Leserunde zu "Fire Queen" von Vanessa Sangue

Das große Finale der düster-romantischen Liebesgeschichte!
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Vanessa Sangue (Autor)

Fire Queen

Ich habe dir vertraut ...

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen - und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga - und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen - ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt ...

"Düster, sexy und voller Intrigen: Vanessa Sangue weiß, wie man verbotene Liebesgeschichten schreibt!" Mona Kasten

Abschlussband der düsteren Liebesromanreihe von Bestseller-Autorin Vanessa Sangue

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 04.06.2018 - 24.06.2018
  2. Lesen 09.07.2018 - 29.07.2018
  3. Rezensieren 30.07.2018 - 12.08.2018

Bereits beendet

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 07.08.2018

Gute Fortsetzung und ein schöner Abschluss der Dilogie!

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„Und dann würde sie Rache nehmen. Bis sie jeden Varga ausgelöscht hätte. Und wenn Madox dann keinen Platz mehr hatte, wo er sich verstecken konnte, dann würde sie ihm zeigen, was es bedeutete, wenn man ...

„Und dann würde sie Rache nehmen. Bis sie jeden Varga ausgelöscht hätte. Und wenn Madox dann keinen Platz mehr hatte, wo er sich verstecken konnte, dann würde sie ihm zeigen, was es bedeutete, wenn man sich mit ihr, der Eisprinzessin, anlegte.“

Klappentext

Ich habe dir vertraut…

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen – und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga – und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen – ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt…

Erster Satz

„Ich habe dir vertraut“, flüsterte Saphira mit zittriger Stimme und spürte, wie ihr eine einzelne Träne über die Wange lief.

Meinung

Achtung: Da es sich um eine Fortsetzung handelt, könnten Spoiler vorkommen!

Fire Queen beginnt genau dort, wo Cold Princess geendet hat und damit hatte das Warten ein Ende, nachdem man den ersten Band mit fiesem Cliffhanger beendet hat.

Ich konnte es kaum erwarten, endlich weiterzulesen und so tauchte ich wieder ein in das Leben der Mafia, in das Leben von Saphira und Madox. Die Fronten haben sich verhärtet und beide, Saphira als auch Madox, versuchen, ihren Platz zu finden, neue Kraft zu erlangen und vor allem eines: Pläne zu schmieden, wie es weitergeht, denn die Gefahren lauern überall.

Saphira muss vieles einstecken, sie leidet viel… diese Schmerzen taten selbst mir weh. Doch wie auch schon im ersten Band darf sie keine Schwäche zeigen. Madox hingegen hat eine starke Wandlung in meinen Augen vollzogen. Es gab Szenen, die ließen mir das Blut gefrieren und dann war da noch die andere Seite von ihm, die mich von Kapitel zu Kapitel verblüfft hat.

Die Geschichte ist weiterhin düster, sie ist gefährlich und erotisch, aber die Stimmung wird brenzliger. Intrigen und Verrat kommen ans Licht. Neue Blickwinkel lernen wir kennen, blicken in andere Gedanken hinein, um festzustellen, was auf die Protagonisten zukommen wird. Der Mafia-Anteil wird vor allem am Anfang fokussiert, aber ich verspreche euch, dass der düster-romantische Teil nicht zu kurz kommt. Es passieren viele Dinge zeitgleich, teilweise auch sehr schnell, zwei Szenen musste ich zweimal lesen, weil es doch überraschend war, was passiert ist.

Das Finale war grandios, letztendlich konnte ich Fire Queen nicht mehr aus der Hand legen…

Im direkten Vergleich finde ich persönlich Cold Princess etwas besser, weil es da mehr knisternde Momente gab. Die haben mir im zweiten Band ein wenig gefehlt, nichtsdestotrotz war es leidenschaftlich und gefährlich. Außerdem liebe ich das Ende, das habe ich mir gewünscht, weil ich zwischendurch doch ein wenig gebangt habe. Ich bin ein Fan dieser Dilogie, ich finde beide Bücher klasse und bin einfach wahnsinnig zufrieden über die Entwicklung der Geschichte. Beide Bücher im Regal stehen zu haben, ist ein tolles Gefühl.

Dankeschön an die Lesejury, dass ich wieder an der Leserunde teilnehmen durfte und ein Rezensionsexemplar erhalten habe. Danke auch an Vanessa Sangue für diese spannende Reise nach Palermo. Auch wenn die Dilogie beendet ist und keine Fragen offen lässt… so eine Mafia-Geschichte kann die Autorin gerne noch einmal schreiben.

Fazit

Intrigen, Verrat und pure Leidenschaft – der Kampf um die Herrschaft der Mafia beginnt. Ein schöner Abschluss der Dilogie!

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Veröffentlicht am 05.08.2018

Aus der Eisprinzessin wird eine Feuerkönigin!

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ACHTUNG, wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension nicht lesen, da diese eventuell Spoiler enthalten könnte.

Vorab möchte ich mich nochmal bei der Lesejury bedanken, da ich das Buch ...

ACHTUNG, wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension nicht lesen, da diese eventuell Spoiler enthalten könnte.

Vorab möchte ich mich nochmal bei der Lesejury bedanken, da ich das Buch vorher in Form eines Manuskript lesen und an der Leserunde zu „Fire Queen“ teilnehmen durfte.

Zum einen hat es mir sehr gut gefallen das Buch in der Leserunde zu lesen, da man viel mehr darüber nachgedacht hat und einem viel mehr aufgefallen ist, aber zum anderen fand ich es auch ein bisschen schwer es in Abschnitten zu lesen, weil immer Zeit dazwischen war – meist fast eine Woche- und ich so nicht immer sofort wieder das gleiche “Feeling“ hatte, wie wenn ich das Buch in einem durchgelesen hätte.

Aber nun zurück zum Buch. Meiner Meinung nach ist auch hier das Cover wieder perfekt gelungen, das es sehr gut zum Titel passt, aber auch zum ersten Band der Reihe. Außerdem fand ich es sehr schön, dass es am Anfang ein „Was bisher geschah“ gab, da das Buch genau da anfängt wo „Cold Princess“ aufgehört hat. Ich finde ein „Was bisher geschah“ sollte es ich viel mehr Büchern geben.
Was mir aber tatsächlich erst in der Mitte von „Fire Queen“ aufgefallen ist, ist das die Titel einfach perfekt zu den Büchern passen. Sowohl „Cold Princess“ als auch „Fire Queen“. Denn in ersten Band nennt Madox Saphira ja Eisprinzessin und in zweiten Band seine Königin. Irgendwie Süß…..

Auch in dieses Buch wurden wieder die italienischen Ausdrücke/ Stellungen innerhalb der Familie benutzt, was mir auch in ersten Teil schon echt gut gefallen hat. Den Schreibstil fand ich auch sonst echt gut. Es ließ sich wirklich sehr angenehm lesen und man hatte keinerlei Schwierigkeiten.
Im ersten Drittel des Buches stand der “Romance“ Faktor eher im Hintergrund, was ich aber nicht allzu schlimm fand, da es eher um die Machtkämpfe ging. Die auch wirklich sehr spannend waren. Was ich eher nicht so gut fand war, dass es in ersten Teil sehr viele Personenwechsel gab und Saphira und Madox kaum zu Wort kamen. Aber auch das kann ich ein Stück weit verstehen, da Saphira ja nicht viel machen konnte. Es hat die Geschichte sogar ein bisschen spannender gemacht.

Im zweiten Abschnitt war dann der “Romance“ Faktor wieder voll da, weil es dort das ersehnte Wiedersehen zwischen Saphira und Madox gab. Was ich mir durchaus auch anders vorgestellt habe und mich sehr überrascht hat.

Im Verlauf des Buches wurde Madox sehr schnell “weich“, was ja im ersten Band überhaupt nicht der Fall war und womit ich auch nicht wirklich gerechnet hätte. Ich denke es lag daran, das Madox einfach klar geworden ist, was ihm Saphira bedeutet. Aber auch Saphira hat sich verändert. Am Anfang wollte sie wieder in Ihre Rolle der Eiskönigin ohne Gefühle schlüpfen, doch dann konnte sie ihre Gefühle plötzlich nicht mehr regeln. Das lag aber wahrscheinlich nicht nur an Madox sondern auch an den vielen Toden, die sie in diesem Buch noch einstecken musste.

Was mich aber im Buch wirklich am meisten geschockt hat, war dieser plötzliche Umschwung von der lieben, netten Rabia in die böse, rachsüchtige die alle töten will die ihr irgendwann mal etwas bedeutet haben. Auch der Tod von Emilio hat mich sehr mitgenommen, da ich nicht damit gerechnet habe, dass er stirbt. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass es wenigsten für ihn auch noch ein Happy End gibt.

Tatsächlich habe ich an der ein oder anderen stelle ein Tränchen verdrückt, weil mich manche Stellen wirklich mitgenommen haben, wie z. B. der Tod von Emilio.

Im letzten Abschnitt gab es dann nochmal das große Finale, den letzten Kampf zwischen Madox und Jacob und Saphira und Rabia. Wie erwartet haben natürlich Madox und Saphira gewonnen. Was mich aber am Ende dann doch überrascht hat, war das „schnulzige“ Ende. Damit hätte ich sehr nicht gerechnet. Trotzdem hat es mir irgendwie gefallen, das zwischen diesen ganzen dunklen Mafiamachenschaften doch noch so ein Funken „schnulzige“ Liebe existiert.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn die Machtübernahmeszenen manchmal etwas kurz und vorrauschauend waren, Madox sehr schnell “weich“ geworden ist oder viele meiner Lieblingspersonen gestorben sind. Was mich aber wirklich ein wenig gestört hat bzw. was ich sehr schade fand war, dass es keinen Epilog gab. Das Buch endet zwar sehr schön trotzdem bleiben meiner Meinung nach noch ein paar wichtige oder auch weniger wichtige Fragen offen.

Mir persönlich hat am Ende tatsächlich „Fire Queen“ besser gefallen als „Cold Princess“. Auch wenn viele das anders sehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich „Cold Prinsess“ vorher nicht noch einmal gelesen habe und mich deswegen nicht mehr genau an alles erinnern kann oder vielleicht das Happy End in „Fire Queen“, welches ich mir sehnlichst gewünscht habe, der ausschlaggebende Punkt war. Ich weiß es nicht. Ich hätte auf jeden Fall nochmal 400 Seiten gelesen, weil mir die Geschichte einfach echt gut gefallen hat.

Vanessa Sangue hat jedenfalls wieder ein echt tolles Buch geschrieben, weswegen ich „Fire Queen“ 4,5 von 5 Sternen geben würde.

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Veröffentlicht am 03.08.2018

Genauso gut wie Buch 1, aber anders!

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Das Buch Fire Queen ist wieder einmal ein super gelungenes Buch von Vanessa Sangue. Es ist spannungsgeladen, gefühlvoll, interessant und düster.
Alles ist wieder mit dabei, so wie in Buch 1 (Cold Princess) ...

Das Buch Fire Queen ist wieder einmal ein super gelungenes Buch von Vanessa Sangue. Es ist spannungsgeladen, gefühlvoll, interessant und düster.
Alles ist wieder mit dabei, so wie in Buch 1 (Cold Princess) auch schon.
Der Perspektiv-Wechsel der Charaktere wurde auch wieder super miteingebunden, sodass man mit allen mitfiebern konnte.

Wer das Buch ohne ein Paar Spoiler lesen möchte, sollte ab hier nicht mehr lesen!


Der Einstieg in das zweite Buch ist durch eine kleine Rückblende perfekt geworden. Man wird direkt in die Story wieder eingesogen.

Hauptsächlich geht es hier diesmal um das Drumherum der beiden Protagonisten, Madox und Saphira. Die Beziehung zwischen den Beiden ist zwar auch im Vordergrund, aber teilt sich dies diesmal stark mit den Intrigen der Cosa Nostra.
Zwar ist es toll mehr darüber zu erfahren und auch gut umgesetzt, außer, dass es sehr viel Input auf einander folgend ist. Zu viel!

Bei Madox und Saphira ist auch diesmal wieder alles dabei. Man merkt ihnen das erneute langsame Aufbauen des Vertrauens an und man fiebert extrems mit. Und die Dark Romance wurde zwischen den Beiden auch wieder gut dargestellt und man spürt regelrecht ihre Gefühle.

Dramatisch und traurig finde ich, dass niemand der Familie der De Angelis überlebt hat (außer natürlich Spahira) und auch noch nicht mal der beste Freund, Emilio. Man hat mit Saphira mit geweint und wurde zornig auf Rabia.

Denn in diesem Buch ist Rabia nicht mehr die nette, unschuldige beste Freundin von Saphira, sondern eine rachsüchtige Feindin. Das war ein riesen Schock, als man das erfuhr, jedoch perfekt umgesetzt und auch erläutert innerhalb der Story, wie es dazu kam.


Alles in allem ist es wieder ein super Buch geworden und ich kann nur empfehlen es zu lesen.
Irgendwo eine Seite für ne kleine Pause finden?
Gibt`s nicht.!

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Veröffentlicht am 01.08.2018

Nicht ganz so gut wie Band 1

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Ich habe das Buch in einer Leserunde bei der Lesejury gelesen und kennzeichne es daher als Werbung. Diese Rezension enthält Spoiler, da es die Fortsetzung von Cold Princess ist. Wer spoilerfrei bleiben ...

Ich habe das Buch in einer Leserunde bei der Lesejury gelesen und kennzeichne es daher als Werbung. Diese Rezension enthält Spoiler, da es die Fortsetzung von Cold Princess ist. Wer spoilerfrei bleiben möchte sollte bis zum Fazit scrollen.

"In dieser Welt gab es keinen Platz für Helden. Nein, in dieser Welt starben die Helden" ~ S. 136

Allgemeines

Titel: Fire Queen

Autor: Vanessa Sangue

Erscheinungsdatum: 27.07.2018

Verlag: Lyx

Format: broschiertes Taschenbuch

Preis: 12,90 Euro

Seitenzahl: 320

ISBN: 9783736306172

Link zum Verlag: Fire Queen


Klappentext:

Ich habe dir vertraut.

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen - und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga - und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen - ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt.


Inhalt

Saphira liegt mit einer Schusswunde auf dem OP-Tisch und einem gebrochenen Herzen im Bett. Denn obwohl sie ihre Regeln hatte, dank Madox hat sie alle gebrochen. Madox, der sie verraten hat. Nun möchte sie Rache und seinen Tod. Madox dagegen bereut seine Taten und würde am liebsten sofort zu den deAngelis zurückkehren, denn er hat ebenfalls bemerkt, dass Saphira alles für ihn ist. Doch wie soll das funktionieren, wenn sie zu verschiedenen famiglias gehören und er auf der Todesliste ganz oben steht?


Meine Meinung

Zu Fire Queen habe ich mal wieder viel zu sagen. Der Einstieg war unfassbar gut denn Saphira und Madox waren getrennt und man hat die ganze Zeit mitgefiebert wann sie sich sehen und wie sie aufeinander reagieren werden. Durch diesen Punkt war es dauerhaft spannend. Weniger spannend war dagegen der große Plottwist. Er war leider sehr vorhersehbar. Dafür war es ansonsten sehr emotional. Ich habe sehr oft Angst um die ganzen Charaktere gehabt und musste auch mehrmals weinen. Auch sonst schafft es Vanessa mit ihre Schreibstil viele Emotionen hervorzurufen und viel Spannung aufzubauen. Es ist tatsächlich etwas Neues, dass ich mal nicht erahnen konnte, wie es enden würde.

Es gab einige neue Charaktere, die ich schon sehr ins Herz geschlossen habe. Allgemein habe ich diese Reihe geliebt, dieser italienische Flair war etwas sehr Besonderes und ich bin wirklich traurig Madox und Saphira und diese Welt nun hinter mir zu lassen.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich trotzdem. Einmal war es mir zu kurz. Einige Szenen hätte man durchaus mehr beschreiben können, manche Handlungen liefen zu schnell und überstürzt ab. Außerdem hätte ich gerne mehr über Madox' Vergangenheit erfahren. Dieser hat sich im Verlauf von Fire Queen auch sehr stark entwickelt. Seine Entwicklung fand ich wirklich toll, auch wenn ich mich manchmal gefragt habe, ob das überhaupt passt.

Aber man muss der Autorin lassen, sie kann sehr gut schreiben. Total spannend, flüssig und emotional.


Kurze Übersicht

+ starke Entwicklung von den Hauptcharakteren

+ auch sehr tiefgehende Nebencharaktere, die wichtig waren und die man schnell ins Herz geschlossen hat

+ der Schreibstil ruft so viele Gefühle hervor

- manche Szenen waren zu schnell und hätten länger beschrieben werden können

- der Plottwist war vorhersehbar


" "Das ändert gar nichts.", murmelte sie und sprach dabei mehr mit sich selbst als mit Madox. Er hatte sie dennoch gehört. "Das ändert alles." " ~S. 167

Fazit

Das Buch war unfassbar gut und ich habe es weggesuchtet. Allerdings gab es hier einige kleine Mängel, weshalb ich 4,5/5 Sternen vergebe. Für alle Dark Romance Anfänger ist es sehr gut geeignet, allerdings verweise ich auf Band 1 "Cold Princess", wozu es auch eine Rezension gibt.

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Veröffentlicht am 12.08.2018

Gelungener Abschluss

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Kurzbeschreibung: Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen ...

Kurzbeschreibung: Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen - und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga - und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen - ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt.

Cover: Beim ersten Teil der Cosa Nostra Reihe hat das Cover die Kälte der Protagonstin dargestellt. Dieses spiegelt ihr Feuer und ihren Zorn wieder. Gleichzeitig schimmert das Cover wunderschön mit all seinen Facetten. Erneut ein Hingucker mit Bedeutung!

Meine Meinung: Im ersten Teil hat mich die düstere Liebesgeschichte von Saphira De Angelis und Madox Varga in ihren Bann gezogen und nach dem Cliffhanger am Ende vollkommen entsetzt zurückgelassen. Jetzt endlich konnte ich herausfinden, was sich die Autorin für das Ende der beiden ausgedacht hat. Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, wie eine solche Zukunft aussehen sollte, aber Vanessa Sangue hat es geschafft!

Der Wiedereinstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, da zurückschauend erzählt wird, was bisher geschehen ist. Den Rückblick habe ich zwar nicht gebraucht, da ich das Geschehene noch genau vor Augen hatte, aber da die Geschichte nahtlos an das Ende des ersten Teils anknüpft, wäre es ansonsten womöglich zu abrupt gewesen.

Nicht nur die Geschichte geht nahtlos weiter, sondern auch die Spannung war wie auf Knopfdruck sofort wieder da. Madox Verrat und die Offenbarung, dass er in Wirklichkeit ein Mitglied der rivalisierenden Mafiafamilie, den Vargas ist, reißt Saphiras Welt aus den Fugen. Ihr eiskalte Fassade beginnt zu bröckeln, zu schmelzen. Sie wird ersetzt durch die lodernden Flammen ihres Zorns. Denn nicht nur Madox hat sie betrogen. Nein, eine weitere Intrige bahnt sich ihren Weg zu Saphira.

Es gibt viele solcher Wendungen und Ereignisse in dieser Geschichte, die stets die Spannung aufrecht erhalten. Manche kamen schleichend, andere waren voller Action. Manche haben mich einfach nur überrascht. Bei anderen musste ich ein wenig ungläubig den Kopf schütteln, denn nicht alle kamen mir zu hundert Prozent authentisch vor. Ich habe die Situationen anders eingeschätzt und war daher eher negativ verwundert.

Aber Glaubwürdigkeit hin oder her, die Handlung hat mich gefesselt. Ich habe das Buch wirklich ungern aus der Hand gelegt. Saphiras Feuer hat eine ganz neue Dimension in die Geschichte gebracht. Gefühle nehmen ein neuen Stellenwert ein. Besonders bei Madox. Seine Versuche gefühlstechnisch zu Saphira durchzudringen sind herzzerreißend. Wirklich Herzschmerz pur!

Und ständig stellt sich die Frage: Wie soll es überhaupt eine gemeinsame Zukunft für die beiden geben? Kann das überhaupt möglich sein? Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen. Aber die Geschichte hat sich toll entwickelt und Möglichkeiten offenbart, die ich mir nicht einmal zu träumen gewagt habe. Das Ende kommt dann ganz plötzlich, fast etwas zu hektisch. Aber sehr zufriedenstellend (für uns Leser).

Gewürzt wird die Action in der Geschichte wieder mit dem gewissen Maß an düsterem Sex. Besonders die letzte gemeinsame Szene von Saphira und Madox war pure Sinnlichkeit! Es wäre ein wirklich gelungener Abschluss gewesen, aber dann schießt die Geschichte im letzten Monat doch an ihrem Ziel vorbei und wird zu romantisch, zu schnell (besonders für diese zwei Protagonisten). Schade!

Fazit: Mit "Fire Queen" findet die Cosa Nostra Dilogie ihren gelungenen Abschluss. Es gibt viel Spannung und Action, aber auch sinnliche Erotik und Herzschmerz. In manchen Szenen fehlt der Handlung allerdings eine gewisse Prise an Glaubwürdigkeit, weswegen ich den zweiten Band etwas schlechter als den ersten Einstufe. 4 Sterne!

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