Leserunde zu "Dein Herz vergisst nicht" von Jody Perry

Er liebt sie über alles. Sie weiß nicht mehr, wer er ist
Cover-Bild Dein Herz vergisst nicht
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Jodi Perry (Autor)

Dein Herz vergisst nicht

Roman

Kerstin Ostendorf (Übersetzer)

"Wenn ich dich mal so geliebt habe, wie alle behaupten, müsste mein Herz das nicht noch fühlen?" - Jemma
"Ich habe versprochen, dich in Gesundheit und Krankheit zu lieben, und ich stehe zu jedem Wort." - Braxton

Jemma und Braxton gehören zusammen. Sie sind Sandkastenfreunde, Seelenverwandte und seit Kurzem Mann und Frau. Doch ein schrecklicher Autounfall zerstört ihr Glück. Als Jemma aus dem Koma erwacht, erkennt sie die Menschen um sich herum nicht wieder. Nicht einmal Braxton. Verzweifelt beginnt er, ihr Briefe zu schreiben und von der wunderbaren Liebe zu erzählen, die sie einst verbunden hat ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 04.03.2019 - 24.03.2019
  2. Lesen 08.04.2019 - 28.04.2019
  3. Rezensieren 29.04.2019 - 12.05.2019

Bereits beendet

Ein zutiefst berührender Roman über die Macht der Liebe und der Erinnerung.

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 30.04.2019

Viel zu dick aufgetragen

4

Eine Liebesgeschichte über das Vergessen und das Wiederfinden sollte es sein, passend zum romantisch-schönen Cover. Was im Klappentext wie eine ganz besondere Liebesgeschichte klingt, war beim Lesen eine ...

Eine Liebesgeschichte über das Vergessen und das Wiederfinden sollte es sein, passend zum romantisch-schönen Cover. Was im Klappentext wie eine ganz besondere Liebesgeschichte klingt, war beim Lesen eine herbe Enttäuschung. Ich liebe lebendige Romane – Geschichten, bei denen man mit den Protagonisten mitstaunen, mitfiebern und sich mitfreuen kann. Ich will lesen, wie Menschen Probleme überwinden, über sich hinauswachsen, sich weiterentwickeln, es muss knistern und funkeln. All das bietet der vorliegende Roman leider nicht, denn die beschriebene Liebesgeschichte ist bereits erdrückend perfekt. Wenn eine Beziehung schon gefühlte 150% perfekt ist, wie soll es dann noch Luft nach oben für eine Verbesserung geben?

Inhalt: Die frischverheiratete Jemma leidet nach einem schweren Autounfall an einer Amnesie. Um seine Frau nicht zu verlieren beginnt ihr ihr Mann Braxton, Briefe über gemeinsame Erlebnisse zu schreiben und ihr kleine Bettarmbandanhänger zu schicken – in der Hoffnung, dass dadurch die Erinnerung zurückkommt…

Jemma und Braxton sind DAS ultimative Traumpaar. Durch die Briefe erfährt der Leser, wie Braxton seine Jemma von Kindheit an regelrecht vergöttert, er lebt für und durch sie. Dabei irritiert, dass die beschriebenen Gedanken oft nicht zu einem Kind passen. Es kommt über die Jahre auch nicht zu, eigentlich natürlichen, Veränderungen dieser Beziehung. Diese übermächtige und ungesund besitzergreifende Liebe ist in all ihrer vermeintlichen Perfektion – zumindest in meinen Augen – starr und deswegen langweilig.

Sie eignet sich nicht zum Wegträumen. Was Braxton zum Traummann nämlich fehlt ist eine eigenständige interessante Persönlichkeit. So bleibt die Figur künstlich und blass und ich kann nur sagen: Ein Mann wie Braxton: nein danke! Es wäre schön gewesen, hätte man als Leser gemeinsam mit Jemma eine interessante Figur neu kennenlernen können.

Stattdessen bleibt der Fokus auf der Vergangenheit, die Rahmenhandlung in der Gegenwart ist dürftig und auf die Liebesgeschichten von Jemma und die ihrer Eltern reduziert. Praktische Fragen, die man sich beim Lesen fast zwangsläufig stellt, werden ausgeklammert. Die Amnesie dient als Aufhänger für die Briefe und wird nicht weiter thematisiert, längerfristige physische oder psychische Folgen hat sie nicht. Jemma kehrt in ihr Leben zurück und bleibt bis auf vereinzelte Ausnahmen inaktiv, die Briefe bilden fast ihre einzige Informationsquelle. Diese Passivität nervt beim Lesen zunehmend, man wünscht ihr – bildlich gesprochen – einen Tritt in den Hintern und fragt sich, wie es denn sein kann, dass ein Mensch in einer derartigen Situation sich so gar nicht auf die Suche nach der eigenen Identität und den eigenen Talenten macht. Sie hätte sich ausprobieren können, anstatt die Dinge brav so zu machen, wie sie sie immer gemacht hat. Dabei vermutlich an den anderen und an sich selbst neue Seiten entdeckt – alles mit der Gewissheit und Sicherheit dass sie von ihrem gesamten Umfeld unterstützt und geliebt wird.

All diese Aspekte zusammengenommen kann ich nur sagen, dass hier eine tolle Grundidee, nämlich dass sich Liebende neu kennenlernen können, ohne das notwendige Minimum an Realismus sehr verkitscht umgesetzt worden ist. Dadurch wird die Handlung ab der Hälfte sehr vorhersehbar. Hartgesottene Happy End-Fans werden bei den gefühlvollen Briefen – dem Highlight des Buches –dahinschmelzen – allen anderen würde ich abraten. Ich vergebe daher 2 Sterne, einen für einen Schreibstil, der mir gut gefallen hat, den zweiten für eine gute Idee, aus der man so viel mehr hätte machen können.

Veröffentlicht am 02.06.2019

Perfekt für entspannte Stunden

1

„Du kannst jemanden nicht an einem Tag lieben und am nächsten nichts mehr für ihn empfinden.“

Mit „Dein Herz vergisst nicht“ gelingt Jodi Perry ein netter Roman für entspannte Stunden.

Die Liebesgeschichte ...

„Du kannst jemanden nicht an einem Tag lieben und am nächsten nichts mehr für ihn empfinden.“

Mit „Dein Herz vergisst nicht“ gelingt Jodi Perry ein netter Roman für entspannte Stunden.

Die Liebesgeschichte rund um Jenna und ihre Jugendliebe Braxton scheint perfekt, seit sie Kinder waren sind beide ein Traumpaar und nun sogar frisch verheiratet. Doch ein Autounfall, der Jemma jede Erinnerung an ihr Leben nimmt, reißt beide je von Wolke sieben. Für Braxton steht fest, so einfach gibt er diese Frau nicht auf und beginnt ihr Briefe zu schreiben, die Jemma die außergewöhnliche Beziehung der beiden nochmal erleben lässt.

Der große Fokus des Buches liegt also auf den Briefen, was durch den Originaltitel „19 Letters“ noch besser zur Geltung kommt, weshalb ich mir auch auf dem Cover einen Bezug dazu gewünscht hätte. Von Beginn an sind die Briefe sehr emotional und wunderschön, man fühlt als Leser jedes geschriebene Wort mit. Perry schreibt insgesamt sehr leichtgängig, sodass die Zeit wie im Flug vergeht und man nur so durch die Seiten rast. Auch die beiden Hauptfiguren sind sehr sympathisch, gerade Braxton scheint der ultimative Mister Perfect zu sein. Bei den wenigen Nebenfiguren fehlt es mir etwas an Tiefe. Sie scheinen eher ein Mittel zum Zweck zu sein, was man aber zugunsten der großartigen Liebesgeschichte verschmerzen kann.

„Ich habe die Macht, mich nicht nur selbst neu zu erfinden, sondern mein eigenes Ende zu schreiben.“

Genau daran fehlt es dem Roman meiner Meinung nach. Neben der Tatsache, dass die Amnesie nur als Mittel zum Zweck genutzt wird, ohne dass man näheres dazu erfährt (medizinisch, psychologisch, therapeutisch o.ä.), erlebt der Leser keine Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Jemma ist während des gesamten Romans sehr fremdbestimmt. Sie trifft kaum eigene Entscheidungen und entdeckt die Welt nicht neu. Vielmehr bewegt Jemma sich in dem Rahmen, den Braxton ihr durch die Briefe gibt, ohne jemals etwas anderes auszuprobieren. Die Welt ist voller verrückter, spannender Dinge, warum hat sie daran kein Interesse? Egal, ob es die Vergangenheit oder Gegenwart betrifft, alles basiert einzig und allein auf den Briefen, was ich etwas schade finde. Auch ihre Zukunft spielt hier gar keine Rolle. Jemma ist nach dem Unfall arbeitslos, hat außer Braxton und Rachel keine Freunde, ihre Familie ist zerrüttet und sie hat keinerlei Hobbies oder Interessen, aber dennoch bleibt Jemma desinteressiert und teilnahmslos.

Für mich eine gelungene, leichte Lektüre für zwischendurch, die einlädt von der großen Liebe zu träumen.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Unvergesslich schön

1

"Dein Herz vergisst nicht" (Originaltitel: Nineteen Letters) ist der erste Roman von der australischen Autorin Jody Perry, der ins deutsche übersetzt wurde und der erste, der nicht unter dem Namen J. L. ...

"Dein Herz vergisst nicht" (Originaltitel: Nineteen Letters) ist der erste Roman von der australischen Autorin Jody Perry, der ins deutsche übersetzt wurde und der erste, der nicht unter dem Namen J. L. Perry erschien.
Der Roman erinnert mich an den Film "Für immer Liebe" (Originaltitel: The Vow) aus dem Jahr 2012, in dem es ebenfalls um ein junges, frisch verheiratetes Paar, verlorene Erinnerungen und die Liebe geht. Der Film soll auf einer wahren Geschichte basieren und hat mir sehr gefallen.

Doch dieser Roman hat mir noch besser gefallen, da man die Gedanken und Gefühle von Braxton und Jemma hautnah, in den aus ihrer Sicht erzählten Passagen, miterlebt. Man erfährt auch, wie es Jemma's Eltern und ihrer besten Freundin damit geht, dass sich Jemma, nach ihrem Koma, nicht mehr an sie erinnern kann. Außerdem kennen sich Braxton und Jemma bereits seit ihrer Kindheit und waren Freunde bevor sie eine Liebespaar wurden. Durch die wunderschönen Briefe, die Braxton seiner Frau schreibt, lernt man ihre gemeinsame Geschichte und ihre Liebe kennen. Im Gegensatz zu anderen Liebesromanen fand ich das Ende, zu dem ich natürlich nichts sagen kann, realistisch und trotzdem schön.

Ich bin begeistert von "Dein Herz vergisst nicht" und hoffe, dass auch andere Romantiker dieses Buch mögen werden, damit noch viele weitere Romane von Jody Perry bzw. J. L. Perry ins Deutsche übersetzt werden.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Wird sich Jemmas Herz erinnern?

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Die Kurzbeschreibung erinnert stark an den Film "Für immer Liebe" mit Rachel McAdams und Tatum Channing (der widerum auf einer wahren Geschichte basiert). Auch hier verliert die Ehefrau nach einem Autounfall ...

Die Kurzbeschreibung erinnert stark an den Film "Für immer Liebe" mit Rachel McAdams und Tatum Channing (der widerum auf einer wahren Geschichte basiert). Auch hier verliert die Ehefrau nach einem Autounfall das Gedächtnis und damit jegliche Erinnerung an ihren Mann.
Jemma, die Protagonistin in diesem Buch, verliert allerdings alle persönliche Erinnerungen - ihr komplettes Leben ist ausradiert. Grundlegende Dinge wie gehen, lesen oder was zB ein Krankenhaus oder eine Oma ist weiß sie allerdings noch. Leider gibt es keinerlei Hintergründe zu diesem medizinischen Phänomen, mich persönlich hätte das durchaus interessiert.

Stattdessen konzentriert sich das Buch voll und ganz auf die Liebesgeschichte von Jemma und Braxton, die bis zu ihrem Unfall märchenhaft perfekt war. Schon als Kinder waren sie die besten Freunde, wurden irgendwann (überraschend spät übrigens) ein Liebespaar und können seitdem nie genug vom anderen kriegen. Das ändert sich schlagartig am 19. Tag nach ihrer Hochzeit. Für Jemmas sind all die Menschen plötzlich Fremde, denen sie nicht nur ängstlich sondern komplett abweisend gegenüber tritt. Braxton lässt sich aber nicht entmutigen, und schreibt seiner geliebten Frau Briefe, in denen er ihre Lebens- und Liebesgeschichte wieder auferstehen lässt.

Mir war zu Beginn Jemma sehr unsympathisch. Ich verstehe durchaus, wie verloren und verängstigt sie nach dem Aufwachen im Krankenhaus gewesen sein muss. Sie kennt die Leute nicht, die sagen sie wären ihre Eltern und Ehemann. Doch obwohl sie selbst jammert, dass sie nichts mehr weiß und sich so verloren fühlt, schlägt sie rigeros die helfenden Hände aus die ihr von überall entgegen gestreckt werden. Sie hat keinerlei Vertrauen in diese Menschen und stösst sie regelrecht weg als ob sie ihr Böses wollen, obwohl diese sie eh wie ein rohes Ei behandeln. An der Stelle fragt sie sich ja sogar selbst, ob sie sich vielleicht wie ein Miststück benimmt (oder es gar auch vorher war). So hätte sich Braxton wohl nie so unsterblich in sie verliebt. Hinzu kommt, dass sie selbst überhaupt nicht aktiv wird in dem Versuch, ihr Gedächtnis wieder zu erlangen. Sie zeigt von sich aus keinerlei Neugier, will selbst nichts herausfinden, ist total passiv. Komisch fand ich ja auch, dass niemand ihr mal Fotos oder Videos zeigt. Für mich wäre das ja Anlaufstelle Nr. 1 in so einem Fall gewesen. Aber das Buch wollte sich wohl auf Braxton und seine Briefe fokussieren.

Der riss das Ruder für mich noch einmal herum, zum einen weil er sich so ritterlich und selbstlos verhielt (und ich so wenigstens für einen Charakter Sympathien hegte), und zum zweiten brachte er mir in den Briefen die Jemma von früher näher, die ganz anders war. Und veränderte dadurch auch langsam die Jemma, die er täglich zu ihren Reha-Übungen fuhr.
So stellt sich am Ende eigentlich nur noch die Frage, ob Jemma irgendwann ihr Gedächtnis wieder erlangen wird, oder ob sie sich noch einmal neu in Braxton verlieben kann.

Die Nebenhandlung mit Jemmas Eltern fand ich zu viel des Guten. Sowohl die Reaktionen der Mutter auf ihren Ex-Mann waren völlig übertrieben (man kann sich trennen, aber man muss - auch angesichts der Art seines Betrugs - nicht Jahre später immer noch derart reagieren wenn sich der Ex im selben Raum aufhält oder zur Hochzeit seiner Tochter kommt), als auch was dann aus den Annäherungsversuchen wird. Dasselbe gilt für Lucas und Rachel, auch das wirkte viel zu überzogen in den Reaktionen und am Ende unrealistisch. Noch dazu blieben beide Charaktere absolut gesichtslos und bekamen von der Autorin gerade mal einen Namen und eine 'Funktion' verpasst.

Schlussendlich eine normal gute Liebesgeschichte (mit ein paar störenden Nebengeräuschen), von der ich mir aufgrund der Ausgangssituation aber doch deutlich mehr erwartet hätte.

Veröffentlicht am 05.05.2019

sehr berührend

1

„Liebt mit eurem ganzen Herzen, solange ihr die Möglichkeit habt, denn das Leben ist viel zu wertvoll, um es für irgendeine Unsicherheit zu verschwenden.“
- S. 447


Rezension
{spoilerfrei}


Cover
Das ...

„Liebt mit eurem ganzen Herzen, solange ihr die Möglichkeit habt, denn das Leben ist viel zu wertvoll, um es für irgendeine Unsicherheit zu verschwenden.“
- S. 447


Rezension
{spoilerfrei}


Cover
Das Cover gefällt mir sehr schön und ist ein toller Blickfang.
4,5 /5 Sterne


Inhalt
Der Roman beginnt kurz vor den folgenschweren Unfall Jemmas und springt dann etappenweise recht schnell zu der Entlassung Jemmas aus dem Krankenhaus.
Vieles wird nicht thematisiert, Arztgespräche kommen kaum bis gar nicht vor und generell liegt der Hauptfokus auf Jemma und Braxton. Das gefällt mir persönlich sehr, da man sich so gut auf die zwei konzentrieren kann und die Daten und Fakten nicht zu stark thematisiert werden.

Auch Jemmas Eltern, Braxtons Vater, sowohl jeweils der/ die beste Freund/in spielen eine nicht zu geringe Rolle im Roman.
Jemma erinnert sich an nichts mehr und weiß auch gar nicht so wirklich, wie und ob sie ihr altes Leben zurück haben möchte. Braxton ist da sehr hartnäckig und versucht Jemma durch Briefe ihr altes Leben wieder nah zu bringen.
Es passiert nicht unbedingt viel abenteuerliches, dennoch ist es spannend: Bekommt Jemma ihr Gedächtnis zurück? Wenn ja, wie? Auch die Begegnungen der zwei, sowie Jemmas ersten eigenen Unternehmungen sind toll und teilweise zum Schmunzeln dargestellt.
Inhaltlich hat es mir super gut gefallen, auch wenn es so kleine Sachen gab, die ich seltsam fand (z.B. Befestigung der Charms, Hundeverwirrung).
5 /5 Sterne


Schreibstil
Das Buch wird abwechselnd aus Jemmas und Braxtons Ich- Perspektive geschrieben. Ich persönlich fand Jemma zu Beginn etwas unsympathisch, was sich aber schnell legte. Natürlich muss man sich in ihre Situation hineinversetzen, schließlich weiß sie plötzlich nichts mehr über sich, ihr Leben und alle Personen um sie herum.
Ein Highlight sind die 19 Briefe, die Braxton Jemma schreibt. Man spürt förmlich die Liebe zwischen den beiden und lernt ihr vergangenes Leben gemeinsam mit Jemma noch mal neu kennen.
Insgesamt ist das Buch flüssig und leicht zu lesen, sodass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
5 /5 Sterne


Fazit
Ein sehr schönes und gefühlvolles Buch, das mir an manchen Stellen, nicht zuletzt aufgrund der berührendes Zitate, sehr nah ging.