Leserunde zu "Die Optimierer" von Theresa Hannig

Die perfekte Gesellschaft - der größte Albtraum?

Ein Blick in die nahe Zukunft: eindrücklich, provokativ, erschreckend realistisch

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Timing der Leserunde

  1. Bewerben 30.10.2017 - 19.11.2017
  2. Lesen 04.12.2017 - 24.12.2017
  3. Rezensieren 25.12.2017 - 07.01.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Die Optimierer
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(33)
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Idee/Originalität
  • Spannung
Mit Autoren-Begleitung

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Theresa Hannig (Autor)

Die Optimierer

Roman

MEHRFACH PREISGEKRÖNT! Ausgezeichnet mit dem Stefan-Lübbe-Preis 2016 und dem Seraph 2018 für das beste Debüt.

Im Jahr 2052 hat sich die Bundesrepublik Europa vom Rest der Welt abgeschottet. Hochentwickelte Roboter sorgen für Wohlstand und Sicherheit in der sogenannten Optimalwohlökonomie. Hier werden alle Bürger von der Agentur für Lebensberatung rund um die Uhr überwacht, um für jeden Einzelnen den perfekten Platz in der Gesellschaft zu finden.

Samson Freitag ist Lebensberater im Staatsdienst und ein glühender Verfechter des Systems. Doch als er kurz vor seiner Beförderung beschuldigt wird, eine falsche Beratung erteilt zu haben, gerät er in einen Abwärtsstrudel, dem er nicht mehr entkommen kann. Das System legt alles daran, ihn zu optimieren. ob er will oder nicht.

Mehr zu Theresa Hannig auf ihrer Homepage: www.theresahannig.de

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 02.01.2018

Unsere erschreckende, aber doch nahe liegende Zukunft!?

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Im Jahr 2052 wird das Leben der Menschen von der Technik und der digitalen Welt beherrscht und überwacht. Nichts wird dem Zufall überlassen, nicht einmal das Ableben. Jeder bekommt seinen Platz zugewiesen, ...

Im Jahr 2052 wird das Leben der Menschen von der Technik und der digitalen Welt beherrscht und überwacht. Nichts wird dem Zufall überlassen, nicht einmal das Ableben. Jeder bekommt seinen Platz zugewiesen, ob man will oder nicht. Wer nicht in das Leitbild der Optimalwohlökonomie passt wird „zwangsberentet“ und wer sich gegen das System auflehnt wird in der Gesellschaft zum Abschaum.

In Theresa Hannigs Roman „Die Optimierer“ treffen wir auf Samson Freitag, einem Berater der „Agentur für Lebensberatung“ und glühender Befürworter des Systems. Er ist ein Vorzeigebürger, sammelt eifrig seine Sozialpunkte und steht kurz vor der Beförderung. Jedoch verläuft eine Beratung nicht optimal und hat weitreichende, gar drastische Konsequenzen für Samson. In kürzester Zeit gerät sein Leben völlig außer Kontrolle. Er wird vom System mit harten Sanktionen abgestraft und allmählich wird ihm klar, dass seine geliebte Optimalwohlökonomie eher einer staatlichen „Geißelung“ gleicht und keiner Wohlfühloase entspricht.

Mein Eindruck:
Das Cover ist gut gewählt, wenn man erstmal weiß worum es in diesen Roman geht.
Der Schreibstil ist flüssig, die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und dadurch liest sich das Buch schnell. Anfangs fehlte mir die Spannung, aber mit einem Mal explodierte der Spannungsbogen und es ging dann plötzlich alles sehr schnell, bis zum Ende hin schon fast zu schnell.
Theresa Hannig bietet uns leserisch eine sympathie- und empathiefreie Welt, welche es mir schwer macht Samson und die anderen Figuren in „ist mir sympathisch“ oder „nicht sympathisch“ einzuordnen.
Das Thema selbst ist zeitgemäß, aber auch futuristisch. Es wird ein überwachendes digitales Zeitalter beschrieben von welchem wir, wenn wir nicht aufpassen, nicht mehr weit entfernt sind.

Fazit:
„Die Optimierer“ ist meine erste überhaupt gelesene Dystopie und ich bin froh, diese gelesen zu haben. Der Roman bescherte mir nicht nur spannende Lesestunden, er beschäftigte mich auch nach dem Lesen. In erschreckender Weise wird aufgezeigt wohin unsere Reise gehen kann, wenn die Digitalisierung und die damit einhergehende Überwachung weiterhin so schnell vorangebracht werden.

Veröffentlicht am 30.12.2017

Leider nicht überzeugend

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Inhalt:
Die Zukunft ist ein perfektes System. Jeder weiß wo er hingehört, jeder bekommt das was ihm zusteht – so auch den Arbeitsplatz. Die Technik übernimmt fast alles, aber es gibt sie noch: Lebensberater. ...

Inhalt:
Die Zukunft ist ein perfektes System. Jeder weiß wo er hingehört, jeder bekommt das was ihm zusteht – so auch den Arbeitsplatz. Die Technik übernimmt fast alles, aber es gibt sie noch: Lebensberater. Samson ist einer von ihnen. Samson ist unerschütterlich vom System und der Republik Europa überzeugt. Doch dann geht etwas schief...fürchterlich schief: eine Kundin von Samson begeht Suizid und kurz darauf verliert er alles. Seine Freundin, seinen Job; und dann werden seine Eltern als Kriminelle eingestuft...so hatte Samson sich das System nicht vorgestellt.

Meine Meinung:
Das Cover ist nicht ganz mein Geschmack, im Geschäft wäre es mir nicht aufgefallen, doch zum Inhalt passt es wiederum. Die Kapitel haben eine gute Länge, das Buch an sich hätte jedoch noch 50 Seiten mehr gut vertragen.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Man kann sich diese Zukunft sehr gut vorstellen. Die Story hat eine Weile gebraucht um in Fahrt zu kommen. Spannung wollte nicht so recht aufkommen. Ich fand auch manche Handlungen unlogisch, generell hatte die Geschichte für mich ein komisches Tempo: erst ging es nicht richtig los und dann ging alles ganz schnell am Ende.

Mit den Figuren bin ich leider auch nicht ganz warm geworden. Samson war mir richtig unsympathisch (was vielleicht Anfangs noch von der Autorin gewollt ist), aber auch sein gedanklicher Umschwung von ''alles ist toll'' zu ''alles ist blöd'' hat nicht geholfen. Der kam mich nämlich zu plötzlich und ich konnte diesen Sinneswandel in dieser Form nicht nachvollziehen.

Mir fehlte bei diesem Buch leider oft die Tiefe. Der Schreibstil ist zwar klasse, doch es hapert für meinen Lesegeschmack noch ein bisschen an der Umsetzung. Für Fans der Autorin und des Genres eine unterhaltsame Lektüre, doch mich konnte das Buch, trotz der tollen Leseprobe, nicht überzeugen.

Vielen Dank an die Lesejury für das Buch ♥

Veröffentlicht am 29.12.2017

Beängstigend realistisch

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Bei „Die Optimierer“ handelt es sich um den Debütroman der deutschen Schriftstellerin und Bloggerin Theresa Hannig. Das Thema und der Klappentext erinnerten mich stark an den mittlerweile mit Emma Watson ...

Bei „Die Optimierer“ handelt es sich um den Debütroman der deutschen Schriftstellerin und Bloggerin Theresa Hannig. Das Thema und der Klappentext erinnerten mich stark an den mittlerweile mit Emma Watson in der Hauptrolle verfilmten Roman „The Circle“ von Dave Eggers. Dieses Buch hatte mir sehr gut gefallen weswegen ich gerne mehr aus dem Genre lesen wollte.

INHALT
Samson Freitag lebt in einem Europa der Zukunft im Jahre 2052. Die Gesellschaft und das Leben ist so ausgerichtet das jeder Bürger sicher und glücklich an dem für in perfekten Platz in der Gesellschaft lebt. In dieser „Optimlawohlökonomie“ werden Talente und Stärken des einzelnen zum Wohl der Allgemeinheit eingesetzt. Schwächen und stärken werden von Lebensberatern wie Samson ausgewertet um anschließend den bestgeeignetsten beruf für jeden zu ermitteln, oder aber um den Probanden auszusortieren und in die „Kontemplation“ zu schicken wo dieser der Gesellschaft nicht mehr schaden kann.

Das gesamte System ist ausgelegt auf die Totalüberwachung des Einzelnen, nichts bleibt dem Staat verborgen. Samson der eigentlich ein glühender Verfechter dieses Systems ist gerät plötzlich in den Fokus und wird als Bedrohung für das System eingestuft.


LESEEINDRUCK
Während man bei „The Circle“ die Protagonistin auf dem Weg in ein ganz neues Überwachungszeitalter begleitet ist dieses neue Zeitalter in „Die Optimierer“ bereits eingetreten. Man wird als Leser direkt in das Geschehen dieser totalitären Überwachungsgesellschaft gezogen. Schon nach den ersten Seiten konnte ich mich gut in der Welt der Optimlawohlökonomie zurechtfinden und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Art zu leben und den Staat zu organisieren wirkt so beängstigend schlüssig und realistisch das die Geschichte eine echte Sogwirkung entwickelt, man will wissen wie das Ganze für den Protagonisten Samson ausgeht und ob es einen weg, eine Möglichkeit des Entkommens aus der Überwachung gibt.

Beängstigend realistisch da der Roman durchaus im Bereich des Möglichen scheint und nicht bloß reine Science Fiction. Es gibt immer wieder Verweise auf unsere heutige Zeit und Erklärungen wie daraus das verbesserte Staatssystem entstanden ist in dem jeder glücklich und zufrieden leben kann. Dies war für mich einerseits erschreckend da die vorgestellten Lösungen natürlich weit übers Ziel hinausschießen. E wird ein Staat gezeigt in dem das Individuum mit seinen Bedürfnissen nichts mehr wert ist und alles Streben auf das Allgemeinwohl ausgerichtet ist. Andererseits wirken die gelieferten Erklärungen absolut schlüssig, so dass man als Leser befürchten muss das eines Tages selber in so einem System leben zu müssen.

Mein kleiner Kritikpunkt an dem Roman wäre, das gerade in der ersten Hälfte sehr lange, erklärende Abschnitte sind die fast wie eine Vorlesung an der Universität wirken. Einerseits sind diese Abschnitte wichtig um das Gesellschaftssystem verstehen zu können, ich hätte mir jedoch gewünscht dass dieses Wissen nicht in Form von langen, belehrenden Vorträgen seitens Samson geliefert wird.


FAZIT
Mir hat dieser dystopische Roman insgesamt sehr gut gefallen. Die Handlung ist sehr spannend und steigert sich in dieser Spannung kontinuierlich. Bis zum Ende hatte ich keine Idee, wie sich die Geschichte für Samson auflösen wird.

Ich würde den Roman dem Genre „Dystopie“ zuordnen, muss aber ganz klar sagen, dass er nichts mit beliebten romanreihen wie den „Hunger Games“ oder der „Bestimmung“-Reihe von Veronica Roth gemein hat. Leser die nach ähnlichem Lesestoff suchen werden von „Die Optimierer“ enttäuscht sein. Für Fans von Romanen wie „The Circle“ ist das Buch hingegen bestens geeignet.



Veröffentlicht am 27.12.2017

Jeder an seinem Platz! Eine gut durchdachte, sozialkritische und vor allem düstere Zukunftsvision!

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Zitate:
"Er wusste, wie schrecklich das Leben zu Beginn des Jahrhunderts gewesen war. Wie hatten die Menschen das nur ausgehalten?" Pos. 751
"Aber ich will frei sein, Samson." Pos. 1096

Meinung:

Samson ...

Zitate:
"Er wusste, wie schrecklich das Leben zu Beginn des Jahrhunderts gewesen war. Wie hatten die Menschen das nur ausgehalten?" Pos. 751
"Aber ich will frei sein, Samson." Pos. 1096

Meinung:

Samson ist ein Vorzeigebürger. Er lebt die Optimalwohlgesellschaft wie kein Anderer und ist somit der perfekte Beamte für die Agentur der Lebensberatung.
Als regelkonformer Staatsdiener macht sich das für ihn natürlich bezahlt, und schon jetzt freut er sich auf seine baldige Beförderung. Aber kennt ihr das, wenn es eigentlich nicht besser laufen könnte und es dann urplötzlich so gar nicht mehr läuft?
Nein? Glück gehabt! Denn Samson lernt es kennen und glaubt mir, das ist absolut kein Zuckerschlecken für ihn!

Wie ihr wisst, bin ich ja ein sehr interessierter Leser, wenn es um Dystopien und düstere Zukunftsvisionen geht. Vor allem, wenn man immer wieder auf Details trifft, deren Entwicklung man sich sehr gut vorstellen kann.
Theresa Hannig konnte mit ihren Ideen sehr bei mir punkten, denn einiges empfand ich als sehr gut vorstellbar und glaubwürdig.
So hat im Jahr 2052 fast jeder eine einsetzbare Linse im Auge, mit der er nicht nur Dinge aufzeichnen, Mails verschicken und Dinge nachschlagen kann, sondern man kann auch den Status der Menschen gegenüber einsehen. Sozialpunkte, Gesundheitszustand und vieles mehr.
In Anbetracht der Tatsache, wie "verwachsen" viele bereits heutzutage mit ihren Handys sind, könnte ich mir so ein Szenario tatsächlich sehr gut vorstellen. Und ehrlich gesagt, finde ich diese und viele weitere Ideen, die die Autorin in ihrem Buch aufgreift, sehr beklemmend und beängstigend. Generell lässt mir eigentlich alles, was das Thema "gläserner Mensch" anschneidet, einen Schauer den Rücken hinunterlaufen und diese Dinge werden für meinen Geschmack in der Geschichte sehr gut umgesetzt. Das hängt natürlich auch sehr mit dem Schreibstil zusammen.
Zum einen empfinde ich alle erdachten Details als sehr leichtgängig lesbar, gut erklärt und nie zu technisch. Zum anderen gefällt es mir auch sehr gut, dass diese düstere und beklemmende Atmosphäre immer wieder durch witzige Szenen und Gedanken aufgelockert wird. Toll gemacht!

Ein weiterer gelungener Aspekt ist die "Optimalwohlökonomie" für mich. Die Idee, dass es für jeden den perfekten Platz gibt, klingt natürlich auf den ersten Blick gut. Aber kann man das ganze Leben wirklich auf Wahrscheinlichkeiten und Statistiken aufbauen? Der Leser merkt schnell, an wie vielen Ecken diese neue Welt krankt, selbst wenn sie erdacht war, um heutige Missstände -wie die Verschwendung von Ressourcen, das Ausnehmen von menschlichem Kapital, usw.- auszumerzen.
Faszinierend fand ich hierbei, dass man durchaus gute Ansätze entdecken kann, obwohl Regeln und Verbote, sowie die nahezu absolute Kontrolle des Staates über das Individuum und Aspekte wie Hilfsroboter das Gute schnell zunichte machen.

Wer also Lust auf eine gut durchdachte, sozialkritische und vor allem düstere Zukunftsvision mit dem Antiheld Samson hat, dem kann ich diese Lektüre nur wärmstens empfehlen.
Für mich war es ein gelungene Debut, beklemmend, erschreckend und dennoch menschlich!

Veröffentlicht am 07.01.2018

Jeder an seinem Platz! Oder doch nicht?

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Inhalt:
Die Bundesrepublik Europa Im Jahre 2052. Deutschland hat sich mit anderen, wohlhabenden Staaten zur BEU zusammengeschlossen. Der von einem Zaun umgebene Staat wird dominiert von Technik und Robotern. ...

Inhalt:
Die Bundesrepublik Europa Im Jahre 2052. Deutschland hat sich mit anderen, wohlhabenden Staaten zur BEU zusammengeschlossen. Der von einem Zaun umgebene Staat wird dominiert von Technik und Robotern. In der Optimalwohlökonomie hat jeder Bürger den Platz, an dem er für die Gesellschaft am nützlichsten ist. Samson hat als Lebensberater die Aufgabe, diesen optimalen Platz für seine Klienten zu finden. Er ist glühender Verfechter des Systems und sammelt als Vorzeige-Bürger viele Sozialpunkte, die ihm eine baldige Beförderung in seinem Job sichern sollen. Als er dann jedoch eine falsche Beratung geführt haben soll und ihm die Schuld gegeben wird, beginnt für Samson eine Abwärtsspirale. Es folgt ein Schlag nach dem Anderen und Samson beginnt langsam am System zu zweifeln. Doch der Staat versucht weiterhin ihn zu optimieren und Samson kann nichts dagegen unternehmen.

Meinung:
Obwohl ich den Roman zu den Dystopien zähle, war er ganz anders, als ich erwartet habe. Vielleicht gerade deshalb, dass die Gesellschaft der Zukunft gar nicht so abwegig und weit entfernt zu sein scheint wie in anderen Büchern, die ich aus dem Genre bereits gelesen habe. Viele technische Neuerungen, die mit dem heutigen Stand in den nächsten 20 Jahren durchaus denkbar sind. Es gibt überraschend viele Parallelen zur heutigen Zeit. Das Thema der Überwachung durch Technik oder Vegetarismus und die damit zusammenhängende Umweltbelastung werden aufgegriffen.
Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Die Kapitel sind kurzgehalten, wodurch ergibt sich ein rascher Lesefluss. Zu Beginn wird sehr ausgiebig die neue Welt beschrieben, wodurch der Leser einen guten Einblick in das Leben im Jahre 2052 bekommt. Später nimmt das Tempo an Ereignissen und Wendungen zu. Durch die kurze Aufeinanderfolge von Geschehnissen fehlt es an einigen Stellen an Tiefe, die man hätte leicht ausbauen und weiterspinnen können.
Auch den Charakteren fehlt es teilweise an Tiefe, wodurch der Leser nicht unbedingt eine Beziehung zu diesen aufbaut. Samson ist ein untypischer Protagonist, er lehnt sich nicht gegen das System auf. Er ist einem daher weder sehr sympathisch, noch unsympathisch.

Fazit:
Theresa Hannig hat einen tollen Debütroman geschrieben, der erschreckende Befürchtungen für die nahe Zukunft vermuten lässt. Er regt definitiv zum Nachdenken an über die heutige Gesellschaft und die Entwicklung der Technik. Das Buch war für mich ein echter Pageturner. Ich bin gespannt, wie sich Theresa Hannigs Zukunftsvisionen in der Fortsetzung entwickeln werden.