Leserunde zu "Never Let Me Down" von Sarina Bowen

Neuer Lesestoff von USA-Today-Bestseller-Autorin
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Sarina Bowen (Autor)

Never Let Me Down

Wiebke Pilz (Übersetzer), Nina Restemeier (Übersetzer)

When everything wrong turns right

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter begegnet die junge Rachel das erste Mal ihrem leiblichen Vater Freddy Ricks - dem größten Rockstar der Welt.Nicht nur betritt sie damit eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit, sondern Freddy erfüllt ihr auch ihren größten Traum: ein Studium am Claiborne College in Vermont. Dort verliebt sie sich in ihren Tutor Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann ...

"Ich liebe Sarina Bowens Geschichten. Ich werde alles von ihr lesen!" COLLEEN HOOVER, SPIEGEL-Bestseller-Autorin

Der neue Roman von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Sarina Bowen!

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 30.03.2020 - 19.04.2020
  2. Lesen 11.05.2020 - 31.05.2020
  3. Rezensieren 01.06.2020 - 14.06.2020

Bereits beendet

Musik war die einzige Verbindung zu ihm. Und auf seltsame Art und Weise war er der Einzige, auf den ich mich immer verlassen konnte. 

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Never Let Me Down" und sichert euch die Chance auf eines von 30 Leseexemplaren!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 09.06.2020

Enttäuschend

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Ich habe bisher jedes einzelne Buch von Sarina Bowen geliebt. Sie zählt absolut zu meinen liebsten Autorinnen. Doch leider war dieses das erste Buch der Autorin, was mir nicht zugesagt hat. Das Cover gefällt ...

Ich habe bisher jedes einzelne Buch von Sarina Bowen geliebt. Sie zählt absolut zu meinen liebsten Autorinnen. Doch leider war dieses das erste Buch der Autorin, was mir nicht zugesagt hat. Das Cover gefällt mir allerdings sehr gut. Ich mag die Kombination der Farben und die Blätter darauf sowie die Schriftart.
Inhaltlich klang das Buch recht vielversprechend: Nachdem Rachels Mutter stirbt, lernt sie ihren leiblichen Vater, den Rockstar Freddy Ricks kennen. Bisher hat sie ihn immer nur aus der Ferne und nie persönlich getroffen. Bis Rachel auf das Internat nach Claiborne wechselt, zieht sie also zu Freddy. Die beiden müssen sich nun erst mal kennenlernen, immerhin wird Rachel schon 18 und beide haben eine Menge verpasst.

Dadurch, dass ich den Schreibstil der Autorin liebe und nur so durch die Seiten geflogen bin, mochte ich den Anfang noch recht gerne, so eine Geschichte muss sich ja auch erst einmal aufbauen, deswegen hat es mich zunächst nicht gestört, dass einige Dinge nicht angesprochen wurden oder zu schnell gingen. Doch leider hat mir das Buch mit jedem Kapitel weniger gefallen. Es war sicher nicht schlecht und ich denke einen Großteil meiner Kritik würde ich so nicht anbringen, wenn es das erste Buch von Sarina Bowen wäre, was ich gelesen hätte, weil ich dann einfach nicht diese hohen Erwartungen an die Qualität der Bücher von Sarina Bowen hätte.

Zu den Figuren: Ich mochte Rachel und ich mochte auch Freddy, obwohl ich beide nicht wirklich verstanden habe, aber näher kennengelernt habe ich sie auch nicht. Denn weder er noch sie sprechen miteinander. Nach dem Ende hatte ich nicht wirklich das Gefühl auch nur eine einzige Figur richtig zu kennen, was mich enorm gestört hat, weil ich schon die Erwartung habe am Ende eines Buches die Figuren zu kennen und wenigstens ein bisschen zu verstehen. Das war hier leider nicht der Fall. Gestört hat mich auch, dass richtig viele Konflikte im Raum standen, die niemals besprochen wurden. Freddy und seine Mutter haben sich absolut nicht verstanden und auch nicht miteinander geredet. Warum? Ich weiß es nicht, das wurde nie thematisiert und so ging es mir mit viel zu vielen Dingen. Leider bleiben auch alle anderen Figuren unscheinbar. Am meisten hat es mich bei Jake gestört. Zunächst schreibt er sich Mails mit Rachel, er ist noch weit weg, sie haben sich noch nicht getroffen, es ist okay, dass sie sich noch nicht so gut kennen. Doch kaum treffen die beiden persönlich aufeinander sind sie zusammen, aber Jake bekommt keinen Raum mehr im Buch. Er wird zwar erwähnt, ist auch da, aber richtige Gespräche führt Rachel auch mit ihm nicht. Auf jeden Fall ist davon nichts zu lesen.

Ein sehr großes Problem für mich waren auch die Kapitelübergänge, die praktisch nicht vorhanden waren. Ein Kapitel endete, das nächste begann scheinbar wahllos zu einem Zeitpunkt irgendwann nach dem vorherigen. Was dazwischen passiert ist, wurde in der Regel nicht erläutert. Durch diese unzusammenhängenden Kapitel hatte ich beim Lesen das Gefühl eine unlektorierte Rohfassung des Manuskripts zu lesen und kein fertiges Buch. Das hat mich in meinem Lesefluss doch alles enorm gestört.

Leider sorgt das Gesamtbild der blassen Figuren, offenen Fragen nach dem Ende und dieser seltsam wahllos aneinander gereihten Kapitel für ein nicht so gelungenes Leseerlebnis bei mir wie sonst bei der Autorin. Schade.

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Veröffentlicht am 08.06.2020

Leider zu oberflächlich und die Charaktere zu blass

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Die Autorin Sarina Bowen konnte mich zuvor mit ihrer "The Ivy Years Reihe", sowie der "True North" Reihe überzeugen. Sie schreibt Young Adult Romane mit tiefgründigen Themen, verpackt in einer schönen ...

Die Autorin Sarina Bowen konnte mich zuvor mit ihrer "The Ivy Years Reihe", sowie der "True North" Reihe überzeugen. Sie schreibt Young Adult Romane mit tiefgründigen Themen, verpackt in einer schönen Liebesgeschichte. Nun ist ihr neuer Roman erschienen. In "Never let me down" geht es um ein junges Mädchens, welches ihre Mutter verliert, ihren berühmten Vater kennenlernt und ein neues Leben beginnt.

Die Autorin:
Sarina Bowen studierte Wirtschaftswissenschaften in Yale. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Hanover, New Hampshire. Ihre True North Reihe sowie die The Ivy Years Reihe feierte bereits große Erfolge und wurde von Lesern wie Bloggern hoch gelobt.

Inhalt:
„Nach dem Tod ihrer Mutter begegnet die junge Rachel das erste Mal ihrem leiblichen Vater Freddy Ricks – dem größten Rockstar der Welt. Nicht nur betritt sie damit eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit, sondern Freddy erfüllt ihr auch ihren größten Traum: das Studium am Claiborne College in Vermont. Dort verliebt sie sich in ihren Tutor Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann …“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover des Buches ist recht hübsch gehalten. Wir sehen dort durchscheinende Blätter in Rosa-, Lila- und Pfirsichfarben. Der Titel ist sehr massiv in der Mitte platziert. Das alles hat nichts mit dem Inhalt zu tun, ist einfach hübsch anzusehen. Ich persönlich mag ja passende Cover zum Buchinhalt lieber. In einer Buchhandlung hätte ich wohl nicht aufgrund des Covers nach dem Buch gegriffen, sondern einzig wegen der Autorin.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und man kann der Story von der ersten Seite an folgen. Die ganze Geschichte ist aus Rachels Sicht geschildert und geht gleich sehr emotional los, denn Rachel trifft zum ersten Mal auf ihren leiblichen Vater.

Alles in allem hat mich das Buch leider nicht ansatzweise so überzeugen können, wir Sarina Bowens bisherige Romane. Ich war sogar ziemlich enttäuscht, denn die Charaktere blieben mir bis zum Ende hin fern. Rachels bester Freund Ezra beispielsweise, der eine wichtige Stütze in ihrer Vergangenheit gewesen war, bekam viel zu wenig Raum und wurde mir durch eine sehr übergriffige Szene absolut unsympathisch. Auch hat die Autorin diese Szene meiner Meinung nach nicht ausreichend bearbeitet. Es kommt hier „fast“ zu einem sexuellen Übergriff, aber das Ganze wird danach kaum noch thematisiert. Das empfinde ich bei einen Roman für junge Leser äußerst unpassend, da es ein falsches Bild auf die eigene Sexualität werfen kann. Ich finde, da hat ein Autor auch eine gewisse Verantwortung zu tragen.

Auch die Ereignisse um Rachels Dad waren mir zu überstürzt, oftmals nicht wirklich glaubwürdig, oder einfach nicht genug verarbeitet. Beide führen zu wenige klärende Gespräche, sodass auch am Schluss nicht alle Fragen ausreichend beantwortet, oftmals nur Andeutungen gemacht wurden, bei welchen wieder viel Spielraum für Spekulationen bleibt. Rachel findet zwar im Verlauf der Geschichte ihren Weg und der Leser bekommt einen groben Eindruck der Ereignisse vor Rachels Geburt, dennoch bleibt mir alles viel zu vage.

Auch die Beziehung zwischen Rachel und Jake ist zu unbestimmt und irgendwie oberflächlich. Was zunächst sehr vielversprechend durch den Austausch einiger Mails und Telefonate beginnt, trat dann auf der Stelle. Mir fehlten Dialoge, es hatte sich doch die meiste Zeit alles in Rachens Kopf abgespielt und war somit zu einseitig. Rachel macht kaum eine Wandlung durch. Sie weiß zwar theoretisch, was sie wie tun sollte, bleibt aber bis zum Ende hin eher verschlossen.

Somit kommt "Never let me down" nicht an die Qualität heran, die ich bisher von Sarina Bowen gewohnt war. Die Geschichte war zu oberflächlich, die Charaktere blieben zu blass und die Handlung trat oft auf der Stelle. Die Wendungen in der Geschichte sind eher seicht und Rachels Handlungsweise war mir oft unverständlich. Schade, denn Potenzial hätte die Geschichte durchaus gehabt, es wurde aber leider nicht ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Rezension: "Never let me down" von Sarina Bowen

1

Autor/in: Sarina Bowen
Titel: Never let me down
Genre: Young Adult
Erscheinungsdatum: Mai 2020
ISBN: 978-3-7363-1300-2
Preis: 12,90 € als Paperback

Klappentext
When everything wrong ...

Autor/in: Sarina Bowen
Titel: Never let me down
Genre: Young Adult
Erscheinungsdatum: Mai 2020
ISBN: 978-3-7363-1300-2
Preis: 12,90 € als Paperback

Klappentext
When everything wrong turns right
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter begegnet die junge Rachel das erste Mal ihrem leiblichen Vater Freddy Ricks – dem größten Rockstar der Welt. Nicht nur betritt sie damit eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit, sondern Freddy erfüllt ihr auch ihren größten Traum: ein Studium am Claiborne College in Vermont. Dort verliebt sie sich in ihren Tutor Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann …

Buchtitel und Coverdesign
Die Abbildung des Covers vermittelte mir ein sehr herbstliches Gefühl, denn es sieht ein wenig so aus, als würde man durch ein dünnes heruntersegelndes Blatt eines Baumes in den hellen, leicht gräulichen, Himmel blicken. „Never let me down“ (zu dt: „Lass mich nie im Stich“) könnte, in Kombination mit dem Klappentext, auf eine sprunghafte bzw. sehr brüchige Vater-Tochter-Beziehung hindeuten, bei der einiges an Vertrauen fehlt.

Charaktere
Rachel ist Einzelkind und seit ihre Mutter vor wenigen Wochen gestorben ist ziemlich einsam. Außer ihrem besten Freund Haze hat sie niemanden, dem sie sich anvertrauen oder mit dem sie Zeit verbringen kann. In ihr stauen sich ziemlich viele unterdrückte Gefühle auf, denn statt aktiv darüber zu sprechen oder ihre Probleme zu lösen, neigt sie dazu alles in sich hineinzufressen. Auf mich wirkt sie wie ein äußerst passiver Charakter. Abgesehen mal davon scheint sie sehr zielstrebig zu sein, denn sie tut alles, um ihre verpassten Prüfungen nachzuholen und es mit ihren Noten auf eine renommierte Privatschule für ihr Abschlussjahr zu schaffen.
Jake ist der erste, den Rachel an ihrer neuen Schule kennenlernt und das noch bevor es überhaupt los geht, denn er ist ihr als ‚Pate‘ zu geteilt worden zur Informationszwecken. Jake ist kommunikativ, nett und äußerst humorvoll. Er ist wirklich total umgänglich und ein echt lieber Kerl, der bald ein guter Freund wird. Glücklicherweise hatten die beiden direkt einen besonderen Draht zueinander.
Eine weitere wichtige Person der Geschichte ist Freddy Ricks. Er ist Rachels Vater und konnte sie erst kennenlernen, nachdem ihre Mutter schon verstorben war. Er gibt sich größte Mühe, sie kennenzulernen, liefert aber für viele Geschehnisse in der Vergangenheit keine Erklärungen. Abgesehen mal davon finde ich, dass er sehr stark dazu neigt, ihr komplettes Leben bestimmen zu wollen, jetzt, wo er sie endlich kennengelernt hat.

Schreibstil und Handlung
Da ich bereits einige andere Bücher von Sarina Bowen gelesen habe, konnte ich mich direkt wieder diesem wundervollen Schreibstil hingeben. Flüssig und sehr angenehm, locker und leicht, wird „Never let me down“ durchgehend aus Rachels Sichtweise in der ersten Person erzählt. Vom Lesegefühl her war die Geschichte genau so wie die „Ivy Years“-Reihe. Generell versprühten die Worte eine gewisse Harmonie, die sich jeweils an die einzelnen Handlungen vom Tempo her angepasst hat.
So positiv das jetzt aber erstmal klingt, gibt es einige Aspekte der Handlung, die mir nicht gefallen haben, weshalb dieses Buch der Autorin für mich leider auch kein Highlight werden kann.
Mit den Charakteren bin ich nicht vollständig warm geworden, denn gefühlt zeigt keiner von ihnen eine große Entwicklung im Fortlauf der Geschichte, was auch dafür sorgte, dass sie auf mich sehr flach wirkten und jeglicher Tiefgang fehlte. Viel mehr als die oben angeführten Charakterbeschreibungen gibt es schlichtweg einfach nicht über sie zu sagen. Rachel bleibt so still, wie sie eben ist und fordert keine Antworten auf all ihre Fragen ein. Freddy bleibt stur und erzählt von sich aus nichts groß. Rachels bester Freund Haze war in meinen Augen einfach ein Charakter für die Tonne – absolut verständnislos, übergriffig und unsympathisch. Jake – Jake war wundervoll. Aber bei ihm und Rachel hatte ich das Problem, dass irgendwie in meinen Augen keine intensiveren Gefühle als Freundschaft aufgekommen sind, auch wenn die Handlung uns etwas anderes weismachen wollte. Das Verhalten der Mutter vor ihrem Tod in Bezug auf Freddy war einfach nur merkwürdig und für die entstandene Situation konnte ich gar kein Verständnis aufbringen, denn in meinen Augen war sie einfach selbst daran schuld.
Und das war bisher nur der Teil, der mich an den Charakteren gestört hat. Die Handlung selbst war teilweise einfach zu glatt, sodass einige der gegebenen Tatsachen und Entwicklungen viel zu unrealistisch wirkten. Abgesehen mal davon gab es einige größere Zeitsprünge in der Handlungsfolge, die vollkommen grundlos waren, genauso wie einige Handlungsstränge zwar angefangen, aber nicht weiter oder zu Ende ausgeführt wurden.
Das einzige, was mir wirklich sehr positiv ins Auge gestochen ist, ist die Thematik der sich entwickelnden Vater-Tochter-Beziehung. Es gibt nicht viele Bücher dieser Art und so war das mal etwas anderes als die Dramen, die man sonst in New oder Young Adult Büchern findet.

Fazit
„Never let me down“ ist eine schöne neue New Adult Geschichte von Sarina Bowen, die ein paar Schwächen vorzuweisen hat, aber auch mit ein paar kleineren Überraschungen aufwarten kann. Das Buch konnte mich nicht vollends überzeugen, war für ein paar nette Stunden aber sehr angenehm zu lesen. Letztendlich bin ich von der Autorin wesentlich besseres gewohnt und bleibe so ein bisschen enttäuscht zurück.

Bewertung: 3  von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 05.06.2020

Tolle Idee, aber unzureichend umgesetzt

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Klappentext
Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. ...

Klappentext
Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. Und er erfüllt ihr ihren größten Traum: das Studium am Claiborne College. Dort verliebt sie sich in Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann ...

Meine Meinung
Da mich Sarina Bowen bereits mit ihrer "True North"-Reihe komplett begeistern konnte, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihren Einzelband "Never Let Me Down" lesen möchte. Ich muss aber leider gestehen, dass ich nicht so recht weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits habe ich es nahezu verschlungen, anderseits hat mich das Ende mit viel zu vielen Fragen offengelassen.

Der Anfang war super vielversprechend und ich hatte beim Lesen diese "Cinder & Ella"-Vibes, was ich ja absolut liebe. Der Schreibstil selbst war sehr kalt und distanziert, was meiner Meinung nach perfekt zur Atmosphäre des Buches gepasst hat. Sarina Bowen schreibt einfach unglaublich emotional, super einnehmend und sehr poetisch. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, obwohl ich in einer kleinen Leseflaute gesteckt habe.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Rachel. Sie verliert kurz vor ihrem 18. Geburtstag ihre Mutter an Krebs und lernt zum ersten Mal in ihrem Leben ihren leiblichen Vater Freddy kennen, der ein Rockstar ist und sich nie für sie interessiert hat. Das ganze Buch handelt irgendwie nur davon, wie Rachel und Freddy versuchen eine Beziehung zueinander aufzubauen. Die Liebesgeschichte hingegen kommt viel zu kurz - wäre für mich auch gar nicht so schlimm gewesen, wenn die Charaktere irgendeine Entwicklung durchgemacht hätten. Vieles hat sich aber im Kreis gedreht, es hat ihnen einfach an Tiefe gefehlt und so entsteht auch keine Bindung.

Jake der eigentliche männliche Protagonist bleibt mir außerhalb seiner wirklich tollen Briefe an Rachel leider sehr blass. Er ist ein Nerd und sehr süß, aber tiefer ist Sarina Bowen für mich nicht gegangen. Ich hätte mir so gerne viel mehr Szenen und Emotionen zwischen ihm und Rachel gewünscht. Es sind auch so viele Nebencharaktere eingeführt worden, die mal eine kleine Rolle gespielt haben und überraschenderweise nie wieder erwähnt wurden, da sie für die Handlung selbst nicht wichtig waren. Leider ist die Geschichte für mich nicht in sich abgerundet bzw. nicht ausgereift genug, denn es hat mir einfach an Handlung und Charaktertiefe gefehlt. Auch endet sie gefühlt einfach mitten im Geschehen und lässt einen doch mit ziemlich vielen offenen Fragen zurück.

Fazit
Ich liebe Sarina Bowens Bücher, doch leider konnte sie mich mit Never Let Me Down nicht so begeistern wie erhofft. Viele Charaktere bleiben sehr blass, wurden mal kurz angeschnitten, dann wieder vergessen und eine Entwicklung bei Rachel war kaum zu sehen. Auch die Liebesgeschichte kam sehr kurz, was ich super schade fand. Es ist ein tolles Buch für zwischendurch, mehr aber leider nicht.

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Veröffentlicht am 05.06.2020

Gut für zwischendurch

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Worum geht es?

Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. ...

Worum geht es?

Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. Und er erfüllt ihr ihren größten Traum: das Studium am Claiborne College. Dort verliebt sie sich in Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann ...

Meinung
Danke erstmal für die tolle Leserunde und dass ich dabei sein durfte.
Ich mag die Autorin wirklich sehr und mag ihren flüssigen, lockeren Schreibstil. Bei diesem Buch hat mir en bisschen die Sicht von beiden gefehlt...
Mit den Charakteren konnte ich irgendwie nicht so wirklich warm werden... Rachel war am Anfang ziemlich betäubt, was auch verständlich ist nach dem Tod ihrer Mutter, aber sie kam nicht wirklich authentisch rüber. Besonders ihre Beziehung zu ihrem Vater habe ich nicht wirklich ganz verstanden. Rachel ist eine Streberin und weiß was sie will in punkto Bildung.
Jake gibt gerne vor ein Nerd zu sein, ist sehr hilfsbreit und zuvorkommend. Er brennt für Astronomie und versucht, es jeden recht zu machen.
Die Chemie zwischen Rachel und Jake hat mir nicht so gut gefallen. Am Anfang fand ich die Mails ganz niedlich und auch wie sie sich kennengelernt haben. Aber es einige Punkte, wo ich einfach nicht mitbekommen bin, dass sie diesen Schritt gegangen sind.
Und da komme ich auch schon zur Handlung. Ich hatte das Gefühl, dass die Haupthandlung nicht eine Liebesgeschichte ist. Sonders wie Rachel ihren Vater kennenlernt, eine Beziehung zu ihm aufbaut, etwas aus seiner Vergangenheit lernt und wie sie jetzt zurecht kommt. Nebenbei lernt sie Jake kennen und lieben, wo sie ihre eigenen Probleme hat. Aber alles ganz nebensächlich.
Und das ganze würde mich auch gar nicht stören, weil es eine nette Abwechslung zu den ganzen Liebesromanen ist und mal was anderes ist. Aber irgendwie ist die gesamte Handlung teilweise holprig und ich hatte Probleme allen Handlungssträngen zu folgen. Manchmal habe ich mir gedacht, hä wie sind sie jetzt dazu gekommen. Die Handlung reißt mitten in einem Absatz ab und im nächsten Satz werden schon die nächsten Tage beschrieben.
Die Nebencharaktere haben mir eigentlich fast alle gut gefallen, bis auf Norah. Sie kam für mich etwas unauthentisch rüber, richtig unwirklich. Besser gesagt nicht ihr Charakter, den mochte ich sogar sehr gerne. Aber wie sie zu Freddie findet... Also eher die Rolle die sie spielt...
Und Freddie blieb bis zum Schluss ein geschlossenes Grab für mich. Man bekommt zwar seine Beweggründe mitgeteilt und auch seine Handlungen beweisen, dass er wirklich mit seiner Tochter etwas zu tun haben will, aber irgendwie hab ich mir mehr erwartet, etwas tiefgründigeres...
Beim Buch hat es mir an Tiefgang, Emotionen und vor allem Liebe gefehlt. Bei dem Buch hat mir persönlich einfach der gewisse Kick, der Fesselfaktor gefehlt. Besonders der rote Faden war für mich nicht sehr erkenntlich. War es jetzt die Liebe zwischen Rachel und Jake oder wie Rachel mit ihrem Vater und ihrem Leben klar kommt.
Das Ende fand ich eigentlich sogar ganz gut und zuckersüß. Und war wirklich froh, als ich das Buch beendet habe.

Cover
In echt sieht das Cover hundert Mal schöner aus. Die Farben sind echt gut kombiniert und zusammen gestellt.

Fazit
Ein nettes Buch für zwischendurch, für mich ist die Handlung zu flach und der Fesselfaktor fehlt. Die Charaktere sind in Ordnung, aber von der Autorin bin ich einfach mehr gewöhnt.

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