Schnell-Leserunde zu "Mister O'Lui feiert Weihnachten" von Silke Siefert

Ein bezauberndes Bilderbuch ab 4 Jahren
Cover-Bild Mister O'Lui feiert Weihnachten
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Silke Siefert (Autor)

Mister O'Lui feiert Weihnachten

Ein bezauberndes Bilderbuch über Werte und die Magie von Weihnachten ab 4 Jahren

Eine herzerwärmende Geschichte über die Magie von Weihnachten mit einer wichtigen Botschaft - ideal für gemütliche Lesestunden im Advent
Als die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, beginnt Biberbär Mister O’Lui damit, das Häuschen für sich und seinen besten Freund Rupert zu schmücken. Strohsterne, Kerzen und sogar einen Tannenbaum gibt es! Rupert traut seinen Augen kaum, denn es ist sein allererstes Weihnachten. Als er erfährt, dass man dafür auch einen Wunschzettel verfasst, schreibt er eifrig einen Wunsch nach dem anderen auf. Auch Mister O’Lui steckt einen Wunsch in seinen Strumpf über dem Kamin. Doch an Weihnachten ist Mister O’Luis Strumpf leer, Rupert hingegen ist reich beschenkt worden. Das Schweinchen hat ein schlechtes Gewissen. Geht es an Weihnachten vielleicht um mehr als nur die Anzahl der Geschenke?
• Wertvolle Lebenslektionen: Vermittelt auf einfühlsame Weise, dass wahres Glück oft in Freundschaft und den immateriellen Dingen liegt.
• Fördert emotionale Intelligenz: Die Geschichte regt Kinder dazu an, über Geschenke, Teilen und Zufriedenheit nachzudenken.
• Perfekt für Kinder ab 4 Jahren: Mit liebevollen Illustrationen und einer herzerwärmenden Geschichte.


Timing der Leserunde

  1. Bewerben 27.10.2025 - 16.11.2025
  2. Lesen 24.11.2025 - 30.11.2025
  3. Rezensieren 01.12.2025 - 14.12.2025

Bereits beendet

Schlagworte

Bilderbuch ab 4 Jahren Mister O'Lui Biberbär Streifenschwein Rupert Weihnachten Geschenke Wunschzettel Wünsche Werte Überfluss Freundschaft Zusammen sein Advent Tannenbaum schmücken Plätzchen backen Giraffe Olivia Löwe Arthur Fuchs Ferdinand Bilderbücher

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 12.12.2025

Mr O‘Lui feiert Weihnachten

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Mr O‘Lui feiert Weihnachten ist bei uns im Haushalt das zweite Buch der Mr. O’Lui-Reihe. Wir kennen bereits Mr O‘Lui und das schönste Geschenk. Daher war ich auch etwas erstaunt als ich die Lieferung des ...

Mr O‘Lui feiert Weihnachten ist bei uns im Haushalt das zweite Buch der Mr. O’Lui-Reihe. Wir kennen bereits Mr O‘Lui und das schönste Geschenk. Daher war ich auch etwas erstaunt als ich die Lieferung des Postboten entgegen nahm. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass alle Bücher gleich groß sind und ein schönes Bild nebeneinander im Bücherregal abgeben. Aber hier gibt es schon Unterschiede zwischen den Pappbilderbüchern und den Bilderbüchern des Baumhaus-Verlags. Wahrscheinlich müssen von beiden Varianten noch mehr Bücher einziehen.

Thematisch ist die Geschichte auch für etwas ältere Kinder (ca 4 Jahre) ausgelegt. Die Illustrationen sind wieder sehr gelungen. Besonders mochte ich den Tannenbaumverkauf im Central Park. Und selbst der Pulli des Biberbären strahlt einfach eine winterliche Gemütlichkeit aus!

Die Handlung des Buches umfasst das Dekorieren der Wohnung und das Schreiben eines Wunschzettels. Immer wenn Mr O’Lui und Rupert jemanden treffen, wird nach dem Weihnachtswunsch gefragt. An Heilig Abend sind die altbekannte Gesichter zum Essen eingeladen: Der Löwe, die Giraffe, der Fuchs und sie erzählen dem reich beschenkten Streifenschwein, dass sie keine Geschenke erhalten haben. Natürlich werden daraufhin die Geschenke geteilt!

Die Kritik, aus einer der Vorgängerrezensionen, dass Rupert nach dem er viele Geschenke an Freunde verteilt hat und danach kein Geschenk für sich übrig hatte, kann ich nachvollziehen. Ich muss allerdings auch erwähnen, dass es mir und meiner Tochter beim Lesen selbst nicht aufgefallen wäre.

Als persönliches Fazit würde ich 4,5/5 Sterne vergeben. Mr O’Lui und das schönste Geschenk hat uns beim Vorlesen mit den Reimen und dem Mitraten etwas mehr Spaß gemacht. Dafür hat dieses Buch den saisonalen Bezug zur Vorweihnachtszeit und Weihnachten!

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Ein wunderbares Weihnachtsbuch!

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Als langsam Winter wird beginnt Biberbär Mister O’Lui mit den Weihnachtsvorbereitungen, schmückt das Haus und zieht los, um einen Tannenbaum zu besorgen. Sein bester Freund das Streifenschwein Rupert ist ...

Als langsam Winter wird beginnt Biberbär Mister O’Lui mit den Weihnachtsvorbereitungen, schmückt das Haus und zieht los, um einen Tannenbaum zu besorgen. Sein bester Freund das Streifenschwein Rupert ist allerdings total verdutzt, schließlich ist es sein erstes Weihnachten. Glücklicherweise erklärt ihm Mister O’Lui was man in der Weihnachtszeit alles machen muss und bereitet mit ihm gemeinsam ein großes Weihnachtsessen mit all ihren Freund*innen vor. Als Rupert schließlich zu Weihnachten reich beschenkt wird, seine Freunde aber leer ausgehen lernt Rupert, dass es bei Weihnachten um viel mehr geht als nur um die Menge der Geschenke.

Für uns war es unser erstes Buch von Mr. O`Lui und Rupert und hat uns echt gut gefallen. Am Anfang des Buches gibt es Steckbriefe der beiden, sodass auch Neueinsteiger gut in die Geschichte finden und einen Eindruck über die Dynamik der beiden bekommen.

Mir hat es total gut gefallen, dass die Bilder so schlicht gehalten sind, weil sich dadurch bereits jüngere Kinder auf die Geschichte fokussieren können und nicht durch zu viele Details abgelenkt werden. Die Bilder sind außerdem unheimlich stimmungsvoll und sorgen dafür, dass direkt eine warme und kuschelige Weihnachtsatmosphäre aufkommt.

Ich finde es wunderschön, wie liebevoll Mister O’Lui Rupert erklärt, was Weihnachten für ihn bedeutet und ihn bei seinem ersten Weihnachtsfest begleitet. 

Ansonsten ist es sehr gelungen, dass es einige Wiederholungen gibt und die Wünsche der Tiere auch in Sprechblasen abgebildet sind, sodass man die Kinder beim Lesen mit einbeziehen kann. Total schön ist auch, dass nicht direkt erwähnt wird wer die Geschenke bringt, sodass sich das Buch für Regionen mit Christkind und Regionen mit Weihnachtsmann gleichermaßen nutzen lässt.

In Bezug auf das Ende hätte ich mir allerdings noch eine kleine Aufklärung von Ruperts ursprünglichen Wünschen gefehlt. Hier wäre es zum Beispiel schön gewesen, wenn er sich gewünscht hätte seinen Freunden eine Freude zu bereiten, was auch das leer bleiben ihrer Strümpfe erklärt hätte.

Auf Grund der wundervollen weihnachtlichen Wohlfühlatmosphäre und den liebevollen Protagonisten hat uns das Buch aber total gut gefallen und wird sicherlich nicht unser letztes Buch von O’Lui sein.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Was sich ein Streifenschwein wünscht

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Im Bilderbuch „Mr. O`Lui feiert Weihnachten“ erlebt das kleine Streifenschwein Rupert sein erstes Weihnachten. Zu erst versteht es nicht, was genau hier vorgeht, als der Biberbär mit den Vorbereitungen ...

Im Bilderbuch „Mr. O`Lui feiert Weihnachten“ erlebt das kleine Streifenschwein Rupert sein erstes Weihnachten. Zu erst versteht es nicht, was genau hier vorgeht, als der Biberbär mit den Vorbereitungen zu Weihnachten beginnt. Mit den Besuch der uns bekannten Freunde der beiden, erfährt Rupert von den Wünschen der anderen und findet gefallen an den Weihnachtswünschen der anderen. Als am Weihnachtsmorgen lediglich Rupert all seine Wünsche und auch die Wünsche der anderen erfüllt bekommt, fühlt er sich schlecht und erlebt die Freunden von Weihnachten, als er seine Geschenke mit den anderen teilt und so erlebt, was der wahre Kern von Weihnachten ist.

Absolutes Highlight auch in diesem Buch ist wieder die bildliche Gestaltung! In ihrem Stil und Gestaltung erschafft sie eine so warme und einladende Welt, in der man sich von Anfang an gut abgeholt und wohl fühlt.

Inhaltlich finde ich es schön die Thematik Weihnachten mal abgesehen vom religiösen Aspekt näher zu bringen. Das Buch vermittelt die wahren Werte von Weihnachten auf eine herzerwärmende Art und Weise. Rupert, für den es sein erstes Weihnachten ist, begegnet dem Fest auf eine kindlich, begeisterte Weise, die fast ansteckend ist. Mr. O`Lui hingegen kommt hier etwas erwachsen rüber und bleibt fast eher sachlicher. Diesen Kontrast finde ich fast schon etwas schade, denn es braucht diesen Kontrast nicht, um den gleichen Inhalt erfolgreich zu vermitteln.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Es weihnachtet

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Wir lieben o‘Lui und seine Freude! Der Stil und die Geschichten dieser Bücher haben einen ungeheuren Charme, sind warmherzig und einfach besonders. Auch für dieses Weihnachtsbuch trifft dies zu. Doch zum ...

Wir lieben o‘Lui und seine Freude! Der Stil und die Geschichten dieser Bücher haben einen ungeheuren Charme, sind warmherzig und einfach besonders. Auch für dieses Weihnachtsbuch trifft dies zu. Doch zum ersten Mal habe ich auch kleinere Kritikpunkte zu einem Band. Die Handlung ist sehr schön, aber weist hin und wieder dezente Ungereimtheiten auf, die kleine Kinder zwar nicht stören, mir aber beim Vorlesen ins Auge sprangen (welche diese sind, nenne ich hier jedoch nicht explizit).

Rupert erlebt in diesem Buch sein erstes Weihnachtsfest und ist etwas überfordert mit der ganzen Situation. Doch o‘Lui kümmert sich rührend um ihn und erklärt ihm alles. Trotzdem kommt es beim Wunschzettel zu Komplikationen, die große Auswirkungen auf all ihre Freunde haben. Rupert aber lernt daraus und entscheidet sich richtig zu handeln und am Ende wird es doch noch ein großartiges Fest.

Dieses Buch verzichtet bewusst auf religiöse Inhalte. Welche Geschichte hinter Weihnachten steht und wer die Geschenke bringt, wird nicht genannt. Es beschränkt sich auf Traditionen wie Wunschzettel, Weihnachtsbaum und Socken am Kamin. Doch im Vordergrund all dessen stehen eigentlich das Miteinander und die Freundschaft. Ich finde das gut gewählt, da das Buch dadurch alle unabhängig möglicher Konfessionen einschließt, auch wenn mein Kind mit der Tradition der Socken nicht vertraut war. Gern hätte ich auch erfahren, was Rupert sich am Ende selbst gewünscht hatte. Doch das bleibt offen. Vielleicht ja bewusst um dadurch die eigenen Gedanken anzuregen?

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Ruppert sammelt Wünsche

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Wir kannten in unserer Kita schon ein Buch von Mister O‘lui und seinen Freunden. Nämlich Mister O’lui und das schönste Geschenk der Welt.
So kannten wir also auch schon Ruppert, das kleine Streifenschwein, ...

Wir kannten in unserer Kita schon ein Buch von Mister O‘lui und seinen Freunden. Nämlich Mister O’lui und das schönste Geschenk der Welt.
So kannten wir also auch schon Ruppert, das kleine Streifenschwein, die Giraffe, den Löwen und den Fuchs.

Bei diesem Buch war nun der Text schon deutlich mehr, als bei unserem ersten Buch und die kleineren Kitakids konnten ab der zweiten Seite nicht mehr folgen und verließen die Buchbetrachtung. Die Großen (4 und 5 Jahre) blieben dabei und stellten mitunter auch interessante Fragen.
So zum Beispiel: warum die Giraffe immer einen Schal bekommt ( hatte sie nämlich in unserem anderen Buch auch erhalten) oder ein anderes wollte wissen, ob alle Tiere schweinisch verstehen, da Rupert immer nur grunzte und die anderen auf ihn antworteten.

Als Rupert mit dem langen Wunschzettel zu Mister Olui kam meinte ein Junge: So viel darf man sich gar nicht wünschen. So viel kann das Christkind gar nicht tragen.
Eben dieser Junge fragte auch nach, warum Rupert alles bekam und die anderen nichts, und fand hat gleich die Idee, das Rupert doch Mister O‘ Lui die Handschuhe abgeben könnte.

Er war dann mit der Geschichte wieder ausgesöhnt, als Rupert seine Geschenke an die anderen verteilte.

Dann meldete sich aber ein anderes Kind zu Wort und fragte, was denn Rupert jetzt für ein Geschenk hätte. Der hatte ja schon bevor die Einladungstour zu den Freunden los ging einen Wunschzettel geschrieben und doch jetzt gar nichts bekommen.
Ich konnte ihnen zwar sagen, dass es auch schön sei, das alle zusammen waren und es Rupert auch fröhlich gemacht hätte, das er allen etwas schenken konnte, aber so richtig zufrieden waren sie mit der Lösung nicht.

Ich muss ehrlich gestehen, das mich das als Kind auch nicht glücklich gemacht hätte. Besonders dann nicht, wenn alle was hatten nur ich leer ausging.

Die Illustrationen haben mir wieder gut gefallen, aber die Tatsache, dass nicht geklärt wurde was Rupert sich nun gewünscht hatte und das es doch von den Weihnachtstraditionen sehr amerikanisch war, lässt mich einen Stern in meiner Bewertung abziehen.

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