mädchen erzählt die Geschichte ihrer Familie vor und während des Krieges in Aleppo. Sie und ihre Mutter wechseln sich bei den Berichten ab und schreiben es je aus ihrer Sichtweite auf. Bana ist für ihr Alter ein sehr reifes Kind, was aber bestimmt die Kriegserlebnisse ausmachen. Dann aber träumt sie wieder von ihren Puppen und ihren pinkfarbenen Stiefelchen, was sie gleich wieder kindlicher aussehen läßt. Sie erzählt, wie alles mit dem Krieg anfing, wie ihr Vater gefangengenommen wurde, ein Onkel schwer verletzt wird, von ihrer Freundin Yasmin, die bei einem Bombenangriff getötet wurde, vom Hunger, von der Lebensmittelknappheit, von den vielen Bomben, die ständige Flucht in den Keller und die ständige Angst, getroffen zu werden. Als ihre Mutter schwanger wird, fliehen sie zur Entbindung in die Türkei, kommen dann aber wieder zurück, um dann später abermals zu fliehen. Banas kleinerer Bruder ist derart traumatsiert, dass er nicht spricht. Die Flucht aus Syrien war dann letztendlich ihre Rettung. Bana und ihre Mutter teilen ihre Sorgen per Facebook und Twitter der Welt mit und baten inständig um Hilfe. Auch die vielen Bilder, die das Buch enthält zeigen uns, wie schlimm die Lage in Aleppo ist. Eich Buch, das uns aufrüttelt und zeigt, wie gut es uns allen in unserem Land geht, wo wir alles bekommen und jeder ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen kann. Ich bewundere den Mut dieses Mädchens, sich mit ihrem Anliegen an die Weltöffentlichkeit wandte.

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