Leserunde zu "Crown of Lies" von Pepper Winters

Eine ganz besondere Cinderella-Geschichte – zum Träumen und Mitfiebern
Cover-Bild Crown of Lies
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Pepper Winters (Autor)

Crown of Lies

Ralf Schmitz (Übersetzer)

Sie ist jung, sie ist reich, sie ist mächtig - doch sie lebt in einem goldenen Käfig und kennt keine Freiheit und keine Liebe


Drei Jahre
zuvor brach Noelle Charlston aus ihrem goldenen Käfig aus, tanzte in New Yorks Straßen und verlor beinah ihr Leben. Bis ein unbekannter Fremder auftauchte und die reiche Kaufhauserbin rettete.

Drei Tage
seit sie Penn Everett ihren Drink ins Gesicht schüttete und sich in seinen Armen wiederfand - seine verführerische Stimme im Ohr, die ihr ein unwiderstehliches Angebot machte.

Drei Stunden,
um ihn hassen zu lernen, da er so viele Dinge vor ihr verbirgt. Der geheimnisvolle Geschäftsmann kann unmöglich ihr Retter von damals sein - und doch fühlt sich jede Berührung unendlich vertraut an.

Drei Minuten,
um ihm hoffnungslos zu verfallen. Und es gibt nichts, was Noelle mehr begehrt als diesen Mann.

Drei Sekunden,
um mit seinen Lügen ihr Herz zu stehlen und ihr Hoffnung, Vertrauen und Liebe einzuflößen.

Drei Atemzüge,
um sie mit der Wahrheit zu zerstören.


"Sinnlich und fesselnd - man kann die Seiten gar nicht schnell genug umblättern. Pepper Winters hat sich selbst übertroffen!" New-York-Times-Bestseller-Autorin Meghan March


Auftakt der Truth & Lies-Serie von New-York-Times -Bestseller-Autorin Pepper Winters


Timing der Leserunde

  1. Bewerben 18.06.2018 - 08.07.2018
  2. Lesen 23.07.2018 - 12.08.2018
  3. Rezensieren 13.08.2018 - 26.08.2018

Bereits beendet

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 23.08.2018

Ein überzeugender, geheimnisvoller Roman

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Spoiler

In dem Roman „Crown of lies“, von Pepper Winters, erstmals erschienen im Januar 2017, geht es um die Protagonistin Noelle Charlston, die als Geschäftsführerin von dem Konzern Belle Elle nur das ...

Spoiler

In dem Roman „Crown of lies“, von Pepper Winters, erstmals erschienen im Januar 2017, geht es um die Protagonistin Noelle Charlston, die als Geschäftsführerin von dem Konzern Belle Elle nur das Leben in Form von Arbeiten kennt, da sie schon als Kind immer mit dem Vater in der Firma war und kein anderes Leben kennengelernt hat. Dies führt dazu, dass sich Elle eingesperrt fühlt und aus diesem Käfig ausbrechen möchte. Dies tut sie auch und wird dort von einem Unbekannten vor Verbrechern gerettet. Dieser küsst sie und wird danach festgenommen. Elle denkt auch in ihrem weiteren Leben immer wieder an ihn. Bis sie dann, durch ihren Vater Mr. Everett trifft, der sie verführt und sie an den Unbekannten erinnert. Er beschützt sie vor Leuten, die ihr nichts Gutes wollen und gibt seine Absichten offen zur Schau.



Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Die Schrift ist sehr gut gewählt und passend zum Buch und dem Titel. Die kleine Krone über dem „o“ des „of“ ist ein kleines nettes Detail. Der Titel passt zu dem, was Elle im Laufe des Buches verkörpern wird. Das Bild, welches den Hintergrund des Covers darstellt wird im weiteren Verlauf des Buches noch erläutert. Dies werte ich persönlich als einen Pluspunkt für das Buch. finde es immer gut, wenn es eine nicht zu weit hergeholte Verbindung zwischen dem Cover des Buches und dem Handlungsverlauf gibt.

Viele bemängeln den Spannungsbogen dieses Buches, ich hingegen vertrete dabei eine ganz andere Meinung. In meinen Augen ist ein sehr guter Spannungsbogen gegeben. Er beginnt schon fast direkt am Anfang mit Elles Ausbruch und dem Treffen mit dem Unbekannten. Von dort an wird fast die ganze Zeit mit gerätselt und man versucht versteckte Hinweise auf dessen Identität zu finden. Auch wenn der Spannungsbogen ungefähr zur Mitte des Buches etwas abflacht ist dies nicht allzu schlimm. Der Spannungsbogen steigt mit dem letzten Kapitel noch einmal um ein vielfaches. Dies weckt die Vorfreude und Neugierde auf den zweiten Teil des Buches.

Zu dem Allgemeinen Handlungsverlauf der Geschichte lässt sich sagen, dass es eine sehr gelungene Ausführung der Geschichte bzw. der Handlung ist. Die Geschichte verläuft rund und es gibt nichts, was ganz offensichtlich nicht zusammen passt. Was ich jedoch als kleinen Minuspunkt bewerten würde ist, dass ich aus dem Klappentext nicht dieses „Erotik“ angehauchte entnehmen konnte. Dies ist eine wesentliche Komponente der Geschichte und ich hätte es daher schön gefunden diese auch im Klappentext wieder zu finden. Dennoch finde ich, dass die Geschichte sehr schön umgesetzt wurde. Es ergibt sich ein rundes Gesamtbild und die Entwicklung einer arbeitsamen, schüchternen jungen Frau, zu einer selbstbewussten, selbstsicheren und sich selbst liebenden jungen Frau. Dies wird auf wundervolle Weise gezeigt. Die neuen Eindrucke Eindrücke und Erfahrungen werden einprägsam gestaltet und ihr komplett „neues“ Leben ist schön ausgearbeitet.

Auf mich wirken die meisten Figuren unsympathisch. Die Protagonisten Elle ist neben ihrem Fahrer die einzige Figur, die ich als sympathisch betiteln kann. Elle wird mir durch ihre selbstbestimmende und liebevolle Art sympathisch. Auch ihre Entwicklung, die sich das ganze Buch über vollzieht zeigt in meinen Augen ihre Selbstreflektion und ihren starken Charakter auf. Ihren Fahrer mag ich, da man merkt, dass er seine Arbeit sehr ernst nimmt und stets pflichtbewusst ist. Elles Sekretärin und ihr Vater ordne ich in die Schublade der Menschen ein, die sich ziemlich schnell verändern und somit nie wirklich standhaft sind. Ich finde es gut, dass Elles Sekretärin ihr bei der Kleiderwahl hilft und sie nicht aus Neid lächerlich macht, jedoch finde ich andere Dinge, z. B. wie sie sich manchmal verhält für eine Sekretärin ziemlich unangemessen. Ich finde den Beschützerinstinkt von Elles Vater sehr gut. Man muss Elle beschützen und unterstützen, jedoch finde ich es eine Frechheit, dass er in anderen Situationen gar nicht an Elles Wohl denkt, sondern nur an sein eigenes. Er verschließt die Augen davor, dass Elle Greg nicht leiden kann und versucht sie, gegen ihren Willen, immer wieder mit ihm zu verkuppeln. Auch Greg und Mr. Everett sind mir unsympathisch. Greg ist ein ekeliger Schleimer, der nur an das Geld denkt und Elle, trotz ihrer so offensichtlichen Abneigung gegen ihn, immer wieder berührt. Mr. Everett ist viel zu sehr von sich überzeugt. Ein gesundes Selbstbewusstsein finde ich sehr gut, doch sein überhebliches und besserwisserisches Auftreten gehen mir zu weit. Natürlich kümmert er sich um Elle und hilft ihr an vielen Stellen des Buches, doch dennoch denke ich nicht, dass seine Absichten unbedingt immer gut sind. Besonders das letzte Kapitel bekräftigt mich in dieser Annahme.

Der Schreibstil ist sehr gut. Er ist passend zum Buch, dazu trägt vor allem die ab und zu verwendete Umgangssprache bei und das in eigentlich jeder Situation und für jede Person, die passende Art/Sprache gewählt ist. Über die Originalität des Buches lässt sich streiten, der erotische Aspekt ist nicht neu, doch ist die Idee, dass auch eine Frau eine große Führungsposition innehält eine selten Vorhandene Abwechslung, die ich sehr begrüße.



Alles in Allem lässt sich sagen, dass das Buch dem Leser viele Leseeindrücke vorführt. Das Buch hat kleinere, aber keine großen Schönheitsfehler, die das Buch nicht weniger attraktiv gestalten. Wem das Thema dieses Buches gefällt, dem kann ich das Buch nur weiterempfehlen, da es auch von dem Schreibstil her mehr als überzeugend ist. Nochmals vielen Dank an die Bastei Lübbe AG und die Lesejury, dass ich dieses Buch rezensieren durfte.

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Veröffentlicht am 20.08.2018

Trotz Schwächen hat es mir gut gefallen!

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Von Pepper Winters hört man in letzter Zeit nur Gutes und daher war ich sehr gespannt auf das neue Buch von ihr.

Elle wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet, die CEO der Modemarke ihres Vaters zu ...

Von Pepper Winters hört man in letzter Zeit nur Gutes und daher war ich sehr gespannt auf das neue Buch von ihr.

Elle wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet, die CEO der Modemarke ihres Vaters zu werden. Sie hatte nie richtige Freunde und auch keine Jugend. Dafür ist sie extrem mächtig und erfolgreich, aber sie wünscht sich mehr. Nach ihrer ersten Nacht in Freiheit sehnt sich Elle nach der Leidenschaft, die sie mit dem Namenlosen verspürt hat. Als sie Penn Everett kennen lernt verspricht dieser, ihr genau das zu geben.

Elle war für mich schwierig. Ich finde, dass sie als Protagonistin unglaublich viel Potential hatte, leider wurde das aber etwas verschenkt. Sie ist die CEO einer großen Firma und damit mächtig, erfolgreich, reich, selbstbewusst und feministisch. Sie kann sich gegen aufdringliche und unhöfliche Männer wehren und ihnen direkt ihre Meinung sagen - aber irgendwie auch nicht. Penn Everett ist ein arrogantes A**, der sie als sein Besitz möchte mit Sprüchen wie "Du gehörst mir" - und Elle nimmt es so hin. Zwar gibt es auch einige Auseinandersetzungen zwischen den beiden, aber am Ende lässt sie sich doch immer wieder auf ihn ein. Diese Unentschlossenheit bezüglich Penn hat mich ziemlich genervt, sie konnte sich weder für noch gegen ihn entscheiden obwohl sie ja sonst eine so starke Frau gewesen ist... Dazu kommt, dass sie öfters mal die Rolle der "Jungfrau in Nöten" eingenommen hat, die von einem Mann gerettet werden musste.
Auf der einen Seite also die starke und selbstbewusste CEO, auf der anderen die unentschlossene Jungfrau in Nöten. Fand ich sehr schade, dass man sich da nicht für eines entscheiden konnte..

Penn Everett war ebenfalls schwierig. Er ist arrogant, seine Handlungen sind manchmal fragwürdig und er ist ein Lügner. Dennoch fand ich ihn irgendwie faszinierend.. Besonders das Rätsel darum, wer er denn nun wirklich ist und ob er vielleicht der besagte Namenlose sein könnte, war extrem spannend. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhänger, wie das Ganze ausgeht, erfahren wir also erst im 2. Band.

Bis jetzt klinge ich nicht ganz so begeistert, aber dennoch hat mir das Buch gut gefallen! Die Handlung konnte mich fesseln, es war die ganze Zeit spannend und aufregend. Die Charaktere waren zwar ausbaufähig, aber auch interessant. Zudem hat Pepper Winters einen unglaublich guten und fesselnden Schreibstil. Das Buch hat sich dadurch sehr leicht und schnell lesen lassen.

Mein persönliches Highlight war die kleine Katze "Salbei" von Elle. Sie ist die einzige "richtige" Freundin, die Elle hat und die Beziehung der beiden zueinander war einfach niedlich.

Fazit:
"Crown of Lies" glänzt nicht unbedingt durch authentische Charaktere, aber der Schreibstil und die Handlung konnten mich dennoch überzeugen. Wer ein gutes Einsteigerbuch in das Genre "Dark Romance" sucht, dem kann ich den Roman empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 17.08.2018

Ein gelungener Auftakt , der Dramatik und eine unterschwellige Traurigkeit gekonnt vereint

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Ich mag die Bücher von Pepper Winters unheimlich gern und hab mich daher sehr auf den Auftakt ihrer neuen Dilogie gefreut.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. ...

Ich mag die Bücher von Pepper Winters unheimlich gern und hab mich daher sehr auf den Auftakt ihrer neuen Dilogie gefreut.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Egal was ich erwartet hatte, es war nicht das , was ich letztendlich bekam.
Richtig gut hat mir gefallen, das man hier die Perspektive von Elle erfährt. Es gibt ihr nicht nur mehr Raum und Tiefe.
Man lernt sie kennen. Mit all ihren Ecken und Kanten.
Elle lebt in einer Welt , in der Schein mehr bedeutet als Sein.
In der Verantwortung mehr bedeutet , als das eigene Wohl.
In einer Welt in der man mehr kämpfen muss , als man eigentlich sollte.
Ich mochte Elle so unheimlich gern. Sie ging mir wahnsinnig ans Herz mit dem , was sie erlebte.
Man spürt Verletzlichkeit und eine unterschwellige Traurigkeit , die alles in Schutt und Asche legen könnte.
Elle ist eine sehr wandelbare Persönlichkeit, die immer wieder aufs neue überrascht.
Sie testet Grenzen aus und geht über diese hinaus.
Sie macht eine sehr schöne Entwicklung durch , die mehr aus Ihrem Selbst herausholt. Sie aber auch vor ungeahnte Prüfungen stellt.
Neben Elle sind auch all die anderen Charaktere wunderbar gezeichnet.
Allen voran Penn. Der mich immer wieder an den Rande des Wahnsinns getrieben hat.
Ich hatte keine Ahnung , ob ich lachen oder weinen sollte.
Er trägt viele Komponente in sich , die man verabscheut und einfach nicht mag.
Aber er hat auch eine gewisse Anziehungskraft, gegen die man nicht immun ist.
Voller Geheimnisse , Dunkelheit , Schmerz und dem Wunsch nach mehr.
Doch welches Spiel spielt Penn tatsächlich?
Aber es gibt auch Charaktere, die mich wirklich berührt haben und die Elles Leben so viel Wärme und Liebe geben.
Alle sind sie greifbar , facettenreich und mit einem gewissen Etwas ausgestattet.

Pepper Winters hat einen sehr einnehmenden, leidenschaftlichen und kraftvollen Schreibstil. Sie packt all ihre Emotionen in ihre Zeilen und man nimmt sie einfach in sich auf.
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen , daß dieser Roman mit reichlich expliziten Szenen bedeckt ist. Ich fand sie sehr gelungen. Man hat das Gefühl, man wird von einem Schwindel erfasst und kann nichts dagegen tun.
Ich sog jede Zeile , jedes Erlebnis nur so in mich auf.
Es hatte mitunter etwas von Obsession , die alles andere verschlingt.
Doch der Anfang hat mich schmerzlich erwischt und zugleich mit Wärme überflutet.
Ein Einstieg , der den Startpunkt für alles weitere bildet.
Der einen Hauch von Romantik, Naivität und Dramatik in sich birgt.
Man legt sich damit ein Traumbild zurecht , das alles weitere beeinflusst.
Dieser Roman ist weitaus mehr als eine Liebesgeschichte.
Es geht darum , welche Gefahren in dieser Welt lauern und wie sehr man als Frau kämpfen muss.
Vertrauen , das man immer wieder aufs neue fassen muss.

Stellenweise hat mich mitunter zwar dieses Hin und Her von Elle genervt , weil ich einfach nicht von der Stelle kam.
Doch im Gesamtpaket geben Elle und Penn eine explosive Mischung ab.
Ein Auf und Ab an Emotionen.
Ich hatte eine gewisse Vorstellung vom Verlauf der Story. Doch Pepper Winters hat es verstanden, mich mit Wendungen nur so zu beeindrucken.
Es hat mich verschluckt.
Mich eines besseren belehrt.
Man zweifelt , ist innerlich hin- und hergerissen.
Dabei wird auch der innere Konflikt von Elle sehr deutlich.
Angst , Schmerz , Verletzlichkeit
Liebe , Vertrauen , Freundschaft.
Sinnlichkeit, Leidenschaft.
Nach außen hin ist sie die toughe Geschäftsfrau. Doch innerlich muss sie begreifen , das viel mehr in ihrem Selbst steckt als sie bisher annahm.
Schade empfand ich , daß nicht so sehr in die Tiefe gegangen wurde, wie ich mir das gewünscht hätte.
Ich hoffe , da bekommen wir im zweiten Band etwas mehr geboten.
Alles in allem hat mich diese Geschichte wahnsinnig gut unterhalten.
Eine sinnliche und leidenschaftliche Story , in der nichts ist , wie scheint.
Die mich am Ende sprachlos machte. Ich war einfach nur entsetzt und wie vor den Kopf geschlagen.

Ich möchte unbedingt wissen , wie es weitergeht und kann den Nachfolger kaum erwarten.

Fazit:
Pepper Winters hat mich mit dem Auftakt rund um Elles Leben mehr als mitgerissen und gut unterhalten.
Sie hat eine leidenschaftliche und zugleich schmerzliche Geschichte geschrieben, die den Wunsch nach mehr weckt.
Die zeigt , was Obsession und Berechnung bedeuten.
Besonders Elle ging mir wahnsinnig unter die Haut und hat mich nicht mehr losgelassen.
Egal , was man erwartet.
Man kann es getrost vergessen.
Es ist nicht das , was man bekommt.
Pepper Winters weiß, wie man Wendungen gekonnt einpflegt und diese gekonnt in Szene setzt.
Ein gelungener Auftakt , der Dramatik und eine unterschwellige Traurigkeit gekonnt vereint.
Bitte mehr davon.

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Veröffentlicht am 16.08.2018

Schwierig zu beurteilen

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Es ist eins der ganz wenigen, wenn nicht sogar das erste Buch, dass mich komplett ratlos zurücklässt. Das liegt weder am Schreibstil noch an den Figuren, sondern an dem mysteriösen Ende, das so viele Fragezeichen ...

Es ist eins der ganz wenigen, wenn nicht sogar das erste Buch, dass mich komplett ratlos zurücklässt. Das liegt weder am Schreibstil noch an den Figuren, sondern an dem mysteriösen Ende, das so viele Fragezeichen hinterlässt, dass man Kopfschmerzen bekommt.
Es fängt erst so schön an. Man lernt Elle kennen, die von klein auf an dazu getrimmt wird, nur für die Firma zu existieren. Und als sie für eine Nacht ausbricht, um ein kleines bisschen zu leben, passieren so viele Dinge auf einmal, das einem schwindelig wird. Doch in der Nacht lernt sie einen Fremden kennen, der sie zwar rettet aber trotzdem zu viele Geheimnisse mit sich trägt und spurlos verschwindet. Jahre später kann sie ihn immer noch nicht vergessen, wie auch, wenn sie nur in der Firma feststeckt und kein eigenes Leben hat. Dann trifft sie auf einen Kerl, der eigentlich überhaupt nicht liebenswert ist und von Seite zu Seite merkwürdiger wird.
Wie gesagt, ich hoffe der zweite Teil bringt Aufklärung in die vielen Ecken und Kanten, damit man ruhig schlafen kann ;)

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Veröffentlicht am 16.08.2018

Gut, aber ich hatte mehr erwartet!

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Das Buch

Sie ist jung, sie ist reich, sie ist mächtig - doch sie lebt in einem goldenen Käfig und kennt keine Freiheit und keine Liebe

Drei Jahre zuvor brach Noelle Charlston aus ihrem goldenen Käfig ...

Das Buch

Sie ist jung, sie ist reich, sie ist mächtig - doch sie lebt in einem goldenen Käfig und kennt keine Freiheit und keine Liebe

Drei Jahre zuvor brach Noelle Charlston aus ihrem goldenen Käfig aus, tanzte in New Yorks Straßen und verlor beinah ihr Leben. Bis ein unbekannter Fremder auftauchte und die reiche Kaufhauserbin rettete.

Drei Tage 
seit sie Penn Everett ihren Drink ins Gesicht schüttete und sich in seinen Armen wiederfand - seine verführerische Stimme im Ohr, die ihr ein unwiderstehliches Angebot machte.

Drei Stunden,
um ihn hassen zu lernen, da er so viele Dinge vor ihr verbirgt. Der geheimnisvolle Geschäftsmann kann unmöglich ihr Retter von damals sein - und doch fühlt sich jede Berührung unendlich vertraut an.

Drei Minuten, 
um ihm hoffnungslos zu verfallen. Und es gibt nichts, was Noelle mehr begehrt als diesen Mann.

Drei Sekunden, 
um mit seinen Lügen ihr Herz zu stehlen und ihr Hoffnung, Vertrauen und Liebe einzuflößen.

Drei Atemzüge, 
um sie mit der Wahrheit zu zerstören.

"Sinnlich und fesselnd - man kann die Seiten gar nicht schnell genug umblättern. Pepper Winters hat sich selbst übertroffen!" New-York-Times-Bestseller-Autorin Meghan March

Auftakt der Truth & Lies-Serie von New-York-Times-Bestseller-Autorin Pepper Winters

Die Serie:

Band 1: Crown of lies

Band 2: Throne of truth

Cover und Titel: 

Mein Cover ist ein wenig anders, als das gezeigte Cover. Dennoch finde ich beide Cover sehr schön. Ich mag dieses Mädchenhafte an dem Cover. Es wirkt so glitzerig und einfach mädchenhaft romantisch. Da dieses ganze Buch ein großes Geheimnis zu sein scheint, passt der Titel auch sehr gut zum Cover und zum Inhalt des Buches. 

Fazit: 

Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Es war alles gut im Lot und hat bei mir Mitleid, aber auch Freude und ein wenig Angst ausgelöst. Elle hat eine ganz wunderbare Beziehung zu ihrem Vater. Da ihre Mutter leider schon gestorben ist, hat sie ja auch nur noch ihren Vater. Und ich finde es gut, dass sie eine Konstante in ihrem Leben hat, denn die braucht jeder Mensch. 

Was bei mir wirklich Mitleid ausgelöst hat, war die Tatsache, dass Elle in einem goldenen Käfig groß geworden ist und niemanden hatte außer ihrer Katze. Es muss ganz schlimm sein, wenn man nicht als Mensch, sondern als Objekt, das einem Vorteile und Prozente bringt angesehen wird. Ich glaube, dass vor allem die Teenagerzeit echt hart ist, wenn man keine beste Freundin hat, die mit einem über Jungs lästert oder mit der man seine Geheimnisse austauschen kann. Wenn man immer nur sich hat, dann platzt man doch irgendwann. 

Ich fand es super, dass Elle es gewagt hat, einfach mal aus dem Alltag auszubrechen. Es begann ja auch ganz nett, biss dem Moment, wo die beiden Typen sie überfallen haben. Gott sei Dank wird Elle ja von einem namenlosen und zuerst auch gesichtslosen Mann gerettet. Etwas verwirrt war ich allerdings, als der Unbekannte Ella nach Hause bringen wollte und sie dann doch überreden konnte mit in den Central Park zu gehen. Wer bitte geht mit einem völlig Unbekannten, nach sie fast vergewaltigt wurde alleine durch einen dunklen Park? Ich glaube, dass hier einfach auch Elles Abenteuerlust gesiegt hat. Blöd nur, dass sie erwischt wurden und ihr Vater nun doch alles erfahren hat. Schade, dass der Unbekannte noch keinen Namen hat. 
Diese eine Nacht, in der Elle aus ihrem goldenen Käfig ausgebrochen ist, scheint sie verändert zu haben. Sie fügt sich, rebelliert aber in ihrem Inneren. Sie denkt immer noch an ihren Unbekannten und hat ein schlechtes Gewissen, weil sie ihm nicht helfen konnte. 

Es treten viele Fragen auf. Nicht alle werden davon geklärt. Mir persönlich hat auch das Ende nicht gut gefallen. Mal abgesehen davon, dass es ein wenig zu offen war, fand ich, dass Penns Identität zu schnell abgehakt wurde und auch einige andere Themen leider auf der Strecke bleiben. Vielleicht werden im zweiten Band ja einige Fragen geklärt bzw. die losen Fäden endlich wieder zusammengefügt. Ich bin gespannt.  

https://diebuchrezension.de/#/books/book/213

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