Leserunde zu "Mein Leben nach dem Tod" von Mark Benecke

Die erste Autobiografie des bekanntesten Kriminalbiologen
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Mark Benecke (Autor)

Mein Leben nach dem Tod

Wie alles begann

Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd - eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren wir nun endlich, ob er sich bereits als Kind für Tatorte interessiert hat, was ihn an Insekten so fasziniert und warum er sich heute auch politisch engagiert. Dass spezielle Interessen kein Hindernis für ein erfülltes und glückliches Leben sind, zeigt er mit seinem Buch und macht damit allen Leser*innen Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 12.08.2019 - 01.09.2019
  2. Lesen 16.09.2019 - 29.09.2019
  3. Rezensieren 30.09.2019 - 13.10.2019

Bereits beendet

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Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 13.10.2019

Authentisch, sachlich, nicht ohne Witz

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In "Mein Leben nach dem Tod: Wie alles begann" beschreibt der Kriminalbiologe Mark Benecke zusammen mit Co-Autor Andreas Hock in Episoden einzelne Stationen seines Lebens: thematisiert werden die behütete ...

In "Mein Leben nach dem Tod: Wie alles begann" beschreibt der Kriminalbiologe Mark Benecke zusammen mit Co-Autor Andreas Hock in Episoden einzelne Stationen seines Lebens: thematisiert werden die behütete Kindheit im Rheinland, die Wahl seiner Studienfächer, seine Zeit in New York bis hin zu der Entwicklung seiner Tattoos und seinem politischen Engagement. Neben seinem Werdegang erfährt der Leser viel über seine Sicht der Dinge, seine Einstellung zu seiner Arbeit und seiner eigenen Person.
Dass es schon einige Bücher von Mark Benecke gibt, war mir bisher gar nicht bekannt. Dies ist jedoch die erste Autobiografie, und daher handelt sie auch nicht von seiner Arbeit bzw seiner Forschung sondern seine Person und sein Werdegang steht im Mittelpunkt.
Bisher kannte ich Mark Benecke vor allem aus den kurzen Einspielern in der TV-Serie "Medical Detectives", bei denen er vor allem durch die lebhafte aber sachliche Art auffällt, in der er Zusammenhänge detailliert aber in einfacher Sprache dem Zuschauer verständlich macht.
Die Autobiografie liest sich genauso, man meint fast, Mark Beneckes Stimme beim Lesen zu hören. So gern, wie man ihm zuhört, liest man auch die einzelnen Passagen in "Mein Leben nach dem Tod". Er erweist sich als ausgesprochen sympathischer Wissenschaftler, der zielstrebig in seinem Wissendrang, völlig uneitel und mit großem Respekt vor dem Leben handelt und sich dabei der Eigenheiten seiner Person durchaus bewusst ist, sich selbst aber nicht zu ernst nimmt.
Beachtlich ist, dass er, obwohl schon als Kind speziell, dennoch während seiner Schulzeit nicht zum Außenseiter wurde. Dagegen musste ich herzlich darüber lachen, dass er sich als Student ausgerechnet des Themas "Das Liebesleben der Weinbergschnecken" angenommen hat.
Dass Mark Benecke sich durch den Film "Bladerunner" bzw. die Romane von Philip K. Dick inspiriert fühlte, kann ich gut nachvollziehen.
Er bezeichnet sich selbst als "emotionsverschoben" und zitiert Asperger, der meint, dass ein "Schuss Autismus" nötig sei, um so detailverliebt arbeiten zu können. Diese Einschätzung der eigenen Person finde ich bemerkenswert.

Das sich diese Autobiografie so gut lesen lässt, liegt nicht nur daran, dass sie den richtigen Ton trifft. Es ist die Person, um die es geht, die soviel zu erzählen hat, und deren Sicht der Welt zum Nachdenken anregt, besonders, was die Achtung vor dem Leben angeht.

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Veröffentlicht am 12.10.2019

Blick hinter die Fassade des Menschens

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Mark Beneckes Biographie "Mein Leben nach dem Tod" ist für mich keine klassische Biographie im klassischen Sinne, sondern eher ein Gespräch unter Freunden.

Trotzdem gibt es über Deutschlands bekanntesten ...

Mark Beneckes Biographie "Mein Leben nach dem Tod" ist für mich keine klassische Biographie im klassischen Sinne, sondern eher ein Gespräch unter Freunden.

Trotzdem gibt es über Deutschlands bekanntesten Kriminalbiologen einiges zu erfahren. Vom kölschen Jung bis zu den beruflichen Anfängen erfährt der Leser so einiges Interessantes aus seinem Leben. Nebenbei werden auch noch einige besondere Fälle eingeflochten.

Trotzdem klammert Mark Benecke auch einiges aus seinem Privatleben aus (wie beispielsweise seine Ehe mit Lydia Benecke), aber ich persönlich finde dies völlig okay. Es wird somit auch keine "schmutzige Wäsche" gewaschen und er respektiert damit auch die Privatsphäre seiner Mitmenschen.

Insgesamt man erfährt der Leser so einiges über den Menschen hinter dem Kriminalbiologe. Er scheint ein sehr vielschichtiger Mensch zu sein, der so einige Eigenarten in seinem Leben und in seiner Persönlichkeit pflegt.

Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist genauso wie ich Herrn Dr. Benecke in seinen Vorträgen erlebt habe und manchmal hatte ich fast das Gefühl einem Gespräch unter Freunden beizuwohnen und weniger eine Lebensgeschichte zu lesen. Aus diesem Grund freue ich mich jetzt schon auf seinen nächsten Vortrag Anfang 2020 in Halle.

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Veröffentlicht am 09.10.2019

Biografie, mit allumfassendem Einblick

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Die Biografie „Mein Leben nach dem Tod – Wie alles begann“ von Mark Benecke enthält 288 Seiten und erschien am 30.09.2019 im Bastei Lübbe Verlag als broschierte Ausgabe und als eBook.
In seiner Autobiografie ...

Die Biografie „Mein Leben nach dem Tod – Wie alles begann“ von Mark Benecke enthält 288 Seiten und erschien am 30.09.2019 im Bastei Lübbe Verlag als broschierte Ausgabe und als eBook.
In seiner Autobiografie beschreibt der Kriminalbiologe Mark Benecke mit Hilfe des Journalisten Andreas Hock seinen Werdegang – angefangen bei der Kindheit bis hin zu seiner politischen Karriere bei „Die Partei“.

Das Buch lässt sich flüssig lesen. Es ist sehr kurzweilig geschrieben und ich hatte nie das Gefühl, dass als nächstes eine langatmige Passage folgt.
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es ist dunkel gehalten, was viele Menschen mit dem Tod verbinden. Auf der anderen Seite ist der Titel des Buchs „Mein Leben nach dem Tod“ in einem „fröhlichen“ Smaragdgrün gehalten. Meiner Meinung nach spiegelt das den Umgang von Mark Benecke mit dem Tod wieder. Er sieht im Tod nicht das „Böse“ sondern begutachtet eine Leiche sachlich und verfolgt nur die „messbare Wahrheit“.

Die Biografie ist sehr vielseitig und besteht aus der perfekten Mischung von Erzählungen aus seiner Kindheit, Schul- und Studienzeit, seiner beruflichen Tätigkeit in New York bis hin zu seiner politischen Karriere. Weiterhin beschreibt der Autor auch einige forensische Fälle. Dies beschreibt er für den Leser so, dass auch der Leihe seinen Ausführungen Folge leisten kann.

Für mich war Mark Benecke immer eine Person, die Vorträge hält und ab und zu in Fernsehshows auftritt und dort interessante Einblicke in die Welt eines Kriminalbiologen gibt. Allerdings lässt sich der Autor nachdem ich das Buch gelesen habe meiner Meinung nach nicht in eine Schiene einordnen. Mark Benecke ist eine sehr vielseitige Person.

Ich kann die Biografie demnach nur empfehlen!
Das Buch hat mich erst auf seine anderen Bücher aufmerksam gemacht, die ich mir bestimmt auch bald holen werde.

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Veröffentlicht am 03.10.2019

Einfach nur lesenswert

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Klappentext:

Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd - eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren ...

Klappentext:

Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd - eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren wir nun endlich, ob er sich bereits als Kind für Tatorte interessiert hat, was ihn an Insekten so fasziniert und warum er sich heute auch politisch engagiert. Dass spezielle Interessen kein Hindernis für ein erfülltes und glückliches Leben sind, zeigt er mit seinem Buch und macht damit allen Leser*innen Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Leseeindruck:

Einige von euch kennen Mark Benecke vllt. nicht, er ist derjenige, der bei "Medical Detektives" als Blutspurenforensiker einem erklärt, welche Blutspritzer bei einem Mord wie wo auftreffen, wie man das misst, welcher Madenbefall dem Gerichtsmediziner aufzeigen kann, wo das Opfer tatsächliche und vor allen Dingen wann getötet wurde...

Dieses Buch ist die perfekte Mischung aus sowohl seinem Leben, seien Kindheit und sein Werdegang, also auch, dass wir neben dessen Biografie richtig viel über die Forensik erfahren. Hört sich für manch einen vllt. etwas makaber an, aber wir alle könnten ja mal Opfer eines Gewaltverbrechens werden und dann wäre uns sicher auch daran gelegen, dass der Täter geschnappt wird und irgendwie fühlt man sich in dieser Hinsicht auch einfach sicherer, wenn man dieses Buch gelesen hat. Im Original sind wohl auch Fotos enthalten, ich habe im Rahmen einer Leserunde dieses Buch als Manuskript erhalten und insofern hatte ich diese Fotos leider nicht. Das Cover aber zeigt natürlich mit wem der Leser es hier zu tun hat: Einem hochintelligenten Menschen mit einem interessanten Leben und Beruf.

@esposa1969

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Veröffentlicht am 02.10.2019

Kriminalbiologie - Leidenschaft für Leichen und das Leben auf ihnen

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„Mein Leben nach dem Tod – wie alles begann“ von Mark Benecke ist eine Art Lebensgeschichte, die im September 2019 im Lübbe Verlag erschienen ist.
Kriminalbiologe Mark Benecke ist ein Multitalent auf ...

„Mein Leben nach dem Tod – wie alles begann“ von Mark Benecke ist eine Art Lebensgeschichte, die im September 2019 im Lübbe Verlag erschienen ist.
Kriminalbiologe Mark Benecke ist ein Multitalent auf dem Gebiet der kriminalistischen Untersuchungen – egal ob es um Maden, Fliegen und Käfer geht oder um die besondere Form von Blutspritzern. Seine Leidenschaft gehört den Leichen. Schon von Kindesbeinen an hat er sich für Tatorte interessiert. Wie er zu dem wurde, was er heute ist, nämlich der anerkannte Kriminalbiologe, der auch als Gastdozent an Universitäten gern gesehen ist, davon erzählt das Buch.
Mir hat gefallen, dass das Buch so geschrieben ist, wie der Autor auch erzählt. Da ich Mark Benecke schon in diversen Sendungen als Experte erlebt habe, hatte ich beim Lesen teilweise das Gefühl, er würde mir alles erzählen. Es war interessant, mehr von ihm kennen zu lernen, auch wenn es natürlich nach wie vor nur ein kleiner Teil ist. Auch sein politisches Engagement findet Einlass in diese Autobiografie. Einige seiner Aussagen haben mich dennoch zu Widerspruch angeregt so zum Beispiel die Sichtweise, dass der Verzicht auf Fleisch das Klimaproblem lösen würde. Ich bin gegen Massentierhaltung, aber nicht gegen die Nutztierhaltung an sich und ich werde auch weiterhin ab und zu mein Steak genießen, ein Steak, dass aus artgerechter Tierhaltung kommt, dafür zahle ich gern etwas mehr.
Die einzelnen Erklärungen zu seinen Tattoos war sehr interessant. Ich mag Tattoos, doch nicht unbedingt auf den Händen, aber es passt zu ihm – irgendwie.
Dass Buch hat mir gezeigt, was ich eigentlich schon vorher geahnt habe, er ist ein ziemlich schräger Vogel. Wir würden uns vermutlich verstehen, aber auch hitzige Diskussionen haben. Ich freue mich darauf, ihn auch weiterhin als Experte im Fernsehen zu sehen.
Wer wie ich ein Fan von Mark Benecke ist, für den ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss. Mich hat es dazu veranlasst, einiges nachzulesen und ich werde mit Sicherheit noch weitere Bücher von ihm lesen.
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