Leserunde zu "Mädchen, Mädchen, tot bist du" von Mel Wallis de Vries

Eine Liste. Sechs Mädchen. Ein Mörder.

An zwei weiterführenden Schulen begehen kurz hintereinander drei Mädchen Selbstmord. Niemand kommt auf die
Idee, diese Fälle zu untersuchen. Doch bald kommen Zweifel auf: Waren es wirklich Selbstmorde oder wurden die Mädchen in den Tod getrieben?

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Timing der Leserunde

  1. Bewerben 09.05.2018 - 29.05.2018
  2. Lesen 13.06.2018 - 03.07.2018
  3. Rezensieren 04.07.2018 - 17.07.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Mädchen, Mädchen, tot bist du
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(32)
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  • Erzählstil
  • Geschichte

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Mel Wallis de Vries (Autor)

Mädchen, Mädchen, tot bist du

Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.

Eines Tages erhält Tess einen anonymen Brief: Du bist die Nächste, steht darin. Sonst nichts. Verzweifelt wendet sie sich an die Polizei, doch die glaubt nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist. Und nun? Drei Mädchen hatten sich kurz zuvor grundlos das Leben genommen. Die Nachrichten darüber lassen Tess nicht mehr los. Kann das alles Zufall sein? Tess glaubt nicht daran, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen.


Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 04.07.2018

Spannender Jugendthriller um typische Teenagerprobleme – gepaart mit Mord …

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Leila ist tot. Die Sechzehnjährige baumelt erhängt von einem Dachbalken in ihrem Zimmer. Selbstmord, so scheint es. Doch direkt auf den ersten Seiten meldet sich ein namenloser Erzähler zu Wort, der den ...

Leila ist tot. Die Sechzehnjährige baumelt erhängt von einem Dachbalken in ihrem Zimmer. Selbstmord, so scheint es. Doch direkt auf den ersten Seiten meldet sich ein namenloser Erzähler zu Wort, der den Leser informiert: Es war Mord. Und es wird nicht der letzte bleiben … Nach Leilas Tod begleitet der Leser nacheinander drei weitere blonde, sechzehnjährige Mädchen durch diesen Jugendthriller. Sie alle haben Stress mit ihren Eltern, zicken sich mal mit ihren Freundinnen an, gehen in die Schule, zum Hockeytraining und auf Partys – typische Teenager halt. Wer will ihnen Böses? Und warum? Auch wenn sich dieser Jugendthriller rasant weglesen lässt, tappt man als Leser doch lange im Dunkeln. Genau wie die Protagonistinnen, die in anonymen Briefen bedroht und vorgewarnt werden, sich darauf jedoch keinen Reim machen können.

Anfangs störte mich, dass die einzelnen Mädchen recht rasch abgehandelt werden. Da sie alle Ich-Erzählerinnen sind, kommt man ihnen zwar kurz nahe, aber bevor man sich einen wirklichen Eindruck machen kann, wechselt Autorin Mel Wallis de Vries auch schon zur nächsten Figur. Da die Mädchen kaum miteinander zu tun haben, entstehen so harte Brüche. Im letzten Buchdrittel führt die Autorin jedoch schwungvoll und gekonnt alle Informationen zu einem Gesamtbild zusammen, auf das ich als Leserin nie gekommen wäre – und gerade das macht ja einen guten Thriller aus. Außerdem gefiel mir, dass fast keine der Figuren schwarzweiß ist – nur gut, nur böse. Die Autorin zeigt Jugendliche in der Selbstfindungsphase mit Ecken und Kanten, mal grausam gedankenlos, mal noch recht kindlich. Die Themen, die sie anschneidet, dürfte jeder von seinem eigenen Heranwachsen kennen: Beliebtheit, Mobbing, Erfolge und Misserfolge im Schulsport, der Wunsch, nur mit den richtigen Leuten gesehen zu werden, der Wunsch nach Anerkennung und Zuneigung. Ein spannendes, stellenweise gruseliges Jugendbuch, das ich mir bis zur Mitte allerdings etwas ausführlicher gewünscht hätte.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Ein interessanter Jugend Thriller

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Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.
Eines Tages erhält ...

Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.
Eines Tages erhält Tess einen anonymen Brief: Du bist die Nächste, steht darin. Sonst nichts. Verzweifelt wendet sie sich an die Polizei, doch die glaubt nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist. Und nun? Drei Mädchen hatten sich kurz zuvor grundlos das Leben genommen. Die Nachrichten darüber lassen Tess nicht mehr los. Kann das alles Zufall sein? Tess glaubt nicht daran, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen. (Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken)
Hier handelt sich es um ein interessantes Jugendbuch ab 14 Jahren. Ein Thriller in dem die Spannung stetig ansteigt. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben, so dass man die Story schnell und gut lesen kann. Die Story ist aus Sicht der Mädchen, die später das Opfer sind, geschrieben. Ich finde das sehr interessant und ihr rätseln deshalb, vielleicht noch mehr, warum die Mädchen sterben mussten. Die Polizei geht am Anfang nicht von einem Mord aus, sie gehen von Selbstmord aus. Tess hat aber nach den Briefen, die auch die anderen bekommen haben, Angst. Darauf beginnt sie selber zu ermitteln, wird das gut gehen und wird sie den Täter überführen? Ich finde die Charaktere der einzelnen Mädchen ist sehr gut getroffen und man kann sich gut in die Mädchen hinein versetzten. Aber es gibt auch Personen, deren Verhalten etwas sonderbar ist, mehr will ich aber hier nicht verraten. Am Besten hat mir der Schluss gefallen. Der sehr überraschen für mich war und deshalb noch einmal die Spannung zum Höhepunkt brachte. Somit kann ich das Buch nur empfehlen, ein tolles, spannendes Jugendbuch.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Eine Liste mit Namen und ein entschlossener Täter....

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Inhaltsangabe:
Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.
Eines ...

Inhaltsangabe:
Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.
Eines Tages erhält Tess einen anonymen Brief: Du bist die Nächste, steht darin. Sonst nichts. Verzweifelt wendet sie sich an die Polizei, doch die glaubt nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist. Und nun? Drei Mädchen hatten sich kurz zuvor grundlos das Leben genommen. Die Nachrichten darüber lassen Tess nicht mehr los. Kann das alles Zufall sein? Tess glaubt nicht daran, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, der dunkle Hintergrund und die weiß/rote Abbildung + Schriftzug. Erinnert mich etwas an eine Schultafel :D
Die Story ist sehr Spannend und man taucht direkt ins geschehen ein. Nach nur wenigen Seiten war ich vollkommen von der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Autorin schafft geschickt unerwartete Wendunden und durch den Perspektivenwechsel von Opfer + Täter wird die Spannung nochmal mehr Angehoben.
Was mir persöhnlich sehr gefällt, das es nicht nur einfach ein leichter Jugendbuchtrhiller ist, sondern das Mel Wallis de Vries auch wichtige Themen in die Story einarbeitet, die für die Altersgruppe wichtig sind. So wird man auch nach dem Lesen noch weiter zum Nachdenken angeregt und beschäftigt sich Kopfmäßig unterbewusst immer wieder mit dem Buch, so erging es zumindest mir ;)
4 Sterne gibt es allerdings von mir, weil das Ende für mich persöhnlich doch dann sehr schnell kam. Es wurde immer Spannender und dann Zack war auf einmal Ende, der Täter wurde entlarvt, alles wurde schlüssig erklärt und Fertig. Da war ich doch etwas traurig und enttäuscht, da ich finde das noch mehr Spielraum für eine noch packendere Geschichte ist. Allerdings kann das auch damit zusammenhängen das das seit sehr langer Zeit mein erster Jugendbuchthriller ist und ich einfach anderes gewohnt bin! Deswegen ist das eher mein persöhnliches Empfinden und soll keinesfalls jemanden vom Lesen abhalten! Das Buch kann ich nur weiterempfehlen! Lesen!

Veröffentlicht am 17.07.2018

Nur furchtlos kannst Du ihn bezwingen.

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Eine Liste. Eine Todesanzeige. Einer, der Bescheid weiß. Ein geheimnisvoller Beobachter. Ein Täter. Und die Opfer: Durchschnittsmädchen einer Oberschule.

Die Story beginnt an einer weiterführenden Schule ...

Eine Liste. Eine Todesanzeige. Einer, der Bescheid weiß. Ein geheimnisvoller Beobachter. Ein Täter. Und die Opfer: Durchschnittsmädchen einer Oberschule.

Die Story beginnt an einer weiterführenden Schule in Amsterdam mit dem üblichen Schulalltag und seinen Problemen. Unangekündigte Tests, die man natürlich verhaut, Freundschaft, Verliebtsein und erster Sex, Klatsch und Tratsch, Streit und Versöhnung unter Freundinnen, aber auch Hänseleien bis zum Mobbing, Prügeleien und weitere Zickigkeiten. In diese lichte Atmosphäre, die auch die Einführung für eine leichte Sommerlektüre sein könnte, bricht plötzlich der Tod ein. Zunächst erhängt sich ein Mädchen, dann wird eine Schülerin in der Badewanne mit aufgeschnittenen Pulsadern gefunden. Weitere Opfer sind in Sicht. Der allwissende Leser erfährt bald, dass es sich um die Taten eines psychopathischen Massenmörders handelt, der seine Morde als Selbstmorde tarnt. Die Opfer werden immer vorgewarnt und verstehen die Warnungen doch nicht. Der Täter weidet sich an ihren Ängsten.

Als Leser fiebert man mit den Schülerinnen, die man zunächst kennenlernt und aus der Ich-perspektive begleitet. Liebe, Schule, pubertäre Machtkonflikte mit den Eltern sind lebensnah dargestellt, die Protagonistinnen nicht immer vollkommen sympathisch. Trotzdem hofft man, diese wird es doch schaffen, sie kann ihm entgehen, sie soll überleben und ihn enttarnen, den großen Unbekannten, den Mörder. Die Spannung steigt ins Unermessliche, man kann das Buch nicht weglegen, gerade jetzt nicht, sie ist so nah dran -und dann stirbt sie, und man weiß nicht warum. Der Täter ist die ganze Zeit als weiterer Ich-Erzähler, als Tagebuchschreiber dabei, und trotz aller kleinen Hinweise bleibt er bis zuletzt im Dunkeln, die Enthüllung ist eine Überraschung.

Rückblickend fügt sich jedes Puzzleteil der Geschichte logisch zusammen, und man erkennt die Ahnungen wieder, die man beim ersten Lesen hatte und doch nicht greifen und einordnen konnte.

Das ist ein unglaublich spannender Jugendthriller, der virulente Jugendthemen aufgreift und in eine packende Geschichte kleidet.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Überraschendes Ende... sonst leider nicht so viel

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Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht.
Es schaut spannend und düster aus und vermittelt indirekt die Handlung des Buches

Die Story beginnt mit dem Tod von Leila Westerhof.
Man beginnt zu lesen und ...

Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht.
Es schaut spannend und düster aus und vermittelt indirekt die Handlung des Buches

Die Story beginnt mit dem Tod von Leila Westerhof.
Man beginnt zu lesen und wird mitten ins Geschehen gezogen.

Die Geschichte wird aus insgesamt 5 Perspektiven erzählt. Den der Opfer, des Täters und des Toten Mädchens am Anfang der Geschichte.
An sich ist das eine gute Idee, eine Geschichte zu erzählen. Meiner Meinung nach war dies eher ein Nachteil, denn dadurch wurden - meiner Meinung nach - die einzelnen Charaktere viel zu oberflächlich behandelt und beschrieben.
Man konnte nicht so richtig mit ihnen warm werden.

Der Schreibstift ist sehr einfach zu lesen und bedient sich der englischen Jugendsprache... meiner Meinung nach hier etwas zu viel.
Durch die ganzen englischen Wörter bzw. Sätze kommen mir die Charaktere noch oberflächlicher vor und es sorgt dafür, dass das Lesen zwischendrin doch etwas holprig wird.
Außerdem habe ich mich zwischendrin richtig fremdschämen müssen über die englischen Ausruf der Charaktere... kein normaler Mensch würde so sprechen...

Was mich dann doch noch positiv überrascht hat war das Ende. Mit dieser Wendung habe ich persönlich nicht gerechnet und das Ende verzeiht auch - zumindest ein wenig - die zu oberflächlichen Charaktere zu Beginn des Buches

Fazit: Meiner Meinung nach nicht das gelungenste Werk von Mel Wallis... aber durch die Interessante Idee an sich und das Ende gab es dann doch noch 3 Sterne von mir!