eBook-Leserunde zu "Totenbauer" von Tom Finnek

Alte Familiengeheimnisse und rätselhafte Todesfälle...
Cover-Bild Totenbauer
Produktdarstellung
(27)
  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
Mit Autoren-Begleitung

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

Tom Finnek (Autor)

Totenbauer

Ein Münsterland-Krimi. Der zweite Fall für Tenbrink und Bertram

Der zweite Fall für den westfälischen Sturkopf Heinrich Tenbrink und seinen Partner Maik Bertram!

Auf einer Parkbank im Münsterland bricht ein Mann zusammen. An seiner Schläfe klafft eine blutige Wunde. Der Frau, die ihm helfen möchte, flüstert er die Worte "toter Bauer" zu - und stirbt.

Oberkommissar Maik Bertram vermutet zunächst, dass der Mann das Opfer eines tödlichen Liebes- oder Eifersuchtsdramas geworden ist. Aber was haben die letzten Worte des Toten zu bedeuten? Ohne die Hilfe Heinrich Tenbrinks, der sich von einem Schädelbasisbruch erholt und mit immer stärkeren Erinnerungslücken zu kämpfen hat, tritt er bald auf der Stelle. Also wendet er sich an seinen ehemaligen Partner und sofort meldet sich Tenbrinks untrügliches Bauchgefühl: Könnten die Worte des Sterbenden einen ganz anderen Sinn haben? Bertram und Tenbrink arbeiten wieder als Team und schon bald führen sie ihre Ermittlungen zu alten Familiengeheimnissen, einem weiteren rätselhaften Todesfall und zu einer ehemaligen Knochenmühle. Gleichzeitig kämpfen die Kommissare mit ihrer eigenen Vergangenheit und stoßen auf Dinge, die besser für immer unentdeckt geblieben wären ...

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!


Timing der Leserunde

  1. Bewerben 13.06.2018 - 03.07.2018
  2. Lesen 11.07.2018 - 31.07.2018
  3. Rezensieren 01.08.2018 - 15.08.2018

Bereits beendet

Bei unserer Spannungs-Mittwoch-Leserunde startet jeden Mittwoch eine neue Bewerbungsphase für einen Titel aus dem Krimi- oder Thrillerbereich - für alle, die Nervenkitzel lieben und immer auf der Suche nach fesselndem Lesestoff sind!

Wir freuen uns ganz besonders über die Autorenbegleitung von Tom Finnek - er wird während der Lesephase eure Fragen beantworten!

Bewerbt euch jetzt für die eBook-Leserunde und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Bei "Totenbauer" handelt es sich um den zweiten Fall für den westfälischen Sturkopf Heinrich Tenbrink und seinen Partner Maik Bertram. Um "Totenbauer" folgen zu können, muss man den ersten Fall ("Galgenhügel") der beiden jedoch nicht kennen.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 15.08.2018

Verhängnisvolles Schweigen

0

Im Münsterland bricht auf einer Parkbank ein junger Mann mit einer blutenden Wunde an der Schläfe zusammen. Seine letzten Worte sind "toter Bauer". Die Ermittlungen übernehmen Kommissar Bremer und sein ...

Im Münsterland bricht auf einer Parkbank ein junger Mann mit einer blutenden Wunde an der Schläfe zusammen. Seine letzten Worte sind "toter Bauer". Die Ermittlungen übernehmen Kommissar Bremer und sein junger Kollege Maik Bertram. Als die Aufklärung des Falles stockt, bittet Bertram seinen krankgeschriebenen Kollegen Tenbrink um Mithilfe. Tenbrink leidet seit dem Tod seiner Frau unter Gedächtnislücken und ist in der Reha.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt fünf Jahre zuvor auf Kreta. Die Freunde Daniel und Johnny haben eine betrunkene Engländerin in ihr Apartment gebracht. Als Daniel kurze Zeit alleine in das Zimmer zurückkehrt, ist das Mädchen tot.
Die Episoden aus dem Damals werden immer wieder eingefügt und langsam wird die Verbindung zum Fall deutlich.
Im Münsterland sterben noch andere Personen und alles ist sehr undurchsichtig. Einzig Tenbrink hat Ideen, was passiert sein könnte.
Privates erfährt man auch von Tenbrink und Bertram. Tenbrink versucht sich an den Tod seiner Frau zu erinnern und Bertram bekommt Besuch von einer früheren Freundin, die dann an einer Überdosis Rauschgift stirbt.
Dies ist der zweite Fall für das Ermittlerteam, man kann das Buch jedoch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Der Autor versteht es, der Geschichte immer wieder eine neue Wendung zu geben und lässt einen rätseln, wie das Damals und heute zusammen hängt. Das Buch war für mich sehr spannend zu lesen und ein guter Regionalkrimi. Das Ende fand ich in mehrfacher Hinsicht tragisch und eine Folge falscher Annahmen.

  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 13.08.2018

Schuld durch Schweigen

0

Bücher mit Handlungssträngen in der Vergangenheit und Gegenwart finde ich persönlich immer sehr ansprechend. Die gut geschriebene und spannende Handlung fesselt mich vom ersten Satz an. Mit der vorangesetzten ...

Bücher mit Handlungssträngen in der Vergangenheit und Gegenwart finde ich persönlich immer sehr ansprechend. Die gut geschriebene und spannende Handlung fesselt mich vom ersten Satz an. Mit der vorangesetzten Rückblende einer Vergewaltigung wurde ich bereits in den Bann des Buches gezogen. Zu monströs ist für mich das Handeln von Daniel, dem hilflosen Mädchen gegenüber.
Dieses Verhalten hat Auswirkungen bis in die Gegenwart und vor allem Schweigen und Mutmaßungen führen zu folgenschweren Handlungen mit unschuldigen Opfern.
Sehr gelungen finde ich die realistische Darstellung von Menschen mit ganz normalen Alltagsproblemen wie Mona, die in einen Alptraum stolpert oder dem Kommissar Tenbrink, der „nur“ gesundheitliche Probleme hat. Er hat seine Frau verloren, das Verhältnis zu seiner Tochter ist nicht das Beste und die gesundheitlichen Aussetzer machen es ihm nicht leichter. Es wird deutlich, dass sein Problem psychischer Natur ist und dies klärt sich im Lauf der Handlung auch plausibel auf.
Interessant war für mich die Geschichte um die regionale Version, des Totengräbers, den „Totenbauer“. Die Eigenarten der Region werden gut herausgearbeitet, z.B. ist der Dialekt meines Erachtens gut dosiert eingearbeitet – wenn es zu viel ist, wird es für den unkundigen Leser im Verständnis und Lesefluss rasch schwierig.
Das Buch war für mich an keiner Stelle langatmig (fast folgt Puzzleteil auf Puzzleteil zu rasch aufeinander), was sich in einem zügigen Lesefortschritt äußert. Für mich bleiben keine Fragen offen und ich bin begeistert von diesem Buch. Die Handlung ist plausibel, die einzelnen Handlungsstränge fügen sich – und die Schuld (und auf Vermutungen basierende Folgehandlungen) aus der Vergangenheit sorgt für viel Leid in der Gegenwart. Familien werden zerstört und hätte man mal offen miteinander gesprochen, den Mut gehabt das vermutete Furchtbare anzusprechen, den Nutznießern wäre die Grundlage entzogen und Leben gerettet worden.
Stimmig sind auch „Nebenschauplätze“ der Ermittler. Hier wird deutlich, dass es auch Menschen, mit ihren Fehlern und Schwächen und daraus resultierenden Problemen sind.
Positiv überrascht hat mich die gute Zusammenarbeit von Ost und West, die Herkunft wird nicht thematisiert – dies würde ich mir für die Gesellschaft auch wünschen.
Es war für mich ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen und ich gebe dafür eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 07.08.2018

Schweigen ist nicht immer Gold

1

Ein junger Mann torkelt durch einen Park. Er wird von einer Joggerin beobachtet wie er auf einer Parkbank zusammenbricht. Sie hört noch, dass er „Toter Bauer“ und „So’n Quatsch“ vor sich hinmurmelt, bevor ...

Ein junger Mann torkelt durch einen Park. Er wird von einer Joggerin beobachtet wie er auf einer Parkbank zusammenbricht. Sie hört noch, dass er „Toter Bauer“ und „So’n Quatsch“ vor sich hinmurmelt, bevor er tot von der Bank stürzt. Hauptkommissar Arno Bremer, Maik Bertram und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Hauptkommissar Heinnrich Tenbrink, der bisher das Kommissariat geleitet hat, befindet sich noch in der Reha. Er muss nicht nur eine schwere Verletzung auskurieren, auch machen ihn seine Gedächtnisaussetzer Sorgen und er versucht der Ursache auf die Spur zu kommen.
Bertram hat zunehmend Schwierigkeiten mit der Arbeitsweise seines neuen Chefs Bremer und zieht deshalb Tenbrink den Fall betreffend ins Vertrauen. Ab sofort wird der Fall von zwei Seiten her ermittelt und mit viel Bauchgefühl agiert.


Einen kniffeligen Fall haben Maik Bertram und Heinrich Tenbrink zu lösen.
Gleich zu Beginn wird dem Leser deutlich, dass der aktuelle Mordfall mit dem Mord an einer jungen Frau auf Kreta, der 20 Jahre zurückliegt, zusammenhängt. Es wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Aus dem „damals“,„heute“ und den Erinnerungen von Heinrich Tenbrink entwickelt sich nach und nach für den Leser ein spannender Krimi mit nicht nur regionalem Charakter. Auch wenn ich den ersten Fall der beiden Kommissare nicht gelesen habe, hatte ich nie das Gefühl etwas verpasst zu haben oder Zusammenhänge nicht erkennen zu können. Man bekommt schrittweise Einblick in die Vergangenheit und erfährt alles, was zum Verständnis dieser Geschichte nötig ist.

Kompetenzgerangel und harte Ermittlungsarbeit prägen den Dezernatsalltag. Schmerzlich fehlen da die regional eingefärbte Ermittlungsarbeit von Heinrich Tenbrink und dessen Bauchgefühl.

Die privaten Probleme beider Kommissare, Bertram und Tenbrink, machen den Münsterland Krimi menschlich und auch privat. Der Leser fühlt mit.
Der Krimi ist abwechslungsreich, auch wegen der privaten Nebenschauplätze, und sehr spannend. Fehlende Kommunikation, zu wenig Miteinanderreden und zu wenig dienstlicher Gedankenaustausch sind die großen Themen dieses Krimis.

„Auch das gemeinsame Schweigen war zu einer Art liebgewordenem Ritual zwischen ihnen geworden, wie bei einem alten Ehepaar. Beruhigend und beängstigend zugleich.“ So wird das Verhältnis von Bertram und Tenbrink beschrieben, ein Ermittlerteam zum Verlieben.

Der letzte Satz des Krimis lässt auf eine Fortsetzung hoffen. „MER SIN NO NICH FERTISCH, MEI LIEBER“. Ich freue mich drauf.
Ich bin ein neuer Fan des Ermittlerpaares.

  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 03.08.2018

Stöbereinsatz im Münsterland

1

Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, denn nach „Galgenhügel“ wollte ich gerne wissen, wie es mit Heinrich Tenbrink weitergeht.
Eine Frau begegnet beim Joggen einen Mann, dem es augenscheinlich ...

Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, denn nach „Galgenhügel“ wollte ich gerne wissen, wie es mit Heinrich Tenbrink weitergeht.
Eine Frau begegnet beim Joggen einen Mann, dem es augenscheinlich schlecht geht. Sie schaut, ob sie helfen kann. Er murmelt noch etwas, was sich anhört wie „toter Bauer“ und ist tot. Maik Bertram ermittelt in diesem Fall und er kann wenig mit der Aussage anfangen. Daher spannt der Magdeburger seinen hiesigen Kollegen Tenbrink ein, der zurzeit aufgrund seiner Verletzungen, die er sich beim letzten Fall zugezogen hat, noch nicht wieder im Dienst ist. Tenbrink kennt seine Münsterländer und weiß, wie er an Informationen kommt. Dabei spielt sein Gedächtnis aber immer noch nicht richtig mit. Außerdem kommt etwas Privates an die Oberfläche, was ihm zusätzlich Kopfzerbrechen bereitet. Aber auch bei Maik Bertram taucht jemand aus der Vergangenheit auf.
Dieser Krimi aus dem Münsterland lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schon der Prolog, der uns in die Vergangenheit führt, lässt erahnen, dass es keine einfachen Ermittlungen werden.
Heinrich Tenbrink ist Westfale und die Vorurteile, die über Westfalen im Umlauf sind, treffen auch auf ihn zu. Er ist ein Dickschädel, der seinen Weg geht, auch wenn es anderen nicht passt. Dass er aus der Gegend stammt, hilft dabei, so manches zu erfahren, dass Kollege Bertram nie aus den Leuten herauskitzeln könnte. Aber Bertram, weiß inzwischen, wo seine Grenzen sind, wenn er mit den Leuten redet und ist ganz froh, wenn er Tenbrink auf Stöbereinsatz schicken kann. Außerdem hat er ja noch seine Probleme mit der Ehemaligen und der Jetzigen zu lösen. Frauen und Maik – irgendwas läuft da nicht so ganz gerade.
Auch Bertrams jetziger Vorgesetzter Bremer hat kein Gespür für die Menschen im Münsterland, daher entgeht ihm einiges. Zudem merkt er, dass man ihn als Chef noch nicht akzeptiert und trägt mit seinem Verhalten dazu bei, dass sich das wohl auch nicht so schnell ändern wird. Zum Glück ist die Grenze zu den Niederlanden nah und der Kollege Bonnema jenseits der Grenze sehr hilfsbereit.
Die Personen sind alle sehr gut und individuell ausgearbeitet. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungsweisen nachvollziehen.
Die Geschichte ist komplex und zeigt am Ende, dass Reden manchmal doch Missverständnisse und Schlimmeres verhindern könnten. Aber Reden ist nun mal nicht das Ding eines Westfalen.
Es gab viele Wendungen, die dafür sorgten, dass es undurchschaubar und spannend blieb und auch dieses Mal wird es zum Schluss wieder dramatisch.
Da Tom Finnek einen weiteren Band mit Tenbrink und Bertram angekündigt hat, bin ich schon sehr gespannt, denn ich ermittele gerne mit den beiden im Münsterland.
Ich kann diesen Krimi nur empfehlen.

  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 02.08.2018

Spannend und unterhaltsam

0

Ich kenne den ersten Teil um Tenbrink und Bertram nicht, und denke es wäre ab und an nicht schlecht um verschiedene Dinge besser zu verstehen.
Vom Schreibstil her super geschrieben und die Verwicklung ...

Ich kenne den ersten Teil um Tenbrink und Bertram nicht, und denke es wäre ab und an nicht schlecht um verschiedene Dinge besser zu verstehen.
Vom Schreibstil her super geschrieben und die Verwicklung damals und heute gut umgesetzt. Alles in allem ein kurzweiliger, spannender Krimi, den ich gerne gelesen habe.

  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil