Leserunde zu "Liebe und Verderben" von Kristin Hannah

Eine atemberaubende Liebesgeschichte

Wir freuen uns sehr, dass wir mit "Liebe und Verderben" unsere erste gemeinsame Leserunde mit dem Aufbau Verlag anbieten können!

Es ist ein kraftvoller Roman über die Schönheit, aber auch die Abgründe der Liebe, der zutiefst berührt.

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 16.07.2018 - 05.08.2018
  2. Lesen 20.08.2018 - 16.09.2018
  3. Rezensieren 17.09.2018 - 30.09.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Liebe und Verderben
Produktdarstellung
(27)
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

Kristin Hannah (Autor)

Liebe und Verderben

Roman

Gabriele Weber-Jarić (Übersetzer)

Ich bin hier und werde niemals aufhören, auf Dich zu warten.

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen …

Mit emotionaler Wucht erzählt Kristin Hannah eine große Geschichte über unsere Verletzlichkeit, wenn wir zum ersten Mal lieben, über die dunklen Seiten der Liebe und über die niemals endende Verbundenheit zwischen einer Mutter und ihrem Kind.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 20.09.2018

Liebe und Verderben - sehr bewegend und eindrucksvoll; ein "Muss" für jeden Leser

1 0

1974 in Amerika: Die dreizehnjährige Leni Albright ist mit ihren Eltern schon oft umgezogen. Wieder mal steht ein neuer Umzug bevor. Die Familie hofft in der Wildnis von Alaska endlich die Rastlosigkeit ...

1974 in Amerika: Die dreizehnjährige Leni Albright ist mit ihren Eltern schon oft umgezogen. Wieder mal steht ein neuer Umzug bevor. Die Familie hofft in der Wildnis von Alaska endlich die Rastlosigkeit des Familienvater bändigen zu können. Lenis Vater hat im Vietnamkrieg ein Trauma erlitten und ist von Albträumen und Unruhe geprägt. In Alaska selbst schließt Leni Freundschaft mit dem ein Jahr älteren Nachbarssohn Matthew. Doch die langen Wintermonate und die somit kürzeren Tage belasten Lori Vater sehr und er greift zu alten Gewohnheiten zurück.


*****************************

Von Kristin Hannah kenne ich bis jetzt nur das Buch "Wie Blüten im Wind". Ein älteres Buch von ihr, bei dem mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen hat. Mit "Liebe und Verderben" hat sie bei mir voll ins Schwarze getroffen. Dieses Buch ist so toll geschrieben. Das Leben in Alaska ist sehr realitätsgetreu beschrieben. Das Land ist unberechenbar und wirklich eine Herausforderung. Um dort überleben zu können muss man wortwörtlich ein Naturbursche sein und sich auch mit den Gefahren auskennen. Auch das Familienleben der Albrigths und die Rastlosigkeit des Vaters unter der auch besonders Lenis Mutter leiden muss ist authentisch geschildert. Das Buch ist sehr emotional. Wenn man meint, es könnte nicht mehr schlimmer kommen geht es wirklich nochmals schlimmer. Ich bin jetzt schon Fan von diesen Schicksalsromanen und werde bestimmt wieder ein Buch von Kristin Hannah lesen. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 17.09.2018

volle Punktzahl

1 0

Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von Kristin Hannah
und wurde nicht enttäuscht. Schon optisch konnte mich das
Buch überzeugen. Und die Geschichte war dann von Anfang bis
Ende nicht vorhersehbar ...

Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von Kristin Hannah
und wurde nicht enttäuscht. Schon optisch konnte mich das
Buch überzeugen. Und die Geschichte war dann von Anfang bis
Ende nicht vorhersehbar und sehr überraschend.

"Liebe und Verderben" bestimmen gleichermaßen die Ehe von Lenis Eltern. Ihr Vater kehrt mit schweren Kriegstraumata aus dem Koreakrieg zurück und glaubt, wenn er mit seiner Familie in die kanadische Wildnis zöge, dann würden seine Lebensängste verschwinden. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die langen dunklen einsamen Winter verstärken seine Depressionen und seine Verfolgungsphantasien und er fängt an seine Ehefrau zu schlagen und Frau und Tochter zu überwachen und einzusperren.

Leni wird über die Jahre zum Teenager und verliebt sich in Matthew. Diese jugendliche ungestüme Liebe bringt das wakelige Familienkonstrukt zum Einsturz und ein fürchterliches Unglück lässt sich kaum mehr vermeiden.

Kristin Hannah schreibt sehr nah dran an ihrer jugendlichen Heldin und man leidet als Leser mit dem Mädchen mit. Die Liebe zu den Eltern aber auch die Furcht vor dem Jähzorn des Vaters sind greifbar und nachvollziehbar und es ist aufwühlend dieses Buch zu lesen und zu erfahren, wie die Spirale sich immer schneller in Richtung Verderben dreht und scheinbar durch nichts und niemanden aufzuhalten ist.

Volle Punktzahl

Veröffentlicht am 29.09.2018

Emotional berührende Familientragödie vor beeindruckender Naturkulisse Alaskas

0 0

Ernt ist ein Kriegsheimkehrer in den 70er Jahren. Nach Kriegserlebnissen und sogar Folter ist er nicht mehr der Alte, nicht mehr der Mann , in den sich Cora einst verliebte und für den sie mit ihrer Familie ...

Ernt ist ein Kriegsheimkehrer in den 70er Jahren. Nach Kriegserlebnissen und sogar Folter ist er nicht mehr der Alte, nicht mehr der Mann , in den sich Cora einst verliebte und für den sie mit ihrer Familie brach., der seine Frau und seine Tochter Leni liebte und zum Lachen brachte. Nun ist er von Alpträumen geplagt, nicht mehr fähig, einen Job dauerhaft zu behalten. Dauernd zieht die Familie um, was besonders die 13jährige Leni schwer belastet, ist sie doch stets Außenseiter, kann nie Freundschaften schließen. Doch dann erbt Ernt von einem ehemaligen Kriegskameraden ein Grundstück in Alaska und mit wenig Geld, ohne Vorkenntnisse, aber euphorisch macht sich die kleine Familie auf den Weg : endlich wollen sie eine Heimat finden, zur Ruhe kommen.
Doch Alaska ist ein hartes Land, allerdings auch eins, dessen Menschen zusammenhalten. So stehen die Menschen der kleinen Dorfgemeinschaft den unerfahrenen Neulingen mit Rat und Tat zur Seite, sie helfen ihnen im viel zu kurzen Sommer die Vorbereitungen für den zu erwartenden langen, harten Winter zu treffen. In diesem Sommer finden sie in Large Marge, Thelma und Tom Walker hilfsbereite Nachbarn und Leni in dem 14 jährigen Mathew, Tom Walkers Sohn, zum ersten Mal einen Freund. Und eine erste Liebe. Doch dann kommt der harte Winter, mit fast immerwährender Dunkelheit und diese Dunkelheit macht sich auch wieder in Ernt breit.
Schaffen Cora und Leni es, die Dunkelheit zu vertreiben oder sind sie ihr hilflos ausgeliefert?
Kirstin Hannah schafft es meisterhaft, die Abgründe und die vielen Gesichter der Liebe in dieser Familie zu schildern. Man fiebert und leidet mit und kann das Buch kaum aus der Hand legen.
In dem Zeitraum (1974-1986, mit einem Nachtrag aus 2009) , in dem das Buch spielt, machen die Hauptprotagonisten erstaunliche Wandlungen, mal zum Guten, mal zum Schlechten durch, manches Geschehen ist vorhersehbar, mit manchem rechnet man nicht, langweilig wird es nie.Eine Bereicherung sind auch die liebevoll ausgestalteten Nebenfiguren, von denen ich Large Marge besonders ins Herz schloss. Ein besonderes Highlight aber sind die Schilderungen der beeindruckenden Natur Alaskas, seinen Gefahren aber auch seiner ergreifenden Schönheit. Fast hat man das Bedürfnis, dies selbst mit eigenen Augen zu erleben.
Ein wunderbarer Roman, emotional berührend, manchmal auch erschreckend und mit beeindruckenden Naturschilderungen.

Veröffentlicht am 29.09.2018

Ein einzigartiger und bewegender Roman - einfach ganz große Klasse!

0 0


Inhalt:
Seit Lenis Vater Ernt aus dem Vietnam Krieg zurückgekehrt ist, belasten ihn die Erinnerungen an die Kriegszeit Tag für Tag. Als die Familie ein Grundstück in Alaska erbt, beschließen sie sich ...


Inhalt:
Seit Lenis Vater Ernt aus dem Vietnam Krieg zurückgekehrt ist, belasten ihn die Erinnerungen an die Kriegszeit Tag für Tag. Als die Familie ein Grundstück in Alaska erbt, beschließen sie sich dort ein neues Leben aufzubauen, in der Hoffnung endlich von Ernts Trauma loszukommen.
Trotz der veränderten Lebensumstände im rauen Alaska, scheint die Familie hier glücklich. Leni entwickelte zu Matthew, dem Sohn der Nachbarn, eine enge Verbundenheit, die bald zu einer jungen Liebe heranwächst.
Doch nach den ersten schönen Monaten, folgt der gefürchtete Winter in Alaska. Dieser bringt nicht nur die Angst ums Überleben, sondern auch wieder die dunkle Seite von Lenis Vater hervor.

Meine Meinung:
Mit "Liebe und Verderben" hat Kristin Hannah einen wunderschönen und zutiefst bewegenden Liebesroman erschaffen, der einem nicht nur die rosarote Welt der Liebe zeigt, sondern auch deren dunkle Seiten.
Der Ort Alaska passt hier nahezu perfekt zum Thema, auch Alaska hat seine Vorzüge und im Sommer scheint es der ideale Ort für Leni und ihre Familie zu sein. Doch im Winter zeigt er sich von seiner kalten und düsteren Seite, die Menschen ins Verderben ziehen kann. Wie die Liebe...
Alaska wird so lebendig, so interessant dargestellt, dass man sofort auf Entdeckungstour gehen möchte. Nicht viele Autoren schaffen es, so viele Naturbeschreibungen mit einfließen zu lassen, ohne dass es langweilig wird. Im Gegenteil!
So spannend wie der Ort, ist auch die Geschichte! Durch Hannahs fesselnden Schreibstil bin ich eh schon durch die Seiten geflogen, aber wie unvorhersehbar dieses Buch ist, hat mich am meisten fasziniert. Man hat einfach beim Lesen keine Ahnung was passieren könnte und kann sich somit voll und ganz auf die Emotionen und Ereignisse einlassen. Selten hatte ich beim Lesen so ein Gefühlschaos wie hier, die Geschichte hat mich wirklich komplett mitgerissen.
Aber nicht nur was die Unterhaltung angeht, ist das Buch empfehlenswert.
Kristin Hannahs Themen haben mich auch immer wieder zum Nachdenken beim Lesen angeregt. Mit dem Ort Alaska hat sie mir gezeigt, dass man auch mit so wenig glücklich sein kann. Materielles hat überhaupt keinen Wert, wenn man die richtigen Menschen um sich hat.
Und auch die Abgründe der Liebe haben mir gezeigt, dass es in einer Beziehung nicht immer perfekt laufen kann bzw muss. Es wird immer Höhen und Tiefen geben, man muss nur stark genug sein sich auch den Tiefen zu stellen.

Fazit:
"Liebe und Verderben" verkörpert alles, was für mich einen guten Roman ausmacht. Eine einzigartige und unvorhersehbare Geschichte, einen fesselnden und flüssigen Schreibstil und ganz viel Gefühl.
Eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 27.09.2018

Liebe und Verderben - Eine fesselnde Familiengechichte

0 0

Die Geschichte beginnt 1974 als Leni Allbright 13 Jahre alt ist. Ihr Vater Ernt ist im Vietnamkrieg gewesen und leidet unter posttraumatischen Störungen. Bislang ist die Familie deshalb nirgendwo lange ...

Die Geschichte beginnt 1974 als Leni Allbright 13 Jahre alt ist. Ihr Vater Ernt ist im Vietnamkrieg gewesen und leidet unter posttraumatischen Störungen. Bislang ist die Familie deshalb nirgendwo lange geblieben und Leni hat nie Freundschaften schließen können. Dann erbt der Vater ein Haus in Alaska und beschließt mit der Familie dorthin zu gehen. Sie kommen im Sommer zur schönen Jahreszeit, allerdings ist das Haus eine heruntergekommene Hütte. Die Dorfbevölkerung hilft ihnen bei dem Einzug und auch bei der Bevorratung für den Winter. In der Schule schließt Leni Freundschaft mit dem 1 Jahr älteren Matthew. In dem langen dunklen Winter leidet Ernt wieder unter Depressionen und schlägt seine Frau Cora. Die liebt ihn abgöttisch und verzeiht ihm jedes Mal..
Die Geschichte liest sich sehr gut und flüssig. Die Personen sind toll beschrieben und man kann mit ihnen mitfühlen. Die Allbrights erleben schöne Momente, aber die Krankheit des Vaters sorgt auch für sehr viel Leid.
Das Leben und die Landschaft in Alaska sind anschaulich beschrieben. Man bekommt ein Gefühl für die kurzen, schönen Sommer in denen alles gemacht werden muss, um durch die langen Winter zu kommen.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich habe das Lesen genossen und habe die ganze Zeit mit gefiebert und gelitten. Dafür vergebe ich gerne 5 Punkte und es war zwar das erste, aber bestimmt nicht das letzte Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe.