Leserunde zu "Never Let Me Down" von Sarina Bowen

Neuer Lesestoff von USA-Today-Bestseller-Autorin
Cover-Bild Never Let Me Down
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Sarina Bowen (Autor)

Never Let Me Down

Wiebke Pilz (Übersetzer), Nina Restemeier (Übersetzer)

When everything wrong turns right

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter begegnet die junge Rachel das erste Mal ihrem leiblichen Vater Freddy Ricks - dem größten Rockstar der Welt.Nicht nur betritt sie damit eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit, sondern Freddy erfüllt ihr auch ihren größten Traum: ein Studium am Claiborne College in Vermont. Dort verliebt sie sich in ihren Tutor Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann ...

"Ich liebe Sarina Bowens Geschichten. Ich werde alles von ihr lesen!" COLLEEN HOOVER, SPIEGEL-Bestseller-Autorin

Der neue Roman von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Sarina Bowen!

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 30.03.2020 - 19.04.2020
  2. Lesen 11.05.2020 - 31.05.2020
  3. Rezensieren 01.06.2020 - 14.06.2020

Bereits beendet

Musik war die einzige Verbindung zu ihm. Und auf seltsame Art und Weise war er der Einzige, auf den ich mich immer verlassen konnte. 

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Never Let Me Down" und sichert euch die Chance auf eines von 30 Leseexemplaren!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 05.06.2020

Ein weiteres Meisterwerk aus der Feder von Sarina Bowen

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Never Let Me Down ist ein Stand Alone von Sarina Bowen und erzählt die Geschichte von Rachel. Die 17-jährige wohnt nach dem Tod ihrer Mutter in einem Pflegeheim, da ihr Vater nur eine Affäre war - und ...

Never Let Me Down ist ein Stand Alone von Sarina Bowen und erzählt die Geschichte von Rachel. Die 17-jährige wohnt nach dem Tod ihrer Mutter in einem Pflegeheim, da ihr Vater nur eine Affäre war - und doch wissen sie von der Existenz des jeweils anderen. Denn ihr Vater ist Frederik, ein gefeierter Rockstar, und schon lange schwärmt sie für ihn. Als er von dem Tod von Rachels Mutter erfuhr, nimmt er sie sofort zu sich und kümmert sich um sie. Doch mit dem Umzug kommt auch ein Schulwechsel und so beginnt Rachel ihr Studium am Clairborne College. Dort verliebt sie sich in Jake, der ihr als Pate zur Seite steht, aber es stehen noch einige unbeantwortete Fragen offen, die sie klären muss, um ihren Frieden zu finden.

Die Handlung ist in sich schlüssig erzählt und hat mich von Beginn an gefesselt. Rachel ist eine unglaublich liebe Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist, und das nicht nur ob ihres schlimmen Schicksals. Dass ihr Vater, der sie bis dato nicht kannte, so herzlich aufnehmen würde, ist keine Selbstverständlichkeit und zeugt sowohl von Scham als auch dem Versuch, Verlorenes wieder gut zu machen. Doch sie landet in einem herzlichen Umfeld, denn auch seine Band-Kollegen nehmen sie direkt in den engen Kreis auf. Ihre Ankunft am College, vor der sie arge Angst hatte, wurde ihr durch Jake als Paten und ihre Mitbewohnerin Aurora um einiges erleichert und so konnte sie optimal in einen neuen, aufregenden Lebensabschnitt starten.

Von der Charakteren sind mir besonders Jake und Aurora besonders lieb, wohingegen Rachels Exfreund Haze einfach nur dämlich war - und für mich der wahre Antiheld der Geschichte.

Die Geschichte behandelt sowohl den Verlust eines Familienmitglieds als auch die Wieder-Eingliederung in eine familiäre Struktur, das Erwachsenwerden und sexuelle Übergriffigkeit und kulturelle Diversität. Das finde ich eine umfassende und gut integrierte Bandbreite, sodass der Roman auch dahingehend eine wichtige Rolle innehat.

Das Cover ist unglaublich schön gestaltet und hat einen Ehrenplatz in meinem Regal erhalten.

Insgesamt ein toller Roman, der mit eine wunderbare Lesezeit beschert hat.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Von heute auf morgen im Leben der Elite

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Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Das Buch wurde mir auf der Startseite meines Lesejury-Profils angezeigt. Ich habe schon viel Gutes von der Autorin gehört und nach der Leseprobe habe ich ...

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Das Buch wurde mir auf der Startseite meines Lesejury-Profils angezeigt. Ich habe schon viel Gutes von der Autorin gehört und nach der Leseprobe habe ich mich für die Leserunde beworben und konnte mir einen Platz ergattern!

Um was geht es?
Rachel, 17 Jahre alt, lebt in einem Heim, weil ihre Mutter kürzlich an Krebs gestorben ist. Am Sterbebett möchte ihre Mutter, dass Rachel mit ihrem Vater Fred, ein berühmter Rockstar, Kontakt aufnimmt, damit er ein Auge auf sie hat. Verwirrt von dem plötzlichen Sinneswandel ihrer Mutter schafft es Rachels Sozialarbeiterin, ein Treffen zwischen Rachel und Fred zu organisieren, und das war alles andere als angenehm. Er verspricht, ihr zu helfen und so kommt es, dass sie aus dem Heim ziehen kann, in dem sie bis dato untergekommen ist und darf ihr Abschlussjahr an einem angesehenem Internat machen, um ihre Collegebewerbung aufzuhübschen.
Nun fängt ein neues Leben für Rachel an: Neue Schule, neue Freunde und einen Vater, den sie niemals hatte…

Meine Meinung
Ich fand den Roman sehr schön für zwischendurch.
Er hatte nicht allzu viel Tiefgang, weshalb er sich flott lesen lies. Die Atmosphäre fand ich klasse; ich liebe Highschool-/College-Settings! Mir gefiel Bowens Schreibstil sehr schön; weshalb ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Die Themen, die behandelt wurden, hatten viel Potenzial gehabt: Die Vater-Tochter-Beziehung, Rachels Liebesbeziehung an der neuen Schule, ihre Vergangenheit etc. Meiner Meinung nach haben die Themen nicht den nötigen Tiefgang gehabt, den sie verdient hätten; vielleicht hätte man es auf mehrere Bände strecken sollen? Vor allem das letzte Drittel des Buches hatte einige Fragen nicht beantwortet und war gleichzeitig so gequetscht, dass ich persönlich nicht recht wusste, wie ich das Ende finden sollte.
Ich mochte die Charaktere ganz gerne, vor allem Jake, Rachels Pate an der neuen Schule, wo es auch spannend wird zwischen den beiden. Die Mischung aus nerdy und attraktiv fand ich bei ihm sehr gelungen. Rachel hatte es nicht einfach und hat viel in sich reingefressen, weshalb sie in dem Roman nie richtig aus sich herausgekommen ist. Fred tut sein Bestes als Vater, man kann keine Wunder von ihm erwarten, weshalb ich ihn eigentlich recht sympathisch fand. Klar, er hat ein paar Aktionen gebracht, die meiner Meinung nach daneben waren, aber er übt sich erst seit kurzem in der Vaterrolle und da darf er sich ein paar Patzer erlauben.
Alles in allem ein schöner Roman, der hier und da nicht ganz rund war. Trotz dessen hatte ich Spaß beim Lesen und einige schöne Stunden damit gehabt.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Never Let Me Down - Sarina Bowen - Schöner Einzelband, in dem nicht die Liebesgeschichte, sondern die Vater-Tochter-Beziehung im Fokus steht

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Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. Und er erfüllt ...

Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. Und er erfüllt ihr ihren größten Traum: das Studium am Claiborne College. Dort verliebt sie sich in Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann ...
(Klappentext)


Sarina Bowen konnte mich bereits mit dem jeweils dem ersten Teil der "True North"- und der "The Ivy Years"-Reihe begeistern und so war ich super neugierig auf dieses Buch.
Ihr bisheriges ganzes Leben lang hatte Rachel keinen Kontakt zu ihrem Vater - dem berühmten Rockmusiker Freddy Ricks. Erst jetzt nach dem Tod ihrer Mutter begegnen sich die beiden zum ersten Mal. Frederick bemüht sich um sie, will Zeit mit ihr verbringen, sie näher kennenlernen, aber Rachel tut sich damit schwer. Denn sie hat immer die Frage im Hinterkopf, warum er sich früher nicht für sie interessiert hat, wo der doch schon seit vielen Jahren wusste, dass sie gibt.
Zitat : "Natürlich bin ich wütend. Sogar stinksauer. Aber ich kann Frederick nicht zeigen, wie ich mich fühle, sonst wird er nach Kalifornien verduften, bevor ich eine Chance habe ... Ja, zu was eigentlich ? Ihn kennenzulernen ? [...] Die Wahrheit zu erfahren ?"
Man merkt als Leser total, dass für Rachel die Situation mit ihrem Vater alles andere als einfach ist, sie ist wütend, aber auch neugierig auf ihn. Zudem hat sie Angst und ist verunsichert, wie sie damit umgehen soll, dass Frederick auf einmal Teil ihres Lebens ist. Ich fand Rachels Gefühle und Gedanken gut und überzeugend beschrieben und sie tat mir ziemlich leid, wegen dem, was sie alles durchmachen muss.
Gleichzeitig verändert sich ihr Leben auch stark, weil sie ihr letztes Schuljahr an der Claiborne Prep verbringen darf, was sie sich sehnlichst gewünscht hat. Genau an dieser Schule war auch ihre Mutter und traf dort in der Stadt Clairborne auch Frederick.
In Claiborne findet Rachel mit ihrer Mitbewohnerin Aurora und ihrem Schulpaten Jake großartige Freunde, die ihr sichtlich gut tun. Das hat mich für sie sehr gefreut und die drei haben zusammen eine tolle Chemie.
Zitat : "Er lächelt, und es ist so ein freundliches Lächeln, dass ich mir wünschte, ich könnte hineinklettern und dort wohnen."
Die Liebesgeschichte mochte ich auch total gerne. Und es war gut gemacht, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat. Die beiden passen super zusammen, haben jedoch auch mit Problemen zu kämpfen. Jake war sympathisch, nett, humorvoll und den anfänglichen E-Mail-Austausch fand ich schön und süß gemacht.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Vater-Tochter-Beziehung von Frederick und Rachel im Vordergrund stand. Auch wenn er in der Vergangenheit nur Geld geschickt hat, zeigt er in der Gegenwart wirklich, dass sie ihm wichtig ist will, kümmert sich um sie und das ist immerhin ein Anfang. Er ist nicht fehlerfrei, konnte mich tatsächlich an manchen Stellen positiv überraschen.
Insgesamt gab es nur ein paar Aspekte, die mir nicht ganz so gefallen haben oder die ich mir anders umgesetzt gewünscht hätte. Ich hätte es z.B. schön gefunden, wenn Rachels Liebe zur Musik mehr thematisiert worden wäre, weil es auch sie und Frederick verbindet.
Wie schon in den anderen Büchern der Autorin mochte ich ihren Schreibstil total gerne. Flüssig geschrieben, berührend, mitreißend und humorvoll.

Fazit :
Schöner Einzelband, in dem nicht die Liebesgeschichte, sondern die Vater-Tochter-Beziehung im Fokus steht.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Schwieriges Thema, die Autorin hat aber gut abgeliefert

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Rachel Kress steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag, hat jedoch keinen Grund zur Freude. Nach schlimmer Krankheit ist gerade erst ihre Mutter verstorben, so dass sie bis zu ihrer Volljährigkeit nun im Kinderheim ...

Rachel Kress steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag, hat jedoch keinen Grund zur Freude. Nach schlimmer Krankheit ist gerade erst ihre Mutter verstorben, so dass sie bis zu ihrer Volljährigkeit nun im Kinderheim sitzt. Ihr Vater ist ihr nur von Magazinen und Interviews her bekannt, denn er ist der berühmte Rockstar Freddy Ricks. Bis zu diesem Moment hatte er nie Kontakt zu seiner leiblichen Tochter, schickte aber monatliche Schecks. Rachels derzeitiger Lichtblick ist das anstehende Schuljahr an der Clairborne Prep, einem College in Vermont, das auch ihre Mutter besucht hat. Außerdem hält ihr ihr bester Freund Haze den Rücken frei. Ab dem Moment, als Freddy Ricks im Jugendamt auftaucht und auch noch das Sorgerecht für Rachel einklagt, verändert sich für das vom Leben gebeutelte Mädchen so gut wie alles. Sie zieht in eine neue Stadt, hat plötzlich einen Vater, Geld zum Verprassen und dann bekommt sie auch noch einen Tutor namens Jake der neuen Schule an die Seite gestellt. Die nächsten Monate scheinen interessant zu werden.

Der LYX Verlag hat mich mit diesem Buch wirklich überrascht! Sarina Bowen hat sich mit Rachel an einen ganz besondere Figur gewagt, denn bei dieser Hauptfigur handelt es sich nicht um einen 0815 Charakter. Rachel ist einerseits ein "braves Mädchen", musste jedoch einfach schon ungemein viel durchmachen. Sie vermisst ihre Mutter und hat kaum Bezug zu ihrem Vater. Jahrelang hat sie ihn durch Presseberichte "gestalkt", den richtigen Frederick kennt sie aber trotzdem nicht. Meiner Meinung nach hat die Autorin diese gespaltenen Gefühle gut eingefangen. In diesem Buch wird nicht mit Emotionen um sich geworfen, sondern eben ganz besonders die unterdrückten Gefühle betont. 

Auch die schwierige Situation zwischen Vater und Tochter, die sich ja eigentlich fremd sind, wurde toll beschrieben. Die zwei liegen sich nicht sofort in den Armen oder erzählen sich ihre Gedanken. Sie tänzeln jeweils um den anderen herum und sind dabei beide außerordentlich unsicher. So ein Verhalten empfand ich als wesentlich realistischer, als wenn sie nach kürzester Zeit schon eine innige Beziehung gehabt hätten. Die 17 Jahre ohne Kontakt können eben nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.Dementsprechend zieht sich die Geschichte auch über etwas mehr als ein Jahr. Diesen Aspekt empfand ich jedoch nicht als störend, denn das "Näherkommen" braucht eben einfach seine Zeit.Einige mag auch störend, dass Freddy nicht den aktiven Part übernimmt und Rachel mit Informationen überschüttet. Aber auch diesen Aspekt empfand ich als realistisch, da er im Buch eher als Person dargestellt wird, die in den Tag hinein lebt und seine Kreativität auslebt - eben ein "Lebemann", der selbst ungern Verantwortung übernimmt. Aber auch er macht im Buch Fortschritte, was ich sehr positiv fand.Fredericks unbedarfte Art zeigt sich dann auch noch im Umgang mit seinen Eltern. Die angespannte Beziehung zu seinen Eltern passte, meiner Meinung nach, aber auch sehr gut zu seinem Charakter und war für mich eindeutig nachvollziehbar. 

Jake und die Liebesbeziehung zwischen ihm und Rachel werden eher nebensächlich behandelt. Vordergründig steht, meiner Meinung nach, eigentlich immer die neue Vater-Tochter-Beziehung. Jake kam mir fast zu perfekt vor, was aber im Großen und Ganzen nicht störend war. Die Beziehung ist eher von der "lieblichen" Sorte, was mir gut gefiel. Es passte irgendwie zur eher braveren Rachel. Intimere Szenen gibt es im Buch aber auch, keine Angst!

Auch Rachels Mutter hat indirekt immer wieder ihre Auftritte und das eigentlich bis zum Schluss. Trotz ihres Todes spielt sie natürlich immer noch eine große Rolle in Rachels Leben und beeinflusst sie dadurch auch. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten.

Im College stellt die Autorin Rachel auch noch eine beste Freundin zur Seite, nämlich Aurora. Ich mochte sie, konnte aber auch keine innige Sympathie zu ihr aufbauen, da man einfach zu wenig Informationen zu ihr erhält. Auroras "aufregender" Auftritt zum Schluss hätte meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müssen. Dies empfand ich etwas als Effekthascherei. 

Haze, Rachels bester Freund, der ihr besonders in den letzten Momenten mit ihrer Mutter zur Seite gestanden hat, bekommt leider nur kleinere "Auftritte". Von ihm hätte ich gerne mehr gelesen. 

Sprachlich habe ich nichts auszusetzen. Man bekommt, was man in diesem Genre eben bekommt, ein leicht zu lesende Geschichte ohne besondere sprachliche Ausschmückungen. Dementsprechend kann man die Geschichte aber auch richtig schnell weglesen. 

Die Geschichte hat mich ungemein gut unterhalten! Natürlich hätte ich mir vielleicht die ein oder andere Änderung daran gewünscht, kann aber die Entscheidungen der Autorin vollkommen nachvollziehen. Mir gefiel besonders die fragile Beziehung zwischen Frederick und Rachel und hoffte beim Lesen immer wieder nur auf das Beste für beide. Wie bereits oben erwähnt, empfand ich die Aufarbeitung der verlorenen Jahre als richtig gut und realistisch eingefangen. Auch wollte ich ab und an Rachel an den Schultern packen und einmal kräftig schütteln, jedoch zeigte mir das nur, dass ich bereits eine Beziehung zu den Romanfiguren aufgebaut hatte und das ist letztendlich ja immer ein positives Zeichen.Im Großen und Ganzen habe ich nichts Größeres an der Geschichte auszusetzen. Meiner Meinung nach hat sich die Autorin an ein schwieriges Thema gewagt und dabei richtig gut performt!

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Es konnte mich nicht überzeugen

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Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Rachel kennt ihren Vater nur aus dem Internet und den Namen nur von dem monatliche Unterhaltsscheck. Rachel ist noch siebzehn als ihre Mutter stirbt und so kommt sie ...

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Rachel kennt ihren Vater nur aus dem Internet und den Namen nur von dem monatliche Unterhaltsscheck. Rachel ist noch siebzehn als ihre Mutter stirbt und so kommt sie ins Kinderheim. Dann steht er da, Frederick Richards, ihr Vater, und holt sie aus dem Heim. Freddy ist ein bekannten Musiker, er versucht für Rachel dazu sein und sie in ihrer neuen Schule zu unterstützen.

Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher der Autorin, ihre Ivy-Years Romane habe ich sehr gerne gelesen. Umso mehr freute es mich, dass ich auch ihr neues Buch lesen durfte. Aber es konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte blieb die ganze Zeit so oberflächlich, es kam kaum ein Gefühl bei mir an. Zudem erinnerte mich die ganze Story sehr an ein Buch welches ich vor Jahren las, es gab unglaublich viele Parallelen. Natürlich kann auch eine Autorin wie Sarina Bowen das Rad nicht neu erfinden, aber dennoch enttäuschte mich die Geschichte, die Parallelen, ein wenig.
Mir fehlte der Bezug von Vater und Tochter, die beiden lebten nebeneinander her, sie wurden nicht warm. Es gab viel, was nicht richtig angesprochen wurde, sie z.B. der fehlende Vaterkpntakt über die vergangenen siebzehn Jahre, das hätte meiner Meinung nach aufgearbeitet werden müssen.
Auch die Liebesbeziehung zu Jake, dem Jungen, den Rachel auf der neuen Schule kennen und lieben gelernt hat, kam nie so richtig in Fahrt.
Im letzten Drittel würde es ein wenig emotionaler, das Gefühl, welches mir in der Hälfte des Buches einfach gefehlt hat. So eine tolle Geschichte, so langatmig und fad erzählt. Sehr schade um das Potential.

Am Ende hat es mich dann doch ein wenig berührt und so kam ich dann doch noch auf 3,5 ☆.

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