Leserunde zu "Deine letzte Lüge" von Clare Mackintosh

Emotional und voller überraschender Wendungen
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Clare Mackintosh (Autor)

Deine letzte Lüge

Psychothriller

Sabine Schilasky (Übersetzer)


Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Besonders seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 14.11.2018 - 11.12.2018
  2. Lesen 09.01.2019 - 29.01.2019
  3. Rezensieren 30.01.2019 - 12.02.2019

Bereits beendet

Bei unserer Spannungs-Mittwoch-Leserunde startet jeden Mittwoch eine neue Bewerbungsphase für einen Titel aus dem Krimi- oder Thrillerbereich - für alle, die Nervenkitzel lieben und immer auf der Suche nach fesselndem Lesestoff sind!

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Deine letzte Lüge" von Clare Mackintosh und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Besonders freuen wir uns, dass die Autorin, die zwölf Jahre bei der britischen Polizei arbeitete, bevor sie sich dem Schreiben widmete, die Leserunde begleitet! Unter "Ask the author" könnt ihr euch direkt an sie wenden. Bitte achtet darauf, eure Kommentare auf Englisch zu schreiben.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 10.02.2019

Familiendrama

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Anna Johnson wird in einer scheinbar intakten und glücklichen Familie groß. Umso größer ist der Schock als sie erfährt, dass ihr Vater Selbstmord begangen hat und ihre Mutter, ein Jahr später, es ihrem ...

Anna Johnson wird in einer scheinbar intakten und glücklichen Familie groß. Umso größer ist der Schock als sie erfährt, dass ihr Vater Selbstmord begangen hat und ihre Mutter, ein Jahr später, es ihrem Mann gleichtat. Anna wird das Gefühl nicht los, dass mehr dahinter ist. Ein Jahr nach dem vermeintlichen Tod ihrer Mutter bekommt Anna eine seltsame Nachricht, mit der sie zur Polizei geht und damit der Fall der Johnson-Selbstmorde von dem Zivilpolizisten im Ruhestand, Murray Mckenzie, neu aufgemacht wird.
Schnell wird auch Mckenzie klar, dass da etwas nicht stimmt und er macht sich auf die Suche nach den Puzzleteilen.
Während der Ermittlungen wird Anna mir weiteren Nachrichten bedroht und mit einer Person konfrontiert, die ihr die Augen öffnet, dass ihre gesamte Kindheit eine Lüge war.

Das Buch wird immer aus der Ich-Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt. So fällt es einem leicht, sich in die Figuren hinein zu versetzten. Man fiebert bei Anna mit und durchlebt mit ihr die Achterbahn der Gefühle. Trotz ihrer tragischen Familiengeschichte ist es nicht übertrieben erzählt und man kann ihr gut folgen. Die Abschnitte vom Zivilpolizisten Mckenzie waren besonders mitfühlend. Seine Geschichte ging mir besonders Nahe und in meinen Augen ist er der Romanheld. Die Autorin Clare Mackintosh, die übrigens selbst bei der Polizei gearbeitet hat, hat Mckenzie zu einem sehr liebenswürdigen und mitfühlenden Charakter gemacht.
Mich haben die Themen des Buches Selbstmord, Borderline und Gewalt und der Familie sehr berührt.
Leider empfand ich in der Mitte des Buches die Geschichte sehr unglaubwürdig und habe das Buch schon fast zur Seite gelegt. Das Weiterlesen hat sich aber gelohnt, denn es kam alles anders als man sich es gedacht hat. Man wird in die Irre geführt, doch am Ende klärt sich alles auf. Ich hätte mir gewünscht, dass der Spannungsbogen von Anfang da wäre. Auch empfinde ich das Buch nicht als Thriller sonders als Familiendrama, was mich jedoch nicht gestört hat.

Schlussendlich empfinde ich das Buch als lesenswert, auch wenn ich zwischendurch einer anderen Meinung war. Doch es lohnt sich das Buch zu Ende zu lesen! Ein Familiendrama der ersten Klasse, mit Mord, Gewalt und Lügen. Besonders mit dem sehr sympathischen Polizisten Mckenzie fühlt man mit

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Veröffentlicht am 03.02.2019

Gelungener Plot, hätte aber spannender sein können

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Anna leidet schwer unter dem Verlust ihrer Eltern. Vor einem Jahr hat sich ihre Mutter Caroline das Leben genommen, auf die gleiche Weise wie ihr Mann kurz Zeit vorher. Die Beweggründe ihrer Eltern kennt ...

Anna leidet schwer unter dem Verlust ihrer Eltern. Vor einem Jahr hat sich ihre Mutter Caroline das Leben genommen, auf die gleiche Weise wie ihr Mann kurz Zeit vorher. Die Beweggründe ihrer Eltern kennt Anna nicht, es gab noch nicht einmal Andeutungen für die Selbstmorde. Sie fragt sich also immer wieder, was ihre Eltern in den Tod getrieben hat. Eines Tages erhält sie einen mysteriösen Hinweis, der sie dazu bringt, die Selbstmorde zu hinterfragen. Sie stößt auf Lügen und Ungereimtheiten und fühlt sich beobachtet. Kann sie die Wahrheit herausfinden?

Ich war auf diesen Psychothriller sehr gespannt, da ich von der Autorin auch die ersten beiden Bücher gelesen hatte.
Der Schreibstil war gut verständlich und ich konnte der Geschichte bestens folgen.
Die Charaktere wurden gut beschrieben und ich habe einigen nicht so ganz getraut und mich gefragt, ob sie mehr wissen, als sie Anna erzählen.
Mein liebster Charakter war der ältere Polizist Murray, der sich auf eigene Faust in die Nachforschungen kniete. Er wirkte sehr ruhig, überlegt, erfahren und intelligent. Toll fand ich die Einblicke in sein Privatleben mit seiner Ehefrau Sarah, die schwer krank war, ihn aber auch bei seinen Überlegungen unterstützte. Da gab es auch Situationen, die mich sehr bewegten und mir unwahrscheinlich nahe gingen.
Die Story fand ich grundsätzlich prima durchdacht und sie hielt auch einige spannende und überraschende Wendungen parat. Was ist mit Annas Eltern geschehen? Haben Sie Selbstmord begangen oder wurden sie umgebracht? Und weshalb? Ich hatte viele Fragen im Kopf, die ich beantwortet wissen wollte.
Auch den Aufbau des Buches fand ich gelungen, denn es gab verschiedene Perspektiven, aus denen ich dem Ganzen folgen konnte, nämlich sowohl Anna als und Murray. Und dann auch noch jemand Unbekanntes, dessen Identität sich erst zum Ende hin zeigt.
Was für mich jedoch das Manko dieses Psychothrillers war, war die Spannung, die sich leider nur langsam aufbaute. Erst zum Ende hin stieg sie enorm an und fesselte mich so richtig. Ich hätte mir allerdings schon viel früher einen höheren Spannungsbogen gewünscht.

Eine interessante Story mit unvorhersehbaren Wendungen und einem überraschenden Ende, jedoch mit einem zögerlichen Spannungsaufbau. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.02.2019

Spannung die mit der Wahrheit endet

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Annas Eltern haben beide Selbstmord begangen indem diese sich von der ein und derselben Klippe gestürzt haben. Anna glaubt von Anfang an nicht, dass ihre Eltern mittels Suizid ihrem Leben ein Ende bereiten ...

Annas Eltern haben beide Selbstmord begangen indem diese sich von der ein und derselben Klippe gestürzt haben. Anna glaubt von Anfang an nicht, dass ihre Eltern mittels Suizid ihrem Leben ein Ende bereiten wollten und hat sich auf die Suche nach der Wahrheit gemacht. Die Wahrheit, die mit Gefahren verbunden ist, denn alles begann mit einer ominösen Karte zum Jahrestag des Todes ihrer Mutter.

Nun zu meinem Fazit:
Der Psychothriller hat mir sehr gut gefallen. Man findet leicht hinein und der Leser wird auch von der Autorin in die Irre geführt. Die Autorin gibt meiner Meinung nach dem Leser sehr viele Möglichkeiten sich seine eigene Ansicht der Geschehnisse zu bilden, wie in der Szene wo Annas Mutter in die Wohnung ihrer Tochter geht. Ab hier hat sich bei mir die Frage aufgetan, ob sie denn womöglich noch am Leben sei und den Tod einfach nur vorgetäuscht hat.
Wie aber so ziemlich jedes Buch hat auch dieses Buch leider eine kleine Schwachstelle, denn am Ende wurde die gesamte Auflösung des Falls für mich zu sehr hineingestopft und die Spannung nahm leider am Ende ziemlich ab, was dem Ganzen den guten Anfang leider ziemlich vermiest hat. Jedoch muss man auch erwähnen, dass man diese Art von Wendung nicht kommen sieht und ich hier ziemlich überrascht war, als der Fall aufgelöst wurde.

Zu den Figuren, die in dem Psychothriller vorkommen, gibt es von meiner Seite aus nicht viel zu erzählen, weil ich sie im Großen und Ganzen ganz gut fand und auch ihren Charakter nachvollziehbar fand.

Die Entscheidung wieviele Sterne ich nun schlussendlich vergebe fällt mir nicht einfach, denn zum Einen ist der Psychothriller unheimlich spannend und auch lesenswert, da die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, aber zum Anderen ist da der Schluss der für mich einfach keine Spannung mehr mitbringt und für mich auch ziemlich zusammengetopft wurde, sodass ja alles in wenigen Kapiteln und auf wenigen Seiten Platz findet.

Ich würde den Psychothriller, trotz des mir überhaupt nicht gefallenden Schluss dennoch empfehlen, da die Story sehr gut geschrieben und auch fesselnd ist.

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Veröffentlicht am 31.01.2019

Überraschende Wendung

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Überraschende Wendung

Deine letzte Lüge von Clare Mackintosh

Anna Johnson ist erschüttert, als sie eine Karte bekommt mit der Aufschrift: Selbstmord? Von wegen.
Erschüttert deshalb, weil ihre Eltern ...

Überraschende Wendung

Deine letzte Lüge von Clare Mackintosh

Anna Johnson ist erschüttert, als sie eine Karte bekommt mit der Aufschrift: Selbstmord? Von wegen.
Erschüttert deshalb, weil ihre Eltern sich im Abstand von einem Jahr selbst umgebracht haben. Erst sprang ihr Vater von den berüchtigten Klippen der Landzunge Beachy Head, dann ein Jahr später ihre Mutter Caroline. Anna hatte es im letzten Jahr nach dem Tod der Eltern sehr schwer. Sie besuchte daher einen Therapeuten um mit ihrer Trauer fertig zu werden. Mark, ihr Therapeut, verliebte sich in sie, und nun sind die zwei zusammen und haben eine gemeinsame Tochter namens Ella. Die Karte lässt Anna am Selbstmord ihrer Eltern zweifeln. Sie entschließt sich zur Polizei zu gehen, wo sie auf Murray Mackenzie trifft. Der war viele Jahre bei der Polizei, doch nun übt er nur noch helfende Tätigkeiten aus, er denkt daran bald in den Ruhestand zu gehen. Annas Geschichte fasziniert ihn und er nimmt sich ihrer an, weil er bezweifelt, dass einer der Beamten die Sache nicht Ernst nimmt, da der Fall damals als klarer Suizid zu den Akten gelegt wurde.

Im weiteren Verlauf geschehen noch einige komische Vorfälle, die den Leser sehr verunsichern wohin dies alles führen wird. Schnell wird klar, dass mehr hinter allem steckt.
Zu Anfang gibt es direkt ein paar Passagen, die den Eindruck erwecken, dass Annas Mutter zum Leser spricht. Durch diese Elemente wurde ich neugierig auf die Auflösung, die allerdings gar nichts mit dem zu tun hat, was man zwischendurch vermutet hat.
Die Lebensgeschichte von Murray hat mir persönlich am besten gefallen. Er und seine Frau Sarah, die an der Borderline Störung leidet, lagen mir mehr am Herzen als die Hauptperson Anna Johnson, sie blieb für mich ein wenig blass, ich konnte keinen rechten Bezug aufbauen.
Insgesamt hat mir dieser Psychothriller gut gefallen, da er viele unvorhergesehene Wendungen und Überraschungen bereit hielt, ein wenig mehr Nervenkitzel wäre allerdings wünschenswert.

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Veröffentlicht am 30.01.2019

Was ist die Wahrheit?

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Ein Jahr ist vergangen, seit sich Annas Mutter Caroline das Leben genommen hat, genau wie ihr Vater nur wenige Monate zuvor stürzte sie sich von den Klippen in den Tod. Anna leidet unter dem Verlust, fragt ...

Ein Jahr ist vergangen, seit sich Annas Mutter Caroline das Leben genommen hat, genau wie ihr Vater nur wenige Monate zuvor stürzte sie sich von den Klippen in den Tod. Anna leidet unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Doch dann erhält sie seltsame Botschaften, die den Selbstmord in Frage stellen. Zusammen mit dem ehemaligen Polizisten Murray macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Und schnell muss sie erkennen, dass nichts so ist wie gedacht.

Anna, mittlerweile selbst Mutter, lebt mit ihrem Lebensgefährten Mark in ihrem Elternhaus, als die seltsamen Botschaften anfangen. Da sie noch immer nicht über die kurz nacheinander erfolgten Selbstmorde der Eltern hinweg ist, macht sie von Anfang an einen wenig gefestigten Anschein. Auch ihre Beziehung mit Mark, der nach dem Tod der Eltern zunächst ihr Therapeut war, scheint nicht stabil.

Der Roman spielt von Anfang an mit dem Leser, gaukelt Dinge vor, lässt Fragen aufkommen. Das macht Spaß und ist spannend. Was geschah wirklich, bevor Annas Eltern verschwanden, brachten sie sich wirklich selbst um? Es gibt viel Raum für Spekulationen, einige Dinge habe ich mir gedacht, bei der endgültigen Auflösung war ich dennoch überrascht.

Das Buch punktet in erster Linie durch Irreführung. Als Leser ist man sich nie sicher, ob das was man liest auch wirklich stimmt. Alles könnte so oder so sein, weshalb man auf die jeweilige Auflösung gespannt ist. Das hat mir gefallen. Insgesamt ein gut unterhaltendes Buch, in dem alles anders ist als erwartet.

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