Leserunde zu "Totwasser" von Julia Hofelich

Ein grausamer Mord, ein tödliches Geheimnis und eine gefährliche Freundschaft
Cover-Bild Totwasser
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Julia Hofelich (Autor)

Totwasser

Kriminalroman

Gleich die erste Mandantin ihrer neugegründeten Kanzlei stellt die Anwältin Linn Geller vor gewaltige Probleme: Grace Riccardi ist wild entschlossen, den Mord an ihrem Ehemann zu gestehen - ein gefundenes Fressen für den Staatsanwalt. Linn findet jedoch bei genauerem Hinsehen Hinweise auf die Unschuld ihrer Mandantin. Aber warum sollte eine Unschuldige freiwillig ins Gefängnis gehen? Oder ist Grace Riccardi doch die Mörderin? Linn beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, nicht ahnend, wie nahe sie dem Bösen kommen wird und dass sie selber von der Jägerin zur Gejagten wird ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 07.11.2018 - 27.11.2018
  2. Lesen 12.12.2018 - 01.01.2019
  3. Rezensieren 02.01.2019 - 15.01.2019

Bereits beendet

Bei unserer Spannungs-Mittwoch-Leserunde startet jeden Mittwoch eine neue Bewerbungsphase für einen Titel aus dem Krimi- oder Thrillerbereich - für alle, die Nervenkitzel lieben und immer auf der Suche nach fesselndem Lesestoff sind!

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Totwasser" von Julia Hofelich und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Besonders freuen wir uns, dass die Autorin die Leserunde begleitet! Unter "Fragen an Julia Hofelich" könnt ihr euch direkt an sie wenden.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 13.01.2019

Spannend bis zum Schluss

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"Totwasser" von Julia Hofelich (erschienen bei Bastei Lübbe) ist ein Kriminalroman.

Linn Geller ist Rechtsanwältin. Nach einer Berufspause bekommt sie einen Fall als Pflichtverteidigerin. Wirklich zufrieden ...

"Totwasser" von Julia Hofelich (erschienen bei Bastei Lübbe) ist ein Kriminalroman.

Linn Geller ist Rechtsanwältin. Nach einer Berufspause bekommt sie einen Fall als Pflichtverteidigerin. Wirklich zufrieden ist sie damit aber nicht, denn der Fall scheint schon fast verloren: Alle Spuren sprechen gegen ihre Mandantin und selbst Diese scheint schon aufgegeben zu haben. Doch die ehrgeizige Linn entdeckt schnell Ungereimtheiten, die für die Unschuld ihrer Klientin sprechen. Kann sie das Ruder noch herumreißen?
Das Cover ist schön und gefällt mir sehr. Ein Haus, wie es darauf abgebildet ist, wird sogar in dem Roman erwähnt.
Die Handlung wird schnell spannend und bleibt es auch über das gesamte Buch. Immer wieder findet Linn neue Beweise, die sowohl für oder auch gegen ihre Mandantin sprechen. Man kann also bis kurz vor Ende des Romans nicht einschätzen, wer nun der wahre Täter ist. Das lädt zum Miträtseln und -ermitteln ein.
Die Protagonisten verhalten sich realistisch. Besonders Linns Gefühlswelt ist sehr plastisch dargestellt.
Ich kann den Roman besonders den Krimilesern ans Herz legen, die sich gerne selbst Gedanken machen und Mitraten wollen.

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Veröffentlicht am 11.01.2019

Wer kennt die Wahrheit?

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Julia Hofelich – Totwasser

Inhalt

Die Anwältin Linn Geller hat es nicht leicht gehabt in der Vergangenheit. Sie war eine aufstrebende Rechtsanwältin, eine tolle Karriere, von jedem angesehen. Ein persönlicher ...

Julia Hofelich – Totwasser

Inhalt

Die Anwältin Linn Geller hat es nicht leicht gehabt in der Vergangenheit. Sie war eine aufstrebende Rechtsanwältin, eine tolle Karriere, von jedem angesehen. Ein persönlicher Schicksalsschlag wirft sie jedoch völlig aus der Bahn und so findet man sie am Existenzminimum wieder. Um ihre Kanzlei zu retten, nimmt sie jeden Fall an, der ihr über den Weg läuft. So auch den, des Models Grace, die gestanden hat, ihren Ehemann umgebracht zu haben. Jedoch glaubt Linn ihr nicht und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Dabei hat sie hilfreiche Unterstützung, doch weiß sie das sie sich in Gefahr begibt?

Meine Meinung

Julia Hofelich ist mit diesem Buch ein überaus gutes Debüt gelungen. Und das sage ich nicht einfach nur so. Besonders gut haben mir die unterschiedlichen Charaktere gefallen. Jeder einzelne war mit liebevollen Details ausgestattet. Man spürt förmlich was Faber für ein Arsch ist…. Dadurch gelingt es der Autorin, den Leser in ihre Geschichte mit einzubeziehen. Selbst Angst, Furcht und Widersprüche, sind auf so bildliche Weise erzählt, das ich ihr die Erzählung voll und ganz annehme. Ein ganz toller und einfühlsamer Schreibstil!

Fazit:

Ein toller Krimi, feinfühlig erzählt und liebevoll ausgearbeitet. So habe ich das selten erlebt. Linn wächst einem so ans Herz, das ich mich sehr freue, wenn ich sie nochmal in Aktion erleben dürfte.

Bis kurz vor Schluss lässt Julia Hofelich ihre Leser im Dunklen tappen und hält somit die Spannung bei den Lesern aufrecht.

Ein tolles Buch, das ich gerne und mit gutem Gewissen jedem ans Herz legen möchte. Es lohnt sich!

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Veröffentlicht am 10.01.2019

Der perfekte Mord, oder doch nicht?

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Der Debütroman „Totwasser“ von Julia Hofelich ist ein spannender Krimi mit immer überraschenden Wendungen und der ohne viel Blut vergießen auskommt.

Die Strafverteidigerin Dr. Linn Geller übernimmt die ...

Der Debütroman „Totwasser“ von Julia Hofelich ist ein spannender Krimi mit immer überraschenden Wendungen und der ohne viel Blut vergießen auskommt.

Die Strafverteidigerin Dr. Linn Geller übernimmt die Verteidigung der jungen Grace Riccardi, die ihren Ehemann getötet haben soll. Zunächst schweigt ihre Mandantin, ehe sie doch den Mord aus heiterem Himmel gestehen will. Doch was steckt wirklich dahinter und wie ist das Verhalten der jungen Frau zu erklären.

Die Rechtsanwältin beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn sie spürt, dass sich hinter der Geschichte mehr verbirgt, als es auf jeden ersten Blick scheint. Wird sie die Wahrheit ans Licht bringen oder ist ihre Mandantin doch schuldig?

Julia Hofelich schafft es gekonnt, verschiedene Spuren zu legen, so dass man bis zum Schluss nicht auf den wahren Täter kommt. Sie schafft es sehr gut, die einzelnen Fäden der Geschichte immer neu zu durchmischen. Auch die Hauptperson Dr. Linn Geller ist ein vielschichtiger Charakter, der seine eigene Vergangenheit noch nicht hinter sich gelassen hat. Allerdings erfahren wir davon nur bruchstückhaft etwas, so dass es genug Potential für weitere Fälle mit der Anwältin gibt.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, da das Buch bis zum Schluss spannend blieb und ich freue mich bald weitere Bücher von Julia Hofelich lesen zu können.

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Veröffentlicht am 09.01.2019

Ein mega Debüt!

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Linn Geller ist eine starke und gleichzeitig gebrochene Frau. Seit sie von einem Auto angefahren wurde, ist für sie nichts mehr wie es war. Einst war sie Topanwältin im Bereich Wirtschaftsrecht – kurz ...

Linn Geller ist eine starke und gleichzeitig gebrochene Frau. Seit sie von einem Auto angefahren wurde, ist für sie nichts mehr wie es war. Einst war sie Topanwältin im Bereich Wirtschaftsrecht – kurz davor Teilhaberin einer renommierten Kanzlei zu werden. Nun ist sie Pflichtverteidigerin und nimmt jeden Fall an, den sie kriegen kann, um sich und ihre kleine Kanzlei über Wasser zu halten. Trotz dieser Umstände hat sie jedoch ein Kämpferherz und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Aus diesem Grund kann sie auch nicht akzeptieren, dass ihre neue Mandantin einen Mord gestehen will, den sie aus Linns Sicht nicht begonnen haben kann – oder konnte sie doch? Auf der Suche nach der Wahrheit gerät Linn selbst in Gefahr.

Neben Linn gibt es noch einige weitere interessante Charaktere in „Totwasser“. Da wäre der bunte Hemden tragende Götz – ihr Kanzleipartner; Harris – ein englischer Polizist, der Linn bei ihren Ermittlungen hilft; Grace Riccardi – ein Topmodel und ihre Mandantin, die den Mord an ihrem Ehemann gestehen will, obwohl es nicht mal eine Leiche gibt…
Die Figuren, die die Autorin hier geschaffen hat, wirken auf mich authentisch und einzigartig gezeichnet. Sie sind durchaus facettenreich dargestellt und entsprechen keinen gängigen Klischees. Oft gibt es in Büchern ja „die Guten“ und „die Bösen“. Hier hat jeder Charakter gute aber auch weniger gute oder gar schlechte Charakterzüge. Dies gefällt mir sehr und es lässt die Figuren echt wirken.



Der Debüt-Krimi von Julia Hofelich liest sich unheimlich leicht. Die Seiten flogen nur so dahin. Ich meine damit aber keinesfalls, dass die Sprache, die die Autorin genutzt hat „einfach“ ist. Die Sprache und der Schreibstil sind so treffend gewählt! Der Stil ändert sich im Buch jedoch immer wieder – z.B. spricht Grace Riccardi vollkommen anders als Linn Geller. Die Autorin hat damit jeder Figur Leben eingehaucht und ich als Leserin habe den Personen dadurch indirekt Charaktereigenschaften zugesprochen. Dies ist so geschickt passiert, dass es mir selber erst nach ca. zwei Dritteln des Buchs aufgefallen ist. Auch in angespannten, atmosphärischen Momenten der Geschichte ändert sich der Schreibstil der Autorin etwas. Dies geschieht nur ganz subtil. Dem Leser/der Leserin wird so direkt eine Stimmung und entsprechende Emotionen vermittelt. Das ist einfach unglaublich gutes Handwerk und für mich schon Kunst und nicht nur gute Unterhaltung. Hut ab für diese feinfühlige Schreibweise.

Nun habe ich mich so über den Schreibstil ausgelassen, dass man vermuten könnte, das war das Beste am ganzen Buch. Aber das täuscht! Die Spannung bei „Totwasser“ kommt ebenfalls nicht zu kurz. Nach einem aus meiner Sicht fulminanten Prolog ebbt die Spannung natürlich erstmal kurz ab. Sie wurde dann sehr bedacht und stetig vorangetrieben. In den ersten Gesprächen, die Linn mit ihrer Mandantin führt, bin ich fast wahnsinnig geworden, weil uns die Autorin wirklich nur häppchenweise neue Informationen liefert. Hier füttert uns Julia Hofelich nach und nach mit kleinen Puzzleteilen, die ein unscharfes Bild ergeben und plötzlich wirft sie den Leser/innen drei, vier Puzzleteile mit einmal hinzu, die das eben gewonnene Bild wieder komplett verzerren oder gar zerstören. Es bleibt also nichts anderes als hibbelnd weiterzulesen.

Ich empfand den Roman beim Lesen als sehr abwechslungsreich. Es gab Gänsehaut-Momente, bei denen man die Luft anhielt. Es gab emotionale Momente, bei denen man gerührt war. Es gab Momente, die mich wütend gemacht haben. Hier ist für alle Emotionen etwas dabei.

Die Auflösung war für mich überraschend – es gab bereits im Verlauf der Geschichte mehrere kleinere und größere Plottwists, ich habe also schon erwartet, dass ich auch beim Ende nicht enttäuscht werde. Ich glaube aufgrund der vielen Twists, kam ich auch nie dazu mir eine richtig gute Theorie zu überlegen, wer hinter all dem steckt.



„Totwasser“ ist ein unheimlich starkes Krimi-Debüt. Sprachlich, stilistisch einfach überragend. Der beste Krimi, den ich seit Langem gelesen habe. Auch die vielen Wendungen gefielen mir ausgezeichnet. Linn ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen und wie ich gehört habe, darf ich mich auf einen weiteren Teil mit ihr freuen.

Von mir gibt es keine Leseempfehlung – es gibt einen Lesebefehl, für alle die Krimis und Spannung mögen. Kauft euch dieses tolle Buch und genießt es!

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Veröffentlicht am 09.01.2019

Totwasser...ein Krimi der Superlative

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Einst lag der erfolgreichen Anwältin Dr. Linn Geller, vor ihrem Unfall, die Welt zu Füßen.
Jetzt soll sie eine Mandantin vertreten, die alles andere als einfach ist.

Wie vertritt man eine Mandantin, ...



Einst lag der erfolgreichen Anwältin Dr. Linn Geller, vor ihrem Unfall, die Welt zu Füßen.
Jetzt soll sie eine Mandantin vertreten, die alles andere als einfach ist.

Wie vertritt man eine Mandantin, die als Mörderin ihres Mannes angeklagt werden will?
Linn kommt an ihre Grenzen, aber aufgeben ist keine Option für sie. Sie will die Wahrheit herausfinden, zumal es gar keine Leiche gibt.

Julia Hofelich weiß wie man einen Leser dazu bringt, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Von Anfang an super geschrieben, nimmt das Buch eine Achterbahnfahrt auf.

Linn wird von Oberstaatsanwalt Farber als Strafverteidigerin vorgeschlagen. Die Mandantin Grace behauptet, ihren Mann Nico Benten ermordet zu haben und ihn dann über die Klippen ins Meer geworfen.
Nico Benten, einer der beliebtesten Schauspieler überhaupt. So beliebt, dass kein Mensch ein schlechtes Wort über ihn sagen würde. Das ist schon auffällig.
Linn ist die einzige, die an Grace Unschuld glaubt. Viele Ungereimtheiten fallen ihr auf.

Es ist eine wahre Kunst, wie Julia Hofelich den Leser immer wieder in die falsche Richtung leitet. Auch das zeichnet den Krimi enorm aus, diese unerwartete Spannung.
Und dann ... die Leiche von Nico Benten taucht auf.

Als Leser fange ich sofort an zu recherchieren. Und dauernd werde ich auf eine falsche Fährte gelockt. Totwasser ist ein sehr hochkarätiger Krimi. Einer der besten die ich je gelesen habe. Mit Hochspannung erwarte ist das nächste Buch von Julia Hofelich.

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