Leserunde zu "Ein Sommer voller Schmetterlinge" von Jo Thomas

Sommer, Sonne, Spanien – und jede Menge Schmetterlinge im Bauch …
Cover-Bild Ein Sommer voller Schmetterlinge
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Jo Thomas (Autor)

Ein Sommer voller Schmetterlinge

Roman

Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum von einem Leben in der Sonne nicht ebenso platzt wie die geplante Hochzeit, arbeitet Beti auf einer Kirschfarm, deren hitzköpfiger Eigentümer Antonio ihr den letzten Nerv raubt. Bis eine kühne Wette sie dazu zwingt, Flamenco zu lernen — ihr Tanzpartner ist ausgerechnet Antonio ...

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 30.03.2020 - 19.04.2020
  2. Lesen 04.05.2020 - 24.05.2020
  3. Rezensieren 25.05.2020 - 07.06.2020

Bereits beendet

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Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 27.05.2020

Bizarre Handlung

4

"Ein Sommer voller Schmetterlinge" von Jo Thomas ist ein Liebesroman.

Inhatlich geht es um Beti, 32 Jahre, die bisher in ihrem Leben kaum das Gefühl hatte etwas erreicht zu haben. Sie steht in ständiger ...

"Ein Sommer voller Schmetterlinge" von Jo Thomas ist ein Liebesroman.

Inhatlich geht es um Beti, 32 Jahre, die bisher in ihrem Leben kaum das Gefühl hatte etwas erreicht zu haben. Sie steht in ständiger Konkurrenz zu ihrer einzigen Cousine Olivia, die mit ihrem Vater zusammen Beti schikanieren und bloßstellen, wann immer es geht. Betis Leben liefert leider auch einiges an Futter: Sie war schon 3x verlobt und alle Hochzeiten platzten.

Nach einer weiteren Schikane Olivias, beschließt Beti, dass sich von nun an alles zum Besseren wenden muss und bricht all ihre Zelte in Großbritannien, um in Spanien ihren langgehegten Traum einer eigenen Bar zu erfüllen...

Fazit: Solide geschrieben, flüssig lesbar, eine Heldin mit der man sich schnell identifizieren kann. Jedoch nur im ersten Drittel des Buchs. Die Rahmenhandlung ist wirklich gut durchdacht und feingeschliffen und detailliert ausgearbeitet. Als es in Sanien losgeht, lässt das Niveau nach und die Handlung bekommt bizarre, unlogische, undurchdachte Züge, bei denen man kaum mehr Spaß am Lesen hat. Da muss man wirklich leider mehr als ein, zwei Mal das Auge zudrücken. Schade, denn das Spanienfeeling erweckte wirklich in einem einen erfrischenden Sommerroman, der zu einer geistigen Kurzreise nach Spanien einlud.

Ich könnte über das seichte aber wirklich hinwegsehen, denn die meisten Sommerromane sind nicht bekannt für ihren Tiefgang, doch dann erwarte ich wenigstens Situationskomik oder eine andere Art von Humor und insbesondere wahre Romantik. Doch leider habe ich bei diesem Roman kein einziges Mal aufgelacht oder mir den "Helden" aufgrund seiner romantischen Natur (die einfach nicht existierte) als Partner ersehnt.

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Veröffentlicht am 29.05.2020

Flamenco, Kirschen und Liebe

3

Betis Traum ist geplatzt wie eine Seifenblase – anstatt in der eigenen Strandbar mit ihrem Verlobten Will die Gäste zu verwöhnen, steht sie mit leerem Konto und ohne Will in Andalusien. Ihr Verlobter hat ...

Betis Traum ist geplatzt wie eine Seifenblase – anstatt in der eigenen Strandbar mit ihrem Verlobten Will die Gäste zu verwöhnen, steht sie mit leerem Konto und ohne Will in Andalusien. Ihr Verlobter hat nämlich das Weite gesucht, das Geld eingesackt und lässt sich jetzt die Sonne Spaniens mit einer neuen Frau an seiner Seite auf den Pelz brennen. Damit Betis Leben nicht noch mehr aus den Fugen gerät, nimmt sie einen Job auf einer Kirschplantage an. Ihr Chef Antonio ist ein Griesgram, wie er im Buche steht. Als sie dann auch noch Teil einer völlig verrückten Wette wird – sie soll Flamenco lernen, steht ihre Welt völlig Kopf. Ausgerechnet Antonio soll ihr Flamenco-Lehrer sein. Ob das gut geht?

„Ein Sommer voller Schmetterlinge“ ist eine romantische Liebeskomödie, die ein wenig an „Dirty Dancing“ und „Let’s Dance“ erinnert. Beti ist der kleine Tollpatsch, den eh niemand für voll nimmt, wird von der Familie immer wieder gegängelt und hat im Leben noch nicht wirklich etwas auf die Reihe bekommen. Sie plant mit Vorliebe ihrer Hochzeiten – ja, Hochzeiten, denn bisher war sie schon mehrere Male verlobt, aber den endgültigen Schritt zum Altar hat es nie gegeben.
Irgendwie tut mir Beti leid, denn sie ist im Grunde ihres Herzens eine wunderbar warmherzige und liebevolle Persönlichkeit, die aber nicht aus ihrer Haut kann.
Während der Kirschblüte Andalusiens blüht auch Beti auf und entwickelt sich vom verhuschten Mäuschen zur lebensbejahenden, fröhlichen Frau, die ihren Platz im Leben gefunden hat und die sich gegen alle Stürme behauptet. Allerdings wird diese Entwicklung nicht ganz so glaubhaft geschildert und man nimmt ihr diese Verwandlung nicht wirklich ab.
Antonio ist wirklich ein Zuckerl, denn sein versteckter Charme macht ihn erst so richtig interessant. Auch er hat ein Päckchen zu tragen und muss sich selbst erst wieder finden. Er lebt, im Vergleich zu Beti, aber seine Ecken und Kanten aus. Sein Charakter ist derjenige, der mir im Buch am ehesten zusagt.
Die Geschichte der beiden ist mit vielen Hindernissen, großen und kleinen Missverständnissen und ganz viel spanischer Sonne gespickt. Die Liebe zum Flamenco spürt man aus jeder Zeile und das Herz schlägt unweigerlich im stampfenden Takt des Tanzes, wenn Antonio Beti beibringt, wie sie Feuer und Leidenschaft mit dem Herzen fühlen muss.
Allerdings hapert es immer wieder an der Glaubwürdigkeit der Geschichte. Bei all den Widrigkeiten, die Beti schon ertragen hat, bleibt sie immer noch leise und setzt nicht mal die Ellenbogen ein. Sie erträgt alles mit einer - fast schon stoischen- Gelassenheit, die mir manchmal das Gefühl vermittelt, dass ihr das sowieso alles egal ist.
Die Erklärung, was Flamenco eigentlich bedeutet, kommt im Buch ohne Feuer und Leidenschaft rüber. Es liest sich eher wie ein Beipackzettel oder eine Bauanleitung eines schwedische Möbelhauses. Mir fehlt hier der Charme, der Esprit.
Auch ist der Titel irreführend - Schmetterlinge habe ich keine im Buch entdecken können, dafür jede Menge Kirschen. Zumal die Geschichte auf einer Kirschplantage spielt, hätte man doch den Titel dahingehend wählen/ anpassen/ändern können.
Der Roman liest sich flüssig und leicht, die Geschichte perlt wie ein Gläschen Sekt…perfekt für leichte Unterhaltung in der Sommersonne, leider ohne Mehrwert.

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Veröffentlicht am 26.05.2020

aufgrund der Themen mehr erwartet

2

Das Cover finde ich sehr gelungen. Die Farben und auch die Abbildungen machen einfach Lust, im Buch zu schmökern und neugierig.
Der Schreibstil konnte mich jedoch kaum überzeugen. Es war für mich eher ...

Das Cover finde ich sehr gelungen. Die Farben und auch die Abbildungen machen einfach Lust, im Buch zu schmökern und neugierig.
Der Schreibstil konnte mich jedoch kaum überzeugen. Es war für mich eher eine Aneinanderreihung von Ereignissen.
Die Themen waren gut gewählt und hätten durchaus Potential gehabt. Ansätze von Tiefgang waren auch gegeben, jedoch wurden die durch den etwas platten Schreibstil meist zunichte gemacht.
Das Lokalkolorit ist in diesem Buch noch am besten gelungen.
Bei den Charakteren ist es mir, genauso wie beim Schreibstil ergangen. Diese hatten für mich zu wenig Leben in sich. Der erhoffte Tiefgang blieb deshalb leider aus.

Mein Fazit: aufgrund der Themen mehr erwartet

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Veröffentlicht am 26.05.2020

Anstrengende Protagonistin

2

Beti hat einen großen Traum: eine Bar in Andalusien. Immer wieder kommt etwas dazwischen. Doch irgendwann fasst sie den Entschluss und startet den Versuch mit ihrem Verlobten Will. Doch alles kommt anders ...

Beti hat einen großen Traum: eine Bar in Andalusien. Immer wieder kommt etwas dazwischen. Doch irgendwann fasst sie den Entschluss und startet den Versuch mit ihrem Verlobten Will. Doch alles kommt anders als erwartet und Beti strandet auf einer Kirschplantage.

Man weiß leider gar nicht womit man anfangen soll. Es hat mich sehr viel gestört an dem Roman. Deswegen vielleicht erst zum Positiven. Es kommt schon etwas Spanien- Feeling auf. Und die Natur wird teilweise auch schön beschrieben.

Ich hatte schon zu Beginn Probleme in das Buch zu kommen. Beti war mir nicht so richtig sympatisch und bald fand ich sie nur noch anstrengend. Und irgendwie hat man am Ende vom Buch gar nicht das Gefühl, dass sie gewachsen ist. Sie macht die gleichen Fehler wie vorher auch.

Die Logik fehlt leider manches Mal auch. Manches kommt einem wie an den Haaren herbeigezogen vor. Sei es das Duell (, dass niemand so durchführen würde) oder der Flamenco- Bann.

Mich hat am meisten enttäuscht, dass die Liebesgeschichte nicht berührend und eher oberflächlich ist. Sie steht auf jeden Fall nicht im Vordergrund und geknistert hat es kein bisschen.

Fazit: Enttäuschend.

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Veröffentlicht am 25.05.2020

Ein Sommer voller Klischees

2

Dieses Buch hat es mir leider nicht einfach gemacht, meine Erwartungen konnten nicht erfüllt werden. Der Klappentext verspricht ein sommerliches und durchaus seichtes Buch, das Lust auf Sommer und Spanien ...

Dieses Buch hat es mir leider nicht einfach gemacht, meine Erwartungen konnten nicht erfüllt werden. Der Klappentext verspricht ein sommerliches und durchaus seichtes Buch, das Lust auf Sommer und Spanien macht. Die einizige Lust, die ich beim Lesen verspürt habe, war die Lust das Buch weg zu legen.

Meine Schwierigkeiten mit dem Buch beziehen sich vor allem auf die Charaktere und die Handlung. Der Schreibstil der Autorin ist gut und angenehm zu lesen, die Sprache passt zum Genre und zum Setting.

Beti als Hauptchatrakter war für mich sehr schwierig. Ich konnte mich an keiner Stelle mit ihr identifizieren, was es mir schwer machte gut in die Story rein zu kommen. Die Handlung wird nicht nur aus Betis sicht erzählt, aber vorwiegend. Beti ist eine sehr unsichere und teils schon viel zu naive Protagonistin, die ihren Wert an der Meinung anderer über sie fest macht - das hat mich nicht nur einmal stark genervt. Ihre Charakteriserung wirkte auf mich nicht facettenreich genug, was schade ist. Auch die anderen Charaktere waren eher oberflächlich und klischeehaft gezeichnet. Ich hätte mir mehr Tiefe und vor allem facettenreichere Charaktere gewünscht.

Die Handlung hat mir zunächst gefallen, etwa ab einem Drittel war ich jedoch zunehmend enttäuscht. Die Handlung konnte mich nicht recht packen, vieles fand ich absolut nicht realistisch und überzogen. Andererseits waren viele Wendungen für mich absolut vorhersehbar. Überrascht hat mich das Buch an keiner Stelle. Die Autorin scheint leider kein Klischee ausgelassen zu haben, dabei wirkte es auf mich auch zu konstruiert - einiges machte einfach keinen Sinn.

Insgesamt bin ich sehr enttäuscht von dem Buch, ich habe mir mehr erhofft. Für mich ein Flop...

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