Wunsch-Leserunde zu "Das Spielhaus" von Claire North

3 Novellen

Eure Wunschleserunde! Beim Voting um eure Wunschbücher in den Leserunden belegte "Das Spielhaus" Platz 1! Und ab sofort könnt ihr euch für die Leserunde bewerben und euch damit die Chance auf eines von insgesamt 40 kostenlosen Leseexemplaren sichern!

Es existiert ein Ort jenseits der Zeit. Ein Ort, an dem du mehr gewinnen kannst, als Gold oder Juwelen. Wenn du die Tür kennst, kannst du es finden – das Spielhaus.

Das Spielhaus - Erste Novelle: Die Intrige von Venedig

Venedig in der Renaissance: Die junge Thene führt eine unglückliche, arrangierte Ehe. Doch im Spielhaus erweist sie sich als geschickte Spielerin. Bald wird sie in ein ebenso reizvolles wie grausames Ränkespiel verwickelt: Die Spielfiguren sind echte Menschen, und es geht auf Leben und Tod.

Das Spielhaus - Zweite Novelle: Die Treibjagd von Siam

Bangkok 1938: Nach einer durchzechten Nacht wacht der legendäre Spieler Remy Birke auf und erinnert sich nur vage an das Versteckspiel, auf das er sich eingelassen hat. Das Spielfeld: ganz Thailand. Der Einsatz: all seine Erinnerungen. Eine atemlose Jagd beginnt!

Das Spielhaus - Dritte Novelle: Das Duell der Spielmeisterin

New York, Gegenwart: Silver ist einer der besten Spieler der Welt. Nun will er es mit der Spielmeisterin aufnehmen, der Herrin des Spielhauses. Dieses ultimative Duell wird auf dem gesamten Globus ausgetragen. Silver riskiert nicht
weniger als seine Seele – doch das Spiel wird auch das Antlitz der Welt verändern …

Die Autorin Claire North hat für ihren Roman "Der Tag, an dem Hope verschwand" den World Fantasy Award 2017 gewonnen!

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 13.11.2017 - 03.12.2017
  2. Lesen 18.12.2017 - 07.01.2018
  3. Rezensieren 08.01.2018 - 21.01.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Das Spielhaus
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  • Geschichte

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Claire North (Autor)

Das Spielhaus

Drei Novellen

Eva Bauche-Eppers (Übersetzer)

Das Haus sieht aus wie jedes andere, doch lass dich nicht täuschen! Hier kannst du mehr gewinnen als Gold oder Juwelen — im legendären Spielhaus. Und wenn du raffiniert genug bist, darfst du gegen die Besten der Besten antreten: die Spieler der Oberen Gemächer. Der Gewinn kann alles sein, was du dir je gewünscht hast: Macht über ganze Königreiche, ewige Jugend, immerwährendes Glück, Lebensjahre, um die Jahrhunderte zu überdauern. Doch je höher der Einsatz, desto tödlicher sind die Regeln.


Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 15.01.2018

Mal was neues aber mit noch viel Potenzial nach oben!

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Inhalt
Im Spielhaus dessen Einsätze alles sein können, was man sich nur vorstellen kann: Lebensjahre, der Geschmack einer Lieblingsspeise ... Aber ebensoviel kann man auch verlieren und die Schulden werden ...

Inhalt
Im Spielhaus dessen Einsätze alles sein können, was man sich nur vorstellen kann: Lebensjahre, der Geschmack einer Lieblingsspeise ... Aber ebensoviel kann man auch verlieren und die Schulden werden eingetrieben, egal wie.

Meinung:
Das Buch ist in drei Novellen unterteilt. Sie spielen alle in unterschiedlichen Zeiten, mit anderen Hauptfiguren und in jeder wird ein neues Spiel gespielt.
Einem wird schnell bewusst, dass die ersten beiden Novellen nur die Vorgeschichte für die letzte Novelle sind.
Die erste Novelle hat mir nicht so gut gefallen. Es war eine geniale Idee der Autorin die 3 Novellen in ihrer Zeit und dem angepassten SChreibstil zu schreiben. Atmospärisch ist dies super gelungen. Nur leider muss man auch Fan von dieser Schreibweise sein. ich war es leider nicht. Ich hatte so meine Probleme damit die erste Novelle zu lesen. Ich habe sie immer öfter zur Seite gelegt oder gar überflogen. Auch Thene, der erste Charakter in der Geschichte war mir zu kalt und unsymphatisch. Sie wirkte Distanziert und schroff. Man konnte keinen Bezug zu dieser Geschichte aufbauen obwohl einen so sehr interessiert hat wie es weiter geht.
Da war Novelle 2 schon tausend mal angenehmer und besser zu lesen. Remy ein überaus interessanter Kerl machte einem die Geschichte angenehm zu lesen. Ganz im Gegenteil zu Novelle 1.

Leider hat mir die dritte Novelle auch nicht ganz zugesagt. Wieder begleiten wir einen Spieler, doch diesmal kam es mir so vor als wolle man aus dieser Novelle den Krönenden und Übertriebenen Abschluss machen. Alles war zu viel. An jeder Ecke gab es Mord, Totschlag, Explosionen u.s.w. Es war leider alles ein wenig zu gewollt und zu wenig gekonnt.

Fazit
An sich hätte mir Novelle 2 als eigener Band am besten gefallen. Oder auch die Geschichte von Remy als eigenes Buch. Dennoch verstehe ich auch wieso Novelle 1 und 3 notwendig waren. Die Geschichte im Gesamten betrachtet hat viel Potential aber leider hätte man es besser schreiben können

Veröffentlicht am 15.01.2018

Vielversprechen am Anfang, jedoch langatmig im Verlauf

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Im Spielhaus geht es um Glücksspiel. Der Einsatz ist jedoch nicht nur Geld, sondern kann auch Lebenszeit, das Augenlicht oder andere Dinge die nicht unbedingt materialistisch sind. Auch das es nicht immer ...

Im Spielhaus geht es um Glücksspiel. Der Einsatz ist jedoch nicht nur Geld, sondern kann auch Lebenszeit, das Augenlicht oder andere Dinge die nicht unbedingt materialistisch sind. Auch das es nicht immer am selber Ort ist, mach dieses Haus zu einem sehr mystischen Ort.

Aufmerksam geworden bin ich durch dieses Buch durch eine Leseprobe, die ich durch ihren anderen Schreibstil sehr besonders fand. Wir sind mit dem Erzähler dem Geschehen als Beobachter gefolgt. Diese Idee fand ich sehr originell.

Das Buch ist in 3 Novellen aufgeteilt, die in verschieden Epochen spielen. Der Schreibstil und sogar die Schrift ist den einzelnen Zeiten angepasst. Es handelt sich nicht um 3 abgeschlossene Geschichten. Sie bauen aufeinander auf und einzelnen Personen tauchen immer wieder auf.

Die erste Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Spieler haben ihre einzelen Karten eingesetzt, um so als Gewinner des Spiel hervorzugehen. Nicht so leicht getan habe ich mir mit den ganzen meist italienischen Namen (es spielt in Venedig). Ich musste doch immer mal Nachschlagen, wer die einzelnen Personen nochmal sind.

In der zweitern Novelle geht es um ein Fangen-Verstecken Spiel. Der Schreibstil hat mir hier schon gar nicht mehr so gut gefallen und die Geschichte wurde leider langatmig. Der Einsatz der einzelnen Schachzug wurde immer nur kurz und unausgereift, wie Aufzählungen, angerissen. Und dies endete ganz oft in Mord und Totschlag. Eine Beziehrung zu den einzelnen Charakteren konnte ich nicht aufbauen.

Die dritte Geschichte wurde leider im selben Stil wie die zweite geschrieben. Hier musste ich mich leider schon zwingen weiterzulesen. Selbst das Ende hat mich kalt gelassen.

Fazit:
Die Idee hinter der Geschichte fand ich eigentlich sehr gut. Leider wurde dies meines Erachtens ohne großen Spannungsbogen umgesetzt. Wäre die Geschichte im Stil der ersten weitergegangen, hätte es mir wahrscheinlich mehr zugesagt.

Veröffentlicht am 14.01.2018

Spiel um dein Leben

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Die drei aufeinander aufbauenden Novellen leben von einer äußerst originellen Grundidee: Das Spielhaus ist nicht ganz von dieser Welt, denn in seinen höheren Etagen spielt man um Lebensjahre, Erinnerungen, ...

Die drei aufeinander aufbauenden Novellen leben von einer äußerst originellen Grundidee: Das Spielhaus ist nicht ganz von dieser Welt, denn in seinen höheren Etagen spielt man um Lebensjahre, Erinnerungen, seinen Namen oder die Fähigkeit zu bestimmten Sinneswahrnehmungen., aber auch um das Schicksal ganzer Nationen.

Die drei Haupt-Protagonisten Silver, Thene und Remy sind geschickte Spieler und damit äußerst langlebig. So wird es ermöglicht, dass die Novellen in unterschiedlichen Zeitepochen spielen. Der Sprachstil wird der Zeit jeweils angepasst, was wirklich gut gelungen ist. So spielt die erste Novelle im Venedig des 18. Jahrhundert. Der Stil wirkt kunstvoll, ja fast manieriert und wird während der folgenden Novellen immer moderner.

Die erste Novelle hat mir aufgrund des Handlungsortes, dem geheimnisvollen Venedig, am meisten zugesagt. Dennoch offenbarte sich bereits hier ein Manko der Erzählungen: Thene bleibt den Lesern aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit, Gefühlskälte und Undurchschaubarkeit zu jeder Zeit fern. Dies verstärkte sich für mich im Laufe des Buches hinsichtlich Remy und Silver sogar noch. In dem Spiel, auf das sich Silver in der dritten Novelle einlässt, sterben Menschen weltweit wie die Fliegen, angeblich im Dienst einer guten Sache. Remys Schicksal in der zweiten Novelle blieb mir vollkommen gleichgültig.

Daher entstand bei mir leider ein ambivalenter Eindruck, zumal die Kapitel oft so kurz waren, dass es meinen Lesefluss störte.

Mein persönliches Fazit: geniale Grundidee, wunderschönes Cover, Figurenzeichnung leider zu schwach.

Veröffentlicht am 14.01.2018

Nettes Buch mit interessanten Thema

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Ich habe das Buch freundlicher Weise zum Test erhalten und in 3 Testabschnitten gelesen. Das Buch besteht aus 3 Novellen, welche jeweils aus verschiedenen Zeiten und mit unterschiedlichen Schauplätzen, ...

Ich habe das Buch freundlicher Weise zum Test erhalten und in 3 Testabschnitten gelesen. Das Buch besteht aus 3 Novellen, welche jeweils aus verschiedenen Zeiten und mit unterschiedlichen Schauplätzen, sowie Charaktern aufwarten. Der Stil der Autorin, war für mich Anfangs sehr ungewöhnlich, habe ich mich immer Recht außenvor gefühlt, während des Lesens. Besonders mit der ersten Hauptcharakteren könnte man sich wenig verbinden fühlen. Ich mag es wenig wenn man nur Beobachter ist. Die Geschichte begann mit einer Frau, welche einen Spielsüchtigen Mann heiraten müsste und durch Zufall ihr Talent fürs Spiel entdeckt und schließlich an eine Gruppe Gerät die um ganz andere Dinge als Geld spielt. Um aufgenommen zu werden muss sie sich durchsetzen. Weiter geht es um die Hintergründe des Ganzen, der Gilde und der Thematik und im 3. Teil wechselt schließlich die Perspektive und man trifft einen alten Bekannten in der Gegenwart wieder. Ich finde die Geschichte ist wirklich interessant und man möchte mehr davon wissen, aber durch den Stil der mir so gar nicht Nähe ist, fiel es mir sehr schwer mich durch das Buch zu lesen. Ganz klar ist der 3. Teil mein Favorit, haben mich dort doch Charaktere und Handlung, sowie Stil am meisten überzeugt. Neben der Geschichte fließt natürlich auch das Cover mit ein. Ich finde die Gestaltung an sich sehr schön, Farbe und Schrift harmonieren und wirken ansprechend, aber das Cover ist nicht so besonders das es auffallen würde und ich auf Grund dessen nach dem Buch gegriffen hätte. Alles in allem finde ich das Spielhaus ist ein Recht ansprechendes Buch, allerdings ist es nicht ganz mein Fall und ich hatte keine große Verbindung zu der Geschichte, aber für Fans die dieses Thema richtig mitnimmt, sicher ein lesen wert.

Veröffentlicht am 12.01.2018

Und die Münze dreht sich...

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Die drei Novellen haben mir sehr gut gefallen, ganz besonders die erste Geschichte mochte ich am liebsten vom Setting und auch von der heimeligen und gemütlichen Atmosphäre her. Vom Schreibstil her haben ...

Die drei Novellen haben mir sehr gut gefallen, ganz besonders die erste Geschichte mochte ich am liebsten vom Setting und auch von der heimeligen und gemütlichen Atmosphäre her. Vom Schreibstil her haben sich die Geschichten immer mehr der Gegenwart angenähert und man ist den Spielern gedankentechnisch immer näher gekommen, aber die letzte Geschichte war für mich ziemlich unpersönlich. Thene, Remy und Silber mochte ich sehr gerne. Remy mochte ich am liebsten und ich hätte Bücher über ihn lesen können. Die Handlung war abwechslungsreich und kreativ gestaltet. Ganz besonders die Grundgeschichte und die Thematik fand ich sehr spannend und eindrucksvoll.
Ich würde ja gerne auf eine Fortsetzung hoffen, aber das Ende- das offene Ende!!!- lässt leider nicht darauf hoffen. Auch hätte ich mir ein anderes Ende und mehr Auflösungen gewünscht.
Insgesamt mochte ich die Novellen sehr gerne und ich hätte selber große Lust so ein Spiel mitzuspielen.