Leserunde zu "Die Verlobten des Winters" von Christelle Dabos

Band eins der Spiegelreisenden-Saga
Cover-Bild Die Spiegelreisende
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Christelle Dabos (Autor)

Die Spiegelreisende

Band 1 - Die Verlobten des Winters

Amelie Thoma (Übersetzer)

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.

Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Welt von Archen und Familienklans, eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde – Christelle Dabos hat mit ihrer Serie um die Spiegelreisende ein sagenhaftes Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 14.01.2019 - 03.02.2019
  2. Lesen 18.02.2019 - 17.03.2019
  3. Rezensieren 18.03.2019 - 31.03.2019

Bereits beendet

»Diese Saga steht Harry Potter in nichts nach. Eine abenteuerliche Reise durch sagenhafte Welten!« Elle

Wir freuen uns sehr, mit "Die Verlobten des Winters" unsere erste gemeinsame Leserunde mit dem Insel Verlag anzubieten. Macht euch bereit für diese neue, bezaubernde Fantasy-Welt mit einer unverwechselbaren Heldin, originellen Charakteren und einer packenden Geschichte!

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Die Autorin: Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren und zog nach ihrem Studium nach Belgien, wo sie als Bibliothekarin arbeitete. Als Dabos 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Bereits bevor sie 2013 den Jugendbuchwettbewerb des französischen Verlags Gallimard Jeunesse gewann, veröffentlichte sie erste Auszüge ihrer Saga Die Spiegelreisende im Internet. Der erste Band der vierteiligen Serie, Die Verlobten des Winters, erschien im selben Jahr in Frankreich und wurde zum internationalen Bestseller. Seitdem sind zwei weitere Bände der Spiegelreisenden erschienen. Derzeit arbeitet Christelle Dabos am Abschluss der Tetralogie.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 01.04.2019

Bis ins kleinste Detail von einer unfassbaren Einzigartigkeit, die ihresgleichen sucht.

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Die Welt ist in 21 Archen unterteilt. Zur Arche Anima gehört ein introvertiertes Mädchen, das sich als Spiegelreisende und Leserin von materiellen Gegenständen um das Erbe ihrer Ahnen kümmert.
In Folge ...

Die Welt ist in 21 Archen unterteilt. Zur Arche Anima gehört ein introvertiertes Mädchen, das sich als Spiegelreisende und Leserin von materiellen Gegenständen um das Erbe ihrer Ahnen kümmert.
In Folge des Beschlusses der Matriarchinnen muss sie auf den kalten Pol ziehen, um Thorn zu heiraten, der nicht wärmer als der Pol zu sein scheint.
Doch Thorn scheint noch das geringste Problem zu sein, denn ihre Schwiegerfamilie, der Drachenklan und die Fähigkeiten der Miragen bieten eine Gefahr und so manches Geheimnis.
Um bestehen zu können, heißt es wachsam zu sein…

Ophelia muss einen Gegenstand nur berühren, um dessen Vergangenheit zu kennen. Hinter diesem brillenbestückten, kleinen, unscheinbaren Mädchen verbirgt sich eine unfassbare Intelligenz, vor der ich nur meinen Hut ziehen kann. Sie ist stets gewissenhaft, lediglich durch ihre Neugier handelt sie manchmal eventuell etwas unbedarft. Ansonsten durchschaut sie vieles sehr gut, bleibt eben wachsam, ohne in die Offensive zu gehen. Sie möchte größere Probleme vermeiden, dabei aber trotzdem nicht ungerecht behandelt werden. Nach und nach wird ihr stiller Protest immer lauter, ich bin gespannt, wo dies noch hinführen wird, denn gerade Ophelias Wachsamkeit ist etwas ganz Besonderes. Anstatt offen zu rebellieren, agiert sie eher im Hintergrund und bringt so einiges in Erfahrung, das ihr sonst vielleicht verborgen geblieben wäre.
Thorn wirkt wie gesagt sehr unterkühlt, zudem ist er noch von drahtiger Gestalt und verbreitet somit ein unheimliches Gefühl. Ophelia und auch anderen Personen gegenüber scheint er nichts empfinden zu können, begegnet ihnen wortkarg, ja fast schon erbost, überhaupt mit ihnen sprechen zu müssen.
Ihre als Anstandsdame mitgereiste Tante Roseline ist ihre einzige Verwandte, zu der sie auf dem Pol noch eine Verbindung hat. Dabei ist diese sehr aufbrausend, oftmals das Gegenteil von Ophelia und verursacht gerade damit des Öfteren neue Spannungen.
Ophelia scheint eher zu resignieren, dabei wird später deutlich, dass nicht immer alles so ist, wie es zu sein scheint.
Aber auch die anderen Figuren sind in ihrer Komposition einzigartig, die Geschichte meidet Klischees, wo es nur geht und besticht gerade deshalb mit einer unfassbaren Spannung.

Die Handlung ist in meinen Augen unvorhersehbar, wie so vieles am Pol. Wäre dies anders, würde man ja auch wieder mit Klischees arbeiten, oder? ;)
Nach und nach entdeckt man immer wieder neue Ecken, verschlungene Beziehungen auf dem Pol und potenzielle Gründe der Ehe der beiden, obwohl Thorn relativ selten ein Teil des Geschehens ist. Vieles ist ungewiss bis auf die Vertrauensfrage. Niemandem kann man trauen, selbst Thorn warnt sie, ihm zu vertrauen. Wo dies noch hinführen wird?

Signifikant ist vor allem der Schreibstil. Er scheint unscheinbar und erfasst gerade dadurch den Leser mit einer atemberaubenden Wucht. Die malerische Liebe fürs Detail lässt einen so manches mal die Gänsehaut auf den Armen spüren und einen vollständig in der Welt abtauchen, man möchte schon zu seinem Wintermantel gegen die Kälte greifen. Auch die Personifikationen geben der Geschichte etwas sehr Besonderes, Schillerndes. Diese Reihe wird mit Harry Potter verglichen, doch diese Reihe habe ich bisher nicht gelesen und fand allein schon die Idee nie so spannend, die Leseproben nie so vereinnehmend.

Dieses Buch zu lesen war nicht einfach nur schön, es war ein richtiges Erlebnis, das einen nachdenklich und sprachlos zugleich zurücklässt, denn auch am Ende ist nicht klar, wer Freund, wer Feind ist und auch die Absichten bleiben stets undurchsichtig. Während des Lesens erlebt man außerdem manchmal altertümlichere Begriffe, die dem ganzen eine neue Tragweite geben.
Ich kann nicht anders als dieser Geschichte die vollen 5 / 5 Sternen zu geben.
Nichts spricht dagegen diese Reihe zu beginnen, denn man würde nur so viel missen. Auch nach einer gewissen Zeit, vermag ich es immer noch nicht richtig in Worte zu fassen, wie sehr einen diese Geschichte auf besondere Weise fesselt, gefangen nimmt. <3
Fest steht, dass ich vollständig hinter der Geschichte stehe und sich das wahrscheinlich so leicht auch nicht mehr ändern wird.

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Veröffentlicht am 31.03.2019

Highlight-Buch!!!

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Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel ...

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause. (Quelle: Verlag)

Die junge Museumsleiterin Ophelia mit der dicken Brille, den Golem-Schal, alten, chaotischen Blümchenkleidern, und einer unglaublichen Tollpatschigkeit, scheint auf den ersten Blick wirklich unscheinbar zu sein. Aber alle täuschen sich in ihr, sie ist eine stille Beobachterin, die genau ihre Umgebung analysiert und besitzt einen wahrlich starken Charakter, der mit jeder Seite stärker durchscheint. Sie selbst ist natürlich nicht von sich beeindruckt, etwas Klischee hier und da kommt durch, aber die Autorin versteht es gut, sympathsiche Charaktere zu entwickeln und konnte mich mit jeder einzelnen Person in dem Buch überraschen und unterhalten. Neben Ophelia, gibt es zahlreiche Charaktere, die man schwer an einer Hand abzählen kann und alle sind auf ihre Art interessant.

ZITAT
"Einen Gegenstand zu lesen bedeutet, sich selbst ein wenig zu vergessen, um der Vergangenheit eines anderen Menschen Platz zu machen. Durch Spiegel zu gehen heißt indessen, sich selbst gegenüberzutreten. Es braucht Mumm, weißt du, dir selbst in die Äuglein zu gucken, dich so zu sehen, wie du bist, in dein eigenes Spiegelbild einzutauchen."

Zu einem Mal hat Ophelia eine sehr herzliche Familie auf ihrer Arche, wo jeder mit jedem irgendwie verwandt ist und alle nennen sich Cousine, Tante etc. und dann geht es zu dem kalten Ort und Heimatpol von ihrem Verlobten Thorn, wo alles ganz anders ist.
Dieser Pol besteht aus mehreren Familien, die miteinander in einer Rivalität stehen, verschiedene Kräfte besitzen und alles ist voller Intrigen.
Und von da rührt auch die stetige Spannung, als Ophelia anfängt dieses kalte Pol zu entdecken und sie gerät in furchtbar miserable, gefährliche und nervenaufreibende Situationen! Sie hat auch einfach ein Händchen dafür sich gekonnt einzumischen.

Nicht nur, dass mir die Charaktere unglaublich gut gefallen haben, die Welt um sie herum ist nicht minder unvorstellbar fesselnd. Es ist eine phantastische Reise, die ich in der Form noch nicht hatte und es sind auch viele Dinge, die man noch entdecken kann, daher brennt es mir in den Fingern, endlich weiter zu lesen. Leider muss ich mich noch ein paar Monate gedulden, bis der zweite Band erscheint.

Die Welt ist eingeteilt in Polen und es wird so beschrieben, dass einst die Welt eins war, doch sie zerbrach und nun bestehen viele “Teile” auf denen Menschen leben. Was es genau auf sich hat mit der Entstehung, ist auf jeden Fall ein Kernthema der Reihe und wird bestimmt mit jedem Buch Stück für Stück geklärt.
Auch ist es nicht so üblich zu einem anderen Pol zu ziehen, geschweige davon jemanden von dort zu Heiraten und Ophelia weiß kaum was über ihre neue Heimat. Dadurch lernen wir zusammen mit Ophelia die Himmelsburg kennen (stellt sie euch als furchtbar riesige schwebende Stadt im Bienenstock-Format vor), wo sie leben muss.

ZITAT
"Bei Thorn war sie auf alles vorbereitet gewesen. Gewalt. Verachtung. Gleichgültigkeit. Aber er hatte nicht das Recht, sich in sie zu verlieben."

Sehr eindrücklich und imposant beschreibt die Autorin dabei, die Himmelsburg (das Bild auf dem Cover stellt sie dar) und es gab viele Momente in dem Buch wo ich begeistert war von ihrer Phantasie, den Irrungen und Wirrungen der Stadt, den Leuten dort und manchmal wurde ich auch erschreckt von so einigen Leuten, den Thorn hat Feinde und nicht gerade wenige.
Außerdem verstecken sich noch einige Geheimnisse in der Himmelsburg, es gibt, merkwürdige Orte und keiner lässt sich in die Karten blicken oder zeigt, wer er wirklich ist.

Das Buch hat seine ganze eigene Magie, die mich sofort gepackt hat und ich konnte kaum aufhören zu lesen und hatte es am Anfang erst zur Seite gelegt, als mir schon die Augen zu gefallen sind.
Eine wahrlich phantastische Reise, auf die uns Christelle Dabos mitnimmt und ich bin von allem begeistert, von jeder einzelnen Seite!

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Veröffentlicht am 31.03.2019

Ophelias fantasievolle und spannende Geschichte beginnt

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Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist nach einer unbekannten Katastrophe in verschiedene bewohnte Teile, sogenannte „Archen „ zersplittert, die jeweils von einem Familiengeist geführt werden.. ...

Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist nach einer unbekannten Katastrophe in verschiedene bewohnte Teile, sogenannte „Archen „ zersplittert, die jeweils von einem Familiengeist geführt werden.. Auf der von Artemis geführten Arche Anima lebt die junge Ophelia mit ihrer Familie.. Ophelia ist eine sehr talentierte Leserin, d,h durch Berühren eines Gegenstandes mit der bloßen Hand kann sie dessen Geschichte lesen, seine Vorbesitzer und sein bisheriges Schicksal. Außerdem kann sie durch Spiegel von einem Ort zum anderen Mit ihrem dicken, quasi lebendigen Schal ,ihrer ihre Gefühle widerspiegelnden Brille , ihrem tolpatschigen Wesen und ihrer altmodischen Kleidung ist sie eher eine Außenseiterin, doch fühlt sie sich mit der ihr anvertrauten Stelle als Museumsleiterin ihrer Arche wohl. Doch dann gerät ihr Leben aus den Fugen. Ein Bewohner einer anderen Arche hat um ihre Hand angehalten und sie muss nun widerwillig zusammen mit ihrer Tante Roseline ihrem unbekannten Verlobten Thorn in dessen Heimatarche, dem „Pol“ folgen. Doch Thorn zeigt kaum Interesse an ihr, die Gründe für seinen Antrag liegen für Ophelia im Verborgenen
Nachdem sie zunächst bei Thorns Tante Berenilde auf deren Gut unterkommt, verschlägt es sie bald auf die Himmelsburg, Dort erwartet sie eine völlig unbekannte Welt, voller Intrigen , unbekannten Menschen und Magie, die sie zunächst verwirrt . Wer ist ihr Freund, wem kann sie trauen ?
Die Autorin entwickelt eine sehr spannende Geschichte um Ophelia, voller Magie und Ränken, voller falscher und echter Freunde und voller Gefahren.
Das alles ist sehr fantasievoll geschildert, die Charaktere sind vielschichtig angelegt und nicht sofort zu durchschauen, auch die Handlung ist komplex gestaltet und wartet immer wieder mit neuen Erkenntnissen und überraschenden Wendungen auf.
Der Sprachstil liest sich angenehm leicht, doch sind die Schilderungen durchaus detailgenau, ohne jedoch zu langweilen.
Der mit einem „Cliffhanger“ endende erste Teil lässt mich voller Neugierde und Erwartung auf den hoffentlich bald erscheinenden zweiten Teil zurück.
Mir haben Ophelias Welt und ihr Schicksal sehr gefallen und ich spreche eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus, auch wenn ich den im Klappentext gezogenen Vergleich zu Harry Potter nicht nachvollziehen kann.

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Veröffentlicht am 25.03.2019

Ein fantastisches Buch

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Ein fantastisches Buch

Die Verlobten des Winters von Christelle Dabos

Hier handelt es sich um den ersten Teil aus der Reihe: Die Spiegelreisende

Ophelia lebt in einer Welt die mit unserer Welt wenig ...

Ein fantastisches Buch

Die Verlobten des Winters von Christelle Dabos

Hier handelt es sich um den ersten Teil aus der Reihe: Die Spiegelreisende

Ophelia lebt in einer Welt die mit unserer Welt wenig zu vergleichen ist. Es gibt mehrere Archen,sie und ihre Familie lebt auf Anima. Die Menschen verfügen über verschiedene Gaben. Ophelias Gabe liegt darin Dinge lesen zu können, indem sie sie berührt. Sie kann dann genau sagen, was es genau auf sich hat mit dem jeweiligen Objekt. Es ist nachvollziehbar, dass sie wegen dieser Fähigkeit im Museum arbeitet und sich liebevoll um die alten Artefakte kümmert. Die zweite Fähigkeit ist die, durch Spiegel reisen zu können. Wer könnte das nicht gern? Doch leider ist es auch mit Gefahren verbunden, wie Ophelia bereits am eigenen Leib kennenlernen musste.....
Als Ophelia, die schon viele Heiraten ausgeschlagen hat, erfährt, dass sie heiraten muss, ist sie entsetzt. Sie fühlt sich tollpatschig und unzulänglich, und möchte überhaupt nicht auf die eisige Arche Pol. Doch leider haben die Oberen diese Hochzeit arrangiert und es für sie und die Familie undenkbar, abzulehnen. Als ihr Verlobter Thorn anreist um sie zu holen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass auch er von dieser Verbindung nichts hält.......

Ab hier begibt sich der Leser auf ein fantastisches Abenteuer in eine Welt die voller Intrigen und merkwürdiger Ereignisse ist. Ophelia lernt viele neue Menschen kennen, die ihr leider nicht alle wohl gesonnen sind. Ihre Patentante Roseline, die ihr an die Seite gestellt wurde, und sie, merken schnell, dass auf Pol ein eisiger Wind herrscht, in zweierlei Hinsicht, niemand scheint dem anderen zu trauen.
Die magischen Elemente, die in die Handlung verwoben wurden, bieten eine bezaubernde Kulisse. Die Autorin hat eine schlüssige neue Welt konzipiert, mit ganz neuen und außergewöhnlichen Dingen.
Dieser Roman hat mich komplett überzeugen können, ich warte bereits sehnsüchtig auf die im Juli erscheinende Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 23.03.2019

Grandioser Auftakt einer neuen Fantasy Reihe

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Inhalt:
Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch ...

Inhalt:
Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.

Meinung:
Gleich zu Beginn möchte ich etwas klarstellen. Der Verlag wirbt mit dem Vergleich zu Harry Potter, allerdings sehe ich das nicht und ich finde es führt sogar in die Irre. Das Buch ist toll auf seine eigene Art. Es ist sehr erfrischend wieder einmal ein Fatasybuch zu lesen, dass in einer völlig neuen Welt spielt (ich denke daher der „Vergleich“ zu Harry Potter).
Die Protagonistin Ophelia ist keine typische Heldin. Zu Beginn des Buches ist sie eine unscheinbare, junge Frau, die sich gerne hinter ihrem Schal und ihrer Brille versteckt und in einem Museum auf ihrer Arche lebt. Die Archen sind eine Art schwebender Inseln. Die Entwicklung der jungen Frau finde ich ganz besonders. Ihre Umwelt hält sie für völlig tollpatschig und für nichts zu gebrauchen und mit einer wahnsinnigen Beharrlichkeit zeigt sie allen im Laufe des Buches, dass mehr in ihr steckt.
Positiv zu nennen ist weiterhin, dass sich der Anfang des Buches nicht lange mit einer Beschreibung der Figuren und Schauplätze aufhält, sondern sofort in das Geschehen (Verlobung) eintaucht. In meinen Augen ist das Tempo des Buches genau richtig, es passiert immer etwas, aber der Leser wird nicht mit Informationen und vor allem nicht mit Figuren überhäuft. Die Namen der Figuren lassen sich zudem gut merken und man kommt nicht durcheinander wer wer ist.

Fazit:
Ein wirklich tolles neues Buch am Fantasyhimmel. Ich werde auf jeden Fall alle Bände der Tratralogie (4 Bücher) lesen. Der zweite Band erscheint wahrscheinlich am 15.07.19 und Band 3 könnte am 11.11.19 in die Läden kommen. Die Autorin schreibt gerade am abschließenden Band, der dann höchstwahrscheinlich 2020 in Deutschland erscheinen wird.

Dieses Leseexemplar wurde mir bedingungslos von der Lesejury zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

5 von 5 Sternen!

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