Leserunde zu "All in - Zwei Versprechen" von Emma Scott

Herzzerreißend, unerträglich, wunderschön!
Cover-Bild All in - Zwei Versprechen
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Emma Scott (Autor)

All in - Zwei Versprechen

Inka Marter (Übersetzer)

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ...

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben.

"Danke Emma Scott für diese wundervollen Worte. Danke für all den Schmerz und jede einzelne Träne. Danke für all das "Fühlen" und all die Liebe." Bookaholic


Band 2 des All-In-Duetts

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 10.12.2018 - 01.01.2019
  2. Lesen 14.01.2019 - 03.02.2019
  3. Rezensieren 04.02.2019 - 17.02.2019

Bereits beendet

Auch bei der Fortsetzung von "All in - Tausend Augenblicke" sind Taschentücher wieder nicht optional!

Um an der Leserunde teilzunehmen, solltet ihr Band 1 gelesen haben. Für eure Bewerbung würde uns daher interessieren: Wie hat euch die Reihe bisher gefallen?

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde und sichert euch die Chance auf 1 von 30 kostenlosen Leseexemplaren!

Bei "All In - Zwei Versprechen" handelt es sich um den Abschlussband der Full-Tilt-Dilogie.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 15.02.2019

Kommt leider nicht an den ersten Teil heran

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All in - Zwei Versprechen (All-In-Duett 2) von Emma Scott

**Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Dilogie. Spoiler sind nicht zu vermeiden.**

Kurz zum Cover des Buches:
Das Cover passt wunderbar ...

All in - Zwei Versprechen (All-In-Duett 2) von Emma Scott

**Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Dilogie. Spoiler sind nicht zu vermeiden.**

Kurz zum Cover des Buches:
Das Cover passt wunderbar zum ersten Band. Auch hier sehen wir ein brennendes Streichholz. Im Hintergrund sind wieder Punkte, wie Momente oder Lichter. Nur die Farben haben von rot und gelb Tönen zu warmen Blautönen gewechselt.

Kurz zum Inhalt des Buches:
Die dramatischen Ereignisse aus Band 1 haben Kaceys und Theos Leben auf den Kopf gestellt. Beide geben einander Kraft und Halt. Doch auf einmal wird es Kacey zu viel und sie haut ab. Theo weiß monatelang nicht, wo sie ist, bis ein Anruf kommt. Kacey ist dabei sich zu Grunde zu richten und Theo ist ihre letzte Chance…

Meine Meinung zu dem Buch:

Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass ich zu denjenigen gehöre, die total geflasht vom ersten Band waren. Er hat mich tief berührt. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den zweiten Teil. Ich hatte aber auch Angst, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden können.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Das Buch lässt uns noch einmal die letzten Momente des ersten Bandes miterleben. Wir lesen also diesen sehr emotionalen Moment noch einmal. Ich hatte sofort wieder Tränen in den Augen und war sehr ergriffen.
Die nächsten Seiten konnten mich auch noch fesseln. Kacey ist stärker als sie denkt und lebt weiter. Und auch Theo wird voll von seiner Arbeit im Tattoostudio und von der Uni eingespannt. Doch meiner Meinung nach hat Kacey ihren Anker verloren und bricht aus. Sie zieht meilenweit um. Nicht nur das. Sie fängt auch wieder an zu trinken und richtet sich damit fast zu Grunde. Ein guter Freund von ihr ruft schließlich Theo an, der der einzige ist, der sie retten kann.
Die Songs, die Kacey dort schreibt sind wunderschön und handeln von ihrem Schmerz und ihrer Trauer. Sie konnten mich wiederum berühren. Doch leider muss ich sagen, dass das ganze drum herum einfach nur dahingeplätschert ist.
Theo liebt Kacey seit ihrem Urlaub. Doch da sie die Freundin von Jonah war, kann er einfach nicht dazu stehen. Kacey ist sich nicht sicher was sie empfindet. Das alles, war für mich gut nachvollziehbar, es hat sich jedoch leider gezogen wie Kaugummi.
Die Story beginnt erst Fahrt aufzunehmen als beide endlich einen Schritt aufeinander zugehen. Doch so viele Hindernisse warten auf die beiden und die Ereignisse überschlagen sich. Ich muss sagen, dass die Story mich erst ab diesem Moment für sich einnehmen konnte. Endlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Ereignisse haben sich überschlagen und es wartet so viel auf die beiden. Und genau dort wartet mein nächster Kritikpunkt. Das, was ich im ersten Teil des Buches so schmerzlich vermisst habe, wurde innerhalb der nächsten Seiten nachgeholt und nicht nur das. Es wartet eine Fülle von Dingen, wo ich mich fragte, ob das nun schon kommen musste.
Das Buch bildet einen schönen Abschluss zu der Dilogie. Alles was in Band 1 offen war oder ausgesprochen wurde wird erfüllt. Doch leider reicht er nicht an den ersten Band heran.

Fazit:
Ein schöner Abschluss der Dilogie, der leider meine großen Erwartungen nach dem ersten Band nicht ganz zufriedenstellen konnte. Der zweite Teil des Buches hat all das nachgeholt, was ich im ersten Teil vermisst habe. Ich vergebe 3 von 5 Schildkröten und eine Leseempfehlung!



Veröffentlicht am 09.02.2019

Das schönste Geschenk des Lebens ist, wenn eine große Liebe wahr wird - und ein Wunder ist es, wenn man es noch einmal erleben darf

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Zum Buch – Klappentext

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ...
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er ...

Zum Buch – Klappentext

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ...
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben.

Cover

Das Titelbild ist genauso ausdrucksstark wie das vorherige. Es unterscheidet sich nur in der Farbgebung und kommt ohne unnötiges Beiwerk hervorragend zur Geltung. Hier herrschen Blau- und Lilatöne vor. Und das passt genau zur Geschichte. Laut Farbenlehre steht „Blau“ für die Unendlichkeit, das Vertrauen und die Verlässlichkeit. „Lila“ für Leidenschaft und Traurigkeit.
Auch das aufflammende Streichholz und die schmelzenden Buchstaben sind ein Hingucker. Alleine aus diesem Grunde würde ich sofort nach diesem Buch greifen.

Schreibstil und Erzählperspektive

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so weiß man als Leser immer direkt über die Gefühle, Gedanken und Handlungsweisen der jeweiligen Charaktere Bescheid und taucht darum noch tiefer in das Geschehen ein. Außerdem wird in der Ich-Form erzählt, was mir sowieso am Besten gefällt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar aussagekräftig und so bildreich, dass ich sofort die Figuren wieder vor Augen hatte. Man taucht sofort in ihre Welt ein, und die Seiten fliegen nur so dahin. Dazu schreibt sie so fesselnd, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

Handlungen und Charaktere

Nach dem wirklich grandiosen und aufwühlenden 1. Band konnte ich es kaum abwarten, endlich den 2. Teil in Händen zu halten. Ich habe damit gerechnet, dass er emotional nicht an den 1. Teil herankommen würde. Aber: Mir kamen schon nach den ersten Zeilen wieder die Tränen. Wie emotional, als Jonah zu Theo sagte: Liebe sie...
Ich hätte nicht gedacht, dass Jonah wusste, das Theo in Kacey verliebt ist.
Und Theo hat ihm geschworen, immer für sie da zu sein.
Das hat er anfangs aber leider nicht geschafft. Kann ich aber auch verstehen, er trauert selber so unendlich. Wie kann man da noch funktionieren? Theo hat nicht nur seinen Bruder verloren sondern auch seinen besten Freund. Ohne ihn ist sein Leben unsagbar traurig.
Und diese Trauer habe ich selber auch empfunden. Emma Scott kann wirklich so schreiben, dass man sich im Text verliert.
Ich habe richtig vor Augen gehabt, wie Theo in der Galerie an Jonahs Skulptur gesessen hat, einsam und traurig. Wie er dort Kraft gesucht hat. Meine Güte, dass ist echt aufwühlend.

Bewegend ist auch zu lesen, wie die Eltern leiden, jeder für sich und jeder anders. Wobei ich die Gefühle und Handlungsweisen von Theos Vater nicht nachvollziehen kann.

Selbst die Freunde von Jonah müssen mit seinem Verlust leben, und jeder geht anders damit um.

Auch Kacey kann die Trauer nicht mehr ertragen, zu groß ist der Verlust ihrer großen Liebe. Sie verlässt daraufhin Las Vegas und geht nach New Orleans, wo sie sich durch ihre selbst komponierten Songs über ihre verlorene Liebe so gerade über Wasser hält. Sie droht sich selber zu zerstören, weil sie wiedereinmal ihren Kummer in Alkohol ertränkt - und ihre Zwiegespräche mit Jonah sind einfach nur herzzerreißend.
Zitat: „Jede Nacht rief ich einen letzten Gedanken in die Dunkelheit: Komm zu mir zurück!
Und kurz bevor das Dunkel mich erfasste, antwortete ein Flüstern: Mein Engel, lass mich gehen“

Kacey entwickelt sich als eine Frau, die ihr Leben nicht mehr in Griff hat und die augenscheinlich immer einen Mann an ihrer Seite braucht, um sie zu retten. Erst Jonah, jetzt Theo? Im Laufe der Geschichte wird sie zunehmend stärker und gefällt mir auch besser.

Wobei ich die Sache mit ihrem Entzug grenzwertig finde. Zum Glück hat die Autorin zum Schluss darüber eine Anmerkung geschrieben. Ich denke mal, so einfach und schnell wie das Problem hier gelöst wurde, geht es in Wirklichkeit nicht.

Aber die größte Überraschung für mich ist ….. Theo. Im ersten Band fand ich ihn nicht so sympathisch, irgendwie düster und eigenwillig. Aber hier entdeckt man einen völlig anderen Theo, er ist durch den Tod seines Bruders gewachsen, er wirkt ausgereifter. Er ist immer und überall für seine Familie und Freunde da und hilft, wo er nur kann.
Es grenzt schon fast an Selbstaufgabe, so sehr ist er bereit, jederzeit Kacey beizustehen. Aber nicht nur ihr, Theo ist einfach ein „Kümmerer“. Ein wunderbar gefühlvoller Mann und ein ganz besonderer Mensch.

Ganz langsam entwickeln sich zwischen den Beiden Gefühle, die sie nicht mehr aufhalten können und wollen. Auch Kacey merkt so nach und nach, wie sehr Theo Teil ihres Lebens geworden ist.
Aber ehrlich gesagt, kann ich mir immer noch nicht erklären, warum Kacey sich dann doch so schnell in Theo verliebt hat.

Auf jeden Fall hat mir der erste Kuss zwischen Kacey und Theo gefallen. Und ich fühle echt mit ihnen, und kann ihre Zerrissenheit und ihre „Schuldgefühle“ gegenüber Jonah richtig beim Lesen spüren.
Zitat: „Ich wollte heulen, weil ich verriet, was ich mit Jonah hatte. Ich wollte heulen, weil Theo zu küssen sich wie etwas anfühlte, was ich nie gekannt hatte.
Glück brannte in dem Feuer, ein glühender Schatz, den ich nicht berühren konnte, ohne mich zu verbrennen.
Chapeau Emma Scott, der Schreibstil ist einfach nur super toll.

Auch als Liebespaar haben sie mich schließlich überzeugt. Gut, die Sexszenen sind heftiger zwischen ihnen, als sie zwischen Jonah und Kacey waren. Aber warum auch nicht, es ist ja auch eine andere Thematik, ein anderer Held und eine andere Geschichte.

Einige alte Nebencharaktere tauchen in der Geschichte auf, aber auch ein paar neue.
Einige übernehmen Schlüsselrollen und bleiben einem nachhaltig im Gedächtnis (z.B. Dena und Oskar), andere tauchen kurz auf, nehmen etwas Einfluss auf die Handlung und sind dann wieder verschwunden (Big E.und Yvonne). Darüber hinaus gibt es noch welche, von denen ich gerne mehr gelesen hätte ( Phoebe, Grant und Yvonne).

Am schlimmsten fand ich wiedermal die Eltern von Kacey. Der Vater ist ja einfach nur furchtbar.
Die Erklärung, warum Kaceys Vater sie nicht liebt, war irgendwie fadenscheinig. Da wäre mir lieber gewesen, es hätte sich rausgestellt, dass er gar nicht ihr Vater war.
Auch Henrys Schlussrolle war zwar schön für Theo, aber irgendwie nicht glaubwürdig.
Auch Oscars Rolle hat mich nicht überzeugt, von absolut dagegen in kürzester Zeit auf absolut dafür, war nicht authentisch.

2/3 des Buches haben mich so beeindruckt, dass es einer 5 Sterne-Bewertung würdig gewesen wäre, hätte es das letzte Drittel nicht gegeben. Für mich ging ab da alles irgendwie den Bach runter.
Hier war einfach alles „zu viel“ und „zu schnell“. Da hätte man ja noch einen Teil von stricken können.
Auch musste für mich nicht noch jemand sterben, es ist schon Dramatik genug vorhanden.

Sehr schade fand ich auch, dass die Musik, die ja ein so großer Teil von Kaceys Leben war (auch schon im 1. Teil), nicht mehr groß erwähnt wurde. Da hätte ich mir im Epilog noch ein bisschen mehr Informationen gewünscht.

Das Ende kommt dann auch recht schnell, sehr drastisch und nicht überzeugend. Diesen Teil würde ich echt nur mit 3 Sterne bewerten.

Aber ich jammere hier auf hohem Niveau.
Trotz dieser kleinen Schwächen, hat mir die Geschichte einige Nerven geraubt, manche Träne gekostet, etliche Stunden Schlaf geraubt, mich mehrere Male in Aufregung versetzt und mich daher bestens unterhalten.

Fazit

Wer den 1. Teil gelesen hat, MUSS unbedingt auch diesen Folgeband lesen. Und wer den 1. Teil nicht gelesen hat, auch egal, für den ist der 2. Teil einfach eine tolle Liebesgeschichte.

Daher kann ich euch All in – Zwei Versprechen wärmstens ans Herz legen und vergebe eine glasklare Leseempfehlung und 4,5 ausdrucksstarke Sterne

Ferner bedanke ich mich beim LYX Verlag und bei Lesejury für die Leserunde und das zur Verfügung gestellte Leseexemplar!
Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Von Vielem zu viel und von einem bisschen zu wenig

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Wie soll man weiterleben, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat? Diesen einen Menschen, der unser Alles war, der unsere Welt stillstehen ließ und durch seinen Verlust so ein riesengroßes Loch ...

Wie soll man weiterleben, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat? Diesen einen Menschen, der unser Alles war, der unsere Welt stillstehen ließ und durch seinen Verlust so ein riesengroßes Loch in unserem Innern hinterlässt, dass Nichts und Niemand dieses Loch je wieder nur ansatzweise ausfüllen könnte? Aber genau das ist es, was man diesem Menschen in den letzten Minuten seines Lebens versprochen hat. Wie war es, wenn man sein Universum verlor und versprochen hatte wieder zu lieben?

„Am meisten Angst hatte ich davor den Schmerz reinzulassen. Oder rauszulassen. Er war ja schon in mir. Er wohnte in mir.“ (Kacey)

Nach Jonahs Tod bleibt Kaceys Welt stehen. Fluchtartig verlässt sie Las Vegas. Weg von den Erinnerungen, die an jeder Ecke warten. Weg von seiner Familie, seinen Freunden und von Theo. Neustart in New Orleans. Alleine, einsam und voller Trauer.

In Las Vegas gerät Theo’s Welt aus den Fugen. Jonah war der Kitt, der die Familie Fletcher zusammenhielt. Nun ist es seine schwierige Aufgabe stark zu sein. Keine Trauer zu zeigen und als guter Sohn in Jonahs Fußstapfen zu treten. Jonah ist fort und seine Fußstapfen sind groß. Jonah ließ es sich nicht nehmen, sich auch von Theo ein Versprechen geben zu lassen. Ein Versprechen dem sich Theo nicht gewachsen fühlt, das die Liebe zwischen Jonah und Kacey verraten würde und das er niemals würde einhalten können.

„Ein Teil von mir fühlte sich wie ein Betrüger. Ein Schwindler. Ein Trostpreis“ (Theo)

Doch können zwei verlorene Seelen einander Halt geben, wo nichts anderes noch Halt bieten kann? Können Freundschaft, Zuneigung und Liebe die Trauer besiegen? Können Träume wahr werden und kann man irgendwann wieder glücklich sein, wenn man einen solchen Verlust miterleben musste?


All In – Zwei Versprechen verlangt dem Leser viel ab. Verständnis, Einfühlungsvermögen, Empathie und Durchhaltevermögen. Aufgrund des ersten Bandes der Dilogie, waren meine Erwartungen an dieses Buch extrem hoch. Ich konnte mir schwer vorstellen, wie man an so ein emotionales Buch anknüpfen und was ich von der Geschichte mit Kacey und Theo halten sollte.

Doch Emma Scott schaffte es auch in der Fortsetzung mit ihrem Schreibstil, der liebevollen und realistischen Beschreibung von Orten und Charakteren und vor allem mit greifbaren und nachvollziehbaren Problemen dem Leser das Gefühl zu geben mittendrin zu sein und der Geschichte immer weiter folgen zu wollen. Das Buch enthält so viele schöne Zitate, die man sich selbst auch zu Herzen nehmen sollte.

Mit Dena hat die Autorin eine meiner Lieblingsfiguren geschaffen. Authentisch wie schon im ersten Band, wirkte sie auch im zweiten Teil sehr weise, geerdet und tolerant. So eine Figur brauchte dieses Buch auch unbedingt. Toll umgesetzt.

Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen, was den Verlauf der Story anging, etwas enttäuscht wurden. Gerade zum Ende hin, passierte viel zu viel in viel zu kurzer Zeit. Ein Ereignis folgte auf das nächste und es wirkte, als ob alles, was nur irgendwie noch passieren konnte ins letzte Drittel des Buches gequetscht wurde.

Für mich blieben die ganz großen Emotionen an vielen Stellen auf der Strecke. Da die Beziehung zwischen Theo und Kacey auf einer völlig anderen Ebene als die zwischen Kacey und Jonah stattfand. Zu detaillierte Beschreibungen erotischer Szenen, machten mir das Lesevergnügen teilweise echt schwer, sodass ich das ein oder andere Mal sogar die Augen verdrehen musste. Diese Szenen passten nicht zum Rest des Buches und stachen für mich irgendwie negativ hervor. Auch wenn ich mich mit vielen Abschnitten im Buch relativ schwergetan habe, gab es natürlich auch Kapitel die mich gepackt und ergriffen haben und ich muss zugeben, dass ich an drei Stellen ein paar kleine Tränchen verdrücken musste.
Schade nur, dass das nicht öfter der Fall war, denn das war es, was ich mir für die Fortsetzung gewünscht hätte. Tiefe, Emotionen und Tränen.
Auch mit dem Ende konnte leider so gar nicht anfreunden, da es für mich einfach too much und zu perfekt war. Nach dem ersten Epilog hätte Schluss sein müssen.

„Wenn etwas Gutes und Wahrhaftiges hinter der nächsten Ecke auf dich wartet, dann ist es auch noch da, wenn du dafür bereit bist.“ (Yvonne)

Dennoch bin ich froh, die Fortsetzung gelesen zu haben um zu erfahren, wie es nach Jonahs Tod weitergeht, um mich von den Charakteren zu verabschieden und das Ende von Kaceys und Jonahs und Theos Geschichte mitzuerleben.
Das Buch war auf jeden Fall lesenswert und da ich es in einer Leserunde gelesen und diskutiert habe, weiß ich, dass die Meinungen zum Inhalt stark auseinander gehen werden.
Für mich war in All In – Zwei Versprechen von Vielem zu viel und von einem bisschen zu wenig.

„Liebe kennt keine Schranken, keine Regeln, sie zieht niemanden vor. Und sie hat keine Grenzen“

Veröffentlicht am 04.02.2019

Die Liebe geht seine eigenen eigensinnigen Wege...

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All In - Zwei Versprechen, der zweite Band der All In Reihe von Emma Scott

Inhalt:
Nach Jonahs Tod, muss das Leben für Kacey, Theo, seinen Eltern und Freunden weiter gehen. Dies ist jedoch einfacher ...

All In - Zwei Versprechen, der zweite Band der All In Reihe von Emma Scott

Inhalt:
Nach Jonahs Tod, muss das Leben für Kacey, Theo, seinen Eltern und Freunden weiter gehen. Dies ist jedoch einfacher gesagt als getan. Das Leben steckt voller Überraschungen, negativer und positiver Herkunft. Jeder leidet auf seine Weise und versucht mit dem Verlust zurecht zu kommen, dabei nähern sich Theo und Kacey immer mehr an. Das Umfeld reagiert eher kritisch darauf, denn ist es richtig, sich mehr als nur zu mögen? Ist es verrat an Jonah?

Einleitung und Meinung:
Emma Scott, die bekannt ist aus dem ersten Band der "All In Dilogie-Tausend Augenblicke" schreibt gefühlvolle Liebesgeschichten, mit nicht perfekten Charakteren und Themen die unter die Haut gehen. Mit dem zweiten Band "All In - Zwei Versprechen", spricht sie etwas an, mit dem sich jeder Mensch mehrfach in seinem Leben auseinander setzten muss: wie geht es nach dem Tod eines geliebten Menschen weiter? Lässt man sich gehen? Schaut man nach vorne? Öffnet man neue Türen oder lässt sie verschlossen? Lässt man den Schmerz zu oder unterdrückt man seine Gefühle? Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden mit einem Schreibstil kompensiert, der unter die Haut geht.

Zu Anfang durchlebt man noch einmal Jonahs Tod, nur diesmal aus der Sicht von Theo und Kacey. Dieser Moment fesselt einen, man wird direkt in die Szene hinein gezogen. Das Geschriebene ist so unglaublich lebhaft und fesselnd , dass sich der Leser auf viele intensive Gefühlsmomente einstellen muss. Es passieren im gesamten Roman viele unvorhersehbare Dinge, so dass es nicht langweilig wird und man immer wieder überrascht ist.
Das Leben schreitet voran und Theo, Kacey, Jonahs Eltern und seine Freunde müssen sehen, wie sie weiter machen wollen und können. Theo ist ein beeindruckend, starker Charakter, der gefühlt die gesamte Last der Welt schultert. Er ist der Fels, an dem man sich anlehnen darf, auch wenn er derjenige ist, der gut jemanden gebrauchen könnte.
Kacey ist zu Anfang so verloren und einsam, man möchte sie in den Arm nehmen, schütteln und versuchen ihr die Augen zu öffnen. Was sie betrifft darf man sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Der rote Faden des Buches ist die sich aufbauende Beziehung zwischen Theo und Kacey zueinander, die sich in einem steten Wandel befindet. Das Umfeld besteht aus der Familie, von Theo, wie auch von Kacey, von alten Freunden und neuen tollen Charakteren.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es für das letzte drittel, dieser Teil wirkt sehr überladen und dadurch nicht ganz so flüssig wie der Rest des Buches.

Fazit:
Ich gebe sehr gute 4 Lesesterne für diesen gefühlvollen, liebenswerten, spannenden Roman, der seine Intensität aus dem Verlust eines geliebten Menschen zieht und einer Liebesgeschichte , die nicht unbedingt der Vernunft entspricht. Es gibt viele Momente des Leids, der Unvernunft, der Verzweiflung, der Freude, der Trauer und der Hoffnung. Die Autorin hat eine Liebesgeschichte auf Basis des Verlusts erschaffen, die bewegt und einfach schön ist. Es wird realistisch vermittelt, wie schwer es ist, seinen Weg zu finden und zeigt wie schnell man in Ungnade fällt, wenn man gegen den Strom schwimmt. Die Liebe geht seine eigenen eigensinnigen Wege...
Definitiv lesenswert, für alle die Lust auf eine gefühlvolle Liebesgeschichte haben, die nicht der Norm entspricht und viel Unvorhersehbares verspricht.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Trauer, Erinnerungen, neue Liebe

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Klappentext:

Zu lieben ist das größte Wagnis, der größte Schmerz, das Einzige, was zählt ...

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem Menschen, für den ...

Klappentext:

Zu lieben ist das größte Wagnis, der größte Schmerz, das Einzige, was zählt ...

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird, weiß Theo, dass nur er Kacey vor dem Ertrinken retten kann und dass nur sie die Scherben seines Selbst wieder zusammensetzen könnte. Doch darum zu wissen, ist eine Sache - das Glück anzunehmen eine ganz andere...

Rezension:

Wieder mal ein sehr guter Band. Mir hat Band 1 schon total gut gefallen und der 2 Band war ein schönes vielleicht auch etwas übertriebenes Ende mit viel höhen und tiefen zu der ganzen Geschichte. Eines haben Theo und Kacey gemeinsam: Sie leiden , haben kummer, sie trauern und schwelgen in Erinnerungen. Aber auch die Anziehung gegenseitig ist mehr da wie sie anfangs für gut heißen.

Die wechselnde Sicht von Kacey und Theo hat mir sehr gut gefallen. So konnte man sich richtig gut in die Personen reinfühlen und in den Gedanken und Handlungen dabei sein.

Cover und Klappentext:

Das Cover ist auch hier super gut gelungen und passt perfekt zum ersten Band. Der Klappentext ist sehr ansprechend so das man sofort Lust bekommt in die Geschichte einzutauchen.

Schreibstil:

Emma Scott hat hier mal wieder bewiesen: Sie kann Bücher schreiben. Der Schreibstil ist hier wieder super verständlich und flüssig. Es macht sehr viel spaß das Buch zu lesen und man ist sehr schnell durch.

Charaktere:

Die Charaktere passen auch hier wieder super zusammen. Theo und Kacey machen schon einiges mit was den Tod und die Erinnerungen von Jonah betrifft.


Ich gebe All In – Zwei Versprechen 5 von 5 Sterne bin trotz alle dem etwas unsicher ob die Geschichte wirklich hätte so enden sollen das die beiden ein Paar werden oder einfach nur Freunde bleiben, da es ja doch immerhin der Bruder war der verstorben ist. Also hätte sich Theo eigentlich etwas zurück halten sollen, aber solang Kacey die Gefühle erwidert hat, hat es wohl so sollen sein.