Leserunde zu "Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben" von Kirsten Bailey

Witzig, authentisch und mit hohem Identifikationspotential
Cover-Bild Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben?
Produktdarstellung
(11)
  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

Kristen Bailey (Autor)

Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben?

Roman

Antonia Zauner (Übersetzer)

Ist es normal, lieber zum Zahnarzt zu gehen als Zeit mit dem Ex-Mann zu verbringen?

Vor zwei Jahren glaubte Ärztin Emma noch, ihr Leben wäre mit ihrem liebevollen Ehemann Simon und zwei wunderbaren Töchtern perfekt - bis sich herausstellte, dass Simon eine Affäre mit einer Kollegin hatte. Nun ist Emma wieder Single, und ihr graut davor, sich in den Dating-Dschungel wagen zu müssen. Schließlich stammen ihre Erfahrungen aus einer Zeit vor jeder Dating-App. Simons äußerst kreatives Verhältnis zur Wahrheit macht es auch nicht einfacher, erzählt er doch gezielt Lügen über Emma. Fest entschlossen, dass Simon weder eine neue Liebe noch ihr neues Leben zerstören wird, sagt sie seiner Lügerei mit überaus unkonventionellen Mitteln den Kampf an.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 07.03.2022 - 27.03.2022
  2. Lesen 18.04.2022 - 08.05.2022
  3. Rezensieren 09.05.2022 - 22.05.2022
    Rezensieren

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben" und sichert euch die Chance auf eines von 20 kostenlosen Leseexemplaren!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 09.05.2022

Erfrischende Unterhaltung mit gehöriger Portion Frauenpower

0

Wir begleiten die sympathische Mittdreißigerin Emma in ihrem Scheidungs- und Abnabelungsprozess. Wir erleben ihre seelischen Verletzungen hautnah mit, die ihr Exmann Simon zugefügt hat und immer noch zufügt. ...

Wir begleiten die sympathische Mittdreißigerin Emma in ihrem Scheidungs- und Abnabelungsprozess. Wir erleben ihre seelischen Verletzungen hautnah mit, die ihr Exmann Simon zugefügt hat und immer noch zufügt. Wir erleben Emma dabei, wie sie langsam wieder beide Beine auf den Boden bekommt und dank ihrer starken Schwesternbande Spaß am Leben entdeckt. Ein neues Leben ohne die toxische Beziehung zu Simon. Sie lernt neue Männer kennen, entdeckt ihre Gefühle und ihr Selbstbewusstsein neu… wird sie sich auch auf eine neue Beziehung einlassen können?
Kristen Bailey schafft es Humor und Tiefgang gekonnt zu verknüpfen, mal lacht man schallend über chaotische Situationen, die bizarr anmuten, dann wieder fasst man sich beim Lesen an die Brust, weil man zutiefst ergriffen ist. Besonders die so unterschiedlichen Schwestern Emmas sind großartig charakterisiert, sie alle aber eint eines: die tiefe Liebe zueinander. Man wünscht sich dringend ein Teil davon sein zu können, mit diesen Schwestern kann man jede Situation meistern.
Zutiefst menschliche Reaktionen, dreidimensionale nachvollziehbare Charaktere, erfrischender britischer Humor und ein Mut machender Plot: das alles steckt in diesem Buch, das ich wärmstens empfehlen möchte.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor
Veröffentlicht am 09.05.2022

Eine Scheidung deluxe

0

Emma, Ärztin, Mutter zweier lieben Töchter und einem narzisstischen Ex-Mann muss sich nach jahrelangen Demütigungen wieder auf dem Dating-Markt zur Recht finden. Unterstützt wird sie von ihren Schwestern, ...

Emma, Ärztin, Mutter zweier lieben Töchter und einem narzisstischen Ex-Mann muss sich nach jahrelangen Demütigungen wieder auf dem Dating-Markt zur Recht finden. Unterstützt wird sie von ihren Schwestern, aber ganz besonders von Lucy. Sie ist herrlich schräg und sagt rund heraus ihre Meinung. Als sie den jüngeren Anästhesisten Jag kennen lernt, wirbelt er Ems geordnetes Leben gehörig durch einander. Auch ihr Ex bringt Ems regelmäßig in Schwierigkeiten.

Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin lese und schon bei den ersten paar Seiten habe ich Tränen gelacht. Die Besonderheit ist hier einfach die Beziehung der Schwestern und Lucys echt schräger Humor. Sie hat mehr als einmal dafür gesorgt, das ich mich scheckig gelacht habe. Mehrere Passagen musste ich meinem Mann vorlesen, weil sie so witzig waren.

Emma ist mir sehr sympathisch. Ich habe mit ihr gelitten und habe nur immer wieder den Kopf schütteln können, wenn Simon sich mal wieder unmöglich benommen hat. Wie liebevoll sie mit ihren Töchtern umgeht, wie sie mit ihren Schwestern redet und mit welchem Herzblut sie ihren Job ausführt. Einfach bewundernswert. Jag, mit seiner unkomplizierten Art war mein Favorit. Alle Figuren sind wohl durchdacht und haben einen unvergleichlichen Hintergrund. Jeder ist etwas Besonderes.

Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Jag steht nicht in Vordergrund, sondern eher die gescheiterte Beziehung zu ihrem Ex-Mann und die schwesterlichen Auseinandersetzung und Erlebnisse.

Fazit:
Ein Roman, der durch seinen Witz und seiner Situationskomik besticht und bei dem kein Auge trocken bleibt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor
Veröffentlicht am 09.05.2022

Witziges Buch für zwischendurch

0

Eigentlich geht es um ein eher trauriges und ernstes Thema.
Emma wurde verlassen und durch Ihre Kinder wird sie immer wieder an den Ex erinnert. Ich finde es super, dass wir uns in alle Gefühlslagen von ...

Eigentlich geht es um ein eher trauriges und ernstes Thema.
Emma wurde verlassen und durch Ihre Kinder wird sie immer wieder an den Ex erinnert. Ich finde es super, dass wir uns in alle Gefühlslagen von Emma hineinversetzen und mitgenommen werden. Das Buch macht einen Mut auch nach einer gescheiterten Ehe oder Beziehung wieder weiter auf die Suche zu gehen und über manche Begegnungen oder Situation eher zu lachen als sich zu sehr hineinzusteigern.
Mich hat das Buch überzeugt, es war sehr einfach zu lesen ich bin sofort in der Geschichte drin gewesen und konnte mich gut einfühlen. Es hat auch genau meinen Humor getroffen die Schwestern sind einfach unschlagbar. Wer gerne lustige Romane liest ist hier genau richtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor
Veröffentlicht am 10.05.2022

Ein Roman wie eine Buckelpiste

1

Die Ärztin Emma hat sich endlich von ihrem Mann Simon, ebenfalls Arzt, scheiden lassen, nachdem dieser sie all die Jahre mehrfach betrogen hat. Jetzt, nach zwei Jahren, sind Emmas Schwestern der Meinung, ...

Die Ärztin Emma hat sich endlich von ihrem Mann Simon, ebenfalls Arzt, scheiden lassen, nachdem dieser sie all die Jahre mehrfach betrogen hat. Jetzt, nach zwei Jahren, sind Emmas Schwestern der Meinung, dass sie endlich mal wieder Männer daten sollte. Dabei fühlt sie sich völlig aus der Übung. So kommt es zu einigen skurrilen Treffen und auch Simon läuft Emma immer wieder über den Weg, da er sich mit ihr das Sorgerecht für ihre zwei gemeinsamen Töchter teilt. Doch Emma beschließt, sich nicht länger von ihrem Ex beeinflussen zu lassen und lernt dabei auch ihre Familie ganz neu kennen.

Der Klappentext sowie das Cover und die ersten Kapitel versprachen ein rasantes Lesevergnügen, einen Rosenkrieg vom Feinsten. Doch die Geschichte, die eigentlich flüssig zu lesen war, entpuppte sich leider eher als Buckelpiste mit Aufs und Abs. Mit Emma, eher die Spießerin unter ihren fünf Schwestern, wurde ich nicht so richtig warm, obwohl sie durchaus sympathisch war. Aber es gab einfach so viele Situationen, in denen ich mich fragte, wieso sie so reagiert hat, dass es irgendwann etwas anstrengend wurde. Lucy, ihre völlig überdrehte Schwester, die mich ein wenig an den durchgeknallten Mitbewohner aus „Notting Hill“ erinnerte, stellte den perfekten Gegenpol dar und wahrscheinlich würde sie mich im wahren Leben wahnsinnig machen. Hier schwankte ich immer zwischen der Frage, ob es nun noch realistisch sein sollte oder doch eher satirisch. Einerseits macht Emma schon eine Entwicklung zum Positiven durch und es ist auch schön mitzuerleben, wie die Schwestern noch mehr zusammenwachsen, andererseits fragt man sich aber auch, ob manche dieser Änderungen auch ohne Alkoholeinfluss so passiert wären. Der Epilog war ebenfalls ungewohnt, stellte er doch nicht die Zukunftsperspektive dar, sondern eine Rückblende. Die hätte ich mir irgendwie etwas eher gewünscht. Insgesamt hat mir das Buch in gewisser Weise schon gefallen, fühlte sich jedoch nicht ganz rund an, so dass ich Folgebänden, wenn es eine Reihe wäre, eher kritisch gegenüberstände.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor
Veröffentlicht am 13.05.2022

Ausbaufähig

2

Während ich die Aufmachung, der Titel und die Leseprobe und sogar das erste Drittel super fand, ließ meine Begeisterung von dem Punkt an stetig nach.

Zu Beginn war es ein herrlich humorvoller Roman für ...

Während ich die Aufmachung, der Titel und die Leseprobe und sogar das erste Drittel super fand, ließ meine Begeisterung von dem Punkt an stetig nach.

Zu Beginn war es ein herrlich humorvoller Roman für alle Frauen, die sich aktuell in einem katastrophalen Scheidungsverfahren befinden oder sich gerade frisch geschieden haben. Es folgten lustige Beschreibungen von ersten Dates, die mal desaströs endeten, mal aber auch wirklich süß waren. Von all diesem anfänglichem Humor und diesen Szenen hatte ich mir eine komplette Geschichte erhofft.

Allerdings baute Bailey anschließend zu viel ein. Zu viele zu unterschiedliche Schwestern und ihre ganz eigenen Probleme im Hinblick auf ihren Familienstand und Kinder.

Daher ist der Fokus nicht wirklich auf die Geschichte rund um die Protagonistin Emma und ihre Scheidung, sondern eher schwammig. Es gibt Dramen, Katastrophen, Skandale, Tragödien, aber der Zusammenhalt der teilweise exzentrischen Familie hat mir gefallen. Der Humor sackte gegen Ende aber ab. Statt schwarzen Humor folgte nur noch alles unterhalb der Gürtellinie.

Zum Schluss würde ich sagen, dass es eher noch als ein Familienroman angesehen werden kann, der aber eine fragwürdige Botschaft vermittelt, wenn man die Botschaft überhaupt als Botschaft ansehen kann. Fazit: Der Roman hat Potential, der Beginn, die Idee sind super. Allerdings hat Bailey sich in der Mitte des Romans übernommen und den Fokus verloren. Schade.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor