Leserunde zu "Geteilte Träume" von Ulla Mothes

Eine junge Frau zwischen zwei Familien, zwischen Ost und West
Cover-Bild Geteilte Träume
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Ulla Mothes (Autor)

Geteilte Träume

Eine deutsche Familiengeschichte. Roman

Eine junge Frau zwischen zwei Familien, zwischen Ost und West - ein großer DDR-Familienroman um das Glück im Kleinen und Existenzkämpfe im Großen



Berlin, 1992: Erst als junge Frau erfährt Ingke, dass sie als Säugling zu DDR-Zeiten adoptiert wurde. Wer sind ihre wahren Eltern? Warum haben sie sie einst weggegeben? Und was bedeutet das für ihr Leben heute? Sie macht sich auf die Suche und stößt auf die Geschichte ihrer Herkunftsfamilie, die nach einem gescheiterten Fluchtversuch ihre Tochter verlor. Auf einmal hat die junge Frau zwei Familien, die um sie ringen: Ihre leibliche Mutter, die irgendwann von der BRD freigekauft wurde und bisher nichts über Ingkes Verbleib weiß. Und ihre vermeintlichen Eltern, bei denen sie behütet und geliebt aufgewachsen ist. Doch muss sie sich tatsächlich entscheiden?



Ulla Mothes wirft in ihrem Debütroman einen intimen Blick auf die unterschiedlichen Facetten des Lebens in der DDR - respektvoll und authentisch.

Countdown

5 Tage

Bewerben bis 31.01.2021.

Status

  • Plätze zu vergeben: 30
  • Bereits eingegangene Bewerbungen: 76

Formate in der Leserunde

  • eBook (epub und mobi)
  • eBook + Buch (epub und mobi)
  • Leseexemplar
  • Leseexemplar + Buch

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 11.01.2021 - 31.01.2021
    Bewerben
  2. Lesen 15.02.2021 - 07.03.2021
  3. Rezensieren 08.03.2021 - 21.03.2021

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Geteilte Träume" und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Wir freuen uns sehr, dass die Autorin die Runde begleitet. Unter "Fragen an Ulla Mothes" könnt ihr euch direkt an sie wenden.

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 24.01.2021

Das Cover ist mit den Frauen und den Titel ansprechend. Für mich war es ausschlag gebend, dass es sich um eine deutsche Familiengeschichte handelt.

Ein Genre, dass ich gerne lese, wenn es gut geschrieben ...

Das Cover ist mit den Frauen und den Titel ansprechend. Für mich war es ausschlag gebend, dass es sich um eine deutsche Familiengeschichte handelt.

Ein Genre, dass ich gerne lese, wenn es gut geschrieben ist.

Die Geschichte hat mich von ersten Moment an gefesselt. Ein Mädchen, dass ihrer Mutter helfen will und dabei erfährt, dass sie adoptiert wurde. Also wenn das mal kein Einstieg in eine Geschichte ist, weiß ich auch nicht.

Sie findet zu Hause dann Unterlagen, wer ihre Mutter war, aber warum sie abgegeben wurde wird erst mal nicht ersichtlich.

Ingke flüchtet zu ihrer Cousine. Rosa. Rosa ist eine werdende Mutter und wird liebenswert dargestellt. In der Leseprobe hat sie nur einen Nebensequenz, wobei sie vermutlich in der weiteren Geschichte noch ein wichtiger Ankerpunkt werden wird.

Die Hauptsequenz der Leseprobe übernimmt Eric, Zwillingsbruder von Rosa, mit seiner Liebesgeschichte von Marie. Ein Mädchen aus den Westen.

Damit beginnt die Ost-Westgeschichte. Das Leben in der früheren DDR wird plastisch erläutert und man kann sich sofort in den normalen Alltag eines Jugendlichen hinversersetzen, der jemand aus der BRD liebt.

Ich war 7 als die Grenze damals geöffnet wurde und kann mich noch daran erinnern, als das erste Mal tschechische Mitbürger zu uns in den Westen geströmt sind und wir hinüber in die Tschecheslowakei. Auch kann ich mich noch an die Flüchtlinge erinnern, die bei uns im Schlosshotel üntergekommen sind, kurz vor dem Mauerfall.

Aber mit 7 Jahren bekommt man manches nicht so massiv mit und es ist eher die unbestimmte Sorge der Eltern Dinge zu verheimlichen. Dieses Gefühl oder Sequenzen erzählen mir auch Freunde aus den damaligen Ostberlin.

Ich finde das Thema sehr wichtig, da zu wenig in der Schule etc. erzählt wird und meines erachtens mittlerweile eine Glorifizierung der damaligen Zeit erfolgt. Von der Geschichte erwarte ich, dass wir noch tiefer in den Lebensalltag der DDR hineingesogen werden und Ingke auf den Weg zur Selbstfindung begleiten dürfen

Es wird mich freuen, diesen Weg zu begleiten.

Veröffentlicht am 23.01.2021

Hmm bei den Cover bin ich unschlüssig, ich müsste es in echt sehen. Die blassen Farben lassen schon gleich auf eine Geschichte in der Vergangenheit schließen. Es werden wohl Kelle und Maren mit der kleinen ...

Hmm bei den Cover bin ich unschlüssig, ich müsste es in echt sehen. Die blassen Farben lassen schon gleich auf eine Geschichte in der Vergangenheit schließen. Es werden wohl Kelle und Maren mit der kleinen Ingke sein. Interessante Vornamen haben sie, Kelle und Ingke kannte ich bisher nicht. Der Schreibstil gefällt mir gut. Ich bin sehr schnell durch die Seiten der Leseprobe gekommen. mir gefällt das Zusammenspiel von Erzählung und Dialogen. Für einen richtigen Eindruck, war die bisherige Handlung etwas kurz. Ingke ist nun in erster Linie enttäuscht und wütend, erst jetzt von ihrer Adoption erfahren zu haben. das ist natürlich verständlich, ich gehe aber mal davon aus, dass sich ihre Wut noch legen wird und wir sie dann richtig kennenlernen. Rosa scheint sehr nett zu sein . Sie kümmert sich um Ingke. Ernst und die anderen Personen kamen einfach zu kurz, sodass ich hier mir noch keinen Eindruck bilden konnte. Ich hoffe, dass wir noch mehr über die Zeit in der DDR erfahren. Und die genauen Umstände, wie Petra Schröder ihre Tochter abgeben musste. Ein Aufeinandertreffen von Petra und Ingke wäre auch schön.

Veröffentlicht am 23.01.2021

In der Leseprobe spürt man richtig, dass Ingke's Weltbild auf den Kopf gestellt wird. Ich bin gespannt wie sie mit dem Zwiespalt umgeht, weil ihre Adoptivmutter mit Leukämie zu kämpfen hat.

Auch den Ansatz ...

In der Leseprobe spürt man richtig, dass Ingke's Weltbild auf den Kopf gestellt wird. Ich bin gespannt wie sie mit dem Zwiespalt umgeht, weil ihre Adoptivmutter mit Leukämie zu kämpfen hat.

Auch den Ansatz wie sie über Ernst Erzählungen in die Vergangenheit abtaucht hat mich angesprochen. Ich bin gespannt auf mehr!

Veröffentlicht am 23.01.2021

Ich lese gerne Romane (Klassik und Gegenwartsliteratur)
Ich hab noch nicht an einer Leserunde teilgenommen
und würde mich hier gerne überraschen lassen.

Ich lese gerne Romane (Klassik und Gegenwartsliteratur)
Ich hab noch nicht an einer Leserunde teilgenommen
und würde mich hier gerne überraschen lassen.

Veröffentlicht am 21.01.2021

Das Cover des Buches „Geteile Träume“ ist sehr ansprechend. Es wurden harmonische Farben gewählt, die auch zu dem positiven Coverbild einer glücklichen Familie und Kindheit passen. Der Titel des Buches ...

Das Cover des Buches „Geteile Träume“ ist sehr ansprechend. Es wurden harmonische Farben gewählt, die auch zu dem positiven Coverbild einer glücklichen Familie und Kindheit passen. Der Titel des Buches wirkt hier als Blickfänger. Als LeserIn fragt man sich, was könnte denn das Bild dieser jungen glücklichen Familie erschüttern. Welche Träume werden gespalten? Warum? Und man wird neugierig auf den Inhalt. Der Titel wurde passend gewählt, denn die Trennung von Ost und West spaltet nicht nur ein Land/Länder und Wirtschaftssysteme, sondern im Besonderen auch Familien, die Liebe, Träume und Hoffnungen.
Ulla Mothes hat einen schönen Schreibstil. Die Geschichte liest sich flüssig. Während der Beschreibung der Vergangenheit zwischen Ernst und Marie bekommt man auch einen guten Einblick in die unterschiedliche Lebenswelt von BRD und DDR.
Die bisher kennengelernten Charaktere haben eines gemeinsam: Familie hat einen sehr hohen Stellenwert in ihrem Leben. Die Adoptiveltern sind glücklich eine Tochter zu haben und möchten ihr eine gute Ausbildung ermöglichen (Matura). Ingke kann also behütet aufwachsen. Warum sie ihrer Tochter nichts von der Adoption erzählt haben bleibt ungewiss: Versuchen sie Ingke vor einer ungewissen Vergangenheit/Gegenwart zu beschützen oder haben sie Angst die Tochter, die sie sich zu sehnlichst gewünscht haben und von ihnen großgezogen wurde, zu verlieren. Auch Ernst und Rosa halten als Familie zusammen. Er bleibt im Osten, um seine Schwester zu beschützen, und offenbar verspricht er ihr etwas, dass ihn möglicherweise seine große Liebe Marie kostet. Ingke, die Protagonistin, wirkt sehr zielstrebig und hilfsbereit. Ohne über die Konsequenzen nachzudenken, möchte sie ihrer Mutter das Leben retten. Durch die Erkenntnis ihrer Adoption ist sie vorerst in ihrem Weltbild erschüttert und bestimmt gefesselt von der Neugier nach ihrer wahren Identität. Doch sie liebt ihre Adoptivfamilie und weiß diese zu schätzen. Deshalb erwarte ich mir, dass sie sich am Ende nicht zwischen ihren beiden Familien entscheiden muss, sondern einen Weg findet beide miteinander zu vereinen und von einer noch größeren Familie zu profitieren. Ich bin schon sehr gespannt, wie das Leben von Ingkes Mutter nach der Inhaftierung verlaufen ist und welche Wendung die Geschichte zwischen Marie und Ernst nimmt.