Leserunde zu "The moment I fell for you" von Maya Hughes

Er gibt ihr die Kraft, ihre Gefühle in Songs auszudrücken
Cover-Bild The Moment I Fell For You
Produktdarstellung
(40)
  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Maya Hughes (Autor)

The Moment I Fell For You

Bianca Dyck (Übersetzer)

"Ihre Stimme war einfach vollkommen. Sie brachte Dinge zum Vorschein, die so tief versteckt waren, dass sie mir Angst einjagten."

Für einen kurzen Moment fühlt es sich an, als würde Dares Welt stillstehen. Als der Highschool-Footballspieler eines Abends seine Nachbarin Bay singen hört, löst ihre Stimme etwas in ihm aus, das er noch nie gefühlt hat. Eigentlich kennt Dare seine Mitschülerin kaum: Die beiden bewegen sich nicht im gleichen Freundeskreis und Bay gehört ganz sicher nicht zu den begeisterten Fans, die Dare auf dem Football-Feld anfeuern. Doch nun gehen ihm Bays Stimme und die Gefühle, die sie in ihm auslöst, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und je mehr er über Bay erfährt, desto faszinierter ist Dare von ihr. Kurz vor dem Highschool-Abschluss bleibt ihm aber nicht viel Zeit, das Herz der Frau zu erobern, die seines so sehr berührt hat ...

"Ihr müsst dieses Buch lesen, wenn ihr New-Adult-Geschichten liebt!" NADINE BOOKAHOLIC

Band 1 der LOVING-YOU-Trilogie

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 26.09.2022 - 16.10.2022
  2. Lesen 24.10.2022 - 06.11.2022
  3. Rezensieren 07.11.2022 - 20.11.2022

Bereits beendet

Schlagworte

Highschool Nachbarn Football Gefühle Romance Romantik Leidenschaft Liebe dramatisch emotional Liebesgeschichte Nähe Liebesroman romantisch Dare Bay Fulton University The memories we make the second we met The chances we take The rules we break Sarina Bowen Kristen Callihan Ivy Kazi New Adult

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 19.11.2022

Nette Geschichte für zwischendurch

0

Das Buch fängt an, dass Bay nach einigen Jahren ihre Jugendliebe Dare wiedersieht. Dann spult die Geschichte auch schon in die Vergangeheit um und man erfährt, wie alles seinen Anfang gefunden hat. Nach ...

Das Buch fängt an, dass Bay nach einigen Jahren ihre Jugendliebe Dare wiedersieht. Dann spult die Geschichte auch schon in die Vergangeheit um und man erfährt, wie alles seinen Anfang gefunden hat. Nach einigen Kapiteln wird einem bewusst, dass es sich nicht um eine kurze Rückblende handelt sondern die gesamte Geschichte in der Vergangenheit spielt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, sodass man gut und leicht durch die Seiten kommt.
Mit den Charakteren hat es einige Zeit gedauert bis ich mit ihnen warm wurde. Nach dem ersten Kuss, sind zwar einige Funken übergesprungen, aber das große erhoffte Feuerwerk blieb leider aus.
Mit waren die Protagonisten zu blass und der ständige Tanz um ihre Gefühle wurde mir schnell zu eintönig.
Ich hatte auf mehr Tiefe und Offenheit gehofft. Beide haben ihr Gefühle eher verdrängt, als sich damit auseinander zu setzen.
Eine nette Geschichte für zwischendurch, die bei mir nicht zu lange im Gedächstnis bleiben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.11.2022

Zwischendurch zäh, sonst ganz gut

1

Inhalt:

Für einen kurzen Moment fühlt es sich an, als würde Dares Welt stillstehen. Als der Highschool-Footballspieler eines Abends seine Nachbarin Bay singen hört, löst ihre Stimme etwas in ihm aus, ...

Inhalt:

Für einen kurzen Moment fühlt es sich an, als würde Dares Welt stillstehen. Als der Highschool-Footballspieler eines Abends seine Nachbarin Bay singen hört, löst ihre Stimme etwas in ihm aus, das er noch nie gefühlt hat. Eigentlich kennt Dare seine Mitschülerin kaum: Die beiden bewegen sich nicht im gleichen Freundeskreis und Bay gehört ganz sicher nicht zu den begeisterten Fans, die Dare auf dem Football-Feld anfeuern. Doch nun gehen ihm Bays Stimme und die Gefühle, die sie in ihm auslöst, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und je mehr er über Bay erfährt, desto faszinierter ist Dare von ihr. Kurz vor dem Highschool-Abschluss bleibt ihm aber nicht viel Zeit, das Herz der Frau zu erobern, die seines so sehr berührt hat …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

„Wenn du dieses Baby in meinem Zimmer bekommst, verzeihe ich dir das nie.“

Das Cover spricht mich persönlich nicht unbedingt an, es sieht sehr kindisch aus und trifft meinen Geschmack nicht.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, einzig die komischen Zeitsprünge habe ich zu bemängeln. Diese waren schlecht gekennzeichnet und haben mich nur gestört, hier hätte ein Übergang oder wenigstens ein Absatz hingehört.

Zu Beginn lernt man Bay, „die Neue“, kennen. Sie ist eher unscheinbar und als der beliebte Dare plötzlich Kontakt zu ihr sucht, ist ihr das nicht geheuer. Aber er war von ihrem Gesang fasziniert und möchte sie besser kennen lernen.

Der Einstieg in das Buch hat mir unglaublich gut gefallen, denn Bay und Dare sind erwachsen und treffen sich zufällig am College wieder. Man weiß nicht, wieso sie sich nicht mögen und dann kommt der Sprung in die Vergangenheit. Zuerst dachte ich man liest nur ein paar Kapitel aus der Vergangenheit, damit man erfährt was damals passiert ist, aber das ganze Buch spielt an der Highschool. Damit habe ich nach dem Einstieg nicht gerechnet, aber ist ok.

Bay fand ich persönlich ziemlich anstrengend. Zuerst wollte sie Dare nciht näher kommen, dann wirft sie sich ihm an den Hals und dann will sie, dass ja niemand erfährt, dass sie irgendwas miteinander zu tun haben. Ich fand sie den Großteil des Buches unsympathisch und ihre Handlungen machten es nicht besser. Sie lügt ihre Mutter an und ihr Verhalten Dare gegenüber war auch nicht immer fein. Ich mochte sie einfach nicht.

Dare ist ein Schatz. Obwohl er fast das ganze Jahr allein lebt und wenn sein Vater zu Hause ist es nicht leicht hat, ist er doch anständig. Er sagt Bay genau was er will und dass er sich nicht stressen lässt, außerdem sind seine schulischen Leistungen ok und er verdient nebenbei etwas Geld indem er Autors repariert. Dare ist ein Überlebenskünstler und ich habe ihm ein bisschen Glück und Freude im Leben gewünscht.

Die Geschichte an sich fand ich ganz nett, aber zwischendurch gab es für mich persönlich einige Längen. Es passiert einfach nicht viel und einige Dinge wiederholen sich immer wieder. Bis zwischen Dare und Bay mehr passiert dauert es auch sehr lange, davor ist es ein ewiges Hin und Her.

Ich kann gar nicht viel über die Geschichte sagen, da sehr wenige hängen geblieben ist. Was ich aber mochte war Dare und wie er überlebt. Man erfährt einiges über seine familiären Verhältnisse und wie er mit all dem umging hat mir am besten gefallen. Ich habe immer darauf gewartet, dass Bay es herausfindet, aber da kam dann doch alles etwas anders als geplant.

Die Beziehung der beiden fand ich auch nicht gut. Dare ist komplett in sie verschossen und würde alles für sie machen und von Bay kommt eher wenig. Sie will alles geheim halten und ich hatte nicht wirklich das Gefühl, als würde sie ihn so sehr mögen wie er sie. Außer wenn es um Sex geht, denn da wollte sie unbedingt mit ihm schlafen. Ich fand die Beziehung einfach sehr einseitig, Dare hat sich viel mehr ins Zeug gelegt.

Gegen Ende gibts noch ein großes Drama und ich dachte lange, dass ich wüsste, was passueren würde, aber es kam dann doch anders, was mich positiv überrascht hat. Hier haben beide Charaktere unüberlegt gehandelt, doch ich verstand auch beide Seiten. Ich verstand die Intention von Bay und auch die Gefühle von Dare, aber er hat diesen Gefühlen auf dem falschen Weg Luft gemacht. Trotzdem hat mir das Ende echt gut gefallen, denn das Drama wirkte nicht gekünstelt. Ob ich die nächsten Teile lesen werde weiß ich allerdings noch nicht.

Fazit:

Ich weiß gar nicht, was ich erwartet habe, aber das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ich fand es ok, aber Bay mochte ich nicht und es passierte auch nicht viel. Das Ende allerdings hat mir gut gefallen und es gibt auch einen Cliffhanger, allerdings weiß ich nicht, ob ich weiter lesen werde. Von mir gibt es drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.11.2022

Sehr klischeehaft, hätte mehr Potential gehabt

0

Der Roman "the moment i fell for you" nimmt uns mit in die letzten Wochen der highschool für dare und bay. Während Dare zu den beliebten Footballern gehört und auf den ersten Blick der typische Bad-Boy ...

Der Roman "the moment i fell for you" nimmt uns mit in die letzten Wochen der highschool für dare und bay. Während Dare zu den beliebten Footballern gehört und auf den ersten Blick der typische Bad-Boy zu sein scheint, ist Bay eher Außenseiterin. Sie ist auch nach mehreren Jahren noch die neue an der Schule und hat wenig echte Freunde (eigentlich nur eine). Als Dare sie jedoch zufällig singen hört, nimmt er sie zum ersten Mal wahr und setzt alles daran sie kennenzulernen.
So weit - so klischeehaft. Trotzdem habe ich mir von dem Buch ein bisschen mehr erwartet als die ganz typische Highschool Liebesgeschichte und das lag hauptsächlich an Dares schwierigen Familienhintergrund. Ich war neugierig, wie das in die Interaktionen der beiden Protagonisten einfließen würde und wie sehr Bays Musik dafür eine Rolle spielen würde.
Ich wurde enttäuscht: Obwohl es immer im Hintergrund der Geschichte mitläuft, fehlte mir die Auseinandersetzung damit. Stattdessen werden Probleme konstruiert, die Beziehung bleibt sehr vorhersehbar, es mangelt immer und immer wieder an Kommunikation und die Geschichte entwickelte sich doch genau zu einem typischen Highschooldrama. Einzig das Ende weiß zu überraschen - achtung minispoiler - und ich weiß wirklich nicht, wie sich die Beziehung der beiden davon jemals (in Band 2 der Reihe) erholen soll - für mich wäre das definitiv ein Grund, nie wieder mit der betreffenden Person zu reden.
Auch den Umgang mit Gewalt in dem Roman finde ich zum Teil fragwürdig. Während sie für Dare aus offensichtlichen Gründen die go-to Lösung für Probleme ist, bleibt das aber oft ziemlich unreflektiert so stehen. Aussagen wie "er hätte es verdient" nach einer Schlägerei sind für mich Dinge, die zumindest so ein bisschen eingeordnet werden sollten.
Wirklich schade fand ich auch, dass Bays Probleme, Musik zu machen, zwar ausführlich beschrieben werden, als sie es aber endlich schafft, das zu lösen, wird es irgendwie als unwichtig abgetan.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und gerade am Anfang wird versucht, einen lustig-sarkastischer Umgangston zu treffen, wenn Dare und Bay miteinander interagieren. Das passt aber leider nicht so wirklich zu Ihrer Beziehung, in der Leichtigkeit komplett zu fehlen scheint. Selbst wirklich schöne Momente (Abschlussball) werden hochromantisch aufgeladen und dramatisiert. Mir fehlt bei den beiden der Alltag als Paar und vielleicht ist daher bei mir auch die Anziehung der beiden nicht 100% angekommen.
Für Fans von highschool-dramen gut zu lesen Dank angenehmem schreibstil, wenn man aber (wie ich) immer auch so ein bisschen auf der suche nach "dem besonderen extra" ist, eher enttäuschen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.11.2022

The unexpectedly long moment I fell for you

1

Bay ist Mitglied in der Theater-AG, schreibt eigene Songtexte und kann es kaum erwarten, dass die High School endlich vorbei ist.

Dare ist passionierter Football-Spieler, repariert gerne Autos und fühlt ...

Bay ist Mitglied in der Theater-AG, schreibt eigene Songtexte und kann es kaum erwarten, dass die High School endlich vorbei ist.

Dare ist passionierter Football-Spieler, repariert gerne Autos und fühlt sich zuhause nicht sicher.

Die beiden gehen schon seit Jahren auf die gleiche High School, doch bisher hat Dare nie Notiz von Bay genommen. Bis er sie im Garten nebenan singen hört und ihre Stimme ihn einfach nicht mehr loslässt...

„The Moment I Fell for You“ ist der erste Teil einer New Adult-Trilogie von Maya Hughes.

Der Anfang des Buches war direkt anders als erwartet. Wie sich herausstellte, behandelt jeder Band der Trilogie die Liebesgeschichte zwischen Dare und Bay, nur zu unterschiedlichen Zeiten in ihrem Leben. Im ersten Teil erfahren wir nur die Kennenlerngeschichte der Protagonisten.

Dare liest sich wie ein Klischee auf zwei Beinen. Oder eher wie ein gewaltiger Oberkörper ohne Beine. Bays Verliebtheit konnte ich erst zu Ende ein winziges bisschen nachvollziehen, als Dare die, für High School-Filme typische, große Geste abzieht. Diese ist zwar sehr kitschig, aber auch echt süß. Dare hat es zuhause sehr schwer und das wirkt sich auch auf alle anderen Bereiche seines Lebens aus. Dies wurde von der Autorin Maya Hughes authentisch umgesetzt.

Ich mochte Bay und ihre kratzbürstige Art gerne. Ganz dem Teenager-Klischee entsprechend, verhält sie sich ziemlich ambivalent und weiß nicht, was sie eigentlich will. Auch ihr Leben ist nicht einfach, aber sie versucht, das Beste daraus zu machen. Allem voran köstlich klingende Zimt-Cookies, über deren Rezept ich mich wirklich gefreut hätte:)

Für zukünftige High School-Absolventen haben Dare und Bay scheinbar ziemlich viel Zeit und zusätzlich unfassbar viele Hobbies, in denen sie natürlich richtig gut sind. Bei Dare kann Autos reparieren, Football spielen und zeichnen. Und Bay sogar noch mehr: sie ist eine gute Schülerin, ein Musik-Talent in allen Hinsichten, in der Theater-AG und scheinbar noch eine göttliche Köchin. UND sie führt ein geheimes Doppellleben, kriegt daher viel zu wenig Schlaf und sieht trotzdem wunderschön aus.
Zusätzlich verbringen die beiden natürlich unglaublich viel Zeit miteinander. Und im Vergleich zu der ganzen Zweisamkeit, kommen die anderen Charaktere etwas zu kurz. Knox ist ein richtig guter Freund für Dare, aber das wird dem Leser erst gegen Ende hin vor Augen geführt. Piper wirkt wie ein Mittel zum Zweck um den beiden einen kleinen Schubs zu geben, aber nicht wie eine echte beste Freundin. Und Konfrontationen zwischen Bay und ihrer Mutter waren mir zu wenig emotional und wurden gefühlt einfach abgefertigt.

Das Kleinstadt-Setting jedoch ist wirklich gut eingefangen, noch nie fand ich es beim Lesen so realistisch. In anderen (Liebes-)Romanen werden Kleinstädte oft romantisiert. Es gibt immer wieder kleine Alltags-Situationen, in denen ich mich wiedergefunden habe. Zum Beispiel verbrenne ich mir wirklich jedes Mal die Zunge, wenn ich einen Kakao trinke:)

Der Schreibstil ist war zu Anfang etwas eigenwillig. Oft musste ich Sätze zweimal lesen, um den Kontext richtig zu verstehen. Manchmal wurden Aussagen unnötig oft und kurz hintereinander wiederholt. Mit der Zeit habe ich mich jedoch daran gewöhnt und ab da ließ sich dann lesen wie nichts. Bedauerlicherweise hatte nie so richtig das Bedürfnis, zu wissen, wie es ausgeht.

Es gibt keine Wendungen, die Geschichte wird also sehr linear erzählt, wie es für eine Vorgeschichte typisch ist. Um es spannender zu machen, greift Maya Hughes auf eine Menge zwischenmenschliches Drama zurück. Ungefähr ab der Hälfte kam es mir dann vor, als hätte ich was verpasst. Ich konnte nicht nachvollziehen, wieso Bay Dare von einem auf den anderen Moment so unwiderstehlich fand.

Im Hinblick auf die anderen Teile der Trilogie ist das Finale solide und verständlich umgesetzt. Durch die Aufteilung der Bücher gibt es kein vorzeitiges Happy End, stattdessen gelungenes foreshadowing auf den zweiten Band.

Ich war zwischendurch nicht sonderlich begeistert von diesem Buch und „The moment I fell for you“ ist immer noch kein Highlight, aber dank ihres konsequenten Endes konnte die Autorin einige Pluspunkte sammeln. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, die Reihe weiterzuverfolgen...

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.11.2022

War nicht meins

1

"The Moment I fell for You" ist der Auftakt einer neuen Trilogie von Maya Hughes und gleichzeitig das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe.

Der Schreibstil der Autorin war auch sehr flüssig ...

"The Moment I fell for You" ist der Auftakt einer neuen Trilogie von Maya Hughes und gleichzeitig das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe.

Der Schreibstil der Autorin war auch sehr flüssig zu lesen. Es war ein angenehmes Lesen, bei dem ich auch gut vorangekommen bin.

Auch die Thematik des Buches hat mich sehr angesprochen. Außerdem mag ich American Football sehr und fand auch die Kombination mit dem Thema Musik sehr schön.

Leider muss ich sagen, dass mir das Buch im Voranschreiten der Geschichte immer weniger gefallen hat.

Wie schon erwähnt, mag ich Football sehr gerne und ich lese deshalb auch gerne Bücher, in denen dieser Sport Thema ist. Leider musste ich hier schnell feststellen, dass es anscheinend nur als Label für Dare, den männlichen Protagonisten, dient. Denn Football an sich spielt hier keine Rolle. Es wird weder auf ein Training noch auf ein Spiel näher eingegangen. Es findet zwar immer mal wieder Erwähnung, das war es dann aber auch schon.

Auch die Musik kam für meinen Geschmack ein bisschen zu kurz. Am Anfang schafft sie die Verbindung zwischen Dare und Bay, aber dann rückt sie nach und nach etwas in den Hintergrund.

Mit den Charakteren bin ich auch nicht so richtig warm geworden.
Bay mochte ich am Anfang noch recht gerne, sie war etwas zurückhaltend, aber ich fand, dass sie einen starken Willen hat.

Als Dare ihr jedoch plötzlich seine Aufmerksamkeit schenkt, verändert sie sich sehr. Sie wirkt oftmals zickig und man hat das Gefühl, dass unnötiges Drama heraufbeschworen wird. Manche Dinge wurden so aufgebauscht und verpufften dann in der nächsten Sekunde. Das war für mich manchmal nicht so ganz nachvollziehbar.

Auch hatte ich das Gefühl, dass es ab einem Punkt nur noch um Dare ging. Selbst ihre Musik, die ihr doch immer so wichtig war, rückte in den Hintergrund. Auch Meilensteine, die sie im Laufe des Buches erreicht hatte, verblasten plötzlich neben ihm. Das fand ich schon sehr schade, denn Bay macht gerade in Hinblick auf ihre Musik eine schöne und für sie wichtige Entwicklung durch.

In diesem Zusammenhang fand ich es auch schade, dass es nur wenig Songtexte im Buch von Bay gibt. Gerade da sie ihre eigenen Texte schreibt und Dare auch so von ihnen fasziniert ist, hätte ich mir hier doch einen größeren Einblick gewünscht.
Besonders in einer sehr prägnanten Stelle am Ende des Buches hätte ich mir gewünscht, dass wir etwas von dem Lied würden lesen können, einfach um eine nachfolgende Reaktion besser verstehen zu können.

Mit Dare wurde ich leider nicht richtig warm. Am Anfang empfand ich ihn als arrogant und überheblich, auch als er versucht mit Bay in Kontakt zu kommen.

Er hat augenscheinlich ein hohes Aggressionspotential, was wohl seinem familiären Hintergrund geschuldet ist und hat sich manchmal nicht mehr richtig unter Kontrolle. In manchen Situationen kam es da zu Gewaltausbrüchen, die meines Erachtens aber sehr heruntergespielt wurden und von ihm sogar als gerechtfertig angesehen wurden. Dies hat mir sehr missfallen und ich konnte es auch nicht nachvollziehen.

In Bezug auf Bay war er zwar in vielerlei Hinsicht sehr liebevoll und wollte für sie alles richtig machen.
Doch in Bezug auf ihr erstes gemeinsames Mal wurde er für mich einfach zu dominant. Er wollte bestimmen, wann es soweit ist und vor allem wann Bay soweit ist. Es sollte alles perfekt sein und sie sollte es ja nicht bereuen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass Bay hier mal nach ihren Wünschen und ihrer Meinung gefragt wurde. Das war für mich weniger einfühlsam und rücksichtsvoll. Ich empfand es eher als bevormundend, so als ob Bay nicht in der Lage wäre eigene Entscheidungen zu treffen.

Zwischen den beiden fehlte es mir auch an Leichtigkeit und auch das Knistern zwischen ihnen fehlte mir. Ich konnte die aufkeimenden Gefühle nicht fühlen.
Für mich gab es zwischen Dare und Bay sehr oft unnötiges Drama.

Dann kam es besonders Richtung Ende zu einer ordentlichen Portion Kitsch, die mir echt zu viel war.
Das Ende hat mich doch ziemlich überrascht und ich frage mich, wie die Autorin, das wieder kitten will , denn für mich wäre der Zug da endgültig abgefahren.

Obwohl der Anfang des Buches noch sehr vielversprechend war, wurde mir das Buch im Laufe der Geschichte doch etwas überdrüssig.
Die nachfolgenden zwei Teile werde ich wohl eher nicht lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl