Leserunde zu "Melmoth" von Sarah Perry

Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt.
Cover-Bild Melmoth
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Sarah Perry (Autor)

Melmoth

Roman

Ein fesselnder und wunderbar unheimlicher Roman



Helen Franklins Leben nimmt eine jähe Wende, als sie in Prag auf ein seltsames Manuskript stößt. Es handelt von Melmoth - einer mysteriösen Frau in Schwarz, der Legende nach dazu verdammt, auf ewig über die Erde zu wandeln. Helen findet immer neue Hinweise auf Melmoth in geheimnisvollen Briefen und Tagebüchern - und sie fühlt sich gleichzeitig verfolgt. Liegt die Antwort, ob es Melmoth wirklich gibt, in Helens eigener Vergangenheit?



Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt. Ein weiteres Meisterwerk von Sarah Perry.




Countdown

4 Tage

Bewerben bis 25.08.2019.

Status

  • Plätze zu vergeben: 30
  • Bereits eingegangene Bewerbungen: 81

Formate in der Leserunde

  • eBook (epub und mobi)
  • eBook + Buch (epub und mobi)
  • Buch

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 05.08.2019 - 25.08.2019
    Bewerben
  2. Lesen 09.09.2019 - 29.09.2019
  3. Rezensieren 30.09.2019 - 13.10.2019

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Melmoth" und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Hinweis: Da es im Roman keine Kapitelangaben gibt, geben wir hier - zur Orientierung für alle eBook-Leser - jeweils die letzten Sätze der jeweiligen Leseabschnitte an:

Abschnitt 1, KW 37, Seite 1 bis 105

Der gesamte Dialog erschien Helen so absurd und komisch, dass sie sich auf die Matratze zurücksinken lässt und
die nackte Glühbirne unter der Decke anlacht. »Na gut«, sagt sie, »Albína Horáková, Sie haben gewonnen. Wir gehen
essen.«

Abschnitt 2, KW 38, Seite 106 bis 210

»Ich wüsste es zu gern«, sagt Adaya mit einem zögerlichen, doch irgendwie herausfordernden Blick durch dicke Brillengläser, und da legt Helen die Hände auf die kalte Marmortischplatte, wendet den Blick von Josef Hoffmanns jungem, mürrischem Gesicht ab und hört sich wie aus weiter Ferne sagen: »Als ich einundzwanzig war, verließ ich meine Eltern und ging nach Manila. Ich war noch nie im Ausland gewesen …«

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 07.08.2019

Melmoth – was für ein bizarrer Name. Und doch war ich bereits vom Klappentext fasziniert von der Geschichte. Es verspricht eine schaurige Atmosphäre und bestimmt auch ein wenig was zum Gruseln. Bereits ...

Melmoth – was für ein bizarrer Name. Und doch war ich bereits vom Klappentext fasziniert von der Geschichte. Es verspricht eine schaurige Atmosphäre und bestimmt auch ein wenig was zum Gruseln. Bereits auf den ersten Seiten schafft die Autorin ein ganz eigenwilliges Ambiente.
Wenn man als Leser auch noch völlig im Dunkeln tappt, was es mit dem einleitenden Brief und den beiden Figuren Helen und Karel auf sicht hat, so ist man bereits gefangen in einer eher beklemmenden Atmosphäre.
Prag passt da ganz hervorragend als Kulisse. Eine wunderschöne Stadt und doch hat sie etwas Geheimnisvolles.

So wie auch die Geschichte um Melmoth ein großes Geheimnis zu bergen scheint.
Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Sprache. Das Buch ist in einer erzählenden, sehr poetischen und anspruchsvollen Weise geschrieben, die mir sehr gefällt. Es ist bestimmt nichts, was man mal eben so weglesen kann, aber ich liebe es, ab und an Bücher zu lesen, die in ihrer Art herausstehen und nicht mit dem Strom schwimmen.

Helen wird als absolut unscheinbar und durchschnittlich beschrieben, was sie aber scheinbar aus eigenem Willen sein möchte. Es ist von einer Selbstbestrafung die Rede. In ihrer Vergangenheit scheint es also etwas zu geben, was sie heute verstecken will. Schon wieder Geheimnisse.
So Vieles hat meine Neugier geweckt, dass ich einfach nur weiterlesen möchte, um natürlich auch und vor allem zu erfahren: Was steht in Hoffmanns Manuskript?

Veröffentlicht am 07.08.2019

Die Leseprobe hat mir gut gefallen und sie ließ sich angenehm und unkompliziert lesen. Der Schreibstil ist schön und gefällt mir gut. Das Cover sieht toll und interessant aus. Macht neugierig. Ich hoffe ...

Die Leseprobe hat mir gut gefallen und sie ließ sich angenehm und unkompliziert lesen. Der Schreibstil ist schön und gefällt mir gut. Das Cover sieht toll und interessant aus. Macht neugierig. Ich hoffe mehr über die Frau in Schwarz und deren Geschichte zu erfahren.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Das Cover finde ich schön und irgendwie geheimnisvoll, Für mich ist der Schreibstill echt angenehm zu lesen.
Ich hoffe auf eine spannende Geschichte, wo die Protagonistin einige Dinge aufdeckt und über ...

Das Cover finde ich schön und irgendwie geheimnisvoll, Für mich ist der Schreibstill echt angenehm zu lesen.
Ich hoffe auf eine spannende Geschichte, wo die Protagonistin einige Dinge aufdeckt und über ihre eigene Vergangenheit etwas erfährt.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Die Leseprobe zu Sarah Perrys Roman “Melmoth“ hat in mir gleich das Gefühl geweckt, einen “alten“ Schauerroman zu lesen.
Die schaurige Atmosphäre wird durch die bildhafte, leicht "verstaubte" Sprache noch ...

Die Leseprobe zu Sarah Perrys Roman “Melmoth“ hat in mir gleich das Gefühl geweckt, einen “alten“ Schauerroman zu lesen.
Die schaurige Atmosphäre wird durch die bildhafte, leicht "verstaubte" Sprache noch unterstützt.

Nach der Leseprobe bin ich natürlich sehr gespannt, was es mit Helens Geschichte auf sich hat und warum sie sich selbst nach Prag "verbannt" hat. Auch welche Rolle Karel und Thea weiter spielen werden, interessiert mich, nachdem die Autorin es geschafft hat, die vielschichtigen Aspekte ihrer Beziehung (auch durch ihre Krankheit) bereits in so wenigen Seiten darzustellen.

Beim Titel "Melmoth" musste ich sofort an Maturins "Melmoth - der Wanderer" denken und bin gespannt, inwieweit Perry ihren Roman an die Maturin-Version angelehnt hat.

Das Cover ist wunderschön mit Federn in unterschidlichen, opulenten Blautönen und einem Vollmond gestaltet. Der Titel "Melmoth" im Handlettering-Stil bringt noch eine elegante Komponente mit ein.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Hier geht es spannend los mit einem Brief. Auch ist in dem Buch am Anfang ein Zitat vermerkt- das liebe ich ja! <:-D Eine Prise Humor darf natürlich nicht fehlen ;-)

»Was arbeiten Sie?«
»Ich bin Übersetzerin, ...

Hier geht es spannend los mit einem Brief. Auch ist in dem Buch am Anfang ein Zitat vermerkt- das liebe ich ja! <:-D Eine Prise Humor darf natürlich nicht fehlen ;-)

»Was arbeiten Sie?«
»Ich bin Übersetzerin, obwohl mein Deutsch besser ist als
mein Tschechisch.«
»Wundervoll! Womit beschäftigen Sie sich gerade? Mit
Schiller? Peter Stamm? Einer neuen Sebald-Ausgabe?«
»Mit einer Gebrauchsanweisung für Elektrowerkzeuge
von Bosch.«
(Seite 26)

Ich bin ja wirklich neugierig, weshalb das Manuskript "Melmoth" genannt wird. Richtig spannend hat die Autorin die alte Legende um die Frau in Schwarz konstruiert, jedenfalls kann mich hier die Leseprobe dazu einnehmen.

Das Cover ist unheimlich toll mysteriös und auch unheimlich gestaltet. Nichts mit Frau und/oder schwarz ... Wow! Es wirkt total poetisches auf mich und erinnert mich an Jugendromane, die in dem Stil gestaltet sind. Jedoch liest sich die Leseprobe nicht jugendlich. Dazu der mysteriöse Titel ... besser geht es für mich nicht! Ich habe auch egsehen, dass es diese Geschichte auch als Hörbuch gibt. :-O Das ist ja total mein Fall! XD

Die Autorin hat ja auch den Roman "DIE SCHLANGE VON ESSEX" geschrieben, dessen Cover genau nach dem Stil gestaltet ist. Mich konnte da aber die Geschichte nicht reizen, leider. Das wäre bloß ein reiner Coverkauf - und für sowas bin ich gar nicht zu haben. Dafür bin ich zu geizig! :-)