Leserunde zu "First Comes Love" von Katie Kacvinsky

Taschentuchalarm: Nie war Liebe schöner
Cover-Bild First Comes Love
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Katie Kacvinsky (Autor)

First Comes Love

Liebe mich, wenn du dich traust

Ulrike Raimer-Nolte (Übersetzer)

Eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte von Bestsellerautorin Katie Kacvinsky.

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den Mauern verbergen, die Gray um sich hochgezogen hat. Er hat einen großen Verlust erlitten - und die Trauer lässt ihn kaum noch zu Atem kommen. Erst Dylan, exzentrisch und spontan, lockt ihn langsam zurück ins Leben. Gemeinsam machen sie in ihrem klapprigen Auto einen Roadtrip, der sie bis in die Wüste führt. Sie adoptieren einen zotteligen Hund, schreiben eine Ode an einen Kaktus und philosophieren über das Leben. Und während sie unterwegs sind, öffnen sie sich einander mehr und mehr ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 25.02.2019 - 24.03.2019
  2. Lesen 08.04.2019 - 28.04.2019
  3. Rezensieren 29.04.2019 - 12.05.2019

Bereits beendet

Eine poetisch erzählte, berührende Liebesgeschichte von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Geschichte, die einen weinen und lächeln und wieder weinen lässt

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 07.05.2019

Süße Geschichte mit Lücken.

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Klappentext

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den ...

Klappentext

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den Mauern verbergen, die Gray um sich hochgezogen hat. Er hat einen großen Verlust erlitten - und die Trauer lässt ihn kaum noch zu Atem kommen. Erst Dylan, exzentrisch und spontan, lockt ihn langsam zurück ins Leben. Gemeinsam machen sie in ihrem klapprigen Auto einen Roadtrip, der sie bis in die Wüste führt. Sie adoptieren einen zotteligen Hund, schreiben eine Ode an einen Kaktus und philosophieren über das Leben. Und während sie unterwegs sind, öffnen sie sich einander mehr und mehr ...

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr schön und auch passend zum Buch! Ich kann mir einige Szenen im Buch vorstellen, in denen dieses Foto wirklich hätte entstanden sein können, und das macht es meiner Meinung nach noch schöner als es eigentlich schon ist. Es macht es authentisch und man kann tatsächlich etwas damit verbinden. Wenn man das Cover ansieht, hat man gleich wieder die Geschichte vor Augen!

Es gab an dem Buch eine Sache die mich unglaublich fasziniert hat: Der Schreibstil der Autorin. Normalerweise sagt man über den Schreibstil so etwas wie "flüssig, gut lesbar, schön", und das trifft auch alles auf Katie Kacvinski's Schreibstil zu, aber da ist noch so viel mehr. Sie verwendet sehr viele Metaphern und schreibt alles so "farbecht" auf. Man befindet sich beim Lesen so tief in einer andern Welt; das ist sehr beeindruckend.
Wenn die beiden Protagonisten angefangen haben zu philosophieren, war es für mich wirklich faszinierend zu lesen. Die Gedankengänge sind so weitreichend, dass man sich manchmal einfach gefragt hat, wo diese bewundernswert offene und weitreichende Denkweise herkommt.

Der Anfang und die Mitte des Buches fand ich sehr gut. Es konnte mich bis dahin vollständig mitreißen. Nur leider war für mich sehr schnell klar, dass mir etwas fehlt.
Die Charaktere.
Gut, sie waren natürlich vorhanden, aber dann irgendwie auch wieder nicht. Man erfährt zum Beispiel leider kaum etwas über Dylan. Obwohl sie ein so farbenfroher Charakter ist, bleibt sie grau. Und auch wenn wir viel über ihre Denkweise erfahren, wissen wir nicht, wo das alles herkommt. Es gibt eine Szene im Buch, in der Gray beschreibt, wie traurig Dylan aussieht. Leider hört es da auch schon auf mit den Einblicken in Dylan's leben.
Über den eigentlich grauen Protagonisten Gray erfährt man viel mehr, aber auch da fehlt mir noch etwas.
Während des Lesens ist mir aufgefallen, dass es so gut wie keine Nebencharaktere gibt und diese für den Leser auch nur mal so am Rande erwähnt werden. Ich denke, die stärkere Einbeziehung der Nebencharaktere hätte dem Buch sehr gut getan.
Zumal man dazu sagen muss, dass die Geschichte teils auch einfach etwas langweilig war. Es passiert viel, kommt aber dem Leser wie Nichts vor.
Ganz generell hätte die Autorin den Protagonisten auch einfach mehr Zeit geben können. Deren Beziehung geht sehr schnell in großen Schritten voran. Da die Autorin aber immer wieder davon spricht, dass Dylan Gray's Mauern einreißt, denke ich, ist das OK, da es auch einfach den Effekt zeigt, den Dylan auf Gray hat.

Man taucht beim Lesen des Buches tatsächlich in eine andere Welt ein, nur leider nicht in die des Buches. Denn auch wenn wir viel über die Protagonisten erfahren durften, lässt mich der Gedanke nicht los, dass wir nur an der Oberfläche kratzen. Die Welt in die wir eintauchen sind letztendlich nur die Metaphern und Vergleiche, über die wir beim Lesen immer wieder nachdenken. Das ist nichts schlechtes, aber ich für meinen Teil habe dabei leider die eigentliche Geschichte aus den Augen verloren.

Es gibt in dem Buch aber auch unglaublich viele süße Szenen zwischen den beiden, bei denen man sich ein "awwwwwww" einfach nicht verkneifen konnte. Wenn Du Dich entscheidest, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, wirst du dir ein "awwwwwww" garantiert an einigen Stellen auch nicht verkneifen können!

Fazit

Das Buch ließ sich gut lesen und ist mit seinen 230 Seiten bestimmt ein gutes Buch, das man mal eben so gut lesen kann. Leider wies es für mich einfach zu große Lücken auf, was die Charaktere anging, weshalb es von mir leider nur 3.5 Sterne gibt. Aber auch wenn es von mir jetzt ordentlich Kritik gehagelt hat, würde ich das Buch empfehlen! Vor allen Dingen für jüngere Leserinnen zwischen 12 und 14 Jahren.

Veröffentlicht am 30.04.2019

Authentische Charaktere, eine wichtige Message, aber auch etwas oberflächlich

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Als Gray Dylan auf dem Campus trifft, weiß er noch nicht, dass ihm der Sommer seines Lebens bevor steht und für immer verändern wird. Denn eigentlich möchte er nach einem Schicksalsschlag einfach nur in ...

Als Gray Dylan auf dem Campus trifft, weiß er noch nicht, dass ihm der Sommer seines Lebens bevor steht und für immer verändern wird. Denn eigentlich möchte er nach einem Schicksalsschlag einfach nur in Ruhe gelassen werden, doch Dylan bewegt ihn immer wieder dazu verrückte Dinge zu tun und immer mehr aus sich rauszukommen..

Dylan war mir von Beginn an sympathisch, denn sie ist nicht der typische 08/15-Charakter, den man schon aus sämtlichen Büchern dieses Genre kennt. Sie ist liebenswert, aber auch einfühlsam, lebensfroh und etwas verrückt. Außerdem liebt sie nicht nur das fotografieren sondern auch spontane Aktionen. Vor allem aber ihre Art hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Sie ist immer für Menschen, die ihr am Herzen liegen da, aber gibt selbst nicht so viel über sich preis, was ich etwas schade finde.
Gray lebt nach einem schrecklichen Ereignis eher zurückgezogen und hat sich von seinem alten Leben, seinen Freunden und seiner großen Leidenschaft Baseball distanziert. Stattdessen besucht er einen Sommerkurs in der Uni, jobt nebenbei und verbringt sonst am liebsten Zeit zuhause. Trotzdem hat er während des Buches eine tolle Entwicklung durchgemacht, denn er hat sich immer mehr geöffnet und hat wieder begonnen das Leben zu genießen. Vor allem aber haben mir seine Denkweise und tiefgründigen Ansichten sehr gut gefallen und ihn nochmal sympathischer gemacht.
Dylan und Gray sind das perfekte Beispiel für "Gegensätze ziehen sich an", denn die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, aber harmonieren doch perfekt miteinander. Es war so schön zu lesen wie Dylan Gray immer wieder aus seinem Schneckenhaus heraus gelockt hat und er sich immer mehr geöffnet hat. Trotzdem ist mir die Liebesgeschichte dann doch etwas zu schnell gegangen, denn die Gefühle waren bei beiden von jetzt auf gleich da - wenn auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, was vor allem auch an dem wunderschönen Schreibstil von Katie Kacvinsky liegt. Er ist nicht nur locker leicht, sondern auch ausreichend detailliert und gefühlvoll. Dabei gibt es nicht nur zahlreiche witzige Dialoge, sondern auch indirekte Reden, was ich so noch nie gelesen habe. Da die Geschichte sowohl aus Dylans als auch aus Grays Sicht geschrieben wurde, konnte man sich außerdem sehr gut in deren Gefühls- und Gedankenwelt rein versetzen. Dabei schafft die Autorin viele schöne, aber auch romantische, humorvolle und traurige Szenen. Ebenso bringt sie auch eine wichtige Message rüber, denn man soll eben diese kleinen Momente voll auskosten, da das Leben leider viel zu schnell vorbei sein kann.

"Das Leben ist zu kurz", sagte sie. "Ich will meine Zeit nicht mit Schüchternheit und Scham verschwenden. Wir sind alle nur Menschen, also ist niemand von uns perfekt, und gerade das sollten wir genießen." (Seite 180)

Trotzdem blieb mir die Geschichte an vielen Stellen doch etwas zu oberflächlich, denn viele Szenen und Probleme wurden meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt und sind dann mehr oder weniger in Vergessenheit geraten, was sicherlich auch an der geringen Seitenzahl liegt. Auch mit dem offenen Ende (wovon ich normalerweise ein Fan bin) hatte ich so meine Probleme, denn es bleiben doch noch einige Fragen offen und es ist schade, dass nicht noch mehr auf die jeweiligen Zeitsprünge in der Geschichte und was in der Zwichenzeit passiert ist, eingegangen wurde.

Das Cover des Buches gefällt mir übrigens richtig, richtig gut und ist mir sofort ins Auge gesprungen. Nicht nur die Farbwahl ist wunderschön, sondern zusammen mit dem ausgewählten Motiv auch sehr passend zur Geschichte.

Alles in allem ist First Comes Love von Katie Kacvinsky eine schönes Buch für zwischendurch, das mich trotz authentischer Charaktere und einer wichtigen Message nicht vollständig überzeugen konnte, denn dafür blieb mir die Geschichte an vielen Stellen zu oberflächlich. Dafür gibt es von mir 3,5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.04.2019

Ganz große Liebe!

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Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr schon nach ein paar Seiten wisst, dass sie etwas ganz Besonderes sind? Wie ein Schatz, den man hegen und beschützen und immer wieder ansehen muss? “First comes Love” ...

Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr schon nach ein paar Seiten wisst, dass sie etwas ganz Besonderes sind? Wie ein Schatz, den man hegen und beschützen und immer wieder ansehen muss? “First comes Love” ist so ein Buch. Ich habe es im Rahmen der Leserunde bei der Lesejury lesen und mich mit den anderen Teilnehmern in Dylan, Gray und ihre Geschichte verlieben dürfen. Danke dafür!

“First comes Love” definiert sich nicht durch eine spannende Handlung oder eine außergewöhnliche Prämisse, aber das muss der Roman auch gar nicht, denn er hat zwei gegensätzliche, aber gleichermaßen liebenswerte Protagonisten, die sich in Windeseile in die Leserherzen schleichen.

Wie der Klappentext schon verrät, ist Gray dunkel und in sich gekehrt. Die Beschreibung trifft es perfekt. Im Gegensatz dazu ist Dylan wie ein Sonnenstrahl am wolkenverhangenen Himmel, wie ein Lichtstreif am Horizont. Das Mädchen sprüht vor Lebenslust, liebt die verrücktesten Dinge und sie hat das Ziel, einen Freund zu finden. Dafür hat sie sich für Gray entschieden, der sie nun nicht mehr los wird.

Die Geschichte der Beiden beginnt ganz banal, mit einer Begegnung auf dem Campus des Community Colleges, und entwickelt sich zu etwas ganz Großem. Die Autorin behandelt nicht nur leichte Themen wie die erste Liebe, zeigt nicht nur die unbeschwerten Seiten des Lebens, sondern thematisiert auch Konflikte, die schwerer wiegen und den Leser mitfühlen lassen. Verlust und Zukunftsängste spielen eine Rolle, ebenso das Loslassen und in die Zukunft blicken.

Es ist so leicht, sich in Dylan und Gray zu verlieben und mitzuerleben, wie die beiden Gefühle füreinander entwickeln. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd aus beiden Sichten erzählt wird, schlüpft man in beide Rollen, lernt das Innenleben beider Protagonisten kennen. Dabei ist besonders, dass die Liebesgeschichte mehr in Grays Sicht vorkommt, als bei Dylan. Eine Romanze aus männlicher Perspektive und doch gefühlvoll und herzerweichend.

Auch die Message ist wunderbar! Es sind die kleinen, kostbaren Momente, die Dylan und Gray miteinander teilen, die das Buch unvergesslich machen und die am Ende so viel mehr zählen als alles andere. Nicht immer braucht es große, bedeutsame Ereignisse, um ein – oder gar zwei – Leben zu verändern, aber Dylan und Gray haben einander verändert.

Der Schreibstil ist ebenso wie der Rest des Buches einfach nur schön. Die Sichten springen zwar ab und an, so dass man sich erstmal umgewöhnen muss, aber es ist herrlich realistisch und wenn überdramatisiert. Ein weiterer Punkt, der mich an “First comes Love” beeindruckt hat. Die Liebesgeschichte kommt ohne Drama aus und schafft es trotzdem, zu berühren. Weil sie echt ist. Weil sie genau so passieren könnte. Genauso wie das Ende, das ebenso echt ist. Eigentlich mag ich keine offenen Enden, aber hier war es passend, um nicht zu sagen: absolut perfekt.

IM GROSSEN UND GANZEN…
“First comes Love” von Katie Kacvinsky ist die berührendste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe. Mit liebenswerten Charakteren, einer fantastischen Message und ganz, ganz viel Herz schleicht sich das Buch in meine Jahreshighlights.

Veröffentlicht am 16.07.2019

First comes love … und dann das Leben?

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Bei „First Comes Love“ handelt es sich um die Neuauflage der 2012 erschienen Hardcoverausgabe „Dylan & Gray“. Schön finde ich, dass der Originaltitel übernommen wurde. Andererseits könnte der Hinweis, ...

Bei „First Comes Love“ handelt es sich um die Neuauflage der 2012 erschienen Hardcoverausgabe „Dylan & Gray“. Schön finde ich, dass der Originaltitel übernommen wurde. Andererseits könnte der Hinweis, dass es sich um eine Neuauflage handelt, präsenter sein, da das doch etwas irreführend ist.

Das Cover gefällt mir ganz gut. Die Farbgebung ist gut gelungen, aber alles in allem stellt es für mich jetzt keine Besonderheit dar. Es spiegelt toll das Setting wieder: Wüste, Saguaro-Kaktus, Roadtrip.

Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da mit der männlichen Sicht begonnen wurde. Es handelt sich hier um einen Perspektivenwechsel von den beiden Hauptprotagonisten Dylan und Gray, der für mich nicht unbedingt notwendig ist, aber auch nicht weiter stört. Ich habe mir mit den Namen schwer getan, da Dylan als Mädchenname und Gray als Jungenname verwendet wurde und ich es eher umgekehrt gewohnt bin. Das war schon stark verwirrend für mich. Davon abgesehen hatte ich keinerlei Probleme mit dem Schreibstil, der mir ganz gut gefallen hat.

Die beiden Protagonisten sind charakterlich komplett verschieden. Ich persönlich konnte mich auch eher mit dem männlichen Protagonisten, Gray, identifizieren, da er eher ruhig und verschlossen ist. Mit Dylans Art kam ich nicht wirklich klar; generell ist mir ihr Charakter etwas blass geblieben, da man kaum was von ihr erfahren hat und auch kaum Einblicke in ihre Vergangenheit bekommen hat. Allerdings habe ich gesehen, dass es auf Englisch wohl eine Fortsetzung gibt und ich hoffe, dass wir hier mehr von ihr erfahren werden. Beziehungsweise hoffe ich generell, dass im Zuge der Neuveröffentlichung prinzipiell auch die Fortsetzung erscheinen wird.

Ich fand das Buch etwas schwierig. Der Einstieg hat mir eigentlich gut gefallen, auch wenn das Setting – also die karge Landschaft – nicht ganz so meins sind. Die Mitte des Buches fand ich wirklich schön und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Und ich habe definitiv einiges für mein Leben mitgenommen. Ich finde, im Buch gibt es einige wichtige Botschaften, über die man definitiv nachdenken muss.
Das letzte Drittel fand ich dann etwas schwierig und vor allem mit Dylans Art bin ich da schwer klargekommen. Ihre Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar und ich war wohl ähnlich verwirrt wie Gray. Auch das Ende hat mich schwer verwirrt, da es doch etwas sehr offen für meinen Geschmack war. Aber mittlerweile weiß ich auch über die Fortsetzung Bescheid, die ich lesen werde um hoffentlich meine Fragen beantwortet zu bekommen.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Niedlich, aber nicht perfekt

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Dem Titel meiner Rezension kann man wahrscheinlich schon entnehmen, dass ich das Buch generell gut fand, aber irgendwie hat mir was gefehlt.

Erstmal generell: Das Buch an sich fing direkt sehr gut an. ...

Dem Titel meiner Rezension kann man wahrscheinlich schon entnehmen, dass ich das Buch generell gut fand, aber irgendwie hat mir was gefehlt.

Erstmal generell: Das Buch an sich fing direkt sehr gut an. Man hat die Personen kennengelernt und konnte von Beginn an schmunzeln und lachen. Allgemein waren die Eigenarten der Charaktere schnell greifbar und erkennbar. Ich fand die Hintergründe der Charaktere und deren Art und Weise sehr interessant. Dylan ist ein wirklich interessant und schwer durchschaubares Mädchen gewesen und Gray war der Boy, den man selbst gerne kennengelernt hätte. Leider muss ich aber sagen, dass ich irgendwann an den Punkt gekommen bin, wo ich dann irgendwie langsam was anderes und mehr erwartet hätte. Man könnte sagen es fehlt sehr viel.

Ohne viel zu spoilern: Das Ende war auch so eine Sache. Auf der einen Seite wirklich gut geschrieben und auch generell nachvollziehbar, aber ich selbst hätte es mir natürlich auch anders gewünscht. Auch wenn es sehr verständlich war.

Das Buch ließ sich leicht und gut lesen. Der Schreibstil war wirklich gut und man war von Anfang an gefühlt ein Teil des Buches. Jedoch ist das Ende nicht so sehr gelungen. Meiner Meinung nach. Trotzdem würde ich definitiv mehr von der Autorin lesen.