Leserunde zu "Midnight Blue" von L.J. Shen

Die heißeste Rockstar-Romance des Jahres!
Cover-Bild Midnight Blue
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  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik

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L. J. Shen (Autor)

Midnight Blue

Patricia Woitynek (Übersetzer)

Alex Winslow war wie ein Wirbelsturm - wunderschön aus der Ferne, doch wenn man ihm zu nah kam, konnte er einen zerstören

Indigo Bellamy zögert nicht lange, als sie das Jobangebot erhält: Sie soll Alex Winslow, den größten Rockstar der Welt, auf seiner Tournee begleiten und dafür sorgen, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Doch das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur ist Alex alles andere als begeistert von der Babysitterin, die ihm an die Seite gestellt wird - vom ersten Moment an knistert es zwischen ihm und Indigo heftig. Dabei haben beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind nicht bereit, ihr Herz erneut zu riskieren ...

"Ein wunderschönes, herzzerreißendes Must-Read." HELENA HUNTING

Nach den SINNERS OF SAINT - der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin L.J. Shen

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 08.07.2019 - 28.07.2019
  2. Lesen 12.08.2019 - 01.09.2019
  3. Rezensieren 02.09.2019 - 15.09.2019

Bereits beendet

Nach den Sinners of Saint - der neue Roman von Bestsellerautorin L.J. Shen

Sexy, düster und unwiderstehlich

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 02.09.2019

Rockstar-Romance mit authentischen Charakteren

4

Yesterday I lay with you in a bed of glass
We broke together trying to survive our past
Still, in your pain I found magic

Die 21-jährige Indigo Bellamy staunt nicht schlecht, als sie das lukrative Angebot ...

Yesterday I lay with you in a bed of glass
We broke together trying to survive our past
Still, in your pain I found magic

Die 21-jährige Indigo Bellamy staunt nicht schlecht, als sie das lukrative Angebot erhält, den drogensüchtigen Rockstar Alex Winslow während seiner Tournee gegen Bezahlung im Auge zu behalten. Dieser ist von seiner neuen Aufpasserin gar nicht begeistert und möchte sie schnellstmöglich loswerden. Obwohl sie sich ein hitziges Wortgefecht nach dem anderen liefern, kann Indie die Anziehungskraft, die von dem düsteren Sänger ausgeht, nicht leugnen...

Der schlagfertige Frauenschwarm lebt für die Musik und seine Fans. Doch inmitten all seiner Manager und Verpflichtungen hat er zunehmend das Gefühl, die Kontrolle über sein Leben zu verlieren. Deshalb scheint er oft launisch, undankbar und verschlossen und leidet unter einer Schreibblockade.
Damit hat auch die introvertierte Indie zu kämpfen, die wegen ihrer akuten Geldsorgen dringend auf diesen anspruchsvollen Job angewiesen ist. Sie lässt sich jedoch keinesfalls von dem gefeierten Rockstar einschüchtern und bietet ihm von Beginn an mächtig Paroli.

Dass die Protagonisten ihre Ecken und Kanten haben, macht sie für mich umso sympathischer und glaubwürdiger. Vor allem Alex ist nicht der typische perfekte Schönling, dem alles im Leben zufliegt. Im Laufe des Romans bekommt der Leser nach und nach auch seine sanfte und tiefsinnige Seite zu Gesicht, die man anfangs überhaupt nicht vermutet.

Es sind auch eben diese tiefgründigen Gespräche zwischen Indie und Alex, die mir sehr gut gefallen haben. Ebenso wie die schönen Metaphern und Insider, die sich zwischen ihnen mit der Zeit entwickeln. Überaus unterhaltsam fand ich genauso den geladenen Schlagabtausch zwischen den Beiden, auf den sich vor allem zu Beginn des Buches ihre Konversationen beschränken.

Der Schreibstil von L.J.Shen ist flüssig und angenehm zu lesen, man fliegt förmlich durch das Buch. Zudem hat die Autorin einige überraschende Wendungen eingebaut, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Denn meistens finde ich solche in Romanen dieses Genres doch sehr vorhersehbar.

Fazit: „Midnight Blue“ ist kein typischer New Adult/Romance Roman. Das Buch ist sowohl tiefgründig, als auch unterhaltsam mit sympathischen Charakteren, die das Leben gezeichnet hat.

Veröffentlicht am 02.09.2019

Nicht übel!

3

Cover: 5/5
Idee: 5/5
Umsetzung: 4/5
Spannung: 4/5
Schreibstil: 5/5

Cover
Das Cover finde ich sehr schön! Ich liebe die Idee mit der Gitarre und den dem Spiel der Farben. Auch den Titel finde ich sehr ...

Cover: 5/5
Idee: 5/5
Umsetzung: 4/5
Spannung: 4/5
Schreibstil: 5/5

Cover
Das Cover finde ich sehr schön! Ich liebe die Idee mit der Gitarre und den dem Spiel der Farben. Auch den Titel finde ich sehr schön und passend gewählt, da im Buch auch noch erklärt wird, warum nur dieser Name in Frage kam. Es ist ein Blickfang und man möchte das Buch sofort in die Hand nehmen und darin lesen.

Idee und Umsetzung
Die Idee fand ich sehr spannend. Ein Mädchen, dass einem abgewrackten Rockstar auf Schritt und Tritt verfolgen muss, damit er keinen Unsinn anstellte. Sie begleitet ihn auf der Europatour und hat es dabei nicht immer einfach, dass er versucht sie mit allen Mitteln loszuwerden. Die Umsetzung davon fand ich auch super! Es ist genau die richtige Mischung zwischen Liebe und Hass. Obwohl die beiden sich nicht sonderlich mögen, können sie auch nicht die Finger voneinander lassen. Es ist witzig geschrieben und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Ich hätte mir nur ein bisschen weniger Klischees gewünscht, zb. tote Eltern, kaputtes Mädchen, Unfälle, Heirat, Kind.

Spannung
Das Buch ist tatsächlich, trotz Lovestory, sehr spannend geschrieben. Besonders zum Ende hin werden viele Geheimnisse aufgedeckt, mit denen ich nicht gerechnet habe. Bei einem dachte ich ganze besonders: „Wieso zur Hölle, habe ich das nicht kommen sehen!?“ Einen Punkt Abzug gab es, da es sich am Anfang etwas zog.

Schreibstil
Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut. Es ist witzig und selbstironisch geschrieben. Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und lernt sie im Laufe des Buches lieben. Es macht Spaß zu lesen, wie sie sich wandeln und entwickeln. Wie sie ihre guten und schlechten Zeiten haben.

Ich gebe diesem Buch zusammengerechnet: 4/5 Sternen

Veröffentlicht am 02.09.2019

Eingängig geschriebenes Buch mit vielen Unstimmigkeiten

3

Gerade habe ich L.J. Shens Buch beendet – und habe zum ersten Mal das Problem, nicht zu wissen, wie ich das ganze einschätzen und bewerten soll.

Da der Klappentext bekannt ist, und ich nicht spoilern ...

Gerade habe ich L.J. Shens Buch beendet – und habe zum ersten Mal das Problem, nicht zu wissen, wie ich das ganze einschätzen und bewerten soll.

Da der Klappentext bekannt ist, und ich nicht spoilern will, gehe ich darauf nicht nochmals ein. Ich denke, das macht nicht wirklich Sinn.

Aber jetzt versuche ich, das ganze einmal in gewisse Unterpunkte zu gliedern und meine Einschätzung dazu mitzuteilen.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Shen ist eingängig, flüssig, macht Laune und erweckt den Wunsch mehr zu erfahren, mehr davon zu lesen. Die Story packt einen gleich, das ist schon mal eine echte Gabe.

Die Protagonisten:
Hier hatte ich zunächst einmal die ersten leichten Anfangsprobleme. Abgesehen von nicht einmal einer Handvoll Protas, die man mögen konnte, gab es eine unzählige Menge an Personen, die durch ihr Verhalten oder ihre Art – zumindest mich – befremdeten. Das kannte und kenne ich so aus Büchern gar nicht. Generell finde ich es gut, wenn nicht alles sehr schwermütig oder negativ behaftet ist. Das war hier durchaus anders.

Die Geschichte:
Die Geschichte selbst ist nicht wirklich neu, ähnliche Abwandlungen gibt es auch in anderen Büchern. Dennoch schafft es Shen hier, eine Geschichte zu kreieren, die es so – und da bin ich mir sicher – nicht noch einmal geben wird. Sie hat ein Alleinstellungsmerkmal, wobei ich das nicht im positiven Sinne sehen kann.

Toll finde ich, dass die Sache aus der Sicht der beiden Hauptprotas geschrieben wird, was einem durchaus auch Einblick in das Gedanken- und Seelenleben der beiden ermöglicht.

Stilmittel:
Der Einstieg in die Geschichte mit dem Zitat des kleinen Prinzen fand ich toll und er weckte auch die Hoffnung, dass das Buch sehr viel intensiver und vielschichtiger in seiner Deutung ist. Diese Erwartung hat sich für mich leider nicht erfüllt. Dennoch zieht sich auch der kleine Prinz wie ein – wenn auch loser – Faden durch das Buch.

Die Schlagzeile einer Klatschzeitung/-zeitschrift war auch erfrischend und was Neues.

In keinem Buch habe ich bisher miterlebt, dass die Farbe Blau eine derart herausragende und in allen Varianten vorkommende Nennung hat. Dies empfand ich als etwas Besonderes, auch, weil es wie bei einer Schnitzeljagd dazu aufforderte, das nächste Puzzlestückchen „blau“ zu finden…..

So, jetzt zu meiner Begründung, warum ich für mich dieser Geschichte nicht mehr als die angegebene Punktzahl geben konnte:

Generell tun sich in dieser Geschichte sehr, sehr viele Abgründe auf. Drama und Spannung ist normalerweise für mich kein Problem, wenn die Geschichte mitreißend erzählt wird, und das war hier der Fall. Dennoch störte es mich gewaltig, dass hier so viele Handlungsweisen vorkamen, die für mich nicht plausibel und nachvollziehbar waren.

Es kam bei mir mehrfach der Eindruck auf, dass Shen mithilfe des Stilmittels Drama und der Abgründe gepaart mit übertriebenen Verhaltensweisen – und dann noch versehen mit einer Storyline, die zwischendurch den Faden in Bezug auf die Charaktereinstellung eines Hauptprotas verliert – mit Gießkannen Fingerhüte füllen wollte.

Vieles, was durchaus wichtig gewesen wäre, verkümmerte als Randnotiz, während andererseits Szenen episch ausgeführt werden und diesen von vorn bis hinten die Glaubhaftigkeit fehlt.

So ergibt sich für mich auch das zwiespältige Bild. Ich will nicht abstreiten, dass Shen schreiben kann, und im ersten Drittel des Buches fand ich es auch noch toll. Im zweiten Drittel kam es mir so vor, als hätte sie überhaupt nicht mehr berücksichtigt, welche Charaktereigenschaften sie welchen Personen zugeordnet hatte, denn da gab es auf einmal haarsträubende Änderungen die wirklich auch an den Haaren herbeigezogen waren und keinen Sinn ergaben.

Als wäre das nicht schon genug, kommt im letzten Drittel dann noch Fahrt auf – aber wieder gibt es eine Szene, die wieder den Eindruck „wieso jetzt das noch? Es gibt doch schon genug Drama/Zufall/Sonstiges, das die Protas durchleiden mussten, weshalb das jetzt auch noch?“ hinterließen.

Kurzum, es war von vielem zu viel und von dem für mich wichtigeren Einblick in das Gefühlsleben der Protas viel zu wenig. Das Ganze war nicht „rund“ und fühlte sich auch nicht so an.

Ab der zweiten Hälfte überwog bei mir eher die Fassungslosigkeit, und auch wenn es zum Schluss noch einige wenige Szenen gab, die vielleicht auch in die gefühlt richtige Richtung gingen, konnte das das Ruder für mich nicht mehr herumreißen.

Für mich ein Buch, das sehr viel Potential hatte, dieses aber bei weitem nicht ausgeschöpft hat.

Insofern sicher ein Buch, das die Fans von Shen begeistern wird, wenn sie darüber hinwegschauen können.

Für mich, die ich das erste Mal ein Buch von ihr gelesen habe, war es absolut nicht überzeugend und hinterließ ein absolut unbefriedigendes Gefühl.

Ich werde um diese Autorin in Zukunft sicher einen Bogen machen.

Veröffentlicht am 15.09.2019

Wer viel Drama mag sollte hier zugreifen

2

In L.J. Shens Bücher gibt es immer eins, viel Konfliktpotential, Drama, Figuren die man liebt und gleichzeitig hasst Liebe und heiße Szenen.

Das war auch hier diesmal nicht anders, doch trotzdem konnte ...

In L.J. Shens Bücher gibt es immer eins, viel Konfliktpotential, Drama, Figuren die man liebt und gleichzeitig hasst Liebe und heiße Szenen.

Das war auch hier diesmal nicht anders, doch trotzdem konnte mich Midnight Blue nicht vollkommen vom Hocker reißen.
Mir fiel der Einstieg schon nicht so leicht , der Funke wollte einfach nicht so überspringen. Das lag nicht mal so an dem Schreibstil sondern eher an der Story an sich.

Ein Glück änderte sich das im Laufe des Buches , aber es gab immer wieder Passagen , die ich so nicht nach vollziehen konnte.
Grade die Band liefert unheimlich viel Konfliktpotential und manchmal war es mir schon fast zu viel. Ein Drama jagte das nächste, das kann für andere spannend sein für mich war es eher nervig.

Dafür muss ich ein großes Lob aussprechen, was die Protagonisten und deren charakterliche Entwicklung angeht. Besonders Alex war für mich von Anfang an das Highlight des Buches. Der gebrochene Rockstar. Ich musste ihn einfach lieben.


Für mich war das Buch eher durchschnittlich, war schön zu lesen und hatte tollen Stellen aber leider eben auch etwas langgezogen und zu viel unnötiges Drama.

Veröffentlicht am 12.09.2019

Konnte mich leider nicht überzeugen

2

Meine Meinung
Könnte evtl Spoiler enthalten
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Danke an den LYX Verlag und an ...

Meine Meinung
Könnte evtl Spoiler enthalten
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Danke an den LYX Verlag und an die Lesejury das ich an der Leserunde teilnehmen durfte und Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

In dem Buch geht es um Indie, die als ‚Babysitter‘ für den Rockstar Alex Winslow angestellt wird. Sie hat dafür Sorge zu tragen, dass Alex die Finger von Alkohol und Drogen lässt, denn er hat gerade erst einen Entzug hinter sich. Alex ist davon natürlich ganz und gar nicht begeistert und versucht mit allen Mitteln Indie zu verjagen. Doch sie lässt das nicht zu, denn sie ist auf das Geld angewiesen und geht mit ihm und seiner Band auf Tour. Was auf der Tour alles passiert, das müsst ihr selbst nachlesen…

Und so war ich zu der Person geworden, die ich heute bin. Einem affigen Klischee, über das ich mich in jüngeren Jahren schlappgelacht hätte. Einem abgewrackten, alkohol- und drogensüchtigen Rocksänger, der nie allein und trotzdem unentwegt entsetzlich einsam ist.
Seite 85


Indigo, von allen nur Indie genannt, lernen wir als selbstbewusste junge Frau kennen, die in ihrem Leben schon einiges durchstehen musste. Wenn man ihr mit einem Spruch kommt, muss man sich definitiv auf Kontra gefasst machen, denn Indie ist auch sehr schlagfertig. Trotzdem hat sie auch kein Problem damit, ihre verletzliche Seite zu zeigen. Leider bin ich mit ihr nicht so warm geworden, da ich ihr Handeln oft nicht verstehen konnte, weil sie sich doch sehr oft wie ein gehorsames Hündchen in Bezug auf Alex verhalten hat.
Ales ist der typische Rockstar, der auch nicht vor Alkohol, One Night Stands und Drogen zurückschreckt. Doch genau das soll Indie verhindern, was Alex natürlich gewaltig gegen den Strich geht. Außerdem lernen wir ihn zum Großteil als arrogantes und launisches Arschloch kennen, der seine Mitmenschen gerne anpöbelt und rumscheucht. Doch vor allem im Umgang mit seinen Fans und auch zwischendurch, zeigt er eine andere Seite. Dann kann er auch ein liebenswürdiger und aufmerksamer Mann sein. Doch leider fällt er immer wieder in den Arschloch Modus zurück was er vor allem an Indie raus lässt. Er behandelt sie wie einen Hund und benutzt sie zu seinem Vorteil, was mir absolut nicht gefallen hat.
die Beziehung der Beiden konnte ich leider nicht ganz nachvollziehen und war für mich einfach nicht ganz stimmig, denn sie war recht sprunghaft, was ich sehr schade fand. Mir hat einfach die Tiefe gefehlt, auch wenn es doch den ein oder anderen tiefgründigeren Moment gab.
Neben den beiden Hauptcharakteren lernen wir auch die Band, das Management von Alex und die Familie der beiden Protagonisten kennen und leider gab es da einfach niemanden mit dem ich eine richtige Bindung aufbauen konnte. Es waren teilweise so viele verschiedene Namen, dass ich teilweise wirklich verwirrt war und doch ab und zu überlegen musste wer das jetzt nochmal war.

Das war das Besondere an Stardust: Sie begegnet mir auf Augenhöhe, obwohl ich größer, stärker und reicher war als sie. Bei ihr hatte ich das Gefühl… real zu sein.
Seite 203


Der Schreibstil von J. L. Shen konnte mich sofort abholen und mitreißen und nach der Leseprobe war ich total begeistert und habe mich richtig auf diese Geschichte gefreut, doch leider hat dieses Gefühl dann doch recht schnell nachgelassen. Es lag jedoch nicht am Schreibstil, denn den mochte ich durchweg. Er war flüssig und bildlich. Trotzdem konnte er mich nicht zu hundert Prozent fesseln. Es gelingt der Autorin aber eine sehr gute Mischung aus Gefühl und Humor, was mir wirklich gut gefallen hat. Die Geschichte wird sowohl aus Indies als auch aus Alex Sicht erzählt was mir ebenfalls gut gefallen hat, denn so lernen wir die Charaktere noch besser kennen und können uns etwas besser in sie hineinversetzen. Der Anfang der Buches hat mir wirklich gut gefallen, vor allem auch durch die Sticheleien zwischen Alex und Indie. Der Mittelteil war mir leider etwas too much Bad Boy. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Bad Boy Geschichten und auch Hate to Love Geschichten, aber hier finde ich, hat die Autorin doch den Bogen etwas überspannt. Auch gab es leider die ein oder andere Länge im Mittelteil, was zur Folge hat, dass es mir dafür am Ende und an wichtigen Stellen im Buch einfach viel zu schnell ging. Vom Ende war ich leider auch generell nicht so begeistert, da die Charakterzüge der Protagonisten sich einfach mal um 180 Grad gedreht haben. Man konnte als Leser manche Handlungen leider nicht mehr nachvollziehen.

Er hatte irgendwo auf dem Weg seine Seele verloren, und ich war für ihn nur ein weiteres Überraschungsei, das er schüttelte, um festzustellen, ob der Inhalt seinen Wünschen entsprach.
Seite 214


Das Cover ist einfach nur wunderschön und für mich definitiv ein Hingucker. Da ich Rockstar Geschichten liebe, würde ich auch in einer Buchhandlung sofort zu diesem buch greifen. Außerdem passt das Cover wirklich gut zur Geschichte, da Alex doch eine tiefe Verbindung zu seiner Gitarre hat und sehr an ihr hängt.

Man sollte niemals Bedenken haben, die Wahrheit einzugestehen. Sie ist eine unumstößliche Tatsache, die sich nicht ändern oder verbiegen lässt.
Seite 404


Alles in allem wurde ich von dem Buch leider doch enttäuscht. Ich hatte mich wirklich riesig darauf gefreut und habe fest mit einem Highlight gerechnet, doch das Buch konnte meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden, denn es gab doch die ein oder andere Schwachstelle!

Auf Grund dessen bekommt es von mir 3 von 5 Sternen!