Leserunde zu "Ring the Bells" von C.K. McDonnell

Alles andere als besinnliche Weihnachten
Cover-Bild Ring the Bells
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C. K. McDonnell (Autor)

Ring the Bells

Nicht jede Bescherung ist ein Geschenk. The Stranger Times packt aus. Roman

André Mumot (Übersetzer)

Da will man in seinem Buchclub ein wenig Spiritualität ausprobieren und schon hat man aus Versehen den alten Gott Zalas heraufbeschworen. Und Zalas hat natürlich nur eins im Sinn: möglichst viele Gläubige um sich scharen. Doch wer glaubt heutzutage überhaupt noch an irgendwas? Kinder! Mithilfe des unglückseligen Neil Aikens erschafft Zalas ein Winterwunderland, in dem alle Wünsche wahr werden - vom echten Einhorn bis zum Besuch des Opas, der letztes Jahr doch eigentlich das Zeitliche gesegnet hat.

Diese gewaltige Menge an Magie bleibt nicht lange unbemerkt; und die Zeit drängt, denn wenn die vierte Kerze brennt, sind Zalas und seine Anhänger nicht mehr aufzuhalten. Das Team der Stranger Times muss einen Weg finden, um nicht nur Weihnachten, sondern womöglich die ganze Welt zu retten.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 06.10.2025 - 26.10.2025
  2. Lesen 10.11.2025 - 27.11.2025
  3. Rezensieren 28.11.2025 - 07.12.2025

Bereits beendet

Schlagworte

Manchester Ruff Aaronovitch Großbritannien UK Humor britischer Humor Geister Gespenster Übernatürliches Kriminalroman London Literarische Unterhaltung Weihnachten übernatürliches Weihnachten Weihnachtswünsche Gott Götter alte Götter Beschwörung Weihnachtswunder Gottheit

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 07.12.2025

Klare Empfehlung

1

Ring the bells ist die Fortsetzung der The Stranger Times Reihe, dessen Bände aufeinander aufbauen und nicht unabhängig lesbar sind.
Da ich die vorherigen Bände absolut geliebt habe, war ich sehr erfreut, ...

Ring the bells ist die Fortsetzung der The Stranger Times Reihe, dessen Bände aufeinander aufbauen und nicht unabhängig lesbar sind.
Da ich die vorherigen Bände absolut geliebt habe, war ich sehr erfreut, dass es endlich eine Fortsetzung gebe, und dann auch noch eine weihnachtliche.
Dieses Mal möchte ein uralter Gott seinen eigenen weihnachtlichen, blutigen Zauber über Manchester verteilen und die Redaktion unserer Lieblingszeitung steht vor einigen Herausforderungen.
Mich konnte dieses Buch wieder einmal absolut überzeugen. Es trieft vor Humor. Ich mag sehr, dass die unzähligen Handlungsstränge weiterverfolgt werden, ohne dass die Handlung an Spannung verliert. Die Sache mit dem Gott hat mich sehr unterhalten, aber ich mochte auch, dass rund um die Grundgeschichte der Zeitung einiges neues dazukam. Durch den weihnachtlichen Touch passt das Buch perfekt zur Zeit, ich empfehle auch, es jetzt zu lesen, aber es hat einen neuen Touch mit dem weihnachtlichen umzugehen.
Ich bin nachwievor ein größer Fan der Reihe und lege sie jedem ans Herz, der leichte Fantasy mit viel Humor und Andersartigkeit sucht.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Weihnachtshighlight 2025

2

Zum Inhalt:
Es ist Weihnachtszeit bei The Stranger Times und während das Team die aktuellste Ausgabe zu drucken versucht, wird die Redaktion Opfer eines Hackerangriffs, der alle Computer lahmlegt. Und ...

Zum Inhalt:
Es ist Weihnachtszeit bei The Stranger Times und während das Team die aktuellste Ausgabe zu drucken versucht, wird die Redaktion Opfer eines Hackerangriffs, der alle Computer lahmlegt. Und das gerade in einer Zeit, als ein Buchclub versehentlich ein uraltes Wesen namens Zalas heraufbeschwört, der nicht nur ein blutiges Gemetzel hinterlässt, sondern direkt einen Weltuntergang ansteuert. Denn er hat sich die Rolle des Weihnachtsmanns angeeignet und ein magisches Winterwunderland geschaffen, das alle "Gläubigen" verzaubert. Banecroft und Co. müssen ihn um jeden Preis aufhalten, bevor die Menschheit zu Grunde geht.

Meine Leseerfahrung:
Als Fan der Reihe musste ich natürlich wieder dabei sein, wenn das Team von Stranger Times wieder am Start ist. Das erste Buch hatte ich ja sowas von gefeiert, die Folgebände waren auch superlustig und unterhaltsam, wenn auch die allererste Euphorie des Auftaktbandes mir später etwas gefehlt hatte. Mit "Ring the Bells" hatte ich definitiv wieder diesen konstanten Spaß wie auch beim ersten Teil.

Die Dialoge sind wieder irrwitzig, die Charaktere einfach unglaublich detailliert und facettenreich und die Handlung strotzt nur so vor Action. Bei keinem anderen Buch habe ich so oft auflachen müssen wie hier. Aber was mir zusätzlich schöne Lesestunden beschert hat, war ein weiterer Handlungsstrang um das älteste Mitglied des Teams, das die Redaktion in diesem Teil nun für immer verlässt. Wir kriegen endlich einen Einblick in Mannys Vergangenheit, die der Autor in Rückblicken erzählt und die für mich dermaßen emotional waren, dass ich McDonnell ein dickes Lob aussprechen muss. Diese Kapitel um Manny zeigen nämlich, wie schreibbegabt der Autor eigentlich ist, wenn er in einer durchweg lustigen Komödie ein derart bewegendes Drama einarbeiten kann. Als Leser erlebt man eine irre Achterbahnfahrt durch verschiedene Emotionen, was für mich ein absolutes tolles Erlebnis war und ich in vielen Büchern der heutigen Zeit eher vermisse.

Ich hoffe auf viele weitere Bände dieser Reihe, der ich ganz sicher bis zum Schluss treu bleiben werde.

Fazit
"Ring the Bells" von C.K. McDonnell ist für mich ein wunderschönes Weihnachtshighlight, das nicht nur für große Lacher, sondern auch für bewegende Momente und viel Spannung sorgt.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Humor und Ho-Ho-Hochspannung

1

Man kennt es: da will man sich mit seiner Lesegruppe spaßeshalber ein wenig wie ein Hexenzirkel fühlen und so tun, als könne man Magie wirken. Und beschwört dabei versehentlich einen Gott mit Allmacht-Fantasien ...

Man kennt es: da will man sich mit seiner Lesegruppe spaßeshalber ein wenig wie ein Hexenzirkel fühlen und so tun, als könne man Magie wirken. Und beschwört dabei versehentlich einen Gott mit Allmacht-Fantasien herauf. Zur selben Zeit wird das IT-System der Stranger Times von einem Santa-Virus besetzt, was den rechtzeitigen Druck der Weihnachtsausgabe bedrohlich gefährdet.
Willkommen im vorweihnachtlichen Manchester, der schönen Heimatstadt der Stranger Times, wo die Welt nie so ganz in Ordnung ist. Es geht hart (und blutig) auf Weihnachten zu. Und dieses Weihnachtsfest droht, das letzte der Menschheit zu werden, wenn die Pläne eines gewissen Gottes in Erfüllung gehen. Doch zunächst muss er sich ein paar Leute suchen, die an ihn glauben, sonst wird das nichts mit der Weltherrschaft. Leider hat sich seit seinem einstigen Wandeln auf der Erde sehr viel verändert, was er auf (für uns) amüsante Weise erstmal lernen muss.
Nicht weniger spannend geht es für die Crew der Stranger Times zu. Statt gemütlich die Weihnachtsfeier in der Redaktion zu genießen steht die Rettung der Welt auf dem Programm. Dabei werden geheime Tattoos entdeckt, ein Geister-Szeneclub besucht, Beleidigungen ausgetauscht, Truthähne gewogen, ein Brettspiel zweckentfremdet und so einiges mehr. Weitere Alt(volk)bekannte sind ebenfalls wieder mit dabei. Und die Hintergründe zu einem weiteren Mitglied der Stranger Times werden auf faszinierende wie dramatische Weise enthüllt.
Auch der fünfte Band strotzt nur wieder so vor Humor, Sarkasmus und genialen Details, die einem entweder vor Lachen oder vor Staunen die Hosen ausziehen (außer man heißt Manni, arbeitet in der Druckerei der Stranger Times und trägt sowieso keine Hose). Gefühlt kommen fast alle Nebencharaktere, welche man auf der Reise durch die bisherigen Bände kennenlernen durfte, diesmal wieder vor. Band 5 steht seinen Vorgängern in nichts nach, ist herrlich schräg, bietet zwischendurch ein paar Newsartikel und zieht einen von der ersten bis zur letzten Seite wie magisch in seinen Bann.
Achtung: Nebenwirkungen wie wildes Kichern oder herzhaftes Lachen beim Lesen können nicht ausgeschlossen werden.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Das Wunder von Manhattan äh Manchester

1

Ding Dong - der Weihnachtsmann ist da. Und dies in göttlicher Form, denn Zalas schert fleißig neue Anhänger um sich.
Dass in Manchester stets kuriose Dinge vor sich gehen ist seit 4 Bänden nichts neues ...

Ding Dong - der Weihnachtsmann ist da. Und dies in göttlicher Form, denn Zalas schert fleißig neue Anhänger um sich.
Dass in Manchester stets kuriose Dinge vor sich gehen ist seit 4 Bänden nichts neues für den Leser. Aber so ein verrücktes Winterwunderland wie hier - damit hätte keiner gerechnet.

C.K. McDonnell hat wieder abgeliefert mit seinem typisch schwarzhumorigen, subtil sarkastischen Schreibstil.
Weihnachtsstimmung ist hier vorprogrammiert. Winterzauber, wahre Gläubige, herzzerreißende Familiengeschichten und der übliche Stress der Vorweihnachtszeit. Und dies gepaart mit einer würzigen Prise Chaos. Perfekt!

Wie kein zweiter schafft es McDonnell die vielen Handlungsstränge, welche bereits in den Vorbänden geschaffen wurden, weiter zu verflechten.
Und wenn man diese bunte Truppe nun so lange schon begleitet, sind diese einem bereits arg ans Herz gewachsen. Besonders Banecroft, welchem man seine derben Beleidigungen gar nicht wegdenken möchte. (Auch wenn er sich weiterhin langsam zu einem leichten Softie entwickelt – Pfui Teufel!)
Auch hier wurden neue Figuren eingeführt bzw. wurden intensiver beleuchtet. Ich liebte jeden Auftritt von John Mor!
Einziger kleiner Kritikpunkt: Durch die Fülle an Personen, blieben viele bestehende Charaktere etwas blass bzw. eindimensional. Zu diesen hat man kaum etwas Neues erfahren.
Aber das ist meckern auf hohem Niveau, denn das war wieder ein ganz großes (Weihnachts-) Fest beim Lesen!

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Unselige Weihnachten

1

Zum fünften Mal entführt uns C. K .McDonnell in die skurrile Redaktion der Stranger Times. Und was für ein herrlich wilder Ritt es war!

Mit einem wahren Feuerwerk stört der Autor schwarzhumorig die Besinnlichkeit ...

Zum fünften Mal entführt uns C. K .McDonnell in die skurrile Redaktion der Stranger Times. Und was für ein herrlich wilder Ritt es war!

Mit einem wahren Feuerwerk stört der Autor schwarzhumorig die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit. Ein Buchclubdreifachmord, eine besessene Biliothekarin und ein dämonischer Weihnachtsmann treiben die Handlung voran. Natürlich sind auch die ureigenen Probleme der Redaktionsmitglieder ein großes Thema und lassen keinen Moment Langeweile aufkommen, alles uner dem Motto, Weihnachten einmal anders. C.K. McDonnells Wortwitz und Sinn für Situationskomik sind dabei unübertroffen.

Auch wenn das Ende vielleicht ein bisschen zu schnell erzählt wurde, ist "Rings the bells" für mich ein besonders starker Stranger-Times Band und ich freue mich, sehr, dass die skurrile Serie in die Verlängerung gehen wird.

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