Schnell-Leserunde zu "Hasenjagd" von Lars Kepler

Joona Linna ermittelt in seinem 6. Fall

Ein Kinderlied. Vorgespielt von einem Mörder.

"Hasenjagd" ist der sechste Fall der spannenden Joona-Linna-Reihe und erscheint nun endlich als Taschenbuch! Die vorherigen Bände müsst ihr nicht gelesen haben, um an der Leserunde teilnehmen zu können.

Bewerbt euch jetzt für die Schnell-Leserunde zu "Hasenjagd" von Lars Kepler und sichert euch die Chance auf eines von 50 kostenlosen Leseexemplaren!

Und so geht's: Bewerbt euch einfach bis zum 02.10.2018 für die Leserunde. Im Anschluss wählen wir 50 Mitglieder aus, die bei der Runde dabei sind. Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr das Buch bekommen möchtet oder lieber mit einem eBook lest. Im zweiten Fall könnt ihr im Anschluss an die Leserunde (wenn ihr aktiv dabei wart) auch noch das Printexemplar erhalten. Ab dem 17.10. beginnt die Lesephase, die in diesem Falle nur eine Woche (bis zum 23.10.) dauern wird. Ab Mittwoch, den 24.10., könnt ihr dann anfangen, eure Rezensionen einzustellen.

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Leserunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 12.09.2018 - 03.10.2018
  2. Lesen 17.10.2018 - 23.10.2018
  3. Rezensieren 24.10.2018 - 30.10.2018

Bereits beendet

Cover-Bild Hasenjagd
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Lars Kepler (Autor)

Hasenjagd

Schweden-Krimi

Thorsten Alms (Übersetzer)

Joona Linna sitzt bereits seit zwei Jahren im Hochsicherheitstrakt der JVA Kumla ein, als er zu einem heimlichen Treffen mit dem schwedischen Premierminister gebeten wird. Die Regierung benötigt dringend seine Hilfe. In einem wohlhabenden Stockholmer Viertel ist ein Mann bestialisch ermordet worden, vermutlich ein terroristischer Anschlag. Die Tat wird geheim gehalten. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord, nach ähnlich brutalem Muster: Beiden Opfern wurde vor ihrem quälend langsamen Tod ein Kinderlied vorgespielt.

Joona Linna und Saga Bauer sind gezwungen, unter höchster Geheimhaltungsstufe ermitteln, um den gnadenlosen Mörder aufzuhalten.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 27.10.2018

Seichter Kriminalroman!

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Inhalt
Die Polizei und der Staatsschutz sind alamiert, der Außenminister von Stockholm wurde auf brutale Art und Weise ermordet. Der Täter ist auf keinem der Überwachungsvideos zu sehen. Die einzige Zeugin ...

Inhalt
Die Polizei und der Staatsschutz sind alamiert, der Außenminister von Stockholm wurde auf brutale Art und Weise ermordet. Der Täter ist auf keinem der Überwachungsvideos zu sehen. Die einzige Zeugin ist eine Prostituierte - doch ist sie wirklich unschuldig? Das einzige was sie über den Fall sagen kann ist, dass es noch weitere Opfer geben wird und dass der Täter etwas an seinem Gesicht hinunter hängen hatte. Vielleicht ein wichtiger Tipp auf der Suche nach dem Täter? Schon bald darauf geschieht der nächste Mord. Klar, dass Joona Linna ermitteln muss, als die Polizei nicht weiterkommt. In den gemeinsamen Ermittlungen kommen Joona und Saga der Täter auf die Schliche. Dieser schreckt vor nicht zurück.

Beschreibung
Das Cover passt hervorragend zu den 5 Vorgängerbänden. Es wirkt kalt und etwas düster. Fast ein wenig in das Psychothriller Genre. Wobei das Cover gar nicht so sehr nach einem Kaninchen aussieht, sondern eher nach einem Fuchs. Titel und Inhalt sind nicht zu 100% stimmig.
Der Schreibstil ist flüssig, dennoch hat das Buch auch viele Längen und kommt er am Ende so richtig in Fahrt. Es spielen sich viele Szenen ab, die mit dem Hauptthema nicht so sonderlich viel zu tun haben sondern lediglich mit einfließen, da sie einfach mal genannt und verarbeitet werden müssen. Das Meiste davon verknüpft sich am Ende dann zu einem Handlung, all das dauert aber wie gesagt sehr lange.
Saga und Joona sind mir irgendwie ein wenig fremd geblieben und ich konnte nicht so wirklich mit ihnen sympathisieren. Was auch damit zu tun hat, dass man aus ihrem Privatleben so gut wie nichts erfährt. Zum Anderen gehen die Beiden mit den Verdächtigen überhaupt nicht feinfühlig um und durchlöchern alle - auch die Zeugen - mit so vielen Fragen, dass ich an deren Stelle die Aussage verweigert hätte. Für mich einfach sehr unsympathisch.
Erschreckend fand ich einfach die Szene mit Jeanette. Einige Leser werden sicherlich darüber schmunzeln können. Ich fand es schön ein wenig eklig und unglaublich, wie man so etwas in einem Buch niederschreiben kann, ohne sich vorher darüber Gedanken zu machen, was das für Auswirkungen haben könnte, damit meine ich besondere das ungeborene Kind. Dass sich Jeanette darüber freut ist irgendwie auch fraglich. Klar, ihr großer Traum geht in Erfüllung aber so? Mir wird das Thema im Anschluss an die Szene zu wenig aufgearbeitet. Erst zum Schluss wird noch einmal darüber berichtet, allerdings auch nur auf zwei Seiten.

Meinung
Ich kann leider nur sehr gut gemeinte 3 Sterne vergeben. Mich hat das Buch einfach nicht mitgerissen. Die Spannung und den Nervenkitzel hätte ich gerne auch schon zu Beginn des Buches gehabt und nicht erst im letzten Drittel. Es war ein Krimi, aber kein Thriller, das muss man ganz deutlich sagen und auch so sehen, sonst erscheint es einem als Leser viel zu langweilig. Wer also eher sanftere Kost mag, der sollte sich das Buch mal anschauen.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Klare Empfehlung für Thrillerfans

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Zum äußeren Erscheinungsbild des Buches kann ich sagen, dass das Cover mir sehr gut gefällt. Es passt farblich zu den restlichen Bänden und das Orange springt einem sofort ins Auge.
Das Einzige, das ich ...

Zum äußeren Erscheinungsbild des Buches kann ich sagen, dass das Cover mir sehr gut gefällt. Es passt farblich zu den restlichen Bänden und das Orange springt einem sofort ins Auge.
Das Einzige, das ich kritisiere wäre der Titel, der wahrscheinlich durch einen Übersetzungsfehler oder durch die unterschiedliche Länge der Wörter zu Stande kam. "Hasenjagd" ist schließlich wesentlich kürzer als "Kaninchenjagd".

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Durch die recht kurzen Kapitel kommt das Buch sehr in Fahrt und lässt sich schnell lesen. Besonders die Morde sind sehr detailreich beschrieben, was mir persönlich sehr gut gefällt und eine Art Highlight beim Lesen war.

Obwohl es sich bei diesem Buch um das erste Buch von Lars Kepler handelt, welches ich gelesen habe (ja, ich habe ein weiteres im Regal stehen, hatte aber noch keine Motivation, es zu lesen...hat sich mittlerweile geändert), konnte ich dennoch gut einsteigen und war zu keinem Zeitpunkt verwirrt. Das zeigt deutlich, dass man das Buch auch unabhängig von den vorherigen Bänden lesen kann.

Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Besonders Joona Linnas Fähigkeit, sich in den Täter hinein zu versetzen hat mir sehr gefallen und war sehr gut durchdacht.
Saga fand ich anfangs etwas klischeehaft (vor allem als ihre Schönheit beschrieben wurde), konnte mich im Verlauf des Buches aber mit ihr anfreunden.

Es gab recht viele Handlungsstränge, die meiner Meinung nach sehr gut zum Stil des Buches gepasst haben. Auch wenn ich an einigen Stellen da Gefühl hatte, dass das Buch künstlich in die Länge gezogen wird. Aber nachdem ich mich durch die etwas "unnötigen" Stellen durchgebissen habe, kam das geniale Ende, bei welchem sich alle Fragen zu diesem Fall geklärt haben und einige dennoch offen sind und somit auf das nächste Buch gespannt machen.

Zum Täter kann ich sagen, dass ich nach und nach eine Idee bekommen habe, um wen es sich handeln könnte.
Dennoch hat mich das nicht sonderlich aufgehalten, das Buch mit weiteren Theorien und Gedanken zu Ende zu Lesen.

Hat sich definitiv gelohnt.

Insgesamt kann ich sagen, dass dieses Buch eines der besten Thriller war, die ich bis jetzt gelesen habe.
Besonders wer auf der Suche nach detailreichen und recht brutalen Beschreibungen ist, wird von diesem Buch begeistert sein.

Veröffentlicht am 30.10.2018

Für mich ein großartiger schweden Krimi!

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Joona Linna Ist wieder da! Sein sechster Fall fängt gleich mit einem für das Schreibduo Kepler typischen, heftigen Mord an. Man wir sofort im Buch gefangen und liest ein Kapitel nach dem anderen!
Einige ...

Joona Linna Ist wieder da! Sein sechster Fall fängt gleich mit einem für das Schreibduo Kepler typischen, heftigen Mord an. Man wir sofort im Buch gefangen und liest ein Kapitel nach dem anderen!
Einige fanden diesen Krimi zu ausführlich geschrieben, mir hingegen gefällt diese ausgeschmückte, detaillierte Beschreibung sehr gut- auch wenn es natürlich ab und zu nichts für schwache Nerven ist.

Der Kaninchen Jäger (so sollte das Buch eigentlich heißen- hier finde ich die Übersetzung zu Hasenjagd nicht gelungen) ist ein sogenannter Spree Attentäter- der viele Morde in kurzer Zeit verübt. ich als Berliner fragte mich wie der Name Spree da in Verbindung steht, aber das wird erklärt.

Mir war keine Minute langweilig, die Szenen sind stimmig aneinander gereiht und die Auflösung ist absolut klasse!
Ich hatte einiges im Kopf, aber es kam anders. Grade das macht einen guten Krimi- oder Thriller-aus. Ich liebe es überrascht zu werden und von vielen verschiedenen Geschichten am Ende zu sehen wie sie zusammen passen und alles Einen Sinn ergibt.

Joona Linna Ist weiterhin präzise und hat ein unheimlich gutes Gespür. Zusammen mit seiner wunderschönen Kollegin Saga Bauer kommen Sie wie immer mit Teamwork ans Ziel!

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und es passt wunderbar zu den fünf Vorgängern!

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil und bedanke mich das ich bei der schnell Leserunde dabei sein durfte!

Veröffentlicht am 30.10.2018

Langatmig, dann aber doch noch spannend

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In Hasenjagd ermittelt Joona Linna bereits in seinem 6. Fall. Das Buch kann aber auch losgelöst von den vorherigen Teilen gelesen werden.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Zeilen lassen sich dadurch ...

In Hasenjagd ermittelt Joona Linna bereits in seinem 6. Fall. Das Buch kann aber auch losgelöst von den vorherigen Teilen gelesen werden.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Zeilen lassen sich dadurch gut lesen. Die Szenen sind sehr detail- und umfangreich beschrieben, was dann natürlich auch auf die Gewaltdarstellungen zutrifft. Wer eher zartbesaitet ist, könnte damit Probleme haben.
Die Geschichte selbst ist breit und mit vielen Nebensträngen und Charakteren, sowie deren Blickwinkeln angelegt. So ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Was mir gut gefällt, ist dass der Leser mit den Ermittlern zusammen in die Irre geführt wird und man eine Weile lang auf der falschen Fährte ist. Die spannenden Szenen sind mitreißend und das Ende packt einen richtig. Leider trifft dies nur auf das letzte Drittel des Buches zu. Der mittlere Teil ist viel zu zähflüssig und langwierig. Als Leser hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wird. An dieser Stelle fing ich an die Seiten etwas zu überfliegen. Und es hat sich gelohnt. Das Ende war richtig packend. Ich hätte mir das für das gesamte Buch gewünscht.
Als Fazit kann ich sagen, dass Hasenjagd ein solider nordischer Thriller/Krimi mit spannenden Szenen und einigen Verwirrungen und Wendungen ist. Wer sich nicht von der Länge abschrecken lässt und mit einem langatmigen Mittelteil zurecht kommt, dem kann ich das Buch empfehlen.
Ich gebe Hasenjagd 3,5 Sterne, da mir der mittlere Teil einfach zu zähflüssig und langgezogen war und mir die Spannung fehlte. Der Schluss hat mich jedoch dann doch noch gepackt und war voller Spannung.

Veröffentlicht am 30.10.2018

Knallhart auf Mördersuche

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Der schwedische Außenminister wird grausam ermordet. Ob ein terroristisches Motiv dazu geführt hat oder es eher ein privater Hintergrund ist, die der Tat zugrunde liegt, muss schnellstens geklärt werden ...

Der schwedische Außenminister wird grausam ermordet. Ob ein terroristisches Motiv dazu geführt hat oder es eher ein privater Hintergrund ist, die der Tat zugrunde liegt, muss schnellstens geklärt werden und bis dahin wird dessen gewaltsames Ableben verheimlicht und der Bevölkerung als natürlicherer Tod verkauft. Als Ermittler wählt der Premierminister Joona Linna, der allerdings zur Zeit im Hochsicherheitstrakt der JVA Kumla sitzt. Joona wird eine Art Hafturlaub gewährt, um sich zusammen mit seiner ehemaligen Kollegin Saga Bauer auf die Suche nach dem Mörder zu machen. Und dabei geht es richtig zur Sache. Für eher zart besaitete Leser ist diese Geschichte schon eine gewaltige Herausforderung, wer aber auf einen echten Thriller steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Dazu trägt auch der sehr gute, flüssige Schreibstil bei, den uns das Autorenduo, das sich hinter dem Namen Lars Kepler verbirgt, wie schon in den fünf vorherigen Bänden bietet. Die Geschichte selbst ist eher breit angelegt, mit einigen Nebensträngen und einer Vielzahl agierender Personen. Da muss man schon konzentriert dabei bleiben, um den Überblick nicht zu verlieren und um zu verhindern, das einem das ein oder andere Mal, vor allem im Mittelteil, der Spannungsfaden verloren geht. Aber letztendlich lohnt es sich, diese Mühe aufzubringen, denn im Finalteil wird man dann so richtig gepackt von einem rasanten sehr überzeugend gestalteten Schlussakkord. Das ist Spannung pur und der kleine Cliffhanger ganz am Ende, inkl. Textprobe für Fall Nr. 7, lässt einen zufriedenen Leser mit viel Vorfreude auf den nächsten Band dieser Reihe zurück.