Leserunde zu "Sieben Tage am Meer" von Ella Rosen

Humorvoll, liebevoll und skurril
Cover-Bild Sieben Tage am Meer
Produktdarstellung
(27)
  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte
Mit Autoren-Begleitung

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

Ella Rosen (Autor)

Sieben Tage am Meer

Roman

Es ruckelt ein bisschen, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet


Seit Schulzeiten sind Gitta, Marlies und Cornelia Freundinnen. Inzwischen sind sie Anfang 50 und ziemlich unzufrieden mit ihrem Leben. Während ihres Mädelswochenendes auf Sylt stoßen sie deshalb ordentlich mit Gin Tonic an und beklagen, was nicht nach Wunsch gelaufen ist: die ausgebliebene Karriere, den unerfüllten Kinderwunsch, den weggelaufenen Ehemann. In der Nacht haben sie eine denkwürdige Begegnung: Ein Engel trägt ihnen auf, dankbar für das Schöne in ihrem Leben zu sein und anderen zu helfen. Am nächsten Morgen sind die drei überzeugt, zu viel getrunken und alles nur geträumt zu haben. Oder etwa nicht?


Manchmal reicht ein anderer Blick auf die Dinge, um ein neues Leben anzufangen - und die Liebe zu finden

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 04.01.2021 - 24.01.2021
  2. Lesen 08.02.2021 - 14.03.2021
  3. Rezensieren 15.03.2021 - 28.03.2021

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Sieben Tage am Meer" und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Wir freuen uns sehr, dass die Autorin die Leserunde begleitet. Unter "Fragen an Ella Rosen" könnt ihr euch direkt an sie wenden.

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

 

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 21.03.2021

Eine unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch

0

„Sieben Tage am Meer“ ist eine leichte und sehr unterhaltsame Lektüre. Ein Buch, das man gerne liest, weil die Handlung sehr entspannt vor sich hin plätschert. Der Kerngedanke des Romans erinnert mich ...

„Sieben Tage am Meer“ ist eine leichte und sehr unterhaltsame Lektüre. Ein Buch, das man gerne liest, weil die Handlung sehr entspannt vor sich hin plätschert. Der Kerngedanke des Romans erinnert mich an die Lebensphilosophie von Rhonda Byrne, die mit ihrem Bestseller „The Secret“ das Leben vieler Menschen zum Positiven verändert hat. Ich könnte wetten, dass Ella Rosen die Bücher von Rhonda Byrne kennt und ihre Lebensphilosophie gut findet. Mir gefällt es auf jeden Fall gut, wenn man diese Lebensphilosophie in einem Roman verarbeitet.

Die drei Damen im besten Alter sind offenbar nicht mit ihrem Leben zufrieden und haben ein Faible fürs Beschweren. Als sie alle drei gemeinsam Zeit in einem Ferienhaus auf Sylt verbringen, erscheint in ihren Träumen ein Engel, der sie dazu verpflichtet anderen Menschen zu helfen und mit dem Jammern aufzuhören. Die Damen wissen allerdings noch nicht so richtig, wie sie diese Aufgabe meistern sollen.

Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück. Werden die Freundinnen diese Lektion lernen? Werden ihre Wünsche in Erfüllung gehen? Um das herauszufinden, sollte man das Buch lesen. Es macht Spaß und es ist einfach nur schön.

Nebenbei gemerkt, ist es ein schöner Gedanke, dass wir alle von Engeln umgeben sind, die uns jederzeit helfen, wenn wir ihre Hilfe brauchen. Natürlich im übertragenen Sinne... Es schadet auf jeden Fall nicht, wenn man auf die Zeichen achtet und sich der Magie nicht verschließt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte
Veröffentlicht am 21.03.2021

Nette und kurzweilige Flucht aus dem Alltag... Besonders heutzutage

0

Das Buch dreht sich um 3 Freundinnen, die sich endlich mal wieder eine Auszeit nehmen und sich auf Sylt treffen. Dort werden sie nicht nur von einem Engel überrascht und herausgefordert, sondern treffen ...

Das Buch dreht sich um 3 Freundinnen, die sich endlich mal wieder eine Auszeit nehmen und sich auf Sylt treffen. Dort werden sie nicht nur von einem Engel überrascht und herausgefordert, sondern treffen neue Menschen und sich selbst besser kennen. In dem Buch geht es um mehr als die sieben Tage auf Sylt, sondern diese zeichnen eher den Zeitpunkt für Veränderungen und die Weiterentwicklung der Protagonisten.

Ich mag an den Buch, dass die Hauptpersonen absolut lebensnah entwickelt wurden, sie haben Ecken und Kanten, sind nicht perfekt. Manche Wesenszüge sind unsympathisch, manche Entscheidung seltsam, aber das macht, für mich, gerade das Gesamtbild aus.
Ich mochte alle 3 Protagonistinnen, jede auf ihre Art und Weise.

Was den Charme des Buches auch ausmacht sind die aberwitzigen Zufälle und Wendungen - kein Wunder, denn ein Engel hatte ja seine Finger im Spiel.

Im Gesamtbild hatte ich sehr schöne und kurzweilige Lesestunden und genau das macht einen heiteren Schmöker aus.

Danke, liebe Ella Rosen!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte
Veröffentlicht am 16.03.2021

Willkommen im Club der Engel

0

Die drei Freundinnen Marlies, Gitte und Cornelia treffen sich zu einem Mädelswochenende auf Sylt. Alle mittlerweile um die 50 machen sie eine Bestandsaufnahme ihres bisherigen Lebens. Und sie stellen fest ...

Die drei Freundinnen Marlies, Gitte und Cornelia treffen sich zu einem Mädelswochenende auf Sylt. Alle mittlerweile um die 50 machen sie eine Bestandsaufnahme ihres bisherigen Lebens. Und sie stellen fest - jeder hat seine ganz eigenen Probleme und keine der drei ist mit dem Istzustand zufrieden. Aber was sollen sie dagegen tun? Nach einer feuchtfröhlichen Nacht erscheint ihnen ein Engel und er stellt ihnen eine Aufgabe: Sie sollen den Blickwinkel ändern und Gutes tun, aber das scheint einfacher als gesagt und so richtig glauben die Freundinnen auch nicht daran, dass das wirklich des Rätsels Lösung sein soll…
Insgesamt war es eine turbulente Story mit zum Teil sehr übertriebenen Szenen, was mich aber nicht wirklich übermäßig gestört hat. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, was ich vom Engel halten soll. Dieser war für den Verlauf der Geschichte zwar wichtig, hat sich aber nicht so richtig in mein Leserherz geschlichen. Auch mit den Freundinnen musste ich teilweise erst warm werden, fand aber die Entwicklung der Frauen schön anzusehen, wenn auch für mich nicht immer nachvollziehbar. Auf jeden Fall ergaben sich einige Wendungen, die mich immer wieder fragen ließen, wie es wohl weitergehen könnte. Ja, eine Fortsetzung würde mir gefallen!
Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen und die unterschiedlichen Charaktere der Freundinnen und auch der anderen Figuren fand ich sehr gelungen. Es hätte für mich gerne noch etwas mehr Syltfeeling sein dürfen, aber zumindest konnte man sich in ein allgemeines Inselgefühl hineinversetzen. Für mich eine nette Story für unterhaltsame Stunden mit einigen durchaus nachdenklichen Momenten, in denen man sich in einer der drei Frauen wiederfindet.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte
Veröffentlicht am 16.03.2021

D U R C H G E K N A L L T - A B E R - S Ü S S!

0

▶ D E T A I L S
Die 284-seitige Taschenbuchausgabe des Insel-Romans "Sieben Tage am Meer" von Ella Rosen mit der EAN 978-3-732-59478-8 kostet 10,00 € und erschien am 26. Februar 2021 bei Lübbe.

▶ I N ...

▶ D E T A I L S
Die 284-seitige Taschenbuchausgabe des Insel-Romans "Sieben Tage am Meer" von Ella Rosen mit der EAN 978-3-732-59478-8 kostet 10,00 € und erschien am 26. Februar 2021 bei Lübbe.

▶ I N H A L T
Seit Schulzeiten sind Gitta, Marlies und Cornelia Freundinnen. Inzwischen sind sie Anfang 50 und ziemlich unzufrieden mit ihrem Leben. Während ihres Mädelswochenendes auf Sylt stoßen sie deshalb ordentlich mit Gin Tonic an und beklagen, was nicht nach Wunsch gelaufen ist: die ausgebliebene Karriere, den unerfüllten Kinderwunsch, den weggelaufenen Ehemann. In der Nacht haben sie eine denkwürdige Begegnung: Ein Engel trägt ihnen auf, dankbar für das Schöne in ihrem Leben zu sein und anderen zu helfen. Am nächsten Morgen sind die drei überzeugt, zu viel getrunken und alles nur geträumt zu haben. Oder etwa nicht?

▶ M E I N U N G
Das Cover nimmt Bezug auf die Geschichte, ohne zu viel zu verraten. Mir gefällt es. Hat etwas Uriges und Bodenständiges. Man könnte meinen, die drei Frauen kehren ihrem alten Leben den Rücken zu und schauen in die Zukunft. "Sieben Tage am Meer" ist ein Roman für die Frau von heute. Die Geschichte ist stilistisch und sprachlich sehr temperamentvoll und zeitgemäß. Die Idee dahinter, dass drei sehr unterschiedliche Charaktere ihr Leid beklagen, Zeit miteinander verbringen und eine Art Zwischenbilanz ziehen, finde ich gut, weil ich mich gerade selbst an genau diesem Punkt in meinem Leben befinde. Ich bin 48 Jahre alt und mir sind alle Probleme dieser drei Frauen bekannt. Die Geschichte ist unterhaltsam und amüsant geschrieben. Auch wenn ich zu Beginn so meine Schwierigkeiten hatte, mit den Protagonisten warmzuwerden, fand ich sie im Verlauf sehr sympathisch. Ich konnte mich ihnen immer mehr nähern. Die Botschaft ist etwas spirituell und esoterisch angehaucht, daher konnte ich gut nachvollziehen, was die Autorin bewegte. Mir hat man auch lange Zeit nachgesagt, dass ich mich "zwischen den Welten" bewege - ich unterhalte mich nämlich auch mit meinem Engel 😇.

Eigentlich ist es nie zu spät für einen neuen Anfang. Während dieser Leserunde musste ich eine Entscheidung für mich treffen, die meine Zukunft betrifft. Der Roman hatte mir diese Entscheidung nicht abgenommen, aber dabei geholfen. Es geht um Vertrauen und darum, auf die eigene Stimme zu hören und eigene Bedürfnisse nicht zu ignorieren.

▶ F A Z I T
Manchmal reicht ein Blick aus einer anderen Perspektive, um einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können. Die Erfahrungen der Vergangenheit sind dann sehr hilfreich. Jeder Mensch hat das Recht, Fehler zu machen. Von mir gibt es die volle Punktzahl, weil mich die Idee sehr berührt hat. Ein mutiges Buch für alle, die selbst ein bisschen chaotisch und durchgeknallt sind, sich im Herzen aber nach Ruhe sehnen. Ein Buch für Frauen, die gerne endlich ankommen möchten. Unterhaltung mit einer durchaus tiefsinnigen Botschaft.

Ich wünsche der Autorin weiterhin viel Erfolg!


© 03/2020 Inflorenzarin

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte
Veröffentlicht am 24.03.2021

Celestialer Beistand für den desolaten Zustand! 👼😇

0

Es gibt manchmal wundersame Wege des Lebens. Gitta, Marlies und Cornelia sind schon scheinbar seit ewigen Zeiten Freundinnen seit der Schulzeit.

Anfang 50 sind sie nun und verbringen ein rein feminines ...

Es gibt manchmal wundersame Wege des Lebens. Gitta, Marlies und Cornelia sind schon scheinbar seit ewigen Zeiten Freundinnen seit der Schulzeit.

Anfang 50 sind sie nun und verbringen ein rein feminines Weekend auf Sylt. Gin Tonic ist der anästhesierende Strom, der reichhaltig fließt.

Die Ladies sehen leider nur die dunklen Punkte in ihrem Leben, ein unerfüllter Wunsch nach einem Baby, ein Ehemann, der freiwillig perdu ist, Karriereknick.

Als dann der düstere Teil des Tages seine samtene Decke über die Insel breitet, passiert etwas höchst Mysteriöses in der Stille der Nacht.

Ein Engel begegnet ihnen, der ihnen profunde nahelegt, mehr Dankbarkeit für das Gute, Schöne sowie Positive in ihrem Leben zu zeigen und altruistischer zu werden.

Als dem Morgen graut und das Licht all die nachtenen Schatten vertrieben hat, glauben die drei nicht wirklich an die Authentizität dieses Vorkommnisses. Alkoholinduzierte Träume? Oder doch Realität?

Die Damen waren mir zunächst etwas jammerlastig, aber schnell generierte ich Verständnis für sie, als auch Sympathie.

Das Buch hat etwas Zaubrisches, Märchenhaftes. Man mag einwenden,vdaß sich Umstände der eher unwahrscheinlichen Art sich ereigneten. Aber was soll's. Es ist magischer Realismus der locker - leichten Art, ohne banal oder zuckersüß zu sein.

Ella Rosens Schreibstil ist humorvoll, fluide und enthält durchaus die eine oder andere zu beherzigende Botschaft und Wahrheit.

Denn es stimmt schon, wir Menschen neigen dazu, unseren Fokus zu sehr auf das Negative ( unseres Lebens ) zu richten, anstatt all die schönen Momente angemessen zu würdigen.

Eine gute, entspannende Lektüre mit kleineren Schwächen in der Stimmigkeit, aber doch dazu angetan, einen beschwingt zu machen. Und ein Engel als Protagonist der Handlung? Klasse! Da hat man mich immer. Danke, Ella Rosen!



  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte