schnelle eBook Leserunde zu "Chicago Devils - Die Einzige für mich" von Brenda Rothert

Wer sexy Sports-Romance mag, wird Brenda Rothert lieben!
Cover-Bild Chicago Devils - Die Einzige für mich
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Brenda Rothert (Autor)

Chicago Devils - Die Einzige für mich

Michaela Link (Übersetzer)

Eine Liebe, die nicht sein darf ...


Anton Petrov, der verschlossene (und unheimlich attraktive) Captain der Chicago Devils ist bekannt dafür ... für nichts bekannt zu sein. Strikte Diät, immer genug Schlaf und vor allem Enthaltsamkeit sind die Geheimnisse seines Erfolgs. Sagt man zumindest. Dem Eishockey-Star ist es völlig egal, ob die ganze Welt denkt, dass er sich freiwillig entschieden hat, wie ein Mönch zu leben - solang niemand die Wahrheit erfährt! Denn es gibt eine Frau, der Antons Herz gehört. Eine Frau, die er niemals haben kann. Denn Mia ist die Frau seines Teamkollegen ...

"Von Brenda Rotherts Büchern kriege ich nicht genug!" KELLYS BOOK BLOG


Band 1 der Sports-Romance-Reihe "Chicago Devils" von Bestseller-Autorin Brenda Rothert

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 12.06.2019 - 08.07.2019
  2. Lesen 15.07.2019 - 28.07.2019
  3. Rezensieren 29.07.2019 - 11.08.2019

Bereits beendet

Ein unnahbarer, sexy Eishockey-Spieler zum Verlieben – eine toughe Heldin, die sich nichts mehr gefallen lässt!

So funktioniert die Schnell-Leserunde: Bei Schnell-Leserunden wird ein Buch innerhalb kurzer Zeit an einem Stück gelesen und diskutiert. Im Falle des Reihenauftakts "Chicago Devils. Die Einzige für mich" werden somit innerhalb einer Woche 277 Seiten gelesen. Der Fokus liegt in Schnell-Leserunden eher auf der abschließenden Rezension als auf einer Diskussion - was euch allerdings nicht davon abhalten soll, fleißig eure Meinungen auszutauschen!

Bewerbt euch jetzt für die eBook-Leserunde und sichert euch die Chance auf eines von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Der zweite Band "Chicago Devils - Alles, was zählt"  erscheint am 01.12.2019!

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Lese-/Hörrunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 11.08.2019

Eine Sports Romance ohne Sport, die bis auf den feinfühligen Umgang mit häuslicher Gewalt nichts Neues zu bieten hat

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Worum geht’s?
Anton Petrov, der Kapitän der Eishockey-Mannschaft „Chicago Devils“, ist eigentlich ein „Good Guy“, wie er im Buche steht. Anders als seine Mannschaftskameraden steht er nicht gern im Mittelpunkt ...

Worum geht’s?
Anton Petrov, der Kapitän der Eishockey-Mannschaft „Chicago Devils“, ist eigentlich ein „Good Guy“, wie er im Buche steht. Anders als seine Mannschaftskameraden steht er nicht gern im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Er lebt diszipliniert und vor allem enthaltsam, denn sein Herz gehört Mia, der Frau seines Mannschaftskameraden. Doch seine Zurückhaltung gerät ins Wanken, als er feststellen muss, dass Mia nicht nur unglücklich verheiratet ist, sondern zu allem Überfluss auch häusliche Gewalt erfährt. Von nun an kennt Anton nur noch ein Ziel: Mia die Kraft zu schenken, die sie braucht, um sich selbst aus dieser Ehe zu befreien und endlich glücklich zu sein.

Man mag es mir übel nehmen, dass ich in meiner Zusammenfassung der Handlung mehr verrate als der Klappentext. Mir persönlich ist es aber wichtig, auf das Vorkommen häuslicher Gewalt in körperlicher wie seelischer Form hinzuweisen, damit jeder selbst entscheiden kann, ob er sich dadurch getriggert fühlt oder nicht. Auf die Frage, ob der Autorin die Umsetzung dieses Themas gelungen ist, möchte ich später eingehen.

Die Charaktere:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt, sodass die unterschiedlichen Persönlichkeiten zur Geltung kommen, wobei die handlungsrelevanten Szenen aber auffällig häufig aus Antons Sicht erzählt werden. Entgegen dem anhaltenden „Bad Boy“-Trend ist Anton ein sensibler Idealist, der sich zu seinem eigenen Leidwesen ausgerechnet in die Frau seines Mannschaftskameraden verliebt hat. Eigentlich hatte er sich geschworen, sich niemals dieser verbotenen Anziehung zu ihr hinzugeben. Doch dann trifft er sie eines Abends in einer Bar wieder und weiß, dass er nicht länger nur zusehen kann.

Denn Mia, die sonst so selbstbewusst durchs Leben ging, ist nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Ihre Ehe hat sich zum absoluten Albtraum entwickelt und Mia kämpft sich Stück für Stück zurück in ihre Unabhängigkeit. Das verlangt ihr im Laufe der Handlung viel Kraft ab, die sie bei Anton findet. Er erkennt ihre traumatischen Erfahrungen, die aus physischer wie psychischer Misshandlung bestehen und hilft ihr – zunächst nur als Freund – damit umzugehen. Was die sich anbahnende Liebesbeziehung angeht, war es wirklich erfrischend, dass Anton seine eigenen Bedürfnisse zurückstellt, um Mia zu helfen. Dadurch kommt die Annäherung ohne unnötige Konflikte aus und sorgt für einen flüssigen, reibungslosen Handlungsablauf. Andererseits ist es genau das, was ich irgendwie vermisst habe – ist ein Streit nicht auch eine Chance, sich gemeinsam weiterzuentwickeln?

Aber genau da liegt das Problem: insgesamt sind die Charaktere von Anfang an stereotyp angelegt. Wie sollte sich Anton, der makellose, harmoniebedürftige „Good Guy“, denn weiterentwickeln, wenn es in seinem Leben keine Ecken und Kanten gibt? Mias Entwicklung ist leider auch relativ früh absehbar, auf Überraschungen wird vollständig verzichtet. Ein kleiner Twist, den die Autorin bereits zu Beginn der zweiten Hälfte verpulvert, hätte meiner Meinung nach auch nichts Neues zur Handlung beigetragen.

Sehr positiv sind mir hingegen die liebenswerten Nebenfiguren in Erinnerung geblieben. Sei es Antons pflegebedürftiger „Onkel“ Dix, der hinter seiner rauen Fassade ein butterweiches Herz verbirgt, oder Anita, Mias alleinerziehende Mitbewohnerin – die Nebenfiguren sorgen für die Abwechslung, die ich bei den Protagonisten vermisse. Mit ihnen habe ich gelacht, gebangt und getrauert – neben ihnen wirkte die vordergründige Liebesbeziehung beinahe langweilig.

Die Handlung:
Prinzipiell weiß man bereits durch den Klappentext, dass unter diesen Voraussetzungen Ärger vorprogrammiert ist. Mias Ehemann ist gleichzeitig Antons Mannschaftskamerad, die Rivalität gießt zusätzliches Öl ins Feuer und sorgt für Spannung auch abseits des Spielfelds.

Apropos Spielfeld: der Roman wird zwar als „Sports Romance“ beworben, kann aber auch von einem absoluten Sportmuffel gelesen werden. Grund dafür ist schlichtweg der Umstand, dass der Sport kaum Erwähnung findet. Bis auf ein, zwei kurze Spielszenen, die noch dazu ohne verwirrende Fachtermini auskommen, ist von Sportfeeling nichts zu spüren. Das ist vermutlich Geschmackssache, ich habe das Spielgeschehen und vor allem die Interaktion zwischen Anton und seinem Bruder Alexei auf dem Feld vermisst.

Aber der Sport ist nicht das Einzige, was in diesem Roman zu kurz kommt. Die Liebesgeschichte, die durch die Abwesenheit der sportlichen Komponente eigentlich besonders überzeugen sollte, entwickelt sich für meinen Geschmack viel zu schnell. Dass Mia nach ihren verstörenden Erfahrungen nach ca. 50% des Buches bereits von Liebe spricht, obwohl Anton nicht mehr getan hat als für sie da zu sein, kam mir doch etwas unrealistisch vor. Zwar besteht von Anfang an eine gewisse Anziehungskraft zwischen den beiden, allerdings hatte ich erwartet, dass Mia etwas mehr Zeit braucht, um sich vollständig auf eine neue Beziehung einzulassen.

Neben der Liebesgeschichte werden immer wieder Nebenschauplätze eröffnet, die die liebenswerten Nebenfiguren in den Mittelpunkt gerückt und das Potenzial gehabt hätten, die Handlung immer wieder aufzulockern. Leider werden diese Handlungsstränge sofort wieder fallen gelassen, was die fehlende Charakterentwicklung der Protagonisten noch mehr in den Fokus rückt.

Der Schreibstil:
Über den Schreibstil kann meiner Meinung nach nur gesagt werden, dass er sich ins Gesamtbild einfügt und den Erwartungen entspricht, die man an einen derart angelegten Roman haben könnte: keine prosaische Meisterleistung, dafür aber ohne lange oder verschachtelte Sätze und daher umso leichter zu lesen. Im Rahmen der Leserunde wurde die unreife Übersetzung der Liebesszenen kritisiert, was aber momentan ein allgemeines Problem der Lokalisierung von Romanen mit Liebes-/Erotikszenen zu sein scheint. Mich hat es nicht wirklich gestört, es sollte aber trotzdem erwähnt werden, da es doch die grundsätzliche Wahrnehmung der Szenen stark beeinflussen kann.

Das Besondere:
Die unverblümte, realistische Beschreibung körperlicher und seelischer Krankheiten gelingt der Autorin unerwartet gut. Bemerkenswert ist auch der feinfühlige Umgang Antons mit Mias Erlebnissen und dem Vorschlag, ihr Trauma im Rahmen einer Therapie zu bewältigen. Er signalisiert damit, dass er ihr vielleicht zuhören kann, aber nur ein Arzt oder Psychologe ihr beibringen kann, auf Dauer damit umzugehen. Ich denke, dass es der Autorin gelungen ist, betroffenen Frauen mehr Mut zu machen und offen über häusliche Gewalt zu sprechen. Allein diese Sensibilität hat dafür sorgen können, dass ich über einige Punkte hinwegsehen konnte, die ich sonst als störend empfunden hätte. Toll, dass psychische Krankheiten auch in Romanen nicht länger als Tabuthema behandelt werden!

Fazit:
Der Auftakt der „Chicago Devils“-Reihe bietet eine Liebesgeschichte, deren Konstellation erfrischend anders beginnt, sich aber nicht wie erwartet weiterentwickelt. Wäre da nicht der sensible Umgang mit psychischen Erkrankungen und häuslicher Gewalt, würden die Vernachlässigung der Nebencharaktere, das nicht ausgeschöpfte Potenzial einiger Handlungsstränge und das Fehlen der Sportszenen eher negativ ins Gewicht fallen. Insgesamt wird ein Vielleser von Liebesromanen nicht viel Neues entdecken, wer aber einen Roman mit nicht allzu viel Tiefe für Zwischendurch sucht, könnte hier voll auf seine Kosten kommen. Vielen Dank an den LYX-Verlag und die Lesejury, die mir die Teilnahme an einer Vorableserunde ermöglicht haben!

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Veröffentlicht am 11.08.2019

Vom Klappentext her eher kein Happy End erwartet, aber das Buch hat mich doch überrascht. ;)

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Mia
„Was kannsu hier empfehlen, Schätzchen? Auser dir natürlich.“ Ein betrunkener Gast stiert mir zu seiner gelallten Frage lüstern auf die Brüste.
„Das Wasser ist köstlich“, antworte ich.
Er gackert und ...

Mia
„Was kannsu hier empfehlen, Schätzchen? Auser dir natürlich.“ Ein betrunkener Gast stiert mir zu seiner gelallten Frage lüstern auf die Brüste.
„Das Wasser ist köstlich“, antworte ich.
Er gackert und hängt sich über den Tresen. „Gib mir noch ‘Mich Ultra.“
„Noch ein Weichei-Bier, kommt sofort.“ Ich grinse ihn an.
Er runzelt die Stirn. „Was hast du gesagt?“
„Ich habe gesagt, kommt sofort.“
„Mia, ich brauche den Mojito!“, brüllt Lana, eine der Kellnerinnen im Lucky Seven, der Bar, in der ich an einem hektischen Freitagabend ganz allein hinterm Tresen stehe.
Ich ignoriere sie und hole das Mich Ultra. Ich bediene meine Gäste immer zuerst, weil sie mir Trinkgeld geben, nicht der Kellnerin. Außerdem ist Lana ein Miststück, und es dauert ewig, Mojitos zu machen.

Eckdaten
eBook
LXY digital Verlag
Roman
Übersetzung: Michaela Link
200 Seiten
Chicago Devils-Reihe
Band 1
2019
ISBN: 978-3-7363-1089-6

Cover
Es spricht mich an und ich würde am liebsten den Mann in die Arme nehmen und trösten. XD

Inhalt
Anton Petrov, der verschlossene (und unheimlich attraktive) Captain der Chicago Devils ist bekannt dafür… für nichts bekannt zu sein. Strikte Diät, immer genug Schlaf und vor allem Enthaltsamkeit sind die Geheimnisse seines Erfolgs. Sagt man zumindest. Dem Eishockey-Star ist es völlig egal, ob die ganze Welt denkt, dass er sich freiwillig entschieden hat, wie ein Mönch zu leben – solang niemand die Wahrheit erfährt! Denn es gibt eine Frau, der Antons Herz gehört. Eine Frau, die er niemals haben kann. Denn Mia ist die Frau seines Teamkollegen…

Autorin
Brenda Rothert lebt in Illinois, wo sie lange als Journalistin arbeitete. 2013 hängte sie ihren Job endgültig an den Nagel, um sich ganz dem Schreiben von Liebesromanen zu widmen. Sie liebt Cola Light, Schokolade und gemütliche Wochenenden und Happy Ends.

Meinung
Der Klappentext klingt sehr spannend. Denn für mich klingt er eher nicht nach einem typischen Happy End, was man doch bei einer Liebesgeschichte erwarten würde. Ob Anton letztlich Mia doch bekommen wird, ist fraglich, aber mit der Erwartung auf ein vielleicht doch mögliches Happy End starte ich diese Geschichte. ?
Mia hat vor acht Jahren ihren Mann geheiratet, mit dem sie sich eine glückliche Zukunft versprach. Doch recht schnell wird klar, dass sie sich dabei etwas eingebildet hat. Das wird auch den Lesern schnell bewusst, muss sie doch als Frau eines hochkarätigen Eishockeyprofis in einer Bar jobben und das als Einzige der Spielerfrauen. Auch sonst wird den Lesern schnell klar, dass es in ihrer Ehe alles andere als gut läuft. Weshalb die Chancen auf ein Happy End von Anton und Mia relativ hoch stehen.
Anton ist ein Eishockeyprofi und ist der Captain derselben Mannschaft, zu der auch ihr Ehemann gehört. Er stammt aus Russland und steht seit seiner Geburt mit seinem Zwillingsbruder, ebenfalls ein Eishockeyprofi, in Konkurrenz, aber die beiden lieben sich abgöttisch. Er hat sehr hart für seinen Traum gekämpft und lebt dafür enthaltsam. Dabei will er bloß nicht, dass sein kleines Geheimnis auffliegt. Das wird bereits im Klappentext erwähnt, weshalb es keine allzu große Überraschung ist, als es sich hierbei um Mia handelt.
Es ist wirklich interessant zu lesen, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Denn obwohl sie dringend Hilfe im Bezug auf ihren Ehemann braucht, hat sie niemanden, an den sie sich wirklich wenden kann. Sein Freundschaftsangebot misstraut sie, weil er doch eigentlich seinem Mannschaftskollegen loyal sein müsste. Doch er überrascht einen und es kommt letztlich doch zum erwarteten Ausgang. ?
Was mich doch unerwartet getroffen hat, waren die wahren Hintergründe hinter ihrer Forderung nach einer Scheidung. Denn damit hatte ich einfach nicht gerechnet und war dementsprechend regelrecht schockiert! Aber es hat gepasst und ich fand es sehr gut und realistisch ausgearbeitet!
Ich freue mich schon sehr auf die nachfolgenden Bände, vor allem auf den Band über den Zwillingsbruder! ?

♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

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Veröffentlicht am 11.08.2019

Endlich mal ein Goodguy

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"Chicago Devils -Die Einzige für mich" von Brenda Rothert ist die wundervolle Geschichte von Anton und Mia.

Geschichte:
Mia versucht sich allein durchzuschlagen, denn sie möchte nicht mehr abhängig von ...

"Chicago Devils -Die Einzige für mich" von Brenda Rothert ist die wundervolle Geschichte von Anton und Mia.

Geschichte:
Mia versucht sich allein durchzuschlagen, denn sie möchte nicht mehr abhängig von ihrem Mann sein. Dem Mann, der sie während der ganzen Ehe erniedrigt und klein gehalten hat. Deswegen verwirklicht sie jetzt ihren Traum und studiert, nebenbei arbeitet sie abends in einer Bar. Nie mehr abhängig von jemanden und schon gar nicht von einem Mann.
Anton ist bei allem diszipliniert, Hockey, gesundes Essen, viel Schlaf und kein Alkohol. Seine einzige "Schwäche" sind die Gefühle für eine ganz bestimmte Frau. Für ihn gab es immer nur eine Frau, nur das Problem ist, dass Mia mit seinem Teamkameraden verheiratet ist.

Charaktere:
Mia hat sich zu einer starke junge Frau entwickelt. Ich mag sie als Charakter sehr gerne und finde es toll, dass sie sich von ihrem Mann gelöst hat und sich nicht mehr unterdrücken lassen möchte.
Anton ist sehr diszipliniert und konzentriert sich auf seinen Job als Hockey-Spieler. Ich finde aber auch mal wirklich erfrischend, dass er ein Goodguy ist und weiß was sich gehört.
Als Nebencharakter hat mir Onkel Dix unglaublich gut gefallen. Er war einfach spitze mit seinem trockenen Humor.

Schreibstil:
Ich hatte vorher noch kein Buch von Brenda Rothert gelesen, bin aber sehr begeistert von ihrem Schreibstil. Ich mag es sowieso sehr gerne, wenn in der Ich-Perspektive im Wechsel der Hauptcharaktere geschrieben. Außerdem hat Brenda Rothert die Botschaft, das sich niemand unterdrücken oder erniedrigen lassen sollte und jeder gleich viel Wert ist, gut verpackt.

Fazit:
"Chicago Devils -Die Einzige für mich" hat mir sehr gut gefallen und ist sehr zu empfehlen. Vielen Dank an die Lesejury, dass ich die Möglichkeit hatte dieses EBook mit anderen zusammen lesen konnte.

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Veröffentlicht am 11.08.2019

Eine süße Geschichte für Zwischendurch ♥

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Bei der Liebesgeschichte von Anton und Mia bin ich nicht so ganz 100%ig überzeugt. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, so dass ich dass Buch auch wirklich schnell durch hatte. Es gibt sogar ...

Bei der Liebesgeschichte von Anton und Mia bin ich nicht so ganz 100%ig überzeugt. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, so dass ich dass Buch auch wirklich schnell durch hatte. Es gibt sogar die ein oder andere Stelle, bei der ich auch ziemlich lachen musste. Die Story hat mich wirklich gut unterhalten. Jedoch fand ich sie recht oberflächlich gehalten - irgendwie war mir alles viel zu vorhersehbar und einfach gehalten. Und dafür, dass Anton der Captain der Chicago Devils ist, wurde mir die sportiche Seite viel zu wenig thematisiert. Mia ging mir manchmal sogar etwas auf den Senkel. Dann fand ich ihre Ausdrucksweise teilweise wirklich gossenhaft. Ich kann mir vorstellen, dass die Autorin veruscht hat Mias Ursprung damit wiederzuspiegeln. Aber nur weil jemdand aus Armen Verhältnissen kommt, heißt es noch lange nicht, dass man sich so ausdrücken muss. Mia scheint mir auch alles andere als einfach gestrickt zu sein, ich bin mir sicher, dass es da einen anderen Weg gegeben hätte, Mias Herkunft wieder zugeben.

Anton mochte ich, ein Liebeskranker Trottel im liebevollen Sinne gemeint, der sich um die Menschen in seinem Leben kümmert. Ich habe schon einige Bücher in der Richtung gelesen, bei denen der männliche Protagonist nicht ein Macho ist, sondern auch seine Verliebte und Liebevolle Seite zeigt. Finde ich auch nicht schlimm. Es kann nicht nur Machos geben, sonst wäre es ja langweilig.

Onkel Dix war die Krönung der Geschichte. Ich mochte ihn einfach. Ja und hier hat die Ausdrucksweise irgendwie zum durchgeknallten Onkel gepasst.

Im Ganzen habe ich mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Es muss für mich auch nicht immer alles stimmig sein (ich kann da auch gut und gerne mal fünf gerade sein lassen) und es muss für mich auch nicht immer "ein Highlight des Jahres Buch" sein. Solche Bücher unterhalten mich zwischendurch gern mal und ich bin auch schon sehr auf weitere Teile gespannt. Ich habe schon einige Reihen gelesen, bei denen sich die Unterhaltung und Spannung von Band zu Band steigerte. Und da ich von "Hooked" total beigeistert war, werde ich diese Reihe auf jeden Fall auch weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 11.08.2019

Achtung: Suchtgefahr

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Anton, der Eishockey Spieler in glänzender Rüstung! Ich hab das Buch an einen Tag durchgesuchtet!

Inhalt:
Eine Liebe, die nicht sein darf ...
Anton Petrov, der verschlossene (und unheimlich attraktive) ...

Anton, der Eishockey Spieler in glänzender Rüstung! Ich hab das Buch an einen Tag durchgesuchtet!

Inhalt:
Eine Liebe, die nicht sein darf ...
Anton Petrov, der verschlossene (und unheimlich attraktive) Captain der Chicago Devils ist bekannt dafür ... für nichts bekannt zu sein. Strikte Diät, immer genug Schlaf und vor allem Enthaltsamkeit sind die Geheimnisse seines Erfolgs. Sagt man zumindest. Dem Eishockey-Star ist es völlig egal, ob die ganze Welt denkt, dass er sich freiwillig entschieden hat, wie ein Mönch zu leben – solang niemand die Wahrheit erfährt! Denn es gibt eine Frau, der Antons Herz gehört. Eine Frau, die er niemals haben kann. Denn Mia ist die Frau seines Teamkollegen... (© Lyx Digital)

Meine Meinung:
Ich habe das Buch verschlungen. Einmal begonnen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Sonntages beendet.

Die Charaktere
Was mir wohl am besten gefallen hat war die Tatsache, dass Anton voll und ganz Good Guy ist. Er ist der Ritter in glänzender Rüstung, wobei in diesem Fall wohl eher der Eishockeyspieler in glänzender Rüstung besser passt.
Anton weiß, dass er Mia nicht lieben darf, immerhin ist die die Ehefrau von einem seiner Teamkollegen, aber er kann eben nichts gegen seine Gefühle tun.
Und als er Mias Geheimnis herausfindet versucht er alles um ihr zu helfen. Als Freund. Ohne Hintergedanken, auch wenn ihm das manchmal sehr schwer gefallen ist!

Mia hat früh geheiratet. Viel zu früh und nach ihrer derzeitigen Situation war das wohl der Fehler ihres Lebens. Ihr Ehemann Adam ist ein Mistkerl sondergleichen. Zudem ist er kontrollsüchtig und liebt es Affären mit vielen, vielen Frauen zu haben. Kein Wunder, das Mia die Scheidung will.
Mia ist so unglaublich taff, auch wenn sie lange Zeit glaubt, dass sie durch die Ehe mit Adam diese Stärke verloren hat. Mia ist mutig, klug und hält an ihren Zielen und Wünschen fest. Selbst als Anton ihr seine Hilfe anbietet zögert sie, da sie da selbst wieder rauskommen will. Aber manchmal ist es voll okay nach der helfenden Hand zu greifen!

Nicht nur die beiden Protagonisten sondern auch die Nebencharaktere sind lebendig und authentisch ausgearbeitet. Adam glänzt mit seinem ekelhaften Charakter, Alexei mit seinem Humor und auch die andere haben sich mit kleinen oder größeren Gesten meinen Respekt verdient. Außer Adam versteht sich.

Die Handlung
Für mich war das Buch keinen nicht ein einziges Mal langweilig. Egal ob Mia gerade zu Wort kommt oder Anton, es gibt immer etwas zu Erfahren.
„Die Einzige für mich“ erzählt nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Anton und Mia, sondern auch, wie ein Mensch jemand anderes alleine durch Worte verletzen kann. Mia leidet unter Adam, aber Adam ist nicht dumm und würde seiner Frau nie einen blauen Fleck verpassen. Worte tun da viel mehr weh.
Bei diesen Szenen oder denen, wo Mia daran denkt, wie Adam ihr wehgetan hat, blutete mein Herz. Die richtigen Worte zur richtigen Zeit können mehr auslösen als ein Faustschlag.

Es ist eben nicht nur eine Liebesgeschichte sondern die Geschichte einer Frau, die aus der Asche ihrer gescheiterten Ehe steigt und ihren Weg geht. Dabei lässt sich Mia Zeit sich selbst zu finden und ihren Weg gehen zu können!

Die Schreibweise
Locker, leicht und flüssig! Die Seiten rasten dahin, die abwechselnden Sichten zwischen Mia und Anton erzeugten eine so prickelnde Atmosphäre, dass die Seiten nur so dahin rasten.
Ich liebe es!

Fazit:
Band 1 von „Chicago Devils“ konnte mich begeistern. Sehr begeistern! Es punktet mit authentischen, lebendigen Charakteren, einer Geschichte die viel mehr ist als ein simples finden zweier Menschen ist und einen mitreißenden Schreibstil!
Ich freu mich als nächstes auf Lucas Geschichte! Definitiv nicht das letzte Buch von Brenda Rothert und mein Monatshighlight von Juli 2019!
Ganz klar 5 von 5 Federn!

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